Bewertung von ISchoenherr im Detail
ISchoenherr
Waltrop, Deutschland91%
EINFÜHRUNG
Der Anreisetag war am 20.8.1997. Unser Flug von Erfurt ging sehr spät, erst um 21.25. Dementsprechend spät kamen wir in Monastir an (23.55) und mußten die Uhr um eine Stunde zurückstellen.
Der Bustransfer nach Hammamet ging relativ schnell. Um 23.45 Uhr Ortszeit kamen wir im Ort an. Doch dann ging das ewig lange Breitfahren der Urlauber los. Das Hotel Tanfous erreichten wir erst um 1.00 Uhr.
Dort erhielten wir nur unsere Zimmerschlüssel, anmelden sollten wir uns erst am nächsten Morgen. Zu dieser Uhrzeit gab es auch keinen Gepäckträger mehr. Geld tauschen konnten wir ebenfalls nicht mehr und im Voraus von Deutschland aus war nicht möglich. Ebenso schlecht sah es mit der Bar aus. Nichts zu trinken mehr zu bekommen für durstige Kehlen. Aber wir hätten es ohnehin nicht bezahlen können zu diesem Zeitpunkt.
Am nächsten Morgen konnten wir uns endlich anmelden und unsere Restaurant-Karte abholen. Erst dann konnten wir frühstücken und trinken. Na endlich. Das wurde ja auch Zeit.
RESTAURANT
Das Restaurant war dicht besetzt. Die viele Tische stehen zu eng beieinander. Es ist nicht allzu sauber. Fliegen schwirren herum.
Frühstücksbuffet
- hartes Brötchen
- alter, seltsam aussehender Schnittkäse
- Marmelade, Butter in wässriger Brühe, Melone, Wurst
- Tee, Kaffee, Milch, roter Saft
Abendbuffet
- fast nur Brot und Wurst
- ab und zu etwas Gebratenes
- viel Obst, das schon überreif ist
Das Essen konnte man gerade noch essen. Auch wenn vieles vom Geschmack her undefinierbar war. Abwechslung im Speiseplan gab es nicht.
Immerhin konnten wir uns einen anderen Tisch geben lassen, um bei den Mädchen zu sitzen, die wir kennengelernt hatten.
SERVICE
Das Geldwechseln ist nur von 10.00 - 17.00 Uhr möglich. Ein Safe im Rezeptionsbereich konnte gemietet werden, Kosten 7 Dinar pro Woche. Ein kurzer Anruf nach Deutschland ist mit 7 Dinar ebenfallse sehr teuer.
Ein allabendliches Animationsprogramm gibt es auch. Es ist allerdings sehr beschränkt. Fast immer nur Bingo und etwas Musik.
PERSONAL
Die Leute an der Rezeption, im Restaurant und die Zimmermädchen sind sehr freundlich. Allerdings dauert alles ewig und wird nicht immer so erledigt wie gewünscht oder gar nicht.
REISELEITUNG
Unsere Reiseleiterin von Neckermann Reisen treffen wir erst um 17.00 Uhr. Den versprochenen Begrüssungsdrunk gibt es nicht.
HOTEL
Das Hotel hat einen sehr schönen Garten und liegt direkt am Strand. Die Inneneinrichtung gefällt mir gut. Auch wenn es nicht immer ganz sauber ist. Es gibt eine Fernsehecke und viele kleine Tische zum gemütlichen Beisammensein. Kleine Spiele stehen zur Verfügung, um sich die Zeit zu vertreiben.
Es ist im maurischen Stil errichtet. Weiß mit blauen Fenstern. Ein sehr verschachteltes Gebäude. Es gefällt mir mittelmäßig.
Der Pool ist die ersten drei Tage leer. Danach stinkt das Wasser dermaßen nach Chlor, dass mich nichts in der Welt da rein bringt. Da habe ich auch keine Lust mich auf eine Liege zu legen.
Es liegt sehr unruhig. Nachts ist es teils recht laut. Die Verkehrsanbindung ist sehr gut.
ZIMMER
Unser Zimmer ist nur auf den ersten oberflächlichen Blick sauber. Genaueres Hinsehen zeigt überall Dreckecken.
Eine richtige Bettdecke gibt es nicht, nur so eine Art Tuch.
Einige Dinge sind nicht in Ordnung. Eine Birne der Deckenbeleuchtung funktioniert nicht. Die Steckdose im Bad ist ebenfalls nicht in Ordnung. Eine Reklamation an der Rezeption bringt überhaupt nichts.
Wir können seitlich aufs Meer hinaus sehen.
STRAND
Der Sand ist fein. Pilzförmige Stroh-Sonnenschirme stehen herum und müssen nicht gesondert gezahlt werden. Liegen und Auflagen sind Mangelware. Am Strand herrscht reges Treiben: Pferde, Kamele und anderes Getier ist ebenso zu sehen, wie zahlreiche Einheimische, die in dem Bedürfnis Geschäfte zu machen regelrecht aufdringlich werden.
MEERWASSER
Das Wasser im Meer ist angenehm was die Temperaur betrifft. Leider schwimmt viel drinnen rum. Besonders störend sind kleine rote Feuerquallen, von denen nichts im Prospekt stand.
AUSFLUGMÖGLICHKEITEN
An Ausflugmöglichkeiten gibt es Einige. Man kann sie bei der Reiseleitung, in einheimischen Reisebüros oder direkt beim Anbieter buchen.
Die Taxifahrt zur Medina (Altstadt) kostet 2,5 Dinar für 4 Personen. Dort kann man den Basar und die alte Kasbah (Festung) besichtigen. Ein Postamt gibt es hier auch.
Im Reitstall Jasmin kann man Reitstunden nehmen oder verschiedene schöne Ausflüge mitmachen. Man muß etwa 15 Minuten bis dorthin laufen.
Wir unternehmen auch Ausflüge nach Tunis, Karthago und Sidi Bou Said. Eine Kutschfahrt zum Wasserfall müssen wir leider wegen Krankheit absagen.
ARZT
Meine Freundin und ich wurden Beide krank (Übelkeit, Schwindelgefühl) und brauchten den Arzt, der täglich im Hotel Sprechstunde hat. Auch die beiden Mädchen die wir kennengelernt hatten, erkrankten. Insgesamt waren in dieser einen Woche, die wir dort waren, etwa 100 Urlauber im Hotel krank. Unser Auslandskrankenschein wurde nicht angenommen, wir mussten bar zahlen. Die Behandlung ist unverschämt teuer. Allerdings zahlt die Krankenkasse später alles zurück.
FAZIT
Ich war froh das wir nur eine Woche gebucht hatten. Reklamationen bei Neckermann Reisen brachten gar nichts. Deshalb kann ich nur sagen nie wieder Neckermann Reisen und nie mehr Hotel Tanfous. Tunesien selbst hat mir sehr gefallen, bis auf die Aufdringlichkeit der Händler, die mir persönlich zu weit ging.
Tanfous4
Einzelbewertung
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Zimmer
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Größe
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Sauberkeit
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Ausstattung
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Zustand (gut erhalten etc.)
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Zimmerservice
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Hoteleinrichtungen
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Gesamtzustand
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Rezeption/ Organisation
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Personal (Freundlichkeit/ Service)
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Essen und Trinken
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Vielfalt des Speisenangebots
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Qualität des Speiseangebots
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Getränkeangebot
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Bedienung/ Service
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Lage und Umgebung
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Verkehrsanbindung
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Nachtleben/ Ausgehmöglichkeiten
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Ruhige Lage (kein Baulärm etc.)