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Volcán Cerro Negro
Der Vulkan Cerro Negro ist der jüngste Vulkan Mittelamerikas. Er entstand im April 1850 und ist seitdem einer der aktivsten in Nicaragua. Er ist der südlichste einer Gruppe von vier Vulkanen in der Bergkette Cordillera de los Maribios. Wegen der häufigen Eruptionen ändert er ständig seine Form. Da sich die Ausbrüche aber relativ leicht vorhersagen lassen, kann man den Cerro Negro besteigen.
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Iglesia El Calvario
Die im Stil kolonial-religiöser Architektur symmetrisch gestaltete "Iglesia El Calvario" liegt auf einem kleinen Hügel am Ende der Calle Real, vier cuadras östlich des Parque Central. Das Gotteshaus wurde am 02.12.1982 von der Regierung zum architektonischen Nationaldenkmal erklärt. Der Baubeginn für die Kirche, die anstelle einer durch ein Erdbeben zerstörten Kapelle aus dem Jahr 1609 errichtet wurde, war im Jahr 1810. Der nach einem Erdbeben im neunzehnten Jahrhundert abgerissene Nordturm wurde im zwanzigsten Jahrhundert in seiner ursprünglichen Form wiederaufgebaut.
Das besondere an der Kirche ist die farbenprächtige neoklassizistische Fassade, die von zwei Glockentürmen flankiert wird. Die Reliefs stellen die Kreuzigung und Wiederauferstehung Jesu auf dem Kalvarienberg dar. Das Innere der Kirche ist eher schlicht gehalten. Kunsthistorisch bedeutsam sind der Hauptaltar aus Holz und einige Malereien von Maestro Mario Delgadillo Munguia.
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Iglesia de San Francisco León
Die Kirche und das Kloster "Iglesia y Convento de San Francisco" liegen an der Calle Real, zwei cuadras westlich des Parque Central von León. Beide wurden in den Jahren von 1639 bis 1693 errichtet, aber bei späteren Umbauten und Reparaturen stark verändert. Die heutige Fassade mit dem Glockenturm auf der linken Seite stammt aus dem Jahr 1960. Das Kloster wurde mit der Vertreibung der religiösen Orden im Jahr 1830 aufgegeben und beherbergt heute ein Hotel.
Die dreischiffige Kirche ist ein Mix aus verschiedenen Stilen: Die Vorderfront ist modern gestaltet, während das Innere Elemente aus dem Kolonialstil, des Barock und des Rokoko vereint. Kunsthistorisch bedeutsam sind die zwei aus Holz geschnitzten und reich verzierten Altarbilder aus dem frühen 18. Jahrhundert.
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Hervideros de San Jacinto
Die kochenden Schlammlöcher "Hervideros de San Jacinto" liegen an der südöstlichen Flanke des Vulkans Telica etwa 20 Kilometer nordöstlich von León an der Straße León - San Isidro. Das Feld besteht aus acht Lüftungsöffnungen der Vulkane San Isidro und Santa Clara, aus denen kontinuierlich Wasserdampf, Kohlendioxid und schwefelhaltige Gase mit einer Durchschnittstemperatur von knapp 100 Grad Celsius ausgestoßen werden. Aufgrund der unterschiedlich starken Emissionen und der darin enthaltenenen verschiedenen Mineralien unterscheiden sich die Löcher in Größe und Farbe.
Dem vulkanischen Schlamm, der unter anderem Kieselsäure, Phosphat-, Eisen-, Kalzium-, Magnesium-, Natrium- und Kaliumverbindungen enthält, wird eine gute Heilwirkung bei Hauterkrankungen nachgesagt. Außerdem wird er bei Schönheitsbehandlungen verwendet.
Die in den tieferen Schichten erreichte Wassertemperatur von mehr als 290 Grad Celsius soll zukünftig für die geothermische Energiegewinnung genutzt werden.
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Caño Negro National Wildlife Refuge
Der Caño Negro Nationalpark liegt in der Alajuela Provinc, ungefähr 80 Meilen nördlich von San Jose und 20 Kilometer südlich von Los Chiles. Er wurde 1984 geschaffen und hat eine Fläche von 101.576 Quadratkilometer.
Der Park besteht hauptsächlich aus Grasland und Feuchtgebieten, die vom Frio gespeist werden. Sie sind Zuflucht für Millionen von Wasser- und Zugvögel wie Störche, Löffler, Ibis, Schlangenhalsvögle, Enten und Kormorane, die hier während der Trockenperiode überwintern.
In den Wäldern, Wiesen und Sümpfen findet man verschiedene gefährdete Arten wie Pumas, Jaguare, Tapire und Ozelots, Nabelschweine und mehrere Arten von Affen.
Es gibt keine öffentlichen Einrichtungen im Nationalpark - das Gebiet kann nur mit dem Boot erkundet werden.
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Balneario Tabacón
Das Thermalbad Balneario Tabacón liegt 13 km südwestlich von Fortuna. In einem tropischen Garten befinden sich ein großes und zwölf kleinere -teilweise natürliche- Schwimmbecken unterschiedlicher Tiefe mit 27 bis 39 Grad C warmem Wasser. Sie werden gespeist vom Rio Tabacón, dessen Wasser von der Magma des Arenal-Vulkans aufgeheizt wird. Außerdem findet man in dem Spa unterschiedliche Whirlpools, eine Sauna, Massagemöglichkeiten oder "Schönheitsmasken" aus Schlamm. Unter Wasserfällen kann man eine heiße Dusche nehmen. Das mineralische Wasser soll Hautkrankheiten, Arthritis und Muskelschmerzen lindern. Durch die gesamte Anlage führen Spazierwege, die abends und nachts beleuchtet sind.
Die im spanischen Kolonialstil errichteten Bauten beherbergen mehrere Bars sowie ein Restaurant, das costaricanische Speisen anbietet. Außerdem findet man hier Umkleideräume, Schließfächer, Sanitärräume und ein Bademodengeschäft.
Vom Pool aus kann man nachts den glühenden Vulkan beobachten und sein Grollen hautnah erleben.
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Sky Adventures
In den tropischen Regenwäldern findet man vom Boden bis zu den Baumwipfeln die unterschiedlichsten Biotope. Um auch die Geheimnisse in den höchsten Bereichen erkunden zu können, wurden verschiedene Systeme entwickelt. Sky Adventures hat an zwei Destinationen entsprechende Angebote:
Im Privatreservat Monteverde:
- Sky Walk (984 Meter geführte Tour über Hängebrücken durch das Kronendach)
- Sky Trek (Canopy über eine Strecke von 4,5 km mit 5 Aussichtsplattformen)
- Sky Tram (1.600 Meter mit einer Art Schwebebahn zu den Monteverde-Gipfeln)
- Alternativ Besuch des Serpentarios (Reptilien und Schlangen)
Im Nationalpark "Volcano Arenal":
- Sky Tram (1.250 Meter mit einer Art Schwebebahn zu einem Aussichtsdeck)
- Sky Trek (Canopy über eine Strecke von 2,5 km mit 7 Plattformen, auch abends)
- Alternativ Besuch des Butterfly Gardens (Schmetterlinge).
Die Touren werden i.d.R. durch einen Biologen begleitet, der auf Besonderheiten hinweist.
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Volcán Arenal
Der zurzeit 1.633 Meter hohe und aktive Vulkan Arenal liegt etwa neunzig Kilometer nordwestlich von San José im östlichen Teil der Cordillera de Tilarán. Er ist der jüngste Vulkan von Costa Rica und einer der aktivsten Vulkane der Erde. Der letzte große Ausbruch, bei dem 87 Menschen ums Leben kamen, war 1968. Seitdem ist der Arenal nicht mehr zur Ruhe gekommen: Explosionen, rotglühende Lava, Steinschlag und giftige Dämpfe wurden zu einer Dauererscheinung. Dadurch wächst der Berg jedes Jahr um einige Meter. Im Mai 2010 waren die Eruptionen so stark, dass der gleichnamige Nationalpark vorübergehend evakuiert werden musste.
Der Vulkan heizt mit seinem Magma das Wasser im Erdinneren auf. Hieraus werden u.a. die Thermalquellen von Tabacon gespeist, Das Gebiet um den Berg weist in unterschiedlichen Lebensräumen eine reiche Tier- und Pflanzenwelt auf.
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Selvatura Park
Der Selvatura Park befindet sich in den Nebelwäldern von Monteverde und ist ein Naturfreizeitpark, in welchem man auf die etwas andere Art dem Nebelwald näher kommt. So gelangt man bei der angebotenen Canopy Tour auf einfachem Weg in die Baumkronenregion und fährt per Drahtseil von Plattform zu Plattform.
Wer es etwas ruhiger mag, kann sich auf den ca. 3 km langen Rundweg begeben und kommt dort mit Hilfe von acht Hängebrücken zu den Baumkronen. Die Brücken sind zwischen 51 und 170m lang und zwischen 12 und 79m hoch.
Beim Museumsteil lernt man einiges über die Flora und Fauna des Nebelwaldes und kann in einem Schmetterlingshaus mehr als 50 Schmetterlingsarten Costa Ricas beobachten. Zudem werden im Kolibrigarten mit Hilfe von Zuckerwasser die kleinen Vögel angelockt uns sind somit auch leicht zu beobachten.
Öffnungszeiten: täglich ab 7 Uhr
Touren: täglich 8.00, 10.30, 12.30 und 14.00 Uhr (Dauer 2,5 Stunden)
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Parque Nacional La Tigra
Der 23.571 Hektar große Parque Nacional La Tigra liegt ca. 18 km nordöstlich der Landeshauptstadt Tegucigalpa. Er wurde im Jahre 1952 als Reservat ausgewiesen und 28 Jahre später, im Jahre 1980, zum ersten Nationalpark von Honduras erklärt. Das Terrain des Schutzgebiets wird von zahlreichen Flüssen und Wasserfällen geprägt. Da in den höheren Regionen des Parks fast das ganze Jahr über Nebelwetter herrscht, hat sich hier ein eindrucksvoller Bergregenwaldbestand gebildet. Die unteren Bereiche des Schutzgebiets beherbergen dagegen breitblättrigen Trockenwald. Es handelt sich dabei aber zum großen Teil um Sekundärwald, da der ursprüngliche Bestand zu Zeiten des Bergbaus Anfang des 20. Jahrhunderts abgeholzt wurde. Inzwischen hat sich auch wieder eine üppige Flora aus Bromelien, Epiphyten, Baumfarnen, Schlingpflanzen, Flechten, Pilzen und Orchideen angesiedelt. Die Avocado-Bäume im Park sind die "Lieblingsspeise" des Quetzal.
Nach der Einstellung des Bergbaus hat sich die Tierwelt im Nationalpark -darunter einige bedrohte Arten- langsam erholt. Mit einigem Glück kann man einem Puma, Ozelot, Kolibri, Quetzal, Aguti, Gürteltier, Ameisenbär oder Pekari begegnen. Die Vögel -im Park leben etwa 350 Arten- bekommt man etwas eher zu Gesicht.
Der Nationalpark besitzt zwei Eingänge (Jutiapa im Westen, El Rosario im Osten) mit jeweils einem Besucherzentrum und Übernachtungsmöglichkeiten. Das Terrain ist durch acht markierte Wander-/Treckingwege unterschiedlicher Länge erschlossen. Einer der Pfade führt zu einer verlassenen Silbermine. Um die interessantesten Punkte -wozu auch die Ruinen der Bergbaugesellschaften gehören- zu finden, sollte man jedoch die Hilfe eines Führers in Anspruch nehmen. Wegen giftiger Reptilien sollte man immer darauf achten, wohin man greift.
Neben seiner touristischen Bedeutung sichert der Park auch die Wasserversorgung für 33 Gemeinden in seinem Umland und 1/3 des Verbrauchs der Hauptstadt Tegucigalpa.
Die Öffnungszeiten und Eintrittspreise können der Homepage entnommen werden.
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