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Parque Nacional Braulio Carrillo
Der knapp 460 qkm große, nach einem früheren Präsidenten von Costa Rica benannte, Parque Nacional Braulio Carrillo liegt ca. 20 Kilometer nordöstlich von San José in der Cordillera Volcánica Central. Er wurde im Jahr 1978 durch das costaricanische Parlament zum Nationalpark erklärt, um die Vielfalt von Flora und Fauna in dem Gebiet zu sichern. 1988 erhielt das Schutzgebiet von der Unesco den Status eines Biosphärenreservats. Durch die großen Höhenunterschiede (Tiefster Punkt: 36 Meter - höchste Erhebung: 2.906 Meter) gibt es im Parkgebiet sieben unterschiedliche Lebensräume.
Die Region, deren größter Teil mit unberührtem Primärwald bewachsen ist, wird geprägt von tiefen Schluchten, reißenden Flüssen und unzähligen Wasserfällen. Es gibt mehr als 6.000 Pflanzenarten außerdem ist sie der Lebensraum für mehr als 500 Vogelarten (u.a. Quetzal, Yiguirro, Tukan, Trogon, Adler), über 135 Arten von Säugetieren (u.a. Jaguar, Tapir, Puma, Ozelot, Affen) sowie viele Amphibien, Reptilien und Insekten, darunter auch endemische, wenig erforschte und bedrohte Spezies.
Der Park wird durch Wanderwege und drei Ranger-Stationen erschlossen. Mit der Aerial Tram kann man durch die Baumkronen schweben.
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Parque Nacional Manuel Antonio
Der Nationalpark Manuel Antonio liegt an der Pazifikküste und hat eine Landfläche von 683 ha und eine Meerfläche von 55.000 ha. 109 Arten von Säugetieren kann man mit Glück im Park beobachten. Zu ihnen gehören nicht nur Faultiere, Nasenbären und Brüllaffen, sondern auch eine endemische Unterart der Totenkopfäffchen, welches vom Aussterben bedroht ist und nur in diesem Nationalpark geschützt ist. Zudem wurden 184 Vogelarten im Park gezählt.
Zur Flora gehören über 350 Pflanzenarten, die in Primärwäldern und Mangrovensümpfen zu finden sind. Die Strände sind mit Kokospalmen gesäumt, aber man findet dort auch den giftigen Manzanillobaum.
Zum Park gehören auch mehrere Inseln, die vor allem für den Brauntölpel eine wichtige Brutstätte sind. Neben mehreren Krustentier- und Korallenarten kann man manchmal auch vorbeiziehende Delfine und auch Wale beobachten.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 7:00 bis 16:00 Uhr (Montag geschlossen)
Besucherzahl: max. 600 Personen (Samstag und Sonntag 800)
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Monumento a Juan Santamaria
Der 1831 in Alajuela geborene Juan Santamaria, der den Sieg über William Walker und seine Truppen bei der Schlacht von Rivas mit dem Leben bezahlen musste, ist Costa Ricas Nationalheld. Im Parque Juan Santamaria erinnert die Stadt Alajuela seit 1891 mit einer Bronzestatue an ihren berühmtesten Sohn: Diese zeigt den mit Fackel und Gewehr vorwärtsstürmenden Soldaten. Eine identische Statue steht im Parlamentsgebäude von San José.
Im ehemaligen Stadtgefängnis an einer Ecke des Parque Central von Alajuela wurde ein Museum über das Leben von Juan Santamaria eingerichtet.
Am 11. April eines jeden Jahres wird der Juan-Santamaria-Tag mit Umzügen, Blasmusik und ausgelassenem Tanz auf den Straßen Alajuelas gefeiert.
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Finca de Mariposas
Die Schmetterlingsfarm Finca de Mariposas befindet sich im Dorf Guácima (Abajo) etwa 15 km westlich von San Antonio und südwestlich von Alajuela. Ein tropischer Garten mit mehreren Hundert Schmetterlingsarten und ein Raupenraum mit verschiedenen Futterpflanzen kann hier besichtigt werden. Eine 2-stündige Führung ist im Eintrittspreis enthalten. Die Schmetterlingsfarm hat täglich von 09:00 bis 15:00 Uhr geöffnet.
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La Paz Waterfall Gardens
Der im Jahr 2000 eröffnete Privatpark "La Paz Waterfall Gardens" liegt sechs Kilometer nördlich des Dorfes Varablanca zwischen dem Poas Volcano Nationalpark und dem Braulio Carrillo Nationalpark. Das rund 28 Hektar große, weitgehend mit Regenwald bewachsene Gelände wird durch Wege in einer Länge von 3,5 Kilometern erschlossen. Der Park wird
ständig weiter ausgebaut.
Wanderwege führen zu einem Schmetterlingshaus, einem Kolibrigarten, einem Serpentarium, einem Ranarium, einem Forellensee, einer Vogelvoliere sowie dem "Casita de la Paz", einem traditionellen Bauernhaus, und einer Sternwarte. Die Exponate weisen aussagekräftige Beschilderungen auf, so dass man sich die Sammlungen auch ohne Führer erschließen kann. Für Kinder gibt es beim "Casita de la Paz" einen Streichelzoo. Am Ende der Wanderung, bei der man auch viele Blütenpflanzen Costa Ricas sieht, erreicht man über Treppen und Hängebrücken Plattformen, von denen man die fünf Wasserfälle des Rio La Paz ansehen kann.
Des weiteren gibt es zwei Orchideenhäuser und ein Restaurant.
Die jeweiligen Öffnungszeiten lassen sich aus der Homepage ersehen.
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Volcán Poás
Der noch immer aktive Vulkan Poás befindet sich im Zentrum von Costa Rica und bildet einen Teil des gleichnamigen Nationalparks. Sein ungefähr 1,5 km messender Krater liegt auf einer Höhe von ca. 2754 m, wodurch er häufig von Wolken verdeckt ist. Im 300 m tiefen Krater selbst findet man einen schwefelhaltigen Kratersee, der je nach Temperatur seine Farbe von hellblau auf grau oder grün verändert. Aus dem Krater steigt oftmals schwefeliger Rauch auf, der eine Vegetation in unmittelbarer Nähe unmöglicht macht.
Östlich des Hauptkraters stößt man über einen Wanderweg noch auf einen heute inaktiven, mit Wasser gefüllten Nebenkrater, die sogenannte Laguna Botos.
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Jardin Botánico Else Kientzler
Der private "Jardin Botánico Else Kientzler" in Sarchi wurde 1998 auf einer ehemaligen Kaffeeplantage gegründet und ständig erweitert. Neben dem Arboretum hat sich der Botanische Garten besonders auf tropische Gewächse, darunter Orchideen, Sukkulenten, Hibiscus, Helikonien und Bromelien spezialisiert. Die Pflanzensammlung umfasst derzeit mehr als 2.000 verschiedene Arten. Dem Garten angeschlossen ist ein kleines Forschungsinstitut.
Das rund sieben Hektar große Gelände wird durch Wege erschlossen. Die Gewächse weisen eine aussagekräftige Beschilderung auf, so dass man sich die Pflanzensammlung auch ohne Führer erschließen kann. Bestandteil des Botanischen Gartens ist ein "Blindengarten", damit auch Nichtsehende die Pflanzenwelt ertasten und riechen können.
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Fábrica de Carretas Joaquín Chaverri
Carretas (Ochsenkarren) spielen in der Kulturgeschichte Costa Ricas eine wichtige Rolle. Seit dem 17. Jahrhundert werden die handgefertigten Gefährte in der Landwirtschaft für den Transport von Kaffee oder anderen Produkten durch das zerklüftete Gelände zum Meer und in die Stadt eingesetzt. Von ihren Besitzern wurden sie wegen ihrer Bedeutung für die Bestreitung des Lebensunterhalts als "Statussymbol" betrachtet und die Campesinos fingen an, sie durch geometrische Muster und knallige Farben zu verschönern. Früher hatte jede Region von Costa Rica ihr typisches Design, so dass man erkennen konnte, aus welchem Teil des Landes der jeweilige Transport kam.
Die seit 1903 bestehende "Fábrica de Carretas Joaquín Chaverri" in Sarchi ist die älteste Ochsenkarren-Fabrik Costa Ricas. Hier werden auch noch heute die Gefährte auf traditionelle handwerkliche Art hergestellt. Die meisten davon werden jedoch nicht mehr in der Landwirtschaft, sondern zu Dekorationszwecken, bei Festzügen oder zum Transport von Touristen eingesetzt. Darüberhinaus gibt es inzwischen auch "Souvenir-Karren" in allen Größen.
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Parque Nacional de Tortuguero
Der Tortugero Nationalpark ist ein rund 19.000 ha großes Feuchtgebiet, bestehend aus Flusssystemen, Buchten, Lagunen und Regenwald. Hier konnte sich demnach eine sehr vielfältige Flora und Fauna entwickeln.
Heute können Touristen diesen Nationalpark mit Booten auf den Kanälen befahren und dabei seltene Blicke auf die dort lebenden Tiere bekommen. Vor einem Besuch sollten jedoch die ganzjährig, schwül warmen Temperaturen und hohe Niederschlagshäufigkeit bedacht werden. Touren durch den Park gibt es auf Anfrage auch in deutscher Sprache.
Im Park gibt es dann Krokodile, Affen, die für diesen Park bekannten Faultiere, Kaimane, Fledermäuse und die Meeresschildkröten, denen der Park seinen Namen verdankt. Darüber hinaus gibt es etwa 300 verschiedene Vogelarten und seltene Pflanzen. Der Guide zeigt den Besuchern z.B. Pflanzen aus denen bekannte Parfüms hergestellt werden oder Bananen- und Schokostauden.
Unmittelbar am Park stehen mittlerweile auch mehrere verschiedene Unterkünfte bereit, die sich auf Touren und die Erkundung des Parks spezialisiert haben.
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Turu Ba Ri Parque de Naturaleza y Aventura
Der im Jahr 2003 eröffnete private tropische Themenpark "Turu Ba Ri" liegt am westlichen Ende des Central Valley, 8 Kilometer südöstlich von Orotina. Das 198 Hektar große Gelände wird im Nordosten vom Rio Grande de Tárcoles und im Südwesten durch den Carara Nationalpark begrenzt. Die Initiatoren haben es sich zum Ziel gesetzt, den Besuchern die Natur, die Geschichte und die Menschen Costa Ricas näherzubringen. Hierzu wurde der Park -ohne größere Eingriffe in die vorhandene Natur- in unterschiedliche Bereiche gegliedert:
- Flora und Fauna: Schmetterlingsgarten, Herbarium, Orchideenhaus und Sammlungen von Kakteen, Palmen, Bromelien, Bambus sowie Lehrpfade im Wald,
- Finca Campesina, ein traditioneller Bauernhof (Gemüsegarten, Zuckerherstellung,
Haustiere) mit Möglichkeit zu einem Ausritt auf dem Pferd,
- Abenteuer: Aerial Tram "Sky Ride", Canopy (8 Kabel und 3 Hängebrücken) mit 12,
Plattformen und Sensational Cable (Superman/Superwoman)
- Kinder: Streichelzoo, zwei Labyrinthe.
Der Parkeingang befindet sich am höchsten Punkt und bietet einen Rundblick über das Grundstück. Drei rustikale Restaurants (Garabito, Los Mangos, Los Mirtos Bar & Grill) sorgen für das leibliche Wohl.
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