Bewertung von celles im Detail
celles
Wien, Österreich93%
Ich habe für unsere Reise nach Helsinki das Radisson Blu Royal Helsinki über expedia gebucht. Der Preis lag bei 88 Euro/Nacht mit Frühstück. Das ist für ein 4 Sterne Hotel im Norden nicht so übel. Die Anreise war auch nicht so das Problem. Wir nahmen vom Flughafen den Bus um wenige Euro und stiegen am Bahnhof aus. Danach mussten wir noch so 500m durch eine Fußgängerzone.
Als wir vor dem Hotel standen, hatten wir einen Eindruck von viel Glas. Die Lobby beim Eingang war ziemlich niedrig und man musste nach rechts zur Rezeption. Den Check-in habe ich auf finnisch besorgt. Danach bekamen wir die Zimmerkarte und nahmen einen der beiden Aufzüge nach oben.
Folgende Ausstattungen und Dienstleistungen bietet das Hotel:
Autovermietung im Hotel
Businesscenter
Concierge
Empfangshalle
Fahrstühle
Fitnessrau
Hotelbar
Hotelsafe
Internetzugang
Nichtraucherzimmer
Parkplätze
Restaurant
Rollstuhlgerecht
Saun
Schuhputzservice
Tagungsräume
Terrasse
Wireless LAN
Wäschereiservice
Zimmerservice
Radisson Blu Royal Helsinki8
Einzelbewertung
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Zimmer
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Größe
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Sauberkeit
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Ausstattung
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Zustand (gut erhalten etc.)
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Design/ Flair Zimmer
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Ausblick
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Das Zimmer 443 machte einen ordentlichen Eindruck. Es war weder groß noch klein. Die graue Türe war außen von roter Plüschtapete umgeben, wohingegen der Flur einen orangen Teppich mit Blumenmuster aufwies. Über jeder Türe gab es eine große, rechteckige Türbeleuchtung.
Im kleinen Vorraum selbst befand sich dann der Stauraum. Der Wohnraum war mit Parkett ausgelegt. Die Holzverbundenheit zeigte sich deutlich im Zimmer. Das galt für die Kofferablage, die gleich in eine Art Kommode mit 4 Laden überging, auf der auch der 16:9 Philips Flatscreen stand. Der spielte CNN und finno-skandinavische Sender. Auch ein Keyboard für den TV war vorhanden. Ach ja, einen großen Spiegel mit Beleuchtung gab es auch noch.
In der Ecke zum Fenster stand ein designter, roter Sessel. Dahinter eine Lampe mit hohem, weißen Schirm gefolgt von einem modernen Bild. Die Vorhänge waren dort grau.
Das Doppelbett hatte eine breite, mittelbraune Holzumfassung, die wohl der Zierde diente. In sie eingepasst zwei kleine Nachtkästchen mit Beleuchtung. Der Überwurf und die quadratischen Pölster waren mehr dunkelrot. Das weiße Laken passte dann wiederum zur weißen Wand.
Alles war sehr sauber. Das gleiche galt für das Bad. Das hatte große, graue Fliesen. Der ganze Tenor dort war so gehalten. Eine Wanne mit Duschkombination und der Waschtisch war beim Waschbecken gerundet und erstreckte sich nach links als Ablage. Die Druckseife sagte uns dann weniger zu. Der Wandspiegel war enorm und füllte die ganze Länge aus. Das einzige, was das Grau in Grau durchbrach war der schrecklich rote Duschvorhang. Auffällig war der extrem große Haltegriff an der Wand. So konnte man wenigstens nicht Ausrutschen.
Der Frühstückraum befand sind in der wenig geselligen, schlauchartigen Lobby. Dort war es immer sehr voll und man hatte eigentlich wenig Lust, lange dort zu speisen.
Von den Liften oben sah man noch auf die Hotelbar, die in einem kreisrunden Teil des Hotels untergebracht war.
Das Frühstück bot eher kalte Speisen. Darunter etliche Schalen mit Obst. Bei den warmen Gerichten dominierten Würstchen, Speck und Eier. Das ganze schien so eine Kombi aus Werksküche und Badeanstalt zu sein. Alles war ausgekachelt mit kleinen orangen, braunen Mosaikkacheln. Nicht ganz mein Geschmack. Man musste immer darauf achten, sich einen Tisch zu erkämpfen, da alles klein und eng war. Auch beim Essen. Das Personal agierte zumeist schweigend. Am besten gefiel mir die Brotecke, wo es auch Croissants gab. Auch Yoghurts gab es en Masse.
Praktisch fand ich auch das Businesscenter mit zwei Standgeräten. Die waren kostenfrei. Leider war aber eben ein PC außer Betrieb.