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Ganvie
Ganvie, die Stadt auf Pfählen, liegt im Nokou See, ein wenig außerhalb von Cotonou. Es leben ca. 20.000 Menschen in Ganvie, welche sie vermutlich zur größten See-Stadt in Afrika macht. Ganvie wurde im 18. oder 19. Jahrhundert vom Tofinu Volk gebaut, welches vor dem brutalen Regime, Krieg und Sklaverei des Abomey Volkes flüchtete. Eine Theorie, warum man in den See baute ist, dass die Abomey Soldaten nicht schwimmen konnten. Eine andere ist, dass die Abomey aus religiösen Gründen keine Menschen auf dem Wasser angreifen durften. Auf Tofinu bedeutet Ganvie: „Die, die letztlich Frieden fanden“. Es gibt keine Landverbindungen zwischen den Häusern in Ganvie. Das wenige Land, das es gibt, wird für Schulen, Kirchen und Friedhöfe genutzt. Man lebt von Fischfang und Tourismus.
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Cotonou Cadjehoun Airport
Der internationale Flughafen von Cotonou (COO) befindet sich ca. 5KM westlich der Stadt und verfügt über eine Runway mit 2.400m Länge. Die Fahrtzeit mit dem Taxi in die Innenstadt beträgt ca. 15-20 Minuten. Im Flughafengebäude findet man Mietwagenschalter, Restaurants, Tourist-Information und Hotelreservierungsschalter.
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Porte du Non Retour
Auf diesem Strand bei Quidah endete die Reise der Sklaven zum Schiff, welches sie aus Afrika fortführen sollte. Zum Gedenken an deren letzten Blick auf ihr Heimatland wurde dieses Monument 1990 gebaut und „Tor ohne Wiederkehr“ genannt.
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Palais et Musée historique d'Abomey
Abomey ist eine Stadt in der Republik Benin, ca. 65 Meilen von der Küste des Golfs von Guinea entfernt, und die frühere Hauptstadt des Königreichs der Dahomey.
Gegründet im 17. Jahrhundert, hatte die Stadt ihre Blütezeit zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert, als die Könige Macht und Reichtum erlangten mit dem Handel von Sklaven.
Davon zeugen die königlichen Paläste, eine Gruppe von Lehmbauten, die in dieser Zeit errichtet wurden.
Als der letzte König von Dahomey 1892 von den Franzosen besiegt wurde, setzte er Abomey in Brand. Daher existieren auf dem Areal von ca. einem halben Quadratkilometer Fläche nur noch die Ruinen der zahlreichen Paläste.
In einem der Gebäude befindet sich das Abomey Historical Museum, das 1943 von der französischen Kolonialregierung geschaffen wurde.
Das Gelände wurde 1985 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.
Öffnungszeiten:
Montag bis Sonntag von 9.00 bis 18.00 Uhr
Am 1. Januar geschlossen.
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National Museum Accra
An der Barnes Road, Castle Road gelegen, bietet das seit dem 6.3.1957 bestehende National Museum eine ethnologische, eine archäologische und eine naturwissenschaftliche Sammlung. Daneben sind alte und moderne ghanaische Kunstwerke zu besichtigen.
Es werden auch wechselnde Ausstellungen gezeigt.
Seit 1996 befindet sich dort auch das Ghana Museums & Monuments Board.
Eintritt:
ca 2000 Cedi (20 cent)
ca. 1000 Cedi für Fotografiererlaubnis (10 cent)
Öffnungzeiten:
Di bis So von 9 - 16 Uhr
Mo geschlossen
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Chutes de Tanougou
Die Wasserfälle von Tanougou (Benin, Provinz: Atacora) befinden sich - wie der Name bereits vermuten lässt - in dem Dörfchen Tanougou, welches etwa 50-60 km von der nächsten größeren Stadt Natitingou entfernt ist. Die Fälle werden von Süßwasserquellen aus dem Atakora-Gebirge gespeist und ergießen sich auf zwei Plateaus. Touristisch ist diese Attraktion kaum erschlossen, so dass am Fuß der Wasserfälle die einheimischen Frauen oftmals Wäsche waschen, während der kleine See auf dem oberen Plateau bei den Kindern und Jugendlichen Tanougous großen Anklang findet.
Eintritt: Je nachdem, ob gerade ein Vertreter des Dorfes vor Ort ist, müssen ausländische Touristen ca. 1,50 EUR (1.000 FCFA) Eintritt zum Gelände der Wasserfälle zahlen oder auch nicht.
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Parc national de la Pendjari
Im Norden der Republik Benin befindet sich der Pendjari-Nationalpark, welcher u.a. dank Entwicklungshilfe aus Deutschland errichtet wurde und weiterhin betrieben wird. Der Pendjari-Nationalpark stellt ein Refugium für Pflanzen und bedrohte Tierarten Westafrikas dar und bringt - dank zahlreicher Begleitprojekte - auch langfristige Vorteile für die Einwohner benachbarter Dörfer und Gemeinden, die sich in den vorgelagerten Schutzzonen befinden.
Sehr großes Interesse hat die Parkverwaltung an einer naturgerechten touristischen Vermarktung des Nationalparks. Rucksacktouristen, Studienreisende und naturbegeisterte Globetrotter sind im Pendjari-Nationalpark sehr gern gesehen und herzlich willkommen. Nicht zuletzt deshalb, weil sich das Projekt Pendjari-Nationalpark nach Ablauf der ausländischen Förderprogramme u.a. aus den Eintrittsgeldern dieser Besucher selbst tragen muss.
Die Eintrittsgelder und weitere Informationen sind der Website zu entnehmen.
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Douala International Airport
Der internatiobale Flughafen von Douala (DLA) befindet sich ca. 10km außerhalb vom Stadtzentrum und ist vorwiegend mit dem Taxi zu erreichen. Er verfügt über eine Runway, welche eine Länge von 2.850m aufweist.
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Parc national du Sine Saloum
Der 1976 gebildete Nationalpark Sine-Saloum beginnt im Süden von Joal-Fadiouth und zieht sich bis zur Grenze von Gambia. Es ist ein ausgedehntes Mangrovengebiet, in dem sich Salzwasser und Süßwasser mischen. Die Wasserlandschaft wird von den Flüssen Sine und Saloum gespeist und bildet etwa 200 kleinere Inseln, die am Rand mit Mangroven und in ihrem Inneren meist mit Affenbrotbäumen bewachsen sind.
Von der Unesco ist ein Teil (334.000 ha) im Jahr 1981 zum Biosphärenreservat erklärt worden, um das Mangrovengebiet zu schützen, das als repräsentativ für diese Vegetationszone gilt. Hier gibt es mehrere große Vogelbrutgebiete, darunter die Insel der Vögel (île des oiseaux ).
Daher wurde der Park 1984 ebenfalls zum Ramsar-Schutzgebiet erklärt. Die Ramsar-Konvention schützt Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung mit Lebensraum für Wasser- und Watvögel. Etwa 250 Vogelarten wie Silberreiher, Pelikane, Eisvögel, Krickenten, aber auch Seeschwalben und Lachmöwen leben hier. Daneben können Seekühe, Delfine, Schildkröten und Affen beobachtet werden.
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Cercles mégalithiques de Sine Ngayène
Die megalithischen Steinkreise liegen in der Region Kaolack in dem winzigen Ort Sine Ngayène. Sie gehören zu den am 12.Juli 2006 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommenen insgesamt 4 Fundstätten solcher Megalithen in Senegambia, deren Bedeutung jedoch bis heute unklar ist.
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