Bewertung von SeeYoou im Detail
SeeYoou
bei Berlin, Deutschland98%
Trotz des nett gestalteten Raumes, dieses Hotel hat mich enttäuscht. Nach dem starken Internetauftritt als Boutiquehotel hätte ich mehr erwartet. Auch wenn ich mit der Lage des Zimmers nur Pech hatte, kann ich das Hotel nicht empfehlen. Dem Anspruch an ein Viersternehotel wird es nicht gerecht.
Next Rivoli Jardin3
Einzelbewertung
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Zimmer
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Größe
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Sauberkeit
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Ausstattung
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Zustand (gut erhalten etc.)
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Design/ Flair Zimmer
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Bett-/ Matratze
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Ausblick
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Die Größe des Zimmers ist hier wirklich nicht das Problem. Im schmalen, aber ausreichenden Eingang findet man einen Wandschrank für die Garderobe und die anderen Habseligkeiten, da zunächst noch der Fahrstuhlschacht angrenzt ist der Flur recht lang bevor zu linekn das Bad abzweigt. Dahinter öffnet sich der Raum mit Doppelbett, Sessel, großen Schreibtisch mit Fernseher und Kofferablage. Zum Laufen bleibt noch genügend Platz. Im Bad sind WC und Waschtisch nebeneinander angeordnet, die mit einer Scheibe abgetrennte Dusche nimmt dahinter die ganze Breite ein und ist dadurch sehr großzügig. Der Rest des Bades ist funktional und ausreichend groß. Das Problem des Zimmers, das ich abbekommen habe ist seine Lage. Es geht fast direkt von der Lobby ab. Allein die in den langen Flur eingebaute Zwischentür bewahrt einen davor, völlig der Unruhe der Lobby ausgesetzt zu sein. Und auch wenn das Zimmer technisch im Erdgeschoss liegt, geben einem diverse Vorbauten und das kleine, oben in einer Ecke gelegene Zimmer eher den Eindruck von Souterrain. Sicherlich darf man nicht erwarten, wenn man über ein Portal einen Preis unterhalb von 50% des Preises, den das Hotel selbst auf seinem Buchungssystem für dieses datum angeboten hat, das allerbeste Zimmer zu bekommen, aber ob man dieses Zimmer ohne Not vermieten sollte???
Die Sauberkeit ist ok, wenn man nicht in jede Ecke schaut. Die glatten Böden vermitteln zunächst einen guten Eindruck, das subjektive Sauberkeitsgefühl angenehm.
Die Ausstattung weist keine bemerkenswerten Besonderheiten oder Fehler auf. Angenehm ist der recht große Schreibtisch und die funktionale und variable Dusche. Das Angebot an Kosmetika ist etwas mager: Handwaschseife und ein kombinierter Shampoo-Spender in der Dusche.
Der Zustand im Zimmer ist gut, es sind keine bemerkenswerten Kampfspuren zu sehen. Flur und Bad sind weniger modern (siehe auch flair) und wirken daher abgewohnter. Objektive Funktionsmängel oder deutliche optische Beschädigungen gibt es aber auch hier nicht. Bevor man in das Zimmer gelangt, muss man sich mit einem erheblichen Funktionsmangel herumschlagen: in vier von fünf Fällen gelangt es mir nicht, mit dem (traditionell gefertigten) da Schloss zu öffnen. Der freundliche Herr von der Rezeption war aber nicht überrascht und half gern.
Das Design des Zimmers mit seinem hell gefärbten Eichendielen, den hellen Möbeln (bzw. Sessel und Hocker aus beigem Korbgeflecht) und modernen Accessoires ist freundlich und einladend und passt zu einem Boutiquehotel mit dem Namen "Jardin". Der Flur mit seinen einfachen Fliesen und auch das Bad mit seiner etwas angestaubten Einrichtung passt da schon weniger rein. Man hätte sich gewünscht, die Sorgfalt bei der Einrichtung und Ausstattung im eigentlichen Zimmer auch in den anderen Zimmerteilen zu finden. Lowlight ist die Holzdecke im Bad, die irgendwie nach urdeutscher "Kellersauna" im Heimwerkerstil erinnert.
Das Bett ist ein veritables Doppelbett mit reichlich Platz. Die Matratze ist unter einer oberflächlichen weichen Schicht dann fest. Ich habe selten (aktuell zuletzt auch in Helsinki!) so gut in einem Hotelbett geschlafen. Zur Ausstattung gehören eine große Decke und zwei Kissen, die insgesamt sehr bequem sind. Allein die Bezüge könnten etwas anschmiegsamer sein.
Der Ausblick ist fotographisch dokumentiert. Der Blick geradeaus aus dem Zimmer heraus geht auf zwei bunkerartige Betonpyramiden. Direkt am Fenster stehend kann man dann auch in den Hof zur Nachbarbebauung schauen und sogar ein Stück Himmel sehen. Aber das Souterrainfeeling bleibt. Für eine Nacht ist das ganz ok, auch wenn man auf Sightseeingtour eh kaum im Zimmer ist. Aber es ist nicht schön.
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Hoteleinrichtungen
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Erscheinungsbild/ Architektur
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Atmosphäre/ Flair Lobby
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Gesamtzustand
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Rezeption/ Organisation
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Personal
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Publikum/ Gäste
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Das Erscheinungsbild ist von der Straße aus sehr dezent. Eine grüne Schrift auf grauer Fassade weist auf den Durchgang hin. Erst dahinter findet man das Hotel, denn es liegt als Hinterhaus in einem Hof. Vom Hof aus blickt man auf einen Zweckbau mit abgeranzter rosa Fassade und ungepflegtem Eingang. Nicht die Begrüssung, die man nach dem Internetauftritt erwartet.
Die Lobby ist klein, bietet neben der Rezeption eine Sitzecke und im hinteren Bereich ein Mischnutzung aus Bar und Frühstücksraum. Schwere Möbel, dunkelrosa Granit und goldbedampfte Spiegel zeigen die Interpretation von Luxus eines urdeutschen Spießerhaushalts der Sechzigerjahre. Obwohl es relativ beengt ist, finden die wenigen Anwesenden genügend Gelegenheit, eine hektische Atmosphäre zu erzeugen.
Der Gesamtzustand ist an sich ok, leidet in der Wahrnehmung aber unter der muffigen Atmosphäre. Die Gänge sind einigermaßen düster.
Die Rezeption ist gut organisiert und kann auch zu touristischem Auskunft geben. Bei der Anmeldung muss man ein kleines (erträgliches) Formular ausfüllen, erstaunlicherweise wird nicht gleich ein Kreditkartenabzug gemacht. Auch der Check-out verläuft reibungslos, Wünsche zu einer steuerkonformen Rechnungserstellung mit all ihren Formalien werden klaglos erfüllt.
Die Dame beim Empfang hätte etwas mehr Herzlichkeit ausstrahlen können, aber es war ja auch schon recht spät. Der Herr am nächsten Morgen war nicht nur effizient, sondern auch sehr freundlich.
Das Publikum war sehr gemischt, Asien war wie Deutschland (nicht nur ich!) und Finnland vertreten. Vom eleganten Anzug und Kostüm bis zu reichlich gebrauchten Jeans konnte man alle Bekleidungsstile bewundern.
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Essen und Trinken
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Vielfalt des Speisenangebots
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Qualität des Speiseangebots
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Arrangement der Speisen
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Getränkeangebot
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Atmosphäre Restaurant/ Speisesaal
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Bedienung/ Service
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Die Bewertung bezieht sich auf das Frühstücksbuffet.
Die Vielfalt des Speisenangebots ist größer als das etwas gedrängte Buffet erwarten lässt. Man findet am Ende Warmes, Brot und Aufschnitt, Müsli/Joghurt sowie Süßes. Von einem Viersternehotel könnte man aber etwas mehr Auswahl erwarten.
Die Qualität des Speiseangebots ist schwankend. Die Rühreier sind ebenso fettig wie der labbrige Speck. Ein frisches Brötchen mit französischem Markenkäse ist da schon besser. Die Kekse werde ich nicht lange erinnern.
Das Arrangement der Speisen leidet unter dem wenigen Platz, der dem Buffet als Annex des Rezeptionstresen in der Lobby zugestanden wird. Das verwendete Geschirr passt zu einander, ist aber hoffnungslos altmodisch.
Das Getränkeangebot umfasst Kaffee (kaum trinkbar) und Tee aus Standardbeuteln sowie ein Kakaogetränk aus dem Beutel. Die Säfte waren trinkbar, aber kaum bemerkenswert.
Muss ich die Atmosphäre im "Restaurant/ Speisesaal" noch erklären? Wer kommt bitte auf die Idee, ein paar Lederstühle aus den Fünfzigerjahren in die Lobby zu stellen und dort das Frühstück anzubieten. Zudem ist die Wanddekoration aus vergoldeten Spiegeln und rosa Marmor grausam.
Bedienung kann man das gelegentliche Vorbeikommen der Küchenmamsell eigentlich nicht nennen. Mein Tisch war aber groß genug, um das Geschirr zu stapeln und was nach meinem Weggang war, war mir egal.
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Lage und Umgebung
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Lage (Stadthotel)
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Verkehrsanbindung
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Einkaufsmöglichkeiten
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Kulturelle Angebote
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Nachtleben
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Ruhige Lage (kein Baulärm etc.)
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Die Lage kann man wirklich als zentral bezeichnen. Man ist in wenigen Schritten auf dem Bummelboulevard Esplanade. Dort findet man alle erdenklichen Shoppingangebote.
Wenn man nicht zu viel Gepäck hat und 10 Minuten Weg nicht scheut, kann man zum Hauptbahnhof laufen. Von dort ist die Auswahl der Verkehrsanbindungen umfangreich. Direkt vor der Tür gibt es keinen ÖPNV.
Einkaufsmöglichkeiten liegen wirklich vor der Tür.
Kulturelle Angebote gibt es auch in der Innenstadt von Helsinki und auch
Nachtleben/ Ausgehmöglichkeiten.
Vor der Tür fanden grad Straßenbauarbeiten statt, im Hinterhof hatte mein Zimmer eine sehr ruhige Lage.