Die Freie- und Hansestadt Hamburg liegt im Norden der Bundesrepublik Deutschland und ist sowohl Stadt als auch Bundesland. Hamburg grenzt an Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Vor über 1500 Jahren aus einer kleinen Siedlung entstanden, im Lauf der Jahrhunderte vielfach zerstört, immer wieder aufgebaut und stetig gewachsen ist Hamburg heute eine der bedeutendsten Metropolen der Welt. Dass Hamburg auch ein sehr beliebtes Reiseziel ist, belegen die Zahlen: Rund 70 Millionen Touristen besuchen Hamburg jährlich, somit kommt die Hansestadt auf stolze 200.000 Besucher am Tag.
Die Geschichte Hamburgs
Die Ursprünge Hamburgs liegen an der
Alster. An ihrem Ufer entsteht die erste Siedlung, nicht weit von der Mündung in die
Elbe. Um 832 wird hier die
Hammaburg errichtet. Bis zum Jahr 1072 wird Hamburg von verschiedenen Bischöfen regiert. Danach fällt Hamburg unter die Herrschaft der Schaumburger Grafen.
Inzwischen hat die Elbe

an Bedeutung gewonnen und der Handel im nordeuropäischen Raum entwickelt sich rasch. Mit Gründung der Neustadt im 12. Jahrhundert werden am oberen Nikolaifleet die ersten Hafenanlagen errichtet. Sie bilden die Keimzelle für den späteren
Welthafen. 1189 enthält die Stadt von Kaiser Barbarossa das Privileg der Zollfreiheit für Handel und Schifffahrt auf der Unterelbe.
1321 tritt Hamburg der Hanse, einem mittelalterlichen Handelsverbund, bei und wird schon bald wichtigster Nordseehafen.
Gegen Ende des 14. Jahrhunderts treiben Piraten auf der Nordsee ihr Unwesen und plündern zahlreiche hamburgische Handelsschiffe. Die Stadt geht mit Kriegsschiffen gegen die
Vitalienbrüder vor. Im Jahr 1401 werden rund 70 Seeräuber gefangen und auf dem Grasbrook (heute Speicherstadt) hingerichtet. Unter ihnen ist ihr Anführer, der berühmte
Klaus Störtebeker.
Mit der Entdeckung Amerikas und des Seeweges nach Asien wird Hamburg ab 1550 zu einem der bedeutendsten Einfuhrhäfen Europas. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert muss das Hafengebiet aufgrund der Zunahme der Seeschifffahrt und des Welthandels erheblich ausgeweitet werden. Im Wege des Zollanschlusses Hamburgs an das Deutsche Reich wird 1883 mit dem Bau der
Speicherstadt begonnen.
Großstadt wird Hamburg jedoch erst 1900. Die heutigen Stadtteile
Sankt Pauli, Sankt Georg und
Altona liegen noch lange vor den Toren der Stadt. Um 1850 beträgt die Zahl der Einwohner gerade einmal 50.000. Die bis heute gültigen Grenzen erhält Hamburg 1937 mit dem
Groß-Hamburg-Gesetz.
Weitere historische Ereignisse im Überblick:
- 845 Überfall und Zerstörung der Hammaburg durch die Wikinger
- 1586 Gründung der Börse als erste Börse Deutschlands
- 1717 schwere Sturmflut an Weihnachten, 20.000 Menschen kommen ums Leben
- 1806-1814 Hamburg wird von Napoleons Truppen besetzt. Nach Ende der Besetzung ist Hamburgs Wirtschaft ruiniert
- 1842 Am 5. Mai bricht in der Deichstraße ein Feuer aus, das sich rasch verbreitet. Drei Tage und Nächte wüten die Flammen. Erst danach wird das Ausmaß der Katastrophe sichtbar: Ein Drittel der Stadt ist zerstört.
- 1943 Hamburg wird Opfer schwerer Bombenangriffe. Rund 55.000 Menschen verlieren ihr Leben. Großteile der Stadt sind vernichtet
- 1949 Die Stadt erhält den Namen Freie- und Hansestadt Hamburg
- 1962 Hamburg ist erneut von einer schweren Sturmflut betroffen. Sie setzt weite Teile des Stadtgebietes unter Wasser und fordert 315 Menschenleben.
- 1989 feiert Hamburg seinen 800. Hafengeburtstag
Land und Leute
Es gibt in Verbindung mit Hamburg einige Vorurteile, die es zunächst einmal auszuräumen gilt. In Hamburg regnet es nicht mehr als in anderen Städten
Europas. Jährlich fallen durchschnittlich 760 mm Niederschlag. Das ist weniger als beispielsweise in
München oder
Venedig. Entgegen vielfacher Behauptungen sind die Bewohner der Hansestadt nicht stur, unfreundlich oder humorlos, sondern einfach nur zurückhaltender als in anderen Teilen
Deutschlands. Außerdem liegt Hamburg nicht am Meer. Die Strände von Nord- und Ostsee sind über 100 km entfernt, und zu guter Letzt ist Hamburg nicht gleich
Sankt Pauli oder die
Reeperbahn. Die Stadt hat weitaus mehr zu bieten als ihr Rotlichtviertel. Insgesamt 104 Stadtteile gibt es und einer ist unterschiedlicher als der andere.
Mit

einer Fläche von 755 km² und ca.1,8 Millionen Einwohnern ist Hamburg zweitgrößte Stadt Deutschlands. Es besteht Anbindung an die Flüsse
Alster und
Elbe. Die zum Hamburger Gebiet zählende Wasserfläche beträgt insgesamt 60 km² Der bekannte Ausspruch
Tor zur Welt bezeichnet den
Hafen. Er ist über 800 Jahre alt, Deutschlands größter und Europas zweitgrößter Container-Umschlaghafen. Er beheimatet 420 Seeschiffe. In Hamburg gibt es cirka 2.700 Brücken und außerdem für eine Großstadt überdurchschnittlich viele Grünflächen. Trotz zahlreicher Zerstörungen in der Vergangenheit ist das Stadtbild von alten Gebäuden geprägt. Hamburg ist außerdem ein bedeutender Wirtschaftsstandort. Mehrere namhafte Unternehmen haben in der Hansestadt ihren Sitz. Einer der größten Wirtschaftszweige ist die Medienbranche. Zahlreiche auflagenstarke Zeitungen und Zeitschriften werden in der Hansestadt verlegt. Auch kulturell hat die Stadt einiges zu bieten. Hamburg besitzt viele Theater, Museen, Galerien und Denkmäler und verfügt über ein breites Angebot an musikalischen Darbietungen.
Verkehrsanbindung
Hamburgs geographische Lage ist sehr günstig. So gibt es viele Wege, um in die Hansestadt zu kommen. Es bestehen aus vielen Städten im In- und Ausland Flugverbindungen nach Hamburg. Ankunftsort ist der
Flughafen Fuhlsbüttel. Von dort gibt es einen
Busshuttle in die Innenstadt. Aus dem Gesamten Bundesgebiet fahren Züge der Deutschen Bahn nach Hamburg. Haltepunkte sind der
Hauptbahnhof,
Dammtor,
Harburg,
Bergedorf und
Altona. Innerhalb der Stadt besteht ein gut ausgebautes Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln.
Busse- U- und S-Bahnen fahren in fast alle Richtungen in sehr kurzen Abständen. Hamburg ist an diverse Autobahnen direkt angeschossen, so dass die Stadt aus allen Richtungen bequem mit dem PkW erreicht werden kann.
Essen und Trinken
Die Hamburger Küche wurde schon frühzeitig von den Einflüssen fremder Länder geprägt. So ist die Kombination von Fisch und Fleisch, von Salzigen, Süßen und Sauren vermutlich aus dem nordischen in die Hansestadt gekommen. Die in Hamburg bevorzugten Speisen sind kräftig und deftig. Außerdem werden große Mengen an Fisch verzehrt.. Zu den typischen Hamburger Spezialitäten gehören
Labskaus, Birnen, Bohnen und Speck oder
gebratene Scholle mit Kartoffelsalat. Bevorzugte Getränke sind
Bier mit kräftig herben Geschmack,
Wein und
Alsterwasser, bestehend aus Bier und Zitronenlimonade, jeweils zur Hälfte.
Hamburg hat ein großes und vielfältiges Angebot an gastronomischen Einrichtungen. Bei den meisten
Restaurants steht jedoch die internationale Küche auf dem Speiseplan. Ein Großteil der Gaststätten, in denen Spezialitäten aus der Region serviert werden findet man in Elbnähe. Sie gehören allerdings der gehobenen Preisklasse an. Zu Ihnen gehören das
Fischereihafen Restaurant, der
Alt Hamburger Aalspeicher oder der
Warsteiner Elbspeicher.
Sehenswürdigkeiten
Hamburgs Angebot an Sehenswürdigkeiten ist sehr groß. Die meisten davon sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln bequem zu erreichen. Generell empfiehlt sich die Benutzung von Bussen, U- und S-Bahnen, da Parkplätze im gesamten Hamburger Stadtgebiet Mangelware sind.
Die wichtigsten Kirchen
Die wohl bekannteste Kirche ist die
Sankt Michaelis Kirche.

Sie gilt als der bedeutendste protestantische Barockbau Deutschlands. Die Kirche wurde ursprünglich in den Jahren 1751 bis 1762 bebaut, durch den großen Brand 1842 weitgehend zerstört wieder aufgebaut, im 2. Weltkrieg erneut vernichtet und anschließend wieder aufgebaut. Ihr Turm, auch
Michel genannt, ist 132 Meter hoch und Wahrzeichen der Stadt, denn Ihn sehen die Seefahrer als erstes, wenn sie mit ihren Schiffen auf die Stadt zusteuern. 453 Stufen führen zu einer in 82 Metern gelegenen Aussichtsplattform. Von hier aus kann man die Aussicht über die gesamte I
nnenstadt, den
Hafen und
Sankt Pauli genießen. Der Michelturm besitzt die größte Turmuhr Deutschlands. Die Kirche selbst steht außer zu den Gottesdiensten täglich zur Besichtigung offen.
Die
Sankt Katharinen Kirche entstand im 14. und 15. Jahrhundert. Sie wurde nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg in den 50er Jahren wieder aufgebaut. Im inneren befinden sich mittelalterliche und moderne Kunstwerke. Die Spitze des Kirchturms besitzt eine Goldkrone, die der Legende nach aus den Raubzügen des Piraten Klaus Störtebeker stammt. Die
Sankt Petri Kirche wurde erstmals 1195 urkundlich erwähnt und ist ein mehrschiffiger Barockbau. Auch diese Kirche wurde durch den großen Brand von 1842 vernichtet und nach mittelalterlichem Vorbild wieder aufgebaut. In ihrem inneren befinden sich einige sehr alte Kunstwerke, darunter ein bronzener Löwenkopf-Türklopfer, der aus dem Jahr 1342 stammt. Der Kirchturm ist 133 m hoch und begehbar. Die im 14. und 15 Jahrhundert erbaute
Sankt Jacobi Kirche wurde im 2. Weltkrieg völlig zerstört. Die meisten Ausstellungsstücke konnten jedoch gerettet werden. 1962 wurde der Wiederaufbau der Kirche abgeschlossen. Im Inneren befinden sich einige bedeutende Kunstobjekte, darunter die Baumann Kanzel aus Marmor und eine aus dem Jahr 1689 stammende Barockorgel.
Die schönsten Gebäude
Das
Rathaus ist nicht nur Zentrum für politisches

Geschehen in der Hansestadt, sondern auch ein durchaus sehenswertes Gebäude. Es entstand in den Jahren 1886 bis 1897 und wurde wegen des morastigen Untergrundes auf 4000 Eichenpfählen errichtet. Der Bau ist 112 m lang, 70 m breit und besitzt einen 112 m hohen Turm. Die Außenfassade ist im Neo-Renaissance-Stil gehalten. Doch auch die Räume im inneren sind sehr ansprechend gestaltet. Prachtvolle Gemälde und andere Kunstwerke zieren die Decken und Wände. Führungen durch das Rathaus finden täglich, auch in mehreren Sprachen, statt.
Mit dem Bau der
Speicherstadt wurde Ende des 19. Jahrhunderts begonnen. Sie ist 1,5 km lang und besteht aus 6 bis 8stöckigen roten Backsteingebäuden der
neugotischen Bauweise. Ihre Dächer sind mit zahlreichen Erkern, Zinnen, Giebeln und Keramiken verziert. Sie ist noch heute der weltgrößte zusammenhängende Lagerhauskomplex. Besichtigt werden kann die Speicherstadt im Rahmen einer
Hafenrundfahrt oder einfach bei einem Spaziergang. Ein weiteres sehenswertes Gebäude ist das
Chilehaus. Das bekannteste Bauwerk des Kontorhausviertels stammt aus den Jahren 1922 -1924 und ähnelt in seiner Form einem steil empor ragenden Schiffsbug.
Die interessantesten Museen
Das
Museum für Hamburgische Geschichte blickt zurück auf die Entwicklung der Hansestadt, beginnend mit dem Bau der Hammaburg im 9. Jahrhundert bis heute. Behandelt werden die Themen Handwerk, Kunst, Kultur, Wirtschaft, Handel und Geistesleben. Angewandte Kunst aus Europa hat sich das
Museum für Kunst und Gewerbe zum Thema gemacht. Die Sammlung umfasst Kunstgegenstände vom Mittelalter bis in die moderne Zeit. Zusätzlich finden diverse Sonderausstellungen statt. Die Darstellung der Vielfalt kultureller Möglichkeiten des Menschen, dieses Ziel möchte das
Museum für Völkerkunde erreichen. Die Museumssammlung wird als eine der bedeutendsten völkerkundlichen Sammlungen der Welt bezeichnet. Die Exponate sind nach Erdteilen gegliedert. Das
Altonaer Museeum befasst sich mit der Geschichte des Stadtteils Altona, der nicht immer zum Stadtgebiet Hamburgs gehörte. Zu den Themen gehören Kulturgeschichte, Kunst, Volkskunst sowie Landeskunde des Norddeutschen Küstengebietes.
Erlebnisreiche Speicherstadt
Zwar werden die seit 1991 unter Denkmalschutz stehenden Speichergebäude noch immer zum Lagern von Gütern genutzt, doch in den Letzten Jahren haben sich immer mehr kulturelle Einrichtungen und teilweise außergewöhnliche Attraktionen in der Speicherstadt niedergelassen. Im Mai 2000 eröffnete das
Hamburg Dungeon, besonders empfehlenswert für diejenigen, die zwar geschichtsinteressiert sind, jedoch einen Museumsbesuch zu langweilig finden. In einem 90minütigen Rundgang, der von Schauspielern gestaltet wird, kann der Besucher die Schrecken von Feuer, Pest, Inquisition und Sturmflut hautnah miterleben. Ein Jahr später zog die nächste Attraktion in den Speicherblock D ein.
Hinter

dem Namen
Miniatur Wunderland Hamburg verbirgt sich die größte digital gesteuerte Modelleisenbahnanlage der Welt. Auf rund 900m² Ausstellungsfläche befindet sich eine bis ins kleinste Detail gestaltete Modelllandschaft, die man nicht nur ansehen, sondern auch erleben kann. Alle 15 bis 20 Minuten wird ein Tagesablauf simuliert. Auf Knopfdruck lassen sich bestimmte Aktionen, wie z. B. ein Feuerwehreinsatz auslösen. Eine weitere, nicht ganz alltägliche Einrichtung ist die Dauerausstellung
Dialog im Dunkeln die 2001 in die Speicherstadt gezogen ist. Bei dieser Ausstellung geht es darum, wie blinde Menschen ihre Umgebung wahrnehmen. Der Besucher wird durch einen völlig abgedunkelten Bereich geführt. Dabei werden verschiedene Alltagssituationen wie Straßenlärm oder Waldgeräusche simuliert.
Des Weiteren befinden sich noch einige Museen in der Speicherstadt, die die Geschichte des weltgrößten Lagerhauskomplexes vermitteln und auf jeden Fall einen Besuch Wert sind. Darunter sind das
Speicherstadtmuseum, das
Deutsche Zollmuseum und das
Spicy's Gewürzmuseum.
Freizeit und Kultur
Regelmäßige Events und Feste
Die Hamburger können nicht feiern? - Von wegen! Das größte Volksfest des Nordens ist in Hamburg zuhause. Dreimal jährlich findet auf dem Heiligengeistfeld in Sankt Pauli der
Hamburger Dom statt. Der Jahrmarkt bietet eine bunte Mischung aus Fahrgeschäften, Gastronomie und Unterhaltungsangeboten. Er lockt jährlich 2,8 Millionen Besucher an. Der Hafen hat für die Hamburger eine ganz besondere Bedeutung und deshalb wird er jedes Jahr groß gefeiert. Beim
Hafengeburtstag wird eine Festmeile entlang des gesamten Hafengebietes errichtet. Auch auf dem Wasser werden diverse Vorführungen dargeboten. Berühmte Schiffe aus aller Welt haben Hamburg schon häufig aus diesem Anlass die Ehre erwiesen. Jedes Jahr, wenn der August in den September übergeht, ist die Zeit für das
Alstervergnügen gekommen. Rund um die Binnenalster werden Buden mit vielseitigen Angeoten und einige Live-Bühnen aufgebaut. Dieses Fest wird seit mehr als 30 Jahren begangen.
Natur in der Großstadt
Auch wer es lieber etwas ruhiger angehen lassen will, kann sich in Hamburg wohl fühlen. Viele Parks und Grünanlagen laden zum Spazierengehen und relaxen ein. Eine weitere Möglichkeit, die Natur zu genießen ist eine Schifffahrt auf Alster oder Elbe.

Wer Hamburg besucht, der sollte auf keinen Fall
Hagenbecks Tierpark verpassen. Hierbei handelt es sich um
einen der größten Tierparks der Welt und den einzigen privat geführten Zoo in Europa. 1907 gründete Carl Hagenbeck den ersten Tierpark, in dem die Tiere nicht in Käfigen, sondern in gitterlosen Freigehegen gehalten wurden. Noch heute befindet sich das Unternehmen in Familienbesitz. Auf dem 27 Hektar großen, schön gestalteten Parkgelände sind 2.500 Tiere in 360 Arten untergebracht. Der Besucher kann Affen, Löwen, Elefanten, Giraffen und viele andere Tiere bewundern. Als besonderes Highlight gelten die immer im Sommer stattfindenden Dschungel- und Romantiknächte.
Spazieren gehen, Joggen, Grillen und dazu noch eine Vielzahl unterschiedlicher Pflanzen bewundern, dafür ist der in Winterhude gelegene
Stadtpark bestens geeignet. Der Stadtpark ist der größte Park Hamburgs. In seiner Mitte befindet sich das
Planetarium, das das modernste seiner Art auf der ganzen Welt ist. Zentral in der Innenstadt gelegen ist
Planten un Blomen. Die 1930 extra für die Niederdeutsche Gartenschau angelegte Parkanlage bietet neben hübsch gestalteten Blumenbeten eine Vielzahl an Freizeiteinrichtungen, darunter ein großer Kinderspielplatz, Tropenhaus und Restaurant.
Was wäre ein Hamburg-Besuch ohne eine Fahrt mit dem Schiff? Möglichkeiten Hamburg vom Wasser aus zu erleben gibt es mehr als genug. Am
Jungfernstieg befindet sich der Anleger der
Alsterschifffahrt. Von hier aus kann man Schiffsausflüge von unterschiedlicher Art und Dauer unternehmen. Wer sich etwas genauer über den
Hafen informieren möchte, kann dies am besten bei einer
Hafenrundfahrt. Die Schiffe starten von den
Landungsbrücken und fahren, je nach Wasserstand, auch durch die Speicherstadt.
Shopping
Wer ein richtiges Schnäppchen machen will und obendrein auf Unterhaltung nur ungern verzichtet, muss früh aufstehen. Jeden Sonntag um 5.00 Uhr beginnt in Sankt Pauli der
Fischmarkt. Doch Fisch ist hier nur eine Nebensache. Gehandelt wird hier alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Insbesondere Lebensmittel, Pflanzen, Kleidung Modeschmuck und Souvenirs kann man hier zu recht moderaten Preisen erwerben. Die Attraktion sind jedoch die
Marktschreier, die teilweise eine beachtliche schauspielerische Leistung vollbringen, um ihre Waren zu verkaufen. Ausruhen kann man in der
Fischauktionshalle, bei Essen, Getränken und Livemusik.
Alle Einkaufsfreudigen, die mit der Bahn anreisen, können sofort nach der Ankunft ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen. Nur wenige Gehminuten vom
Hauptbahnhof entfernt liegt die
Mönckebergstraße, e
ine der ersten Adressen in Hamburg, wenn es um das Thema Shopping geht. Dort wechseln sich große Kaufhausketten wie
Saturn oder
Karstadt mit kleineren Läden und Boutiquen ab. Von der Mönckebergstraße besteht ein direkter Zugang zur erst kürzlich eröffneten
Europapassage. Auf fünf Ebenen präsentieren sich im größten innenstädtischen Einkaufszentrum
110 Geschäfte der unterschiedlichsten Art und Preisklasse. Ein reichhaltiges Gastronomieangebot sorgt für die Stärkung beim Shopping-Bummel. Einkaufen und Flanieren, das steht auch am
Jungfernstieg und den
Alsterarkaden im Mittelpunkt. Große Kaufhäuser, aber vor allem exklusive Geschäfte bieten hier ihre Waren zu meist hohen Preisen an. Immerhin, der Blick auf die Alster ist im Preis inbegriffen.
Auch wer sich in anderen Stadteilen aufhält muss zum Einkaufsbummel nicht extra in die Innenstadt fahren.
Einkaufsmöglichkeiten gibt es über das ganze Stadtgebiet verteilt mehr als genug.
Am Abend
Hamburg ist bekannt für seine Musicals. In der Vergangenheit lockten schon
Cats und
Das Phantom der Oper tausende von Besuchern an. Heute gastieren die Musicals
Mama Mia und
König der Löwen in der Hansestadt und ziehen Abend für Abend ein großes Publikum in ihren Bann. Wer sich lieber für das Schauspiel entscheidet, der kann einen netten Abend in einem
Hamburger Theater verbringen. Auch Konzerte oder Galaveranstaltungen finden regelmäßig statt. Austragungsorte dieser großen Events sind meist die seit 2002 bestehende
Color Line Arena und bei guten Wetter die
AOL-Arena.
Aber auch Partygänger kommen in Hamburg ganz auf ihre Kosten. Die
bekannteste Straße der Stadt, die
Reeperbahn hat hier einiges zu bieten: Bars, Diskotheken und Nachtclubs sind hier für jeden Geschmack zu finden. Wer es lieber etwas ruhiger angehen lassen möchte kann in einer von vielen
Bars und Kneipen bei einem gemütlichen Glas Bier oder Wein den Tag ausklingen lassen
Hotels und Unterkünfte
Hamburg ist ein teures Pflaster. Trotzdem braucht niemand die Befürchtung zu haben, kein bezahlbares Zimmer zu finden. Die Stadt ist sehr auf Tourismus ausgerichtet, und so gibt es für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel die passende Übernachtungsmöglichkeit. Die Qual der Wahl hat der Hamburg-Besucher zwischen
über 200 Unterkünften.
Wer sich bei seinem Aufenthalt richtigen Luxus leisten möchte, bereit ist, etwas tiefer in die Tasche zu greifen und vielleicht dem einen oder anderen prominenten Gast begegnen möchte, der ist in einem der
5-Sterne Hotels gut aufgehoben. Das
Elysee gilt als Top-Adresse in der Hansestadt. Nicht weit vom Bahnhof Dammtor in der Innenstadt gelegen und bietet in allen Bereiche Komfort der Extra-Klasse.Ein weiteres erstklassiges Hotel ist das
Raffles Vier Jahreszeiten (Foto) Es liegt direkt an der Binnenalster und ist bereits über 100 Jahre alt. Es verfügt über 159 Zimmer und Suiten, die individuell und mit modernster Technik ausgestattet sind und von denen man den Blick auf die Alster genießen kann. Mehrere Gourmet-Restaurants sorgen für das leibliche Wohl. In einem hochmodernen Wellnessbereich kann man sich so richtig verwöhnen lassen. Weitere sehr bekannte Hotels der 5-Sterne-Kategorie sind das idyllisch am Alsterfleet gelegene
Steigenberger, das
Intercontinantal an der Außenalster und das auch als "Weißes Schloss" bezeichnete
Kempinski Atlantik.
Sehr viel Komfort, jedoch zu etwas günstigeren Preisen, bieten die
4-Sterne-Hotels, die ebenfalls zahlreich vorhanden sind. In Hafennähe, oberhalb der Landungsbrücken befindet sich das
Hotel Hafen Hamburg Residenz, das sich besonders für die Besucher der Musicals empfiehlt. Nah am Wasser gebaut ist auch das
Best Western Premier Alsterkrug, ein erstklassiges Hotel mit mediteranen Ambiente. Wer lieber etwas ruhiger wohnt und dem Trubel der Stadt für einige Stunden entfliehen will, trifft mit dem
Hotel Eggers eine gute Wahl. Es liegt im Grünen und in die City ist es nicht all zu weit. Es besteht gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel.
Die Hansestadt ist Austragungsort vieler Messen. Deshalb wird Hamburg sehr gern und häufig von
Geschäftsreisenden besucht. Viele Hotels haben ihr Angebot speziell auf diese Zielgruppe ausgerichtet. Hierzu zählen das
Mercure an der Messe, das
Lindtner und das
Park Hyatt.
Doch man muss kein Vermögen Ausgeben, wenn man in Hamburg übernachten möchte. Die Hansestadt kann auch ein beachtliches Angebot an Unterkünften für den
kleinen Geldbeutel vorweisen. Ein Doppelzimmer ist hier durchaus für
unter 50,00 € zu haben. Erstaunlich ruhig, aber dennoch zentral liegt das
Mercure Hamburg Meridian. Die Zimmer wurden vom Designer Roland Düll gestaltet, extravagant eingerichtet und erwarten den Gast mit außergewöhnlichen, aber dezente Farben und effektvolle Details. Die Hotelbar verströmt eine elegante und stilvolle Atmosphäre und lässt die Gäste dort gern verweilen. Nicht weit von der Reeperbahn befindet sich das
Ibis Hamburg Altona, somit sehr gut geeignet für diejenigen, die etwas unternehmen wollen. Nur ein paar Gehmitnuten vom Hauptbahnhof entfernt liegt die Pension
Annenhof, die eine sehr nette Übernachtungsmöglichkeit darstellt. Direkt vor der Haustür befindet sich die Straße
Lange Reihe, die einen Besuch Wert ist.