Bewertung von ROCHade im Detail
ROCHade(46)
Stuttgart, Deutschland91%
Ladies and gentlemen, Vorhang auf für das IBEROSTAR ISLA CANELA!
Da liegt es also, drei mehrgeschossige Blocks groß, am Ende einer dicht beparkten Seitenstraße, die als Sackgasse an einem Kreisverkehr endet.
Die warmen Erdtöne lassen den Gebäudekomplex, der vom Architekten mit maurischen Elementen gestaltet wurde, zunächst eher schlicht wirken.
Eine knappe Stunde Fahrt hat mich vom Flughafen Faro in Portugal über eine verwaiste Autobahn an die spanische Grenze und gleich dahinter nach Ayamonte, von dort wiederum fünf Kilometer küstenwärts, in den Marina-Bereich von Isla Canela gebracht.
"Ich habe meinen Mietwagen in der zweiten Reihe geparkt" erzähle ich Paula, der glutäugigen, sympathischen Dame an der Rezeption, die daraufhin meine bereits vorbereitete Code-Card für die Hotelzimmertür auch noch für das Tor zur Tiefgarage freischaltet.
Von der geräumigen Garage bringt mich ein erster Aufzug in den Eingangsbereich des IBEROSTAR, in dem etliche Sitzgruppen auf die Gäste warten, die nach dem Essen im Nichtraucherrestaurant nicht auf ihre Zigarette verzichten können.
Ich durchquere die Eingangshalle, sehe im Vorübergehen zwei Internetterminals mit Flachbildschirmen und steige in einen zweiten Fahrstuhl im Haupthaus, der mich in die erste Etage bringt.
Ein Umlauf, der in einen gepflegten, mit Agaven und Kakteen bepflanzten Innenhof blicken läßt, führt zum Zimmer.
DAS ZIMMER
ist wie die Außenfassade des Hotels in warmen Farbtönen gehalten. Ein riesig großer Spiegelschrank, dessen Schiebetüren sich allerdings nur mühsam bedienen lassen, begrüßt mich beim Betreten des Zimmers zur Rechten, während zur Linken ein geräumiges Badezimmer samt Bidet und Badewanne für entspannende Bademinuten sich mir darbietet.
Die Einrichtung des Zimmers, in dem vor drei Jahren eröffneten IBEROSTAR ISLA CANELA wirkt weder abgewohnt noch beliebig. Die beiden Betten böten Platz für drei, eine Kommode, auf der der Fernseher sein Zuhause gefunden hat, eine Zweisitzer-Couch samt dazugehörigem Beistelltischchen ergänzen den Raum.
Im Haupthaus, so habe ich später erfahren, sind die Zimmer allesamt größer, im Nebengebäude sind Quadratmeter in den Zimmern anscheinend Mangelware...
DIE TERRASSE
gibt den Blick auf den Hotelpool und die Poolbar, die Dünenlandschaft und den Atlantik frei. Ein schneller Blick aus der Balkontür zeigt mir gut 12 Quadratmeter Terrassenfreifläche, sorgsam vor neugierigen Blicken der Nachbarn geschützt durch hochgezogenes Mauerwerk.
Die großzügig gestaltete Empfangshalle, in der metallene Vogelkäfige ohne gefiederte Inhalte als Eyecatcher dienen, ist stets mit Gästen bevölkert, die gerade an- oder abreisen, oft aber auch nur auf ihre Mitreisenden warten und dann gemeinsam zu der in zwölf Minuten Entfernung gelegenen Busstation zu marschieren.
Von hier fährt ein öffentlicher Bus in das organisch gewachsene Städtchen Ayamonte, in dem spanische Lebensart Vorrang vor jeder Form des Tourismus hat. Etwas für Genießer...
Wenn man die direkt an das Hotel angrenzende Promenade überquert und den etwa fünfminütigen Weg durch die Dünen geschafft hat, wird man mit einem traumhaft weitläufigen Sandstrand belohnt.
Die Promenade selber führt nur an riesigen Hotelkomplexen vorbei, die in den vergangenen Jahren gebaut wurden und verströmt wenig Flair. Die Marina von ISLA CANELA braucht noch ein wenig mehr Profil, damit ihr Leben eingehaucht wird.
Aber man muß nicht durch die trabantenähnliche Marina von Isla Canela marschieren, um fit zu bleiben.
DER FITNESSRAUM
des IBEROSTAR ISLA CANELA macht einen gepflegten Eindruck. Zwei asketisch wirkende Frauen verbessern hier gerade schweißtreibend auf der Ruderbank beziehungsweie einem Trimmfahrrad ihre Proportionen. Der im Nebenraum liegende gedeckte Pool des Hotels ist ebenso etwas klein geraten wie der Einkaufsbereich des Hotels, wo die Waren entsprechend hochpreisig angeboten werden. Ich sehe einen Sonnenschirm für sechzehn Euro, der vergeblich auf einen Käufer wartet.
DIE POOLLANDSCHAFT
im Garten ist dafür äußerst großzügig für Schwimmer und planschende Kinder gestaltet. Eine kleine Holzbrücke setzt ebenso einen optischen Akzent wie eine Vielzahl farbenfroher Blütensträucher, die die mit sauberen Auflagen versehene, weiße Liegestuhlarmada umrahmen.
Die Poolbar ist stets gut besucht, da im IBEROSTAR ISLA CANELA auch All-inclusive-Gäste ihren Urlaub verbringen und es sich nicht nehmen lassen, spanisches Bier und Cocktails zu genießen.
Der wahre Genuß jedoch ist das Abendessen, den
DAS RESTAURANT
zu bieten hat.
Das Büffet, das im IBEROSTAR ISLA CANELA geboten wird, kann mit denen auf den großen Luxuslinern problemlos mithalten.
Drei verschiedene Suppen, ein zwei Meter langes Vorspeisenbüffet zu beiden Seiten des Speisesaals, Showcooking im Zentrum des Geschehens, mehrere Sorten Fisch und Fleich sowie eine speziell für Kinder eringerichtete Ecke lassen keinerlei Wünsche übrig.
Das Frühstück ist fast genauso üppig wie das Abendessen. Besonders der Champagner ist große Klasse und sehr zu empfehlen. Aber auch die Eiertortilla, die die Köche in Sekundenschnelle zaubern, lassen einem das Herz aufgehen!
Wer sich hier nicht mindestens anderthalb Stunden Zeit nimmt, um zu schlemmen, sowohl morgens als auch abends, ist selber schuld.
Iberostar Isla Canela9
Einzelbewertung
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Zimmer
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Größe
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Sauberkeit
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Ausstattung
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Zustand (gut erhalten etc.)
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Design/ Flair Zimmer
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Ausblick
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Zimmerservice
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Hoteleinrichtungen
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Erscheinungsbild/ Architektur
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Atmosphäre/ Flair Lobby
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Gesamtzustand
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Rezeption/ Organisation
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Personal (Freundlichkeit/ Service)
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Vielfalt gastron. Einrichtungen
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Publikum/ Gäste
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Hotelbar
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Pool & Außenanlagen
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Sportangebot im Hotel
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Wellnessangebot
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Animation/ Sportbetreuung
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Erholungswert
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Essen und Trinken
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Vielfalt des Speisenangebots
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Qualität des Speiseangebots
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Arrangement der Speisen
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Getränkeangebot
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Atmosphäre Restaurant/ Speisesaal
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Bedienung/ Service
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Lage und Umgebung
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Landschaft/ Umgebung
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Verkehrsanbindung
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Einkaufsmöglichkeiten
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Ruhige Lage (kein Baulärm etc.)
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Sportmöglichkeiten
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Strand - Größe
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Strand - Sauberkeit
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Strand - Platzangebot
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Wasserqualität