Bewertung von celles im Detail
celles
Wien, Österreich93%
Nachdem wir mit der Royal Caribbean eine Kreuzfahrt unternahmen, lernten wir auch den Ocean Terminal in Hongkong kennen. Wir haben diesen schon im Jänner 2011 aufgesucht, weil wir im November die Kreuzfahrt gebucht hatten. So konnten wir sicher gehen, den Weg von der U-Bahn aus gut zu erkunden. Man kann von Tsim Sha Tsui locker zu Fuß gehen und wenn man Glück hat, findet man auch die lange unterirdische Passage bis zum 1881 Heritage Gebäude und von dort aus geht man gerade mal über zwei Kreuzungen. Wir haben für den Weg 15 Minuten gebraucht. Auch per Bussen und Fähren kann man zum Terminal kommen, aber das war uns mit den Koffern zu umständlich.
Der Terminal ist ziemlich farblos. Liegt nicht gerade ein Ozeanriese oder ein Schiff von Star Cruises im Hafen, könnte man ihn glatt übersehen. Wir mussten zuerst eine Rolltreppe hoch und dann durch einen ganz einfachen Eingang nach rechts, wo drüber Ocean Terminal stand. Automatische Türen sind dort Fehlanzeige. Die Glastüren darf man alle per Hand öffnen. Ist man mal im Terminal, dann ist von den Schiffen weit und breit nichts mehr zu sehen. Die Beschilderung muss man genau suchen und die Irrwege sind schön zeitaufwendig.
Ich berichte mal von unserem Besuch ohne Koffern im Jänner. Wir haben ein Café im Erdgeschoß gefunden, wo man nach Konsum“ einer Speise am Laptop die Mails und sonstiges Checken kann. Sonst muss man überall zahlen. Wir gingen in Ruhe durch verschiedene Gänge aller Stockwerke. Sehr positiv waren die glänzenden Fußböden und die vielen Geschäfte aller Couleur. Wir sahen Auslagen von Nicolas und Bears, Hallmark, Natures (Mode), Mickimouse für Kinder, eine große Filiale von Pizza Hut für de Hunger. Diese war vornehmlich in schwarz gehalten. Dafür war der große und saubere KFC fast gänzlich rot. Diese Speisen dort waren auf englisch und chinesisch beschriftet. Mazau Crepes im 3.Stock ist sehr wichtig, denn dort sind die großen und sauberen Toiletten. Wer edler und teurer speisen will, findet Zuflucht im Quarterback Kowloon. Auch gibt es länderspezifische Restaurants wie das Arirang Korea. Die Anzahl der Geschäfte ist im Terminal schier unmöglich. Den Check-in zu finden war sehr schwer und verwirrend.
Im November 2011 kamen wir dann mit 2 Koffern. Der Weg zum Check-In war nun leichter. Wir haben uns aber wieder verirrt, weil die Beschilderung nicht deutlich war. Allein, die Tatsache, dass wir rund 500 m durch die Terminal-Mall rattern mussten, bestätigte die Tatsache, dass man dort shoppen sollte, bevor man zum Schiff findet. Vom Terminal innen sieht man rein gar nichts von den Schiffen. Erst eine Einweiserin zeigte uns den Weg zur Kofferabgabe. Das war das erste Mal, dass wir die Legend of the Seas zu Gesicht bekamen. Wir mussten durch schmalen Gang hinaus und dann zirka 300 m nach hinten. Dort nahm man uns die Koffer ab und dann ging es den ganzen Weg zurück. Der Check-in ging schnell. Die Passkontrolle war wortlos, wie in China üblich.
Meiner Meinung nach ist das eine reine Mall und die Schiffe stehen nur beiläufig dort. Der Weg ist sehr weit und man muss oft die Stockwerke wechseln. Manchmal muss man lange suchen, bis man eine Rolltreppe findet.
Ocean Terminal6