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Beschreibung
Der Mendebrunnen wurde am 1. September 1886 eingeweiht. Seine Gestaltung ist als eine Allegorie auf die Bedeutung des Wassers für den Menschen zu vers
[mehr]Der Mendebrunnen wurde am 1. September 1886 eingeweiht. Seine Gestaltung ist als eine Allegorie auf die Bedeutung des Wassers für den Menschen zu verstehen, mit maritimen Gestalten der griechischen Mythologie.
Er besteht aus einem 18 m hohen, neobarocken Obelisken aus rotem Granit und einem äußeren Wasserbecken - sinnbildlich für das das Land umgebende Meer - aus hellem Granit sowie zahlreichen bronzenen Plastiken.
Der Brunnen wurde zum Teil aus dem Vermächtnis der Schönefelder Gutsbesitzerin Marianne Pauline Mende errichtet, die, sonst für ihren Geiz bekannt, die Stadt mit einer Stiftung überraschte für einen "die Stadt verschönernden Brunnen".
Um seine Stifterin rankt sich eine pikante Story, die auf Egon Erwin Kisch zurückgeht, der die Stiftung der gleichnamigen Besitzerin eines gewissen Etablissements zuschrieb, die mit einer wohltätigen Tat ihr frevelhaftes irdisches Tun sühnen wollte.
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