Bewertung von karlheinz46 im Detail
karlheinz46
Wien, Österreich90%
Der Chobe-Nationalpark liegt in Botsuana und den gibt es seit 1967. Seit 1975 darf der Park nicht mehr von Menschen bewohnt werden. Der wunderschöne Park hat eine Größe von 10.500 km. Die Nordgrenze des Parks ist der Chobe.
Das begründet daher den Namen des Parks. Wenn es etwas in Überzahl gibt, dann Elefanten. Es soll 12.000 Vertreter der Art dort geben. Vorher haben wir in Namibia jedem Elefant nachgejagt. Seit wenigen Jahren dürfen die Elefanten abgeknallt werden, da es mehr als genug gibt und nicht alle überleben können. Der breite Chobe ist für die nachstehenden Großtierarten bekannt: Leierantilopen, Streifengnus, Elenantilopen, Kudus und Impalas.
Der atemberaubende Chobe Nationalpark ist das Pendant zum Etoscha in Namibia. Wenige Kilometer nach der Grenze zu Namibia beginnt er. Vorher muss man noch einen Seuchenteppich überqueren, um nicht Maul- und Klauenseuche einzuschleppen.
Im riesigen Park ist wohl die Fahrt am Chobe River am packendsten. Hier sahen wir Krokodile hautnah, Flusspferde sowie Elefanten, die den Fluss zu einer Insel überquerten. Zu der Kulisse paarten sich auch Zebras und eine Schar recht unbekannter Vögel. Für Liebhaber wilder Tiere ein echter Tipp. Mich hat die Vielfalt und Menge der Tiere fast erschlagen.
Kasane liegt im Norden von Botsuana und gilt als Einfallstor zum Chobe Nationalpark. Kasane besteht aus der Airport Road, wo auch die weiße Neuapostolische Kirche errichtet wurde.
Leider war sie bei unserem Besuch im August 2010 zu. Die zweite Hauptmagistrale ist die Main Road. Dort liegen paar Lodges und ein Spital samt Polizeistation. Zum Einkaufen gibt es den SPAR und eine kleine Mall. Das Internetcafé bietet eine nicht ganz stabile Verbindung.
Vom Container artigen Postamt gelangen Postkarten und Briefe im alle Welt, die echt auch angekommen sind. Für Touristen interessant ist eine kleine Einkaufspassage mit Souvenirs und Postkarten.
Ausflüge kann man dort ebenso buchen. Sonst sind die Gehsteige der Straße partiell asphaltiert, werden aber dort Aufbrüche mit rotem Sand unterbrochen. Schön war es, dass uns die Leute laufend grüßten und dass Botswana zu den demokratischten und wohlhabenderen Staaten Süd Afrikas zählen. Wenn man in den Chobe Nationalpark will, sollte man in Kasane übernachten. Dort lassen sich ebenso Tpiren buchen.
Chobe National Park8