Bewertung von Tina_HH im Detail
Tina_HH
Hamburg, Deutschland92%
Unsere Politiker können manchmal ganz schön anstrengend sein. Steuerreform, Gesundheitsreform, hier und da mal irgendeine kleine Affäre, damit auch ja keine Langeweile aufkommt. Trotzdem ist es gut, dass es sie gibt, denn man kann auch herzhaft über sie lachen - und an einem Ort in Hamburg-Eppendorf geht das ganz besonders gut, nämlich in Alma Hoppes Lustspielhaus.
Was ist Alma Hoppes Lustspielhaus?
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Alma Hoppes Lustspielhaus ist eine Bühne für politisch-satirisches Kabarett. Es wurde 1994 von dem Kabarett-Ensemble Alma Hoppe eröffnet und befindet sich in Hamburgs Stadtteil Eppendorf in der Ludolfstraße 53. Zu erreichen ist es am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln, entweder mit der U-Bahn (U1), Haltestelle Kellinghusenstraße bzw. Hudtwalckerstraße oder mit der Buslinie 22, Haltestelle Eppendorf Markt. Von allen Haltestellen erreicht man das Lustspielhaus in ca. 5 10 Minuten zu Fuß.
Das kleine Theater wurde bereits 1927 gebaut und seitdem für unterschiedliche Zwecke, wie z. B. als Bürgerhaus, Kino oder Schaubühne genutzt. In dieser Zeit traten u. a. Hans Albers, Inge Meysel oder Heinz Erhard dort auf.
Im März 1994 eröffnete dann Alma Hoppes Lustspielhaus. Es verfügt über 350 Sitzplätze und dort finden etwa 280 Veranstaltungen pro Jahr statt. Künstler wie Henning Venske, Hans Scheibner, Thomas Freitag, Stefan Jürgens oder Werner Schneyder sind hier regelmäßig zu Gast. Natürlich nicht zu vergessen, die Betreiber des Hauses, Alma Hoppe, die auch ein umfangreiches und sehenswertes eigenes Programm auf die Beine stellen.
Gehen wir hinein
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Im Eingangsbereich befindet sich die Abendkasse an der man vorbestellte Karten abholen kann. Außerdem liegen dort die Programmhefte, Postkarten und sonstiges Infomaterial aus.
Man geht geradeaus weiter und muss zunächst an den freundlichen Kartenabreißern vorbei. Nun gelangt man in einen großen Raum, in dem sich auf der rechten Seite die Garderobe und auf der linken Seite ein Gastronomie-Bereich befindet. Dort werden alle Arten von alkoholischen und nichtalkoholischen Getränken angeboten. Essen kann man auch eine Kleinigkeit. Es gibt Muffins mit verschiedenen Füllungen oder Brezeln. Die Preise finde ich aber recht üppig. Um ein paar Beispiele zu nennen: Eine Brezel kostet 2,00 € ein Bier (0,3l) 3,00 €, ein Glas Wein 4,00 € und eine Cola (0,2 l) 2,50 €. Eine Speisekarte kann man sich auf der Internetseite www.alma-hoppe.de ansehen.
Es geht weiter geradeaus und man kommt nun in den eigentlichen Saal, der mich, als ich zum ersten Mal da war, ein bisschen an die Aula in unserer Schule erinnert hat. Wer hier aber akkurat hintereinander aufgestellte Stuhlreihen erwartet, liegt falsch. Im gesamten Raum verteilt stehen Bistrotische, an denen man jeweils mit 4 bis 5 Leuten sitzt. Auf jedem Tisch steht eine Kerze und die Speisekarten liegen dort ebenfalls aus. Dieser Raum strahlt für mein Empfinden eine gemütliche Atmosphäre aus.
Die Veranstaltungen beginnen in der Regel um 20.00 Uhr und enden unterschiedlich, meistens jedoch so gegen 22.30 Uhr bis 23.00 Uhr. Nach einer bzw. 1/1/2 Stunden wird für eine Viertelstunde Pause gemacht.(Die Gastronomie will ja schließlich auch noch mal verdienen.) Die Eintrittspreise beginnen bei 15,50 bzw. 18,50 € am Wochenende und enden bei 20,50 bzw. 22,50 € am Wochenende. Das hängt also ganz davon ab, wo man sitzen möchte.
Die im Lustspielhaus stattfindenden Veranstaltungen tragen dann beispielsweise solche Namen wie "Kassensturz", "Sie mich auch" (Alma Hoppe), oder "Freiheit für Angela" (Martin Buchholz) Stücke, die ich besonders gut fand, die aber schon eine ganze Weile zurückliegen waren "Die Scheinfamilie" (da ging es um die Euro-Umstellung) oder "Wer zuletzt lacht, macht das Licht aus".
Sie haben aber alle eines gemeinsam: Schonungslos wird über Politik, sonstige Ereignisse aus dem aktuellen Tagesgeschehen oder Themen die in der Boulevard-Presse ganz oben stehen, hergezogen. Da kriegt jeder sein Fett weg, der meint, in irgendeiner Form wichtig zu sein.
Ich besuche Alma Hoppes Lustspielhaus etwa drei bis vier mal im Jahr und fand es immer sowohl von der Atmosphäre als auch von den Veranstaltungen jedes Mal klasse.
Unser nächster Besuch im Lustspielhaus wird im Dezember sein. Dann werden wir uns das Stück mit dem vielversprechenden Namen "Wer nimmt Oma?" (Hans Scheibner) ansehen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das wieder ein schöner und lustiger Abend wird...
Alma Hoppes Lustspielhaus10
Einzelbewertung
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Erreichbarkeit
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Muss man gesehen haben
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Budget-Freundlichkeit
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Architektur
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Programmvielfalt
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Ensemble