Bewertung von klunkerklaus im Detail
um einen Aufenthalt zwischen zwei Geschäftsreisen zu nutzen, buchten wir eine Übernachtung im oben genannten Hotel. Leider war es trotz Buchung und mehrmaligem Beharren nicht möglich, uns ein gewünschtes Nichtraucherzimmer zukommen zu lassen. Wir mußten uns zu zweit in ein Einbettzimmer quetschen, dessen Badezimmer in meiner Handtasche Platz gefunden hätte. Überhaupt atmet das Hotel den unrestaurierten Charme seiner Entstehungszeit vor 20 Jahren. Überall an den Türen und Wänden sind Macken im Holz und RIsse in der Tapete, im Badezimmer haben die Kacheln rostige Wassernasen und was sich hinter dem altmodischen Lüfter verbirgt, möchte niemand so recht wissen. Überhaupt, das Übertünchen hat in diesem Hause eine gewisse Strategie, sind doch alle Fußböden komplett mit Teppichböden ausgelegt. Da nutzt dem Allergiker die geprüfte Bettwäsche auch nichts mehr. So blieb von unserer Übernachtung in einem Luxushotel leider nur ein schaler Geschmack des Übervorteiltseins und das Gefühl, da möchte jemand seinen 5-Sterne Standard wohl zu Geld machen, so lange es noch geht. Eine Renovierung ist dringend erforderlich. Ebenso erwartet man in einem solchen Haus anderes Personal.
Im Wasserturm3
Einzelbewertung
-
Zimmer
[mehr][weniger]
-
Größe
-
Sauberkeit
-
Ausstattung
-
Zustand (gut erhalten etc.)
-
Design/ Flair Zimmer
-
Ausblick
-
Zimmerservice
-
Hoteleinrichtungen
[mehr][weniger]
-
Erscheinungsbild/ Architektur
-
Atmosphäre/ Flair Lobby
-
Gesamtzustand
-
Rezeption/ Organisation
-
Personal (Freundlichkeit/ Service)
-
Business-Ausstattung
-
Hotelbar
-
Wellnessangebot
-
Essen und Trinken
[mehr][weniger]
-
Vielfalt des Speisenangebots
-
Qualität des Speiseangebots
-
Getränkeangebot
-
Bedienung/ Service
-
Ein Michelinstern wird in diesem Haus sehr hoch gehangen, das 5-Gänge Menu kostet pro Person ohne Getränke 340 Eur, ein Vergleich mit Bareiss im Schwarzwald und dem Tantris
in München, die beide drei Sterne haben, zeigt, das diese deutlich unter 200 EUR pro Person bleiben.
Das Frühstück war in Ordnung, wenn man es geschafft, zwei Stunden nach Eröffnung es Frühstücks den Samowar auf Betriebtemperatur zu bringen. Und ob es wirklich zuvorkommend oder nur störend ist, alle 10 Minuten zu fragen, ob alles in Ordnung sei, möchte ich auch mal so dahin stellen.