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Playa San Jose
Durch den aufgestauten Río Paraná, der Paraguay und Argentinien trennt, entstand im Jahre 2011 der Strand "San Jose" im Stadtgebiet von Encarnación. Im früheren Hafenbereich der Stadt wurde neben einer neu angelegten Uferstraße ein 800 Meter langer Sandstrand am Río Paraná angelegt. Der Badestrand mit Blick auf die argentinische Stadt Posadas bietet auch gastronomische Einrichtungen und wurde zu einem beliebten und gepflegten Erholungsgebiet.
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Santísima Trinidad de Paraná
Die ehemalige Jesuitenmission "Santísima Trinidad de Paraná" befindet sich an der Routa 6 von Encarnación nach Ciudad del Este im Ort Trinidad. Der Priester Juan de Anaya gründete 1706 diese Reduktion, in der im Jahre 1728 etwa 4000 Bewohner lebten. Bis zur Vertreibung der Jesuiten 1768 bestand die Hauptarbeit dieser Gemeinschaft in der Landwirtschaft und der Steinmetzkunst. Die Kirche, die als die größte aller Reduktionen gilt, wurde in den Jahren 1745 bis 1755 errichtet. Trinidad war eine kleine Stadt, die nach der Deportierung der Jesuiten verfiel. Heute ist die Anlage, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt wurde, ein Freilichtmuseum, das gegen Gebühr besichtigt werden kann. Die Anlage liegt ca. 700 Meter von der Routa entfernt und ist über eine gepflasterte Straße, die vor einem Umspannwerk abzweigt, zu erreichen.
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Tríplice Fronteira
Das Dreiländereck (Tríplice Fronteira) ist ein Ausflugsziel in Foz do Iguaçu mit einem Aussichtspunkt. Getrennt durch die Flüsse Rio Paraná und den Rio Iguazú treffen hier die drei Länder Brasilien, Argentinien und Paraguay zusammen. Gut ausgeschildert mit den Wegweisern "Marco 3 Fronteiras" erreicht man die pyramidenförmige Landmarke Brasiliens in den Landesfarben. Außer einer kleinen Grünanlage befindet sich dort eine Aussichtsplattform, die einen Ausblick auf die beiden Flüsse und die Landmarken der Nachbarländer Argentinien und Paraguay bietet. Neben ausreichenden kostenlosen Parkmöglichkeiten findet der Besucher ein kleines Restaurant sowie einen Souvenirladen am Dreiländereck vor.
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Saltos del rio monday
Der am Rande der Stadt Presidente Franco gelegene Salto Monday ist der größte Wasserfall Paraguays. Über 40 Meter stürzt der Rio Monday umgeben von Urwald in die Tiefe. Das Naturspektakel, an dem ein kleiner Park mit Aussichtsplattformen angelegt wurde, ist täglich von 7:30 bis 18:00 Uhr gegen Eintritt zu besuchen. Der Weg zu dem Wasserfall ist von der Ruta 7 bei Ciudad del Este beschildert. Parkplätze sowie eine Snackbar warten auf Besucher.
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Zoológico regional
In dem kleinen Zoo in Ciudad del Este leben auf 12 Hektar einige Tiere, die man nur selten zu sehen bekommt. Neben Ameisenbär, Jaguar und Puma sind weitere heimische Tiere zu betrachten.
Der "Zoológico" befindet sich an der Zufahrtsstraße zum paraguayanischen Besucherzentrum des Itaipu-Wasserkraftwerkes in Hernandarias, etwa 12 km vom Stadtzentrum entfernt. Der Eintritt ist frei.
Einlass in den Tierpark von Dienstag bis Samstag von 8:00 bis 11:30 Uhr und von 14:30 bis 17:00 Uhr, an Sonntagen nur von 8:00 bis 11:30 Uhr.
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Reserva Natural Isla Martín García
Die Isla Martín García ist eine argentinische Exklave im Rio de la Plata und vollständig von uruguayischem Gebiet umgeben. Die knapp 200 Hektar große Insel liegt nur 3,5 Kilometer vor der uruguayischen Küste, aber 33,5 Kilometer vom argentinischen Puerto del Tigre entfernt und erhebt sich 27 Meter über den Meeresspiegel. Durch angespülte Sedimente vergrößert sich die Insel jährlich um 30 bis 50 Zentimeter. Auf dem kleinen Eiland leben knapp 200 Personen.
Die Insel wurde von 1765 bis zum Jahr 1970 fast ununterbrochen als Gefängnis für gefährliche Kriminelle oder Verbannungsort für unerwünschte Politiker genutzt, da der umgebende Rio de la Plata hier sehr bewegt und ein Entkommen dadurch fast unmöglich ist. Die Häftlinge mussten in den Steinbrüchen Pflastersteine für den Straßenbau in Buenos Aires brechen. Zeitweise diente die Insel wegen ihrer strategisch günstigen Lage auch als Festung für das Militär.
Im Jahr 1973 wurde die Insel von der Provinz zum Naturschutzgebiet und 1983 die Aufbauten zum nationalen historischen Monument erklärt. Die Vegetation besteht weitgehend aus dichtem Galeriewald mit einer großen Artenvielfalt, darunter viele Heilpflanzen. Die Insel bietet hervorragende Möglichkeiten für Wanderungen und zur Vogelbeobachtung. Sehenswert sind unter anderem das alte "Chinesische Viertel", die Ruinen der Militärfestungen und des Leuchtturms, das Historische Museum in der alten Papierfabrik sowie ein naturbelassenes Sumpfgebiet.
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Museu Oscar Niemeyer
Das Museum ist ganz der Architekturkunst von Oscar Niemeyer gewidmet. Oscar Niemeyer entwarf beispielsweise ab 1957 im Auftrag des brasilianischen Staatspräsidenten Kubitschek die brasilianische Hauptstadt Brasilia, die 1987 zum Weltkulturerbe ernannt wurde.
Das Museum wurde im Jahre 2002 zunächst unter dem Namen Novo Museu eröffnet, ein weiterer inoffizieller Name ist wegen seiner Bauweise Museu do Olho.
Im Museum selbst befinden sich viele seiner Werke als Bilder oder auch als nachgestellte Projekte. Das Museum befindet sich im Stadtzentrum vom Curitiba und hat jeden Wochentag geöffnet. Das Museum ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen.
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Cataratas del Iguazú
Die Iguazú-Wasserfälle an der Grenze zwischen dem brasilianischen Bundesstaat Paraná und der argentinischen Provinz Misiones sind mit einer Ausdehnung von 2,7 Kilometern die breitesten der Welt. Sie bestehen aus rd. 270 einzelnen Fällen, von denen der Großteil eine Fallhöhe von 64 Metern aufweist. Der höchste Wasserfall "Garganta del diablo" (Schlund des Teufels) stürzt sogar aus einer Höhe von 82 m in die Kluft. Die Anzahl der Fälle variiert mit dem jeweiligen Wasserstand. Sie zählen seit 1984 zum Welterbe der Unesco.
Durch die Kraft des Wassers, die das Flussbett des Iguazú langsam aushöhlt, brechen die Basaltsäulen, die die Wasserfälle bilden, und fallen als Trümmerstücke zu Boden. Dieser Prozess geht weiter und hat dazu geführt, dass die Fälle seit ihrem Ursprung vor etwa 100.000 Jahren ca. 23 km zurück gewichen sind. Ursprünglich befanden sie sich an dem Ort, der heute "Tres Fronteras" genannt wird, also dem Ort, wo heute der Iguazú in den Río Paraná mündet.
Die Wasserfälle wurden 1541 von Alvarez Nuñez Cabeza de Vaca entdeckt, der den heutigen brasilianischen Bundesstaat Santa Catalina durchquerte, um die paraguayische Hauptstadt Asunción zu erreichen. Von den enormen Fällen beeindruckt, nannte er sie "Saltos de Santa María", was aber später in "Cataratas del Iguazu" umbenannt wurde ("Große Wasser" in der Guarani-Sprache).
Der Großteil der Fälle liegt auf argentinischem Staatsgebiet, wo Rundwege, die zu diversen Aussichtspunkten führen, die Iguazú-Wasserfälle auch für den Normaltouristen erschließen. Der kürzeste, etwa 700 Meter lange Weg führt oben an den bekanntesten Fällen vorbei und dauert etwa 30 Minuten (Circuito superior cataratas), der längste ist etwa 4 Kilometer lang.
Um die nicht nur bezüglich ihrer Höhe sondern auch ihrer Fläche immensen "Cataratas del Iguazu" wirklich geniessen zu können, sollte man einen mehrtägigen Aufenthalt einplanen. Puerto Iguazú ist der touristisch sehr gut organisierte Ausgangspunkt zu den ca. 30 km entfernten Iguazú Wasserfällen.
In der Nähe der Wasserfälle dehnt sich ein unberührter Regenurwald aus, der zum Nationalpark Iguazu gehört und der auf dem Gebiet der beiden Staaten liegt. Dieses Gebiet ist so dicht bewachsen wie der Dschungel des Amazonas und beheimatet Affen, Papageien und Schlangen. Aber auch Jaguare, Kaimane und Tapire sind hier zu finden. Es gibt mehr als 500 verschiedene Arten von Schmetterlingen und singende Vogelschwärme, die sich im Wassernebel vergnügen. Die Jagd dieser Tierarten wird durch eine Waldschutzpolizei unterbunden.
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Estancia Santa Susana
In der 1.200 Hektar großen Estancia Ranch wird in erster Linie Rinderzucht betrieben. Seit rund 20 Jahren hat sie sich im Tagestourismus ein zweites Standbein geschaffen. Die Gäste erfahren alles über das Leben auf dem Lande, sie können das Haus besichtigen und erleben eine Rodeoshow sowie Folklore aus Lateinamerika. Gegen den Hunger wird ein Asado - Barbecue mit landestypischen Getränken serviert.
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Parque Nacional de Iguazú
Der Nationalpark Iguazu wurde 1934 gegründet und umfasst 67629 Hektar. Er gehört seit 1984 wegen seiner Landschaft und seinem Artenreichtum zum Weltnaturerbe. Er liegt im Dreiländereck Argentinien, Brasilien und Paraguay.
Es handelt sich um subtropischen Regenwald mit über 2000 Pflanzenarten und mehr als 400 Vogelarten.
Ein wichtiger Punkt im Nationalpark sind die Wasserfälle.
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