Bewertung von elfenblume im Detail
elfenblume
Deutschland97%
Köln ist sicher eine Reise wert und stand schon lange auf meiner Wunschliste. Der Zufall half, dass ich mir nun endlich die Stadt ansehen konnte. Ich kam dazu wie "die Jungfrau zum Kinde", wie ein bekanntes Sprichwort es besagt.
Hotelgutschein gewonnen !
Im Dezember gab es auf trivago eine Weihnachtsaktion, bei der man jeden Tag Hotelgutscheine gewinnen konnte. Ich beschrieb also meine besichtigten Ausflugsziele aus meinem Maltaurlaub und gewann--unter anderen-- einen Gutschein für eine Hotelübernachtung in Köln. Eine Nacht für 2 Personen im Doppelzimmer mit Frühstück. Die Freude war natürlich groß.
Im Frühjahr entdeckte ich eine Italienrundreise im Prospekt eines Discounters. Sie war so günstig, dass ich spontan buchte. Eine meiner Freundinnen wollte dann auch mit . Gebucht war ab Hamburg, doch 4 Wochen vor dem Abflug wurde uns mitgeteilt, dass es nur Termine ab Köln oder München gab. Da die Abflugzeit am späten Vormittag lag, wäre eine Anfahrt nach Köln mit dem Rail & Fly Tickett nicht in Frage gekommen. Eine Buchung auf bahn.de ergab eine Abfahrtszeit um 23.00 Uhr am Vortag. Das ging nun überhaupt nicht.
Glücklicherweise hatte ich meinen Gutschein und wurde aktiv.
Buchung
Ich rief im Hotel Am Augustinerplatz an und fragte nach dem Termin vor dem Flug. gleichzeitig fragte ich nach ob ich den Gutschein für 2 Einzelzimmer nutzen kann und was wir dann dazu bezahlen mussten.
Die Dame versprach dies abzuklären und wollte sich wieder melden. Es dauerte keine Viertelstunde. Die Stimme am anderen Ende teilte mir mit, dass es kein Problem ist. Wir müssten pro Person 10.- Euro Aufschlag bezahlen.
Ein sehr nettes Entgegenkommen des Hotels, ich buchte die Zimmer. Kurz danach hatte ich eine Buchungsbestätigung in meiner Mailbox.
Anfahrt und Lage
Natürlich hatte ich vorher auf der Homepage nachgesehen wo das Hotel liegt. Direkt in der Fußgängerzone und nicht weit vom Bahnhof.
Als wir dann endlich nach 4 Stunden Zugfahrt auf dem Bahnhofsvorplatz standen, mussten wir uns orientieren.
Ein Blick auf den ausgedruckten Stadtplan und wir rollten unsere Trolleys in Richtung Hohe Straße/Fußgängerzone. Hier war es sehr belebt und die Straße war von Touristen aus aller Welt bevölkert. Wir liefen immer weiter, bis wir vorsichtshalber doch nachfragen wollten. "Augustinerplatz&quo t;? nein, das kenne ich nicht, bekamen wir zur Antwort. Das war natürlich von uns falsch gedacht, denn einen Augustinerplatz gibt es offensichtlich nicht. Das Hotel, das kannte aber eine Dame und zeigte die Straße weiter runter " gegenüber vom Kaufhof" meinte sie.
Tatsächlich haben wir es dann gefunden.
Aussehen
Die Fassade des Hauses ist schlicht und modern . Viel kann man von aussen durch die dunklen Scheiben nicht erkennen. Der Eingang war mit Pflanzen in hohen Töpfen dekoriert. Wir betraten die kleine Vorhalle. Auch hier herschten dunkle Farben mit roten Akzenten vor. Eine Sitzgruppe stand vor uns, die Rezeption ist links vom Eingang. Eine junge Dame begrüßte uns freundlich. ich nannte unsere Namen und bemerkte gleich dabei, dass wir etwas früh sind. Das wäre kein Problem, meinte sie. Die Zimmer sind noch nicht fertig, doch unsere Koffer könnten wir hier stehen lassen. Da wir uns die Stadt anschauen wollten, war das die beste Lösung.
Stadtbesichtigung
So von dem Ballast des Koffers befreit, gingen wir auf Besichtigungstour. Der Standort ist ideal, denn von hier kann man alle sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen. Natürlich gingen wir zunächst zum Dom zurück. Danach haben wir in einem Lokal etwas zu Mittag gegessen um anschließend das Farina Duftmuseum, das alte Rathaus und das 4711 Traditionshaus zu besuchen.
Auf jeden Fall wollten wir in dem Altstadtviertel am Rhein zu Abend essen und gingen dann erstmal wieder ins Hotel.
Zimmer
Es war schon später Nachmittag und die Zimmer waren jetzt natürlich fertig. Wir bekamen ein Zimmer im 2. und eins im 3. Stock.
Der Fahrstuhl war sofort da und geräumig war er auch. Der Flur machte einen sauberen gepflegten Eindruck, der Teppichboden schluckt den Schall trampelnder Füße.
Das Einzelzimmer war nicht besonders groß, doch mit allem eingerichtet, was man braucht. An der hellen Wand hing ein Gemälde über dem Bett. Das Bett stand an der rechten Wand und war aus Holz. Daneben eine kleine Nachtkonsole mit Telefon und die Fernbedienung des Fernsehers stand auch darauf .
Der dazugehörige Fernseher stand gegenüber auf einer hohen Anrichte, die aus dem gleichen rötlichen Holz wie das Bett war. Ein kleines Regalfach darunter enthielt einen Flaschenöffner. Hinter den beiden Türen darunter lagen der Safe und die Minibar.
Angebaut an diesen Schrank war ein kleiner Schreibtisch, vor dem ein Stuhl stand. Alle Möbel bestanden aus dem gleichen Holz was dem Zimmer, trotz der Enge, eine Harmonie verlieh.
An der rechten Wand neben dem Eingang lag das kleine Bad. Auch hier war alles wichtige vorhanden. Eine Dusche mit Schiebetür, eine Ablage, Spiegel und Vergrößerungsspiegel. Gleich daneben ein Fön. Das Bad war sehr hell, fast weiss und sehr sauber.
Der Ausblick aus meinem Fenster war nicht spektakulär, ich sah die Fassade des Kaufhauses gegenüber. Doch für die zentrale Lage kann man schlecht einen Blick ins Grüne erwarten.
Nachdem ich mich frisch gemacht hatte, begann der zweite Teil der Besichtigungstour.
Bar
Etwas nach 22.00 waren wir wieder zurück, hatten nett gegessen in der Altstadt und steuerten jetzt die Bar für einen Schlummertrunk an. Wir waren die einzigen Gäste, die der Portier von der Rezeption mit versorgen muss. Die Bar ist sehr schick in schwarz-rot gehalten. Auf den Tischen und den Fensterbänken verbreiten Teelichtgläser ein anheimelndes Licht. der bestellte Weisswein war gut temperiert und der herr von der Rezeption plauderte etwas mit uns über die besichtigten Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Nach diesem Schlummertrunk sanken wir geschafft in unsere Betten, die sehr bequem waren. Irgendwann am frühen Morgen wurde ich kurz wach von ungewohnten Geräuschen. Es waren Straßenbahnen, die in der Straße unweit des Hotels schon fuhren. Wahrscheinlich wachen nur Leute vom Dorf von diesen Geräuschen auf.
Duschen und Frühstück
Aus der Dusche kam reichlich Wasser, sodass man sich nicht wie in vielen Hotels über ein Rinnsal beklagen musste. Der Fön blies auch ausreichend, sodass einem gemütlichen Frühstück vor der Fahrt zum Flughafen nichts mehr im Wege stand.
Das Frühstück wurde im 1. Stock serviert, das stand auch am Fahrstuhl. Wir betraten den Raum und liefen schon automatisch am Buffet vorbei. Ich vermute mal, dass es vorher ein Flur war und der Gastraum vorher ein großes Zimmer war. Der Frühstücksraum war sehr ansprechend. Teppichboden, saubere Stofftischdecken und Bilder an der Wand machten den Raum gemütlich. Auf den Tischen standen Thermoskannen mit Kaffee, sowie ein Abfallbehälter und Tassen mit Tellern und Besteck. Die Bedienung betrat kurz nach uns den Raum und begrüßte uns freundlich.
Wir begaben uns zum Buffet. Auf der einen Seite standen Brötchen und Brot in Körben. Es gab Teebeutel und Müsli. auf der anderen Seite standen in Kühltresen Butter, verschiedene Käsesorten und Wurstsorten. Es gab auch Mozarella und Tomate,verschiedene Salate, Eier mit Speck und auch hartgekochte Eier, die auf den Platten dekoriert waren. Verschiedene Joghurt und Quark, sowie Früchte. mit einem Wort: alles, was das Herz begehrt. Alles war sehr appetitlich angerichtet, es war eine Freude, sich an diesem Buffet zu bedienen.
So gestärkt gingen wir dann auf unser Zimmer um die Koffer zu holen, denn es wurde Zeit.
Auschecken
Auch das ging schnell und war innerhalb von 5 Minuten getan. Den Differenzbetrag zu dem Gutschein und den Wein von der Hotelbar konnten wir mit Kreditkarte bezahlen. Uns wurde noch ein schöner Urlaub gewünscht und wir rollten wieder mit unseren Trolleys die Fußgängerzone entlang in Richtung Bahnhof.
Am Augustinerplatz8
Einzelbewertung
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Zimmer
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Design/ Flair Zimmer
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Ausblick
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Ich schaute auf das Kaufhof gebäude, also kein blick ins grüne was man aber bei einem zentralen Stadthotel auch nicht wirklich erwartet.
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Hoteleinrichtungen
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Erscheinungsbild/ Architektur
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Atmosphäre/ Flair Lobby
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Personal
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Hotelbar
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Gerade der Eingangsbereich und die Rezeption wirken modern und gediegen.
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Essen und Trinken
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Vielfalt des Speisenangebots
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Qualität des Speiseangebots
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Bedienung/ Service
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Wie gesagt, das Frühstück war einfach super.
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Lage und Umgebung
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Lage (Stadthotel)
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Einkaufsmöglichkeiten