Bewertung von Saphena im Detail
Saphena
Berlin, Deutschland98%
Die Isla Canela ist eine kleine Halbinsel in der südwestlichsten ecke Andalusiens an deren gesamter Atlantikküste sich ein wirklich wunderschöner feiner goldener Sandstrand befindet, die so genannte Playa Isla Canela.
ERREICHBARKEIT
Aus unserem Hotel musste man immer nur eine kleine Straße mit Promenade überqueren und schon stand man mitten im Sand mit Strand, so weit das Auge reichte. Zahlreiche Appartements und andere Hotels befinden sich in gleicher Lage oder sogar direkt am Strand (Iberostar, Riu, Playacanela), wenn man dort Urlaub macht, ist die Erreichbarkeit des Strandes ideal.
Will man den Strand für einen Tag besuchen ist der Weg ab der Autobahn von Sevilla bis zur Algarve hin ausgeschildert, aus spanischer Sicht nimmt man die letzte Ausfahrt vor Portugal und aus portugiesischer Sicht die erste Abfahrt in Spanien, fährt nach Ayamonte und folgt den Schildern zur Playa, die etwa 6 km von der Autobahn entfernt liegt. Dort stehen sogar relativ viele Parkplätze zur Verfügung. Ab Ayamonte ist der Strand auch per Bus zu erreichen.
BUDGET-FREUNDLICHKEIT
Der reine Besuch des Strandes mit eigenem Handtuch ist kostenlos, anders als in Deutschland fällt auch keine Kurtaxe oder ähnliches an. Liegen und Boote konnten bei unserem Besuch in Höhe des Barcelo-Hotels gemietet werden, der Bootsverleih ist auch gleichzeitig eine Surf- und Segelschule. Eines der Strandcafes direkt gegenüber des Hotels vermietet Liegen, den genauen preis weiß ich leider nicht mehr, aber es wurde billiger, je länger man die Liegen mietete. Die Strandcafes waren alle sehr günstig, so kostete der Cafe con Leche, also der Milchkaffee, gerade mal einen Euro und auch das Essen war gut und günstig.
GRÖßE
Wir fanden die Größe des Strandes sehr gut, sind wir doch jeden tag in die eine oder andere Richtung vom Hotel aus für rund eine Stunde gelaufen und dabei nicht an die jeweiligen Enden gelangt, sprich wir hatten fast schon das Gefühl Strand ohne Ende zu haben. Die Breite des Strandes unterlag Ebbe und Flut, was beides an dieser Atlantikküste doch recht ausgeprägt war.
Durch die Ebbe kamen in Höhe unseres Strandabschnittes zwei riesige Sandbänke zum Vorschein, auf denen man super spazieren gehen konnte und richtig weit raus kam. Auch Muscheln konnte man dort in unzähligen Formen und Variationen finden, viele Spanier haben dort auch Muscheln zum essen gesammelt. Durch die Sandbänke wirkt der Strand erheblich größer.
SAUBERKEIT
Morgens war zum Teil etwas Seetang angespült worden, der aber jeden Tag weggeräumt wurde, so dass man weder durch den Tang noch durch seinen Gestank wirklich belästigt wurde. Im Frühjahr soll aber etwas mehr Seetang auftreten, aber auch dann wird er weggeräumt. Bei der Flut, die ab nachmittags kam, war alles immer wieder picobello sauber. In der Nähe der Strandcafes lag die eine oder andere Kippe am Strand, der Rest war aber sauber und frei von Scherben oder anderem Dreck und Müll.
PLATZANGEBOT
Bei unserem Aufenthalt im September war das Platzangebot zu jeder Zeit riesig, jeder hatte unzählige Liegeplätze zur Auswahl und man lag keinesfalls mit Sardinenfeeling im Sand. Viele Familien mit kleinen Kindern waren am Strand und auch diese hatten reichlich Spiel- und Lauffläche.
In der Hauptsaison soll es voller sein, läuft man aber gen Portugal liegen nur noch einige Häuser hinter dem Strand und alles wird dementsprechend leerer. Man sollte hier also immer ein bequemes schönes freies Liegeplätzchen finden.
WASSERQUALITÄT
Das Wasser war bis auf das bisschen Seegras immer sehr sauber und wirklich voller Leben. Vor allem im Bereich der Sandbänke konnte man neben den obligatorischen Muscheln in jeder Form und Größe auch kleine und große Fische, Krebse, Seeschnecken (giftgrün, so was habe ich noch nie gesehen!!!) und Krabben finden. Die Fische schwammen einem absolut angstfrei um die Füße durch das klare Wasser. Bei Flut herrschte abends häufig etwas mehr Brandung und durch den aufgewirbelten Sand konnte man nicht immer bis zum Boden schauen, das hat aber meiner Meinung nach nichts mit Schmutz zu tun, sondern ist ein ganz natürlicher Effekt bei Wellengang.
Schwimmen war aber gerade bei Flut super, da die Wellen nie zu hoch zum Baden waren und es sanft tiefer wird. Im September hatte das Wasser auch noch 22 Grad, für mich fast wie eine Badewanne, bin ich doch sonst eher an die kühle Ostsee gewöhnt.
FAZIT
Wir hatten das Hotel überwiegend wegen der Strandlage gebucht und wurden von der Playa Isla Canela nicht enttäuscht, bietet sie doch für jeden etwas. Hier fühlen sich Strandläufer und lieger genauso wohl wie Muschelsammler, Fischgucker und Meerschwimmer.
Der Sand ist fein und golden, überwiegend sehr sauber und es gibt ausreichend Platz für jedermann. Und für den kleinen Hunger findet man in den günstigen Strandbars die passende Lösung.
Ein Strand, fast wie aus dem Bilderbuch und definitiv einen Besuch wert!
Spät am Abend, kurz vor der Dämmerung, wenn der Wind zunahm, gehörte ein Teil des Strandes und Wassers den Kite-Surfern, absolut sehenswert!
Strand von Isla Canela10
Einzelbewertung
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Erreichbarkeit
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Muss man gesehen haben
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Budget-Freundlichkeit
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Strand - Größe
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Strand - Sauberkeit
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Strand - Platzangebot