Bewertung von uteker im Detail
Bei unserem Iserlohnbesuch kamen wir auch zu den zwei Museen dieser Stadt und wir entschieden uns, das kleinere der beiden, das Museum für Handwerk und Postgeschichte, aufzusuchen. Das ehemalige Iserlohner Fabrikenhaus, in dem sich dieses vom Förderkreis Iserlohner Museen geführte Museum befindet, liegt gleich in der Altstadt von Iserlohn und ist vom Bahnhof Iserlohn mit einem kurzen Fußweg zu erreichen.
Schon das Fachwerkgebäude machte auf mich einen guten und gepflegten Eindruck und ich fand, dass es einen dem Museum entsprechenden Rahmen bildete.
Wir wurden sehr nett von einem Herrn empfangen, der uns durch die Ausstellung führte und sich viel Zeit für uns nahm. Keine Frage von uns blieb unbeantwortet und man merkte ihm an, wie stolz er auf alles hier Zusammengetragene war. Er erlaubte uns auch das Fotografieren und führte uns extra einige der Funktionen der verschiedenen Geräte vor.
Als erstes kamen wir in die Ausstellung über die Geschichte der Deutschen Post und fühlten uns gleich in die Vergangenheit zurückversetzt, die wir zum größten Teil noch selbst erlebt haben: die Uniformen der Briefträger und Postbeamten, die Briefkästen im Wandel der Zeit, die alten Telefonschaltschränke und Briefssortierstellen und überhaupt die ganze Einrichtung einer Poststelle. Besonderes Interesse hatte ich an den ausgestellten "Schreibgeräten" ;, die die Entwicklung darstellten, die ich selbst mitgemacht habe. Von den mechanischen über die ersten elektrischen und dann elektronischen Schreibmaschinen bis hin zum Datensichtgerät und zum heutigen Computer, das alles gehörte im Laufe meines Arbeitslebens zu meinem "Handwerkzeug". Wehmütig betrachtete ich auch die unterschiedlichen Telefone, die mich an manches Gespräch, vor allem während meiner Jugendzeit, erinnerten. Da war das alte schwarze und das nachfolgende schon mutig in heller Farbe erscheinende mit dem auf einer Gabel liegenden Hörer, das schon mit Tasten versehene und selbst die Mickey Mouse mit Hörer zu sehen.
Weiter erfuhr man vieles speziell über die Iserlohner Post und die Postwege der Umgebung.
In der Ausstellung über das Handwerk interessierten mich besonders die Arbeitsplätze der Goldschmiede und alles rund um das Schneiderhandwerk Auch hier sahen wir viele antike Ausstellungsstücke, die wir teilweise noch kannten, und an denen man sehr gut die Entwicklung der verschiedenen Handwerksberufe sehen konnte.
Beeindruckt verließen wir diese kleine, aber interessante Ausstellung, nicht ohne noch eine kleine Spende, denn der Eintritt war kostenlos, und einen Eintrag ins Gästebuch hinterlassen zu haben.
Museum für Handwerk und Postgeschichte8
Einzelbewertung
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Erreichbarkeit
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Muss man gesehen haben
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Budget-Freundlichkeit
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Architektur
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Konzept
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Exponate
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Bedeutung
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Erreichbar ist das Museum, da es in der Innenstadt von Iserlohn liegt, gut zu Fuß vom Bahnhof aus. Angenehm fand ich, dass ein Eintrittsgeld nicht erhoben wurde, und so gaben wir gerne eine Spende, weil uns das Museum sehr gefallen hat und wir durch die zahlreichen Exponate und Erklärungen des Führers einiges von der Entwicklung der Post- und Handwerksgeschichte erfahren haben. Ich kann einen Besuch empfehlen, besonders nicht mehr ganz so jungen Leuten, die dadurch an vieles erinnert werden.