Bewertung von lakyluke im Detail
Es handelt sich um eine Werft für historische Schiff in Lelystad nördlich von Amsterdam. Lelystad befindet sich auf Flevoland, einem Neuland, das modern bebaut ist.
Batavia ist der lateinische Name für die Niederlande, nach dem Stamm der Bataver
Es ist der Name eines historischen niederländischen Schiffes, das 1629 vor der australischen Küste auf ein Riff lief und sank. Die Batavia wurde in Amsterdam für die niederländische Ostindienkompanie als Handelsschiff erbaut.
Im Hafen von Lelystad begann der Schiffsbauer Willem Voss 1985 seinen Traum von einem Nachbau des Schiffes zu verwirklichen, anhand von historischen Zeichnungen wurde das Schiff originalgetreu nachgebaut.
In der Werft dreht sich alles im dieses Schiff, der Nachbau ist im Hafen verankert und zu besichtigen. In Bau befindet sich derzeit dort ein anderes historisches Schiff, die 7 Povincien.
Anfahrt:
Von Westen (Amsterdam) kommen über die Autobahn, von Enzhuizen kommend über einen 26 km langen Damm, der das Ijsselmeer begrenzt.
Parken:
Es ist zwar in der Umgebend viel freie Fläche vorhanden, aber überall ist Parkverbot.
Am besten lässt man das Auto in der dortigen Tiefgarage stehen. Diese ist groß, schön, komfortabel und nicht besonders teuer.
Eintritt:
Beträgt für den Erwachsenen 11 Euro, 20% Ermäßigung mit der Hollandcard.
Man kann das Gelände entweder selbst erkunden oder an einer der Gratis-Touren teilnehmen.
Als wir ankamen begann gerade eine Tour in Deutsch, sie war sehr interessant, aber auch sehr ausführlich und dauerte fast zwei Stunden.
Film:
Die Tour beginnt mit einer 15minütigen Filmvorführung. Der Film zeigt das Projekt und den Bau der Batavia, die Überstellung derselben nach Amsterdam und den dortigen Stapellauf.
Man erfährt viel über den Werftgründer Herrn Voss, der aber heute anderwärtig tätig ist.
Ausstellung:
Anschließend betritt man einen Ausstellungsbereich mit Bildern und auch Schiffsteilen.
Hier erfährt man auch, dass die Batavia sogar schon in Australien war, sie wurde allerding hin und retour auf einem anderen Schiff transportiert.
Schnitzerei:
Nächster Punkt ist die Besichtigung der zur Werft gehörenden Schnitzwerkstatt. Hier werden alle Figuren originalgetreu nachgeschnitzt.
7 Provincien:
Im Hof der Werft steht der Rohbau dieses historischen Kriegsschiffs, das sich derzeit in Bau befindet. Früher waren in der Werft arbeitslose Jugendliche beschäftigt, heute ältere Menschen mit Burn-out. Man kann nach oben steigen und alles genau anschauen. Es wird das Biegen der Schiffsplanken und vieles mehr erklärt.
Weiters auf dem Programm stehen Besichtigung der Schmiede und auch der Takelage.
Batavia:
Im Hafen steht dann noch die schöne Batavia zur ausführlichen Erkundung.
Faszit:
Sehr interessanter Besuch in einer Werft. Absolut sehenswert für jeden, und besonders für Leute, die alte Schiffe mögen, so wie wir!
Tipp: Neben der Werft befindet sich noch ein tolles Outlet und auch Niewe Land Center,
leider hatten wir nicht für alles Zeit, man kann daraus aber wirklich einen Tagesausflug machen.
Batavia Werft8
Einzelbewertung
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Erreichbarkeit
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Muss man gesehen haben
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Budget-Freundlichkeit
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Architektur
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Konzept
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Exponate
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Bedeutung