Kalifornien ist der bevölkerungsreichste US-Bundesstaat. Er wird auch Golden State genannt. Die Hauptstadt ist weder Los Angeles noch San Francisco, sondern Sacramento. Der Gouverneur von Kalifornien ist Arnold Schwarzenegger. Er wacht über 35.893.850 Einwohner. Flächenmäßig ist Kalifornien der drittgrößte Staat der USA. Er ist in 58 Countys unterteilt. Die Hauptreiseziele sind die North Coast, die San Francisco Bay Area, Central Valley, Los Angeles County, Shasta Cascade, Gold County, High Sierra, die Desserts und Orange County.
Land und Leute
Amerika
liegt in Kalifornien sagt man. Die kalifornische Industrie führt die US-Wirtschaft mit diversen Spitzenprodukten, Raumfahrzeugen und Computern in die Zukunft. "Pacific Rim" nennt man das Gebiet, in dem hier internationaler Handel betrieben wird. Man könnte es aber auch umgekehrt sagen:
Kalifornien liegt nicht in Amerika. Sollte sich die San-Andreas-Spalte eines Tages so verschieben, dass es zum "Big One" kommt, gehört Kalifornien laut Wissenschaftlern sowieso nicht mehr zum Kontinent, sondern wird durch das starke Erdbeben abgespalten. Dass das "Big One" immer gegenwärtig ist, verdeutlichen nicht nur die kleineren Erdbeben der letzten Jahre, sondern auch die Bauweisen der Häuser, sowie die Warnvorschriften in allen öffentlichen Gebäuden und Hotels.
Lifestyle und Natur
Stellt man sich den typischen Kalifornier vor, denkt man an einen braungebrannten und durchtrainierten Amerikaner. Natürlich entspricht das tatsächliche Erscheinungsbild nicht immer dieser Vorstellung, doch gerade an den vielen Stränden finden sich viele Sportler und Künstler sowie Schönheiten ein. Die wichtigsten Städte sind
San Francisco,
Los Angeles,
San Diego,
Santa Monica und
San José.
Kalifornien kann mit einigen Nationalparks aufwarten, die immer ein beliebtes Reiseziel darstellen, sei es auf einer Rundreise per Bus, mit

dem Auto oder einfach nur als Abstecher. Besonders nennenswerte Naturhighlights sind natürlich die folgenden:
Während man für die Nationalparks meist 1-2 Tage einplanen sollte, kann man den 17-Miles-Scenic-Drive an einem Tag befahren. Am Lake Tahoe dagegen kann man auch eine Woche Urlaub machen, denn der See ist ein Paradies für Wassersportler, Wanderer und man höre und staune, auch für Skifahrer. Am Nordrand des Sees liegen sehr gute Skigebiete, wie zum Beispiel
Sqaw Valley, der Olympiaort von 1960.
Kalifornischer Wein
Kalifornien

ist der Staat in den USA, in dem der meiste Wein angebaut und produziert wird. Zu den bekanntesten Weinanbaugebieten zählen die Täler
Sonoma und
Napa . Das Klima und die nahrhafte Erde eignen sich vor allen Dingen für spezielle Rebsorten, die hervorragenden Wein hervorbringen. Sowohl der Kalifornische Chardonnay als auch der Sauvignon blanc sind ausgezeichnete Weine. Der Cabernet Sauvignon, ein sehr guter Rotwein, wird in den Gebieten von
Mendocino und den Lake Counties hergestellt. Es empfiehlt sich eine Weinführung zu machen, wie in der
Robert Mondavi Winery oder dem
San Antonio Weingut.
Die großen Zwei
Die beiden Hauptreiseziele Kaliforniens sind
Los Angeles und
San Fransisco. Während Los Angeles ein milderes Klima bietet, findet man in der Stadt selbst weniger Sehenswürdigkeiten. San Fransisco ist durch die Lage an der San Fransisco Bay oft kühl und auch recht neblig. Wer hier seinen Urlaub verbringt, sollte auch in den Sommermonaten eine Weste einpacken. Dafür ist San Francisco die Stadt mit den meisten Sehenswürdigkeiten in Kalifornien. Zwar ist das Klima in Los Angeles milder, dafür sind die Menschen schroffer und in sich gekehrter. In San Francisco kommt man sehr schnell mit Einheimischen ins Gespräch. Fast jeder war schon mal in Deutschland oder kennt jemanden, der schon mal in Deutschland war. Die liberale Stadt zeigt sich nicht nur durch die ihre vielen Regenbogenflaggen wesentlich freundlicher als Los Angeles. Wenn man San Francisco an einem nebelfreien Tag erwischt, sollte man nach
Twin Peaks fahren und von dort auf die Stadt herabblicken.
Big Sur
Big Sur 
ist ein Platz wo sich Meer und Land treffen. Wer eine Rundreise durch Kalifornien antritt, wird den Scenic Highway One befahren. Ein 90 Kilometer langer Küstenabschnitt führt von
Carmel nach
San Simeon. Diese grandiose Landschaft zieht mit ihrer Kombination aus Geographie, unwahrscheinlich vielfältiger Vegetation und der zerklüfteten Begegnung von Land und Meer, unweigerlich an. Die Strände am Big Sur sind nicht mit den leicht zugänglichen Stränden an den Küsten zu vergleichen, dennoch bestechen Plätze wie der Pfeiffer Beach dann um so mehr mit ihrer Einzigartigkeit. Herrschaftliche Häuser von Prominenten säumen die Klippen des Big Surs. Wer sich an den Film Basic Instinct erinnern kann, wird sich sicherlich auch an das wundervolle Haus von Sharon Stone denken, gelegen am Big Sur. Einige Szenen wurden am Garrapata Beach gedreht.
Surfin' USA
Kalifornien

ist sehr beliebt bei Surfern. Zwar hat und wird es Hawaii nicht den Rang ablaufen, aber Strände wie
Venice Beach,
Hermosa City Beach, Manhattan State Beach und Redondo Beach sind nicht nur Surfern ein Begriff. In der Nähe von
San Diego gibt es den
Tourmaline Surfin Park und rund um
Santa Cruz finden sich gerade zwischen den Monaten von März bis Oktober auch hervorragende Surf-Spots. Aber auch Tauchen ist in Kalifornien an einigen Stellen sehr gut möglich. Die Channel Islands, entlang der Küste zwischen San Diego und Los Angeles, sind das beliebteste Tauchrevier. Nordwestlich von der San Francisco Bay liegt ein Gebiet mit Sandbänken sowie Riffen und Inseln, das 1981 als
Gulf of the Farallones National Marine Sanctuary unter Naturschutz gestellt wurde. Gemeinhin bekannt ist es als Farallones Islands. Das Gebiet ist ideal zum Beobachten des Great White Sharks wobei die Wassertemperaturen, recht kühl sind.
Sehenswerte Städte
Es müssen nicht die
Üblichen Verdächtigen sein, die man besucht, es gibt auch wunderschöne kleinere Städte wie
Carmel oder
Monterey. Wer Seehunde mag, eine schöne Landschaft und Geschichte ist hier genau richtig. John Steinbeck schrieb hier "
Die Straße der Ölsardinen" und auch sonst sind die beiden Orte stark mit dem Fischfang verbunden. Die Hauptstraße von Carmel wurde dann auch nach dem Buch benannt. Heute ist die
Cannery Row bis zur Steinbeck Plaza ein beliebter Treffpunkt. Es gibt auch ein sehr sehenswertes
Aquarium in Monterey. Aber auch die Strände und Ortskerne sind schön und beschaulich und laden gerade, bei Sonnenschein, zu einem Bummel ein. Ebenfalls eine sehr schöne Stadt ist
Santa Barbara. Die Stadt präsentiert sich spanisch-mexikanisch und bietet Unterschlupf und Versteck für Stars und Sternchen.
Dont's and Must's
Rauchen muss in Kalifornien nicht sein. Eigentlich ist es sogar verpönt, illegal, ja sogar verboten und es wird nicht toleriert. Weder in Kneipen, noch in Bahnhöfen, schon gar nicht in allen anderen öffentlichen Gebäuden, Schulen, Kaufhäusern und Flughäfen. Selbst am Strand darf man nur sehr bedingt rauchen und man sollte sich selbst unter freiem Himmel auf kritische Blicke gefasst machen. Mit einer Zigarette in der Hand wird ein
Lächeln nichts bringen, aber sonst lächelt man einfach zurück, denn viele Einheimische lachen einen sofort an.
Lächeln ist immens wichtig im Golden State, also fängt man am Besten schon mal an, vor der Reise zu üben.
Ebenso

wichtig ist das
Schlange stehen - es gehört einfach zum guten Ton. Jeder Amerikaner tut es, egal ob an der Bushaltestelle oder U-Bahn. Wer sich vordrängelt, wird nicht selten mit Ellenbogeneinsatz daran gehindert. Besonders prekär können
Polizeikontrollen verlaufen. Nicht nur in Kalifornien, sondern in den gesamten Staaten. Man soll den Wagen ruhig und sofort anhalten und vor allen Dingen die Hände auf dem Lenkrad lassen und
nur nach den Papieren greifen, wenn man aufgefordert wird. Man darf nie Alkohol im Auto mit sich führen. Wer Alkohol transportiert, sollte das am Besten im Kofferraum tun. Last but not least -
all you can drink and eat. Wer morgens zum Frühstück geht, wird garantiert so lange Nachschlag erhalten, bis er das Gefühl hat, es fehle nur noch das berühmt, berüchtigte Pfefferminzblättchen. Eines darf man aber nie tun, etwas mitnehmen. Sei es ein Saft im Tetrapak oder gar die Unsitte ein Brötchen samt Belag in einer Serviette rausschmuggeln zu wollen - es wird in den seltensten Fällen funktionieren. Und in den meisten Fällen, in denen es auffällt, ist das eine sehr unangenehme und peinliche Situation.
Webtipps
Wer in die USA einreist, ist selbst verantwortlich für die Einhaltung der Einreisebestimmungen. Seit Oktober 2004 brauchen auch Kinder einen maschinenlesbaren Reisepass. Man sollte sich auch noch mal kurz vor der Reise versichern, dass man alle Dokumente parat hat, damit man nachher am Flughafen keine Enttäuschung erlebt und womöglich nicht mitgenommen werden kann, weil Ersatzdokumente besorgt werden müssen. Nach den Anschlägen vom 11.September, wurden die Einreisebestimmungen nach und nach verschärft und die Fluggesellschaften gehen teilweise recht rigide mit ihren Kunden um .
Einreisebestimmungen und Sicherheitshinweise findet man hier genau so wie Visabestimmungen.
Californication - 4 Männer - 5 Autos - 17 Tage Kalifornien. Die private Seite schildert sehr umfassend den typischen Urlaub per Mietwagen in Kalifornien. Es wird außerdem über die gefahrenen Autos geschrieben und kulinarische Tipps kommen auch nicht zu kurz.
Wem das noch nicht reicht, findet
alle Webtipps in der Übersicht
Sehenswürdigkeiten
Gerade in San Francisco legt man Wert auf gutes und gehobenes Essen. Wenn man diese beiden Attribute mit einem Traumausblick verbindet erhält man den
Carnelian Room. Mit einem Express-Aufzug geht es nach oben und hier kann man dann die Sicht und die französisch inspirierte Küche genießen.
Wer

geht schon freiwillig in ein Gefängnis? Selbst zu Besuch? Doch es gibt eine Ausnahme, die freiwillige Besucher in Scharen anzieht -
Alcatraz. Alleine die Fahrt zur Insel, die auch "The Rock" genannt wird und einen Blick auf die Skyline von San Francisco bietet, ist schon ein Highlight. Heute kann man auf der ehemaligen Gefängnisinsel das Gefängnisgebäude und rekonstruierte Zellen besichtigen. Berühmte Gangster wie Al Capone saßen hier ein. Auf der Insel selbst wird eine Audio-Tour empfohlen, um die Stimmung die einst unter den Gefangenen geherrscht hat, nachempfinden zu können. Die Fähre selbst sollte man 1-2 Tage im Voraus reservieren. Zu sehr nebeligen Zeiten empfiehlt es sich, erst am Mittag überzusetzen, damit man die Skyline auch von der Insel aus sehen kann. Wer die Zeit bis zur Abfahrt der Fähre überbrücken möchte, ist in
Pier 39 gut aufgehoben.
Wer sich auf einer Rundreise befindet, sollte nicht den
Death Valley Scenic Byway versäumen. Über 30 Attraktionen umfasst die etwa 132 Kilometer lange Strecke, unter anderem das Death Valley an sich, Skidoo Ghost Town oder das Death Valley Museum.
Urlauber

in Kalifornien besuchen entweder die
Universal Studios oder das
Disneyland Resort, oder man besucht sogar beide Freizeitparks. Männer tendieren eher zu den Universal Studios, wobei es Frauen eher ins Disneyland Resort zieht. Wer nur einen Tag Zeit hat, sollte die Universal Studios vorziehen, etwas Vergleichbares gibt es in Deutschland nicht, auch wenn sich der
Movie Park daran versucht. Das Disneyland Resort dagegen ist in kleinerer Ausführung in Paris zu finden, alle Attraktionen die sich in Paris finden, sind auch in Kalifornien vorhanden.
Die Eintrittspreise in den Freizeitparks sind, wie auch hierzulande, recht happig. Man kann in Kalifornien aber auch durchaus Sehenswürdigkeiten finden, die nichts kosten. Da wäre zum Beispiel das
Getty Center, in welchem man dank dem Milliardär Paul Getty J. kostenfrei Kunst bewundern kann. Oder der
Walk of Fame mit dem
Chinese Theater in Hollywood. Ein beliebtes Ziel für wagemutige Fahrer, aber auch für Fotografen ist die
Lombard Streetin San Francisco.
Chinatown in

San Francisco ist ebenfalls einen Besuch wert. Dabei sind es in erster Linie nicht die Supermärkte mit exotischem Angebot oder die Restaurants, die Chinatown zu einer der Hauptsehenswürdigkeiten von San Francisco gemacht haben, sondern die Architektur der Häuser. Mit Blattgold verzierte Pagodenhäuser reihen sich aneinander und es scheint oft so, als wollten sich die Häuser in Finesse und Schönheit übertreffen. Im Umkreis von Chinatown befinden sich viele Parkplätze, die teilweise einen Shuttle-Service anbieten.
Aber auch Städte wie
Eureka sind eine Sehenswürdigkeit. Die alte Holzfällerstadt an der Humboldt Bay besitzt den größten Fischereihafen an der Nordküste Kaliforniens. Besonders sehenswert sind die restaurierten viktorianischen Villen von Old Town. Südlich und nördlich des Ortes dehnen sich die eindrucksvollen Redwood-Wälder aus.
Die
Golden Gate Bridge fotografiert wohl jeder Kalifornien-Urlauber. Das Wahrzeichen der Stadt umspannt bei jedem Wetter die San Francisco Bay. Vom Nordende der Brücke bietet sich eine fantastische Aussicht auf Downtown San Francisco und auf die Brücke selbst. Wer die Ausfahrt
Sausalito benutzt, kann vor dem Abstecher ins Künstlerdorf erst mal sofort wieder links abbiegen, um dann rechter Hand in die Berge zu fahren. An den zahlreichen Haltebuchten ist nun noch eine spektakulärere Sicht auf die Brücke und San Francisco möglich.
Hotels und Unterkünfte
Amerika ist das Land der Kettenhotels - und das im positiven Sinn, denn kein anderes Land der Erde bietet solch hohes Niveau in den Ketten-Unterkünften. Das fängt mit den Days-Inn an und endet bei den
beliebtesten Hilton-Hotels in Kalifornien.
Man bringt Kalifornien, zumindest aus deutscher Sicht, hauptsächlich mit Busreisetouristen oder Rundreisen in Verbindung. Aber auch die Amerikaner schätzen den Staat am Pazifik und halten dort oft Tagungen und Kongresse ab. In der Sonne konferiert es sich einfach leichter und dazu noch in den
besten Tagungshotels von Kalifornien.
Ein

sehr schönes Hotel ist das
Casa Munras Garden in Monterey. Die Poolanlage wurde vom grünen Filzbelag befreit und passt nun zum schönen Gebäude und zur Gartenanlage. Die King-Size Zimmer kann man auch mit Kamin (Fireplace) mieten, was eine sehr schöne Atmosphäre im Raum verbreitet. Das Einzige, was etwas störend wirkt, ist das Bellen der Seehunde, welches man wegen der guten und zentralen Lage des Hotels schon mal lauter hört. Dafür sind dann alle sehenswerten Plätze wie der Strand, die Golfplätze, Weinproben, das
Monterey Bay Aquarium und die
Cannery Row in wenigen Gehminuten zu erreichen.
Besonderen Charme bietet das
Sheraton Fishermans Wharf in San Francisco. Es liegt zentral, der Service ist gut, das Hotel ist sehr sauber und der einzige Kritikpunkt könnte die nicht ganz so ruhige Lage sein, die jedoch schnell durch die Unterhaltungs- und Ausgehmöglichkeiten wieder wettgemacht werden. Aber San Francisco bietet natürlich noch
viele weitere und gute Hotels an.
Das
Holiday-Inn Hollywood - Walk of Fame liegt ideal, um das Chinese Theater oder den Walk of Fame in Hollywood zu besuchen. Außerdem eignet sich das Hotel als Startpunkt für einen Ausflug zu den Universal Studios. Die Zimmer sind geräumig, wenn auch ein wenig dunkel ausgestattet. Das Hotel bietet einen kleinen Pool und eine gute Hotelbar. Da die Gegend am Abend nicht mehr sehr ansprechend ist, sollte man sich im Hotel aufhalten oder in größeren Gruppen unterwegs sein. Von den Zimmern in den oberen Etagen sieht man das Hollywood-Schild. Lärmschutzfenster und dicke Vorhänge tun ihr Übriges, um eine ruhige Nacht zu gewährleisten.