Bewertung von racheengel65 im Detail
Meine damalige Rundreise durch den Osten der Vereinigten Staaten führte mich natürlich auch von der Küste Californiens weg, hinein ins Inland, nach Arizona und Nevada. Nach dem wir die großen Städte San Diego, Los Angeles und San Francisco hinter uns gelassen hatten, kamen wir an wunderschönen Gegenden vorbei, wie dem Lake Taho, den Mono Lakes und vielen eindrucksvollen Gebieten. doch wohl mit das interessanteste, bzw. faszinierendste, war wohl der Grand Canyon, zu dem wir auch einen Abstecher machten.
Der Grand Canyon liegt im Bundesstaat Arizona und ist rund 450km lang. Es handelt sich hierbei um eine Schlucht, die man auch mit dem Helikopter durchfliegen kann, oder mit einem Boot durchfahren kann, denn unten fließt der Colorado-River. Leider sind in der Vergangenheit einige Unfälle mit dem Helikopter passiert, so haben wir uns nicht getraut einen der Rundflüge mit zumachen.
Der Grand Canyon ist in drei Abschnitte aufgeteilt, in den Südrand, den Nordrand und die innere Schlucht. Diese drei Abschnitte werden am meisten von Touristen besucht. Im Jahre 1908 wurde das Gebiet zum National Monument erklärt, durch Präsident Roosevelt.
Auf unserem Weg zum Grand Canyon sind wir durch zahlreiche kleine Orte gekommen, ich hätte den Canyon noch nicht einmal gefunden, denke ich, denn man erwartet ein Gebirge, doch es ist ja eine Schlucht. Und auf einmal steht man vor einem wahnsinnigen Abgrund, blickt in die Tiefe, sieht wunderbare Farben, kann sogar Tiere erkennen und den Fluß Colorado zwischen den Felsen sehen.
Das Farbspiel dieses Canyons ist einmalig, von satten Braun und Rottönen, hin zu kräftigem Grün, massive Felsen, bewachsene Felsen, Vorsprünge und diese Tiefe. Das Gebiet ist natürlich für Touristen gesichtert.
Wir standen am Mother Point und sahen zu, wie sich die Sonne in den Felsen spiegelte. Und ich wäre wohl noch viel länger dort geblieben, wenn uns die Zeit nicht dazu getrieben hätte endlich weiter zu fahren.
Wie sich mittlerweile die Geologen einigen konnten, ist der Grand Canyon wohl schon über 40 Millionen Jahre alt, bzw. das Gebiet, wo er entstanden ist.
Die Tiefe der Schlucht liegt bei etwa 1600 Metern. Von November bist März herrscht am Canyon eisige Kälte, dort wird die Gegend dann von Minusgraden beherrscht. In der Zeit von Mai bis September liegt die Temperatur bei über 20 Grad, während der Monat Juli wohl der Wärmste ist.
Viele Arten von Vegetation und natürlich auch Tierarten findet man am Grand Canyon. Wacholder, Pinien und Kiefern sind nur einige davon, Insekten und Spinnenarten findet man natürlich auch :o))
Am Grand Canyon kann man natürlich nicht nur "gucken", sondern es gibt auch verschiedene Dinge, die man dort tun kann, wie z. B. Essen gehen, oder Andenken kaufen, denn Läden sind dort auch vorhanden. Oder man begibt sich auf Wanderschaft, über einen der zahlreichen Wege ins Umland, um den Canyon aus verschiedenen Sichtweisen zu betrachten.
Leider war unser Aufenthalt dort nur kurz, ich wärde gerne noch länger geblieben. Wir waren im Monat Juni dort und es war schon recht warm und angenehm.Natürlich war auch sehr viel dort los, aber es hat sich gelohn einen Blick in diese Schlucht zu werfen. Es hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Grand Canyon10
Einzelbewertung
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Erreichbarkeit
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Muss man gesehen haben
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Budget-Freundlichkeit
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Der Grand Canyon ist natürlich sehr gut ausgeschildert, und es fahren viele Touristenbusse dort hin. Wenn man sich einmal nach Arizona verlaufen sollte, darf diese Attraktion auf keinen Fall fehlen. Nett sind die Amerikaner immer :o))