Bewertung von hollfehrenbach im Detail
hollfehrenbach
Oberhausen-Rheinhausen, Deutschland80%
Von Edfu kommend haben wir abends am Kai von Kom Ombo festgemacht. Zur Besichtigung ging es an dem Abend für uns nicht, da dieser Tempel auf dem Rückweg - nach dem Aufenthalt in Assuan - in den Morgenstunden daran ist. Auf dem Hinweg nach Assuan war an diesem Abend eine andere Reisegruppe dran, die in Assuan das Schiff zu verlassen hatten und wir konnten so für rund eine Stunde den Tempel im Scheinwerferlicht ansehen. Dies war nur möglich, weil der Tempel unmittelbar am Nil liegt und man an Oberdeck seines Schiffs steht und 'nur' einen Steinwurf entfernt ist.
Auf dem Rückweg nach Luxor haben wir in den frühen Morgenstunden den Tempel besichtigt. Durch die frühe Uhrzeit waren wir erst einmal allein und konnten alles in Ruhe besichtigen. Außergewöhnlich ist an diesem Tempel, dass dieser ein 'Doppeltempel' ist, d.h. dass dieser Tempel zwei Gottheiten geweiht ist: dem krokodilköpfigen Gott Sobek (rechte Tempelhälfte) und dem falkenköpfigen Gott Haroeris (linke Tempelhälfte).
Neben diesem Tempel steht ein kleines Hathor-Heiligtum, in dem heute Krokodilmumien aus einem nahegelegenen Tierfriedhof aufbewahrt und vorgezeigt werden. Extra Eintritt muss man nicht bezahlen. Die Neugierde hat uns reigetrieben - und wir wurden nicht enttäuscht. Es ist außergewöhnlich, wie gut die Krokodilmumien erhalten sind, die so wahnsinnig alt sind.
Tempel von Kom Ombo10
Einzelbewertung
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Erreichbarkeit
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Muss man gesehen haben
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Budget-Freundlichkeit
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Zustand