Bewertung von karlheinz46 im Detail
karlheinz46
Wien, Österreich95%
Auf der Temple Street waren wir leider bei Tag. In der Nacht haben wir es nicht geschafft. Ich bin mir da ebenso wenig sicher, ob ich dort bei Nacht sein will. Wir sind mit der MRT dorthin gefahren. Von der Station ist es ein kleiner Fußweg.
Eine Petaling Street wie in Kuala Lumpur darf man sich nicht vorstellen. Schön, wirklich schön, war das Eingangstor. Das ist so eines wie nach Chinatown üblich. Ein schönes, saftiges Rot mit einer schwarzen Tafel und chinesischen Buchstaben. Dann das erste Geschäft. Huis Brothers Remittance. Das war total überladen. Enorm große rote Tafeln mit endloser goldener Schrift. Das meiste waren chinesische Buchstaben.
Die ganze Straße ist recht schmal. Das führt dazu, dass ein Durchkommen nicht so einfach ist. Leider wird man recht oft angerempelt. Paar Schritte und ein Geschäft mit arg gelb leuchtender Tafel. Über die ganze Straße sind in knappen Abständen winzige Fahnen gespannt.
Die Straße gleicht einem wüsten Gewirr an chinesischen Tafenl. Eine größer, greller, überladener als die andere. Das Trottoir selbst war erstaunlich sauber. Tagsüber sind ebenso Lampione zu sehen, aber nicht beleuchtet. Tagsüber kann man ebenso gut shoppen. Mjammie gibt es da leckere Sachen wie getrocknete Schlangen im Ganzen.
Andererseits überwiegen dann wieder die Textilgeschäfte. Eines so wie das andere. Auf der anderen Seite Graffiti auf einer Garagentüre und über dem Eingang zur Massage. Gut getroffene Darstellung, die nicht so übel waren.
Restaurants sehen untertags ebenso gesittet aus. Das reinste war das Manakama. Den größten Trubel gab es am kleinen Markt. Säcke mit duftenden Gewürzen. Wehe man macht dort einen falschen Schritt. Dann kommt man gleich in die Bredouille. Fleißige Einkäuferinnen feilschen um die besteb Preise für ihr Obst und Gemüse.
Abschließend kann ich sagen. Die Temple Street ist tagsüber arg abgeschminkt und wacht erst abends richtig auf.
Temple Street Nachtmarkt7