Bewertung von racheengel65 im Detail
Auf meiner damaligen Rundreise durch einen Teil der USA haben wir natürlich auch Los Angeles besucht, nicht nur die Universal Studios, sondern die Stadt selbst natürlich auch. Wir hatten ein Hotel in der Nähe vom Flughafen und blieben einige Tage dort, um die Sehenswürdigkeiten zu besuchen und natürlich war auch der Walk of fame dabei, sowie Beverly Hills und noch einige andere Attraktionen der Stadt. Wir fuhren mit unserem Leihwagen dann zum Hollywood Boulevard, bekamen sogar einen ganz guten Parkplatz und machten uns auf den Weg. Und ich muß eigentlich gestehen, dass das Ganze eine riesen Enttäuschung für mich war. Die Stadt Los Angeles, mitsamt seinem Hollywood Boulevard, ist abgewrackt, schmierig und in meinen Augen nicht so sehenswert, wie man vielleicht meint. Mehr als 2000 der Sterne, zuletzt hat Kiefer Sutherland seinen Abdruck hinterlassen, gibt es auf dieser Straße. Der Walk of Fame zieht sich über insgesamt 18 Häuserblock entlang. Natürlich sind wir nicht alle abgegangen, aber das was ich gesehen habe, reichte mir auch schon. Letztendlich fanden wir uns am Chinese Theatre wieder, wo man Hand und Fußabdrücke vieler Stars in Steinen sehen kann. Das war ganz interessant. Während man über die Sterne laufen konnte, verschiedene Geschäfte besuchen konnte, man kann auf dem Hollywood Boulevard sehr gut Kleidung kaufen, habe ich mich doch über dieses Viertel sehr gewundert. Man hört so viel darüber und wenn man es dann besucht, findet man nur Müll vor, merkwürdige Leute, und auch sonst war alles sehr unsauber.
Wir landeten schließlich bei McDonalds, welches auch nicht sehr sauber war ;o))
Der Walk of Fame wurde 1958 gegründet, 1960 wurde erstmalig ein Stern in den Asphalt gelegt, und zwar von der Schauspielerin Joanne Woodward. Eswurden sogar schon Sterne gestohlen, die von James Stewart und Kirk Douglas, obwohl viele Schauspieler dort sogar mehrere Sterne besitzen. Doch nicht nur Schauspieler können sich dort verewigen lassen, sondern es gibt auch Sterne für andere Stars, wie der Musik, Theater, Radio usw. Jeder Stern ist gekennzeichnet, damit der Besucher weiß, für was er ausgezeichnet wurde.
Die Sterne bestehen überwiegend aus Terazzo, das ist ein bestimmtes Gemisch aus verschiedenen Stoffen, wie Marmor, Kalk und Dolomit. Die Namen der Künstler sind aus Bronze. Die Steine sind in den Boden eingelassen. Außer der von Muhammad Ali, der ist in die Wand des Kodak Theatre eingelassen, denn er wollte nicht, dass man auf seinem Namen rumtrampelt. Es wäre respektlos.
Natürlich ist der Walk of Fame interessant, man sollte sich nur nicht zuviel darunter vorstellen. Die Namen vieler Künstler kann man hier lesen und auch fotografieren, wenn man möchte, dennoch ist Hollywood wohl eher out. Es gibt weitaus schönere Ecken in Los Angeles. Interessant sind die viele kleinen Geschäfte, die mich angezogen haben und ich bin auch nicht leer ausgegangen. Man kann dort günstig Kleidung kaufen, ich hätte es mir teurer vorgestellt.
Ach ja, und sollte ein Star die Kriterien für einen Stern erfüllen, muß er 25.000 Dollar Bewerbungsgebühr zahlen. Die Stars werden also noch nicht mals umsonst ausgezeichnet.
Mein Fazit für den Walk oft Fame, sehenswert mit vielen Abstrichen!
Walk of Fame5
Einzelbewertung
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Erreichbarkeit
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Muss man gesehen haben
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Budget-Freundlichkeit
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Flaniereignung
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Wir hatten mit dem Parkplatz Glück gehabt, sonst sieht es wohl schwieriger aus, direkt in der Nähe einen Platz zu bekommen. Der Hollywood Boulevard ist ziemlich schmuddelig und nicht so schön, wie man vielleicht denkt. Es gibt viele Restaurationen dort, verhungern wird man wohl nicht. Ich würde mit den Walk of Fame nicht noch einmal ansehen, doch ich denke, wenn man einmal da ist, sollte man schon einen Blick drauf werfen.