[24.11.2006] Im Reiseführer "Ägypten individuell" wird auf Seite 433 unter der Rubrik "Sehenswertes" über den Tempel von Kom Ombo kurz berichtet, dass dieser in seiner Konzeption als Doppeltempel "ungewöhnlich" sei und eine "schöne Lage" am Nil habe.
Auf insgesamt einer halben Seite auf die Seiten 443 und 444 verteilt, erhält man geschichtliche Hintergrundinformationen über den Tempel von Kom Ombo.
Bei diesem Tempel handelt es sich um ein "Doppelheiligtum", d.h. "entlang einer Mittellinie reihen sich an jeweils einer eigenen Achse alle Räume zweimal auf".
Der Autor schreibt in diesem Bericht über den Tempel, dass sich der ursprüngliche Zustand vollständig rekonstruieren läßt. Grund dafür ist, dass "überall zumindest seine Grundmauern oder auch Mauerreste erhalten und sichtbar sind."
Der Hof dieses Tempels war ähnlich gestaltet wie der des Edfu Tempels. Hervorgehoben wird, dass bei vielen Reliefs der Säulen die Farben der Götterbilder "sehr gut" erhalten sind. Besonders empfohlen wird der sog. "Äußere Umgang" für den Rückweg zum Ausgang, da an dessen Wänden "einige interessante Reliefs" zur Betrachtung einladen. Ganz in der Nähe des Tempels steht ein kleines Hathor-Heiligtum, in dem heute Krokodilmumien aufbewahrt und vorgezeigt werden.
Bei dieser Bewertung handelt es sich um eine Interpretation des Beitrags des oben genannten Verfassers