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South Luangwa National Park
Der South Luangwa National Park wurde 1972 gegründet und umfasst heute eine Fläche von rund 9.000 Quadratkilometern. Laut Experten ist die Population an Wildtieren in diesem meistbesuchten Nationalpark Sambias, im Bereich des Flusses, wohl die höchste auf der ganzen Welt.
Allein 60 verschiedene Wildtiere und etwa 400 Vogelarten leben auf engsten Raum auf beiden Seiten des Luangwa Flusses. Besonders für die großen Elefanten- und Büffelherden ist der Luangwa weithin bekannt. Der Park besteht aus zwei unterschiedlichen Landschaftsformen. Zum Einen gibt es die Baumsavannen im feuchteren Teil und die Grassteppen im trockeneren Teil.
Für Besucher gibt es hier relativ viele Einrichtungen wie Lodges und Campingplätze. Von den großen Städten im südlichen Afrika sind diverse Flugverbindungen in die Nähe des Parks vorhanden, der aber auch als Selbstfahrer mit einem Allradfahrzeug besucht werden kann. Der Eintrittspreis für den Park gilt jeweils für volle 24 Stunden.
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Reserva do Niassa
Das Niassa Reservat liegt am nördlichsten Ende von Mosambik in einer äußerst abgelegenen und unbewohnten Region, in der es als einzige Stadt nur Mecula gibt.
Der Name Niassa kommt eigentlich vom Niassa See, besser bekannt als Malawisee. Darum nennen die Einheimischen ihr Reservat auch meistens Reserva do Rovuma, da der Rovuma Fluss die natürliche Grenze des Reservats bildet. Seit einigen Jahren ist das Reservat in Afrika in aller Munde, da man festgestellt hat, dass tausende von Wildtiere hier den Bürgerkrieg unbeschadet überstanden haben.
Das Reservat besteht aus einem 35.000 Quadratkilometer großen Waldgebiet. Verwaltet wird das Gebiet durch die kenianische TUSK-Trust. Geplant ist, das Schutzgebiet sogar zu erweitern da man hier die Population von rund 12.000 Elefanten nachweisen konnte. Dazu schätzt man rund 2000 Büffel und 3000 Zebras. Außerdem gibt es eine reiche Population an Kudus, Impalas, Löwen, Leoparden, Antilopen, Krokodile, eine sehr artenreiche Vogelwelt und das seltene Niassa-Gnu.
Mittlerweile gibt es auch wieder einzelne Infrastruktureinrichtungen für den Safari Tourismus in Form von sogenannten Wilderness Camps.
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Selous Game Reserve
Das Selous Wildschutzgebiet ist mit 55.000 Quadratkilometern das größte kontrollierte Naturschutzgebiet Afrikas. In seinem Gebiet gibt es keine menschlichen Besiedlungen. Hier leben mehr als 70% der Elefanten Tansanias sowie ca. 150.000 Gnus und 100.000 Büffel. Daneben leben hier Zebras, Löwen und Hyänen.
Es gehört seit 1982 zum UNESCO- Weltnaturerbe. Der Besuch ist während der Trockenzeit von Juni bis Oktober zu empfehlen. Während der großen Regenzeit von Februar bis Mai sind die Unterkünfte in der Regel geschlossen.
Erreichbar ist das Selous Wildschutzgebiet mit dem Auto ab Morogoro, Mikumi oder Kidatu über Kisaki (schlechte Straßen) oder mit dem Zug (TAZA-RA-Station Fuga). Es wird geraten, ein Flugzeug zu chartern. Landepisten gibt es in der Nähe aller Unterkünfte.
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Ruaha National Park
Mit 10300 Quadratkilometern ist Ruaha nach der Serengeti der zweitgrößte Nationalpark Tansanias. Er liegt in Zentraltansania und ist von allen größeren Städten sowie aus der Serengeti mit dem Flugzeug erreichbar. Nach Darressalam und Arusha gibt es ganzjährige Straßenverbindungen. Hier lebt eine der größten Elefantenpopulationen aller ostafrikanischen Nationalparks. Die beste Reisezeit ist in der Trockenzeit (Mitte Mai bis Dezember).
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Old Pomene Hotel im Pomene Reserve
Das Old Pomene Hotel in Massinga war einst der Stolz portugiesischer Kolonialherrschaft. Das damals luxuriöseste Hotel in ganz Mosambik. Während des Bürgerkrieges jedoch wurde es verlassen und heute stehen dort nur noch baufällige Ruinen.
Aufgrund seiner außergewöhnlichen Lage auf der Spitze eines Kaps, das einerseits von dem breiten weißen Sand und auf der anderen Seite von Steilklippen umgeben ist, wurde es zu einem vielbesuchten Ausflugsziel der Hotelgäste.
In den Ruinen ist das Flair der portugiesischen Kolonialzeit förmlich noch zu spüren und die Aussicht in alle Richtungen wird täglich für viele Gäste zum Postkarten-Fotomotiv. Touren dorthin können vom Hotel aus gebucht werden oder auch separat. Entweder fährt man mit einem Jeep dorthin oder als Selbstfahrer mit Quadbikes.
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Pemba Reef
Das Riff von Pemba liegt nur rund 1 km vor der Küste der Kleinstadt Pemba. Es befindet sich direkt vor dem größten und bekanntesten Strand der Region, dem Wimbe Beach. Von dort aus starten auch alle Touren zum Riff mit dem Boot. Mit einer Rückwärtsrolle geht es ins Wasser. Bei Ebbe gibt es so flache Stellen, dass man sogar schnorcheln kann.
Das Riff ist bei Flut an der flachsten Stelle nur 10 m tief und fällt ab bis auf über 50m. Bereits ab der Erfahrungsstufe OWD kann hier getaucht werden. Die Unterwasserwelt vor Mosambik gilt unter Tauchern als eine der Top Ten weltweit. Speziell hier vor Pemba gibt es viele Schildkröten, Clownfische, Marlins, Rochen, mit etwas Glück auch Weißspitzenhaie oder auch mal ein Tigerhai und nicht selten auch Delfine.
Die Riffe sind im Quervergleich noch ziemlich intakt, was sicherlich daran liegt, dass der Tourismus generell hier noch in den Kinderschuhen steckt.
Durch die Brandung hat es aber immer leichte Strömung unter Wasser und Wellen an der Oberfläche. Die Sicht reicht daher oft nicht weiter als max. 15 Meter.
Das Tauchcenter befindet sich direkt am Wimbe Beach und im Hotel Dive and Bush Camp in der Nähe des Flughafens.
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Parque Nacional das Quirimbas
Der erst 2002 gegründete Nationalpark der Quirimbas Inseln umfasst eine über 110 km lange, sich an der Küsten entlang ausdehnende Inselgruppe aus 31 einzelnen Inseln. Hinzu gehört ein großer, daran angrenzender Teil des Festlandes. Die meisten Inseln bestehen lediglich aus Mangrovengürteln und weißen Sandstränden. Fast alle sind unbewohnt, lediglich auf der Hauptinsel Ilha Ibo und ein paar wenigen weiteren Inseln leben etwa 8000 Insulaner. Etwa ein Drittel der Eilande sind reine Koralleninseln.
Auf Grund der Tatsache, dass sich der Archipel hervorragend zum Tauchen eignet, sind in den letzten Jahren einige Luxusresorts auf den Inseln entstanden, ähnlich wie auf den Malediven oder Seychellen.
Früher waren die Inseln hauptsächlich arabische Handelsplätze und erlebten während der Zeit des Sklavenhandelns auch ein dunkles Kapitel in ihrer Geschichte.
Unter Wasser zeigen sich bei den Tauchgängen zahlreiche Seekühe, Meeresschildkröten, Wale, Haie und Delphine. Die weltbekannte St. Lazarus Korallenbank liegt unmittelbar vor dem Archipel und kann von allen Inseln aus erreicht werden.
Der Park schützt insgesamt 1500 Quadratkilometer Marinepark und 6000 Quadratkilometer Landfläche. Seit 2003 ist das Archipel Weltnaturerbe.
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Great Zimbabwe Ruins
Bei den Ruinen von Great Zimbabwe handelt es sich um das größte antike Bauwerk südlich der Sahara.
Die um ca. 1000 unserer Zeitrechnung gebaute Stadt hatte ihre Bütezeit im 12. und 13. Jahrhundert. Die Mauern, die die Stadt umgeben, sind - immer noch - 9 Meter hoch, und wurden, wie die Gebäude auch, ohne Mörtel, nur durch aufeinanderschichten der Steine gebaut. Die Stadt verfügte sogar damals schon über ein Abwassersystem.
Wegen seiner Einzigartigkeit wurde Great Zimbabwe 1986 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.
Übrigens verdankt Zimbabwe seinen Namen dieser Stadt: Zimbabwe bedeutet "Steinhaus" in der Sprache der Shona.
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2 Miles Reef
Das 2 Miles Reef ist in der Region der bekannteste Tauchspot. Er befindet sich auf etwa 12 bis 25 Meter Tiefe. Von oben betrachtet sieht es aus als würde er die Inseln Bazaruto und Benguerra miteinander verbinden. Zu sehen gibt es vor allem viele Rochen, Muränen und mit viel Glück sogar Mantarochen und Walhaie. Auf Grund des hier noch sehr rudimentären Tourismus ist das Riff noch sehr unberührt, gesund und farbenfroh.
Bei einem Ausflug zum Riff werden in der Regel 2 Tauchgänge absolviert. Zwischen den Tauchgängen macht der Anbieter eine kurze Pause auf der Sanddüneninsel Bazaruto. Somit hat man eigentlich 2 Ausflüge in einem, denn die Bazarutoinsel selbst ist ebenfalls ein vielgebuchtes Ausflugsziel. Von der Spitze der Sanddüne kann man das Riff auch schön von oben betrachten.
Die Fahrt hinaus zum Riff dauert etwa 45 min. und wird mit einem Speedboot gemacht. Je nach Tiefe reicht hier die Taucherfahrung OWD oder AOWD aus.
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Parque Nacional do Zinave
Der Zinave Nationalpark liegt im touristisch noch relativ unerschlossenen Hinterland von Mosambik. Hierbei handelt es sich um eine Region voller Trockenbuschwälder und Baobabs.
Durch Wilderei und brachliegende Verwaltung blieb während des Bürgerkrieges kaum mehr als der Name des Parks erhalten. Inzwischen kümmert sich jedoch die Peace Parks Foundation aktiv um Park. Der Park fällt von 190 Höhenmetern auf unter 80m ab. Leoparden, Hyänen, Hippos, Paviane, Impalas, Antilopen, Zebras und Kudus kommen im Park vor. Es gibt inzwischen wieder ein Camp das jedoch eher provisorisch ist und sich eher als Dorfgemeinschaft einheimischer Familien entpuppt. Der Eintritt in den Park ist kostenlos.
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