[20.04.2008] Als eine "Kathedrale der Natur" beschreibt der Autor verliebt den Grand Canyon. "Mutige" könnten auf einer "gläsernen Brücke in 1200 Meter Höhe" spazieren, Sportliche würden auf Maultier oder Pferd in den "Schlund reiten".
Begrüßt würde der Besucher von den Hualapai Indianern, welche hier "Jahrhunderte"
gelebt hätten. "22 Meter" ragt die "hufeisenförmige" gläserne Plattform über die Klippen, ein "Kribbeln" verspürt der Verfasser im Bauch, wenn sein Blick hinab schweift. Er benennt den Canyon als die "beeindruckendste Schlucht der Erde".
"Vorsichtig" macht er die Schritte über das Glas, während andere "gackern" oder "schweigen" würden. Gut besucht sei der Canyon von allen Menschen dieser Erde: "Amerikaner,
Japaner, Europäer". "30 Millionen US-Dollar" soll die "482 Tonnen" schwere Konstruktion gekostet haben. Eine Schweizerin würde sich weiter hinaus trauen als der Autor selbst, aber selbst wenn man nicht ganz hinaus schreiten würde, wäre es ein "Schwindel erregendes" herrliches Gefühl, der Blick "ins bodenlose". Als ein "seltsames Glücksgefühl" beschreibt Stefan Scholtz das Gefühl was der anfänglichen Angst folgt. "Ein wenig wie Achterbahnfahren ohne Gegenwind" so der Autor. Der "Skywalk" sei die "irrwitzigste Attraktion am Grand Canyon", bis zu 2000 Besucher würden täglich kommen. Nirgendwo auf der Welt sei der "Blick fesselnder als auf dem Skywalk". Während ein Junge neben dem Verfasser, auf dem gläsernen Boden auf und ab hüpft, würden Andere "vorsichtig über den Boden schleichen". Ein "heiliger Ort", auf dem Terrain der Hualapai-Indianer, eine "Wunderwelt", ein "Weltwunder", schreibt der Autor.
Eine andere Möglichkeit den Grand Canyon zu erleben, sei ein siebenstündiger Ritt durch die Schlucht. Nach einem "Crashkurs" ging es los, bei "40 Grad im Schatten". Erst geht es über flaches Gelände, aber nach kurzer Zeit fällt der Boden seitlich ab als würde man an der "Dachrinne eines Hochhauses entlang reiten", so beschreibt Stefan Scholtz das Gefühl.
Nach drei Stunden Ritt ist die Talsohle erreicht, 750 Meter über "Normalnull". Die "Szenerie" flößt Ehrfurcht ein, vor den Pionieren die die Schluchten erklommen. Und vor den Indianern, die hier Jahrhunderte lang ein "reiches Dasein" führten. Bis zur Südkante des Canyon ist noch eine "800 Meter hohe Steilwand" zu erklimmen. Der Autor schreibt, dass sich der Sattel inzwischen "hart wie Metall anfühlen" würde, während er einen "magischen Moment" erleben dürfe, der Sonnenuntergang.
Aus: Urlaub Perfekt April/Mai 3/08 Autor: Stefan Scholtz Verlag Dieter Niedecken GmbH
Seiten 76, 77, 78, 79, 80, 81, 82, 83, 84, 85.
Bei dieser Bewertung handelt es sich um eine Interpretation des Beitrags des oben genannten Verfassers