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Fasnetsumzug Lichtenstein-Unterhausen
Hier gibt es einen Fasnetsumzug wie es bei der schwäbisch /allemanischen Fasnet üblich ist. Zuvor finden eine Narrenmesse und ein Zunftmeisterempfang statt. Beim Umzug treiben die Narren ihre Späße mit dem Publikum, Hexen machen Pyramiden, Gardemädchen und Elferräte marschieren mit. Fasnetslieder werden von Lumpenkapellen und Schalmeien gespielt, auch Guggenmusik erklingt. Die Narren rufen ihre Schlachtrufe, die vom Publikum ergänzt werden, wie Kraut- Scheißer. Die Narren verteilen Bonbons an die Kinder. Um den Umzug zu sehen, muss Eintritt bezahlt werden. Am Wegesrand gibt es Getränke und Bratwürste zu kaufen, vor allem die schwäbische Rote Wurst.
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Traifelberg
An der B312 liegt in Lichtenstein Honau der Traifelberg. Ein 2'er Schlepplift führt zur 783 Meter hohen Bergstation. Das Skigebiet selbst umfasst eine lange blaue Abfahrt, aber auch rote und schwarze Abfahrmöglichkeiten. Zudem gibt es einen Schlittenhang.
Langlauf ist auf der Lichtenstein-Loipe ebenfalls möglich. Skifahrer und Snowboarder, sowie Besucher, finden im Skigebiet gastronomische Angebote. Die Liftzeiten sind der Website zu entnehmen.
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Erlöserkirche Unterhausen
Die Erlöserkirche gibt es schon lange; sie bildete bis 1931 die eigene Kirchgemeinde Oberhausen, bis sie mit Unterhausen vereinigt wurde. Vor dem Bauwerk befindet sich ein Kriegerdenkmal und ein Dorfbrunnen. Die Kirche wird nach wie vor zu regelmäßigen Gottesdiensten und Veranstaltungen genutzt. Zu jeder Stunde hört man das Glockengeläut. Dahinter befindet sich das traditionsreiche Alte Schulhaus, wo früher Kinder aus den umliegenden Orten den Unterricht besuchten. Die Umgebung bildet der alte Dorfkern Oberhausens, der noch ländliche Aspekte sowie einige Fachwerkhäuser aufweist.
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Sankt-Blasius-Kirche Holzelfingen
Die Sankt-Blasius-Kirche in Holzelfingen wurde 1275 erstmalig erwähnt. Sie verfügt über einen spätgotischen Chor und ein öfters verändertes Schiff. Der Turm stammt aus der Zeit um 1699.
Die Besonderheit ist das 1,40 Meter hohe Kruzifix auf dem Altar und der großflächig angelegte Friedhof rund um die Kirche. Bereits mehrere Male erfolgten Umbauten und Renovierungen.
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Eckfelsen
Der Eckfelsen befindet sich im Wald, etwa 2 km entfernt vom Lichtensteiner Teilort Holzelfingen. Seine Höhe beträgt 748 Meter ü.NN. Ganz in der Nähe zu sehen sind die Reste der Burg Greifenstein.
Von dem Felsen hat man ein Panorama auf die gegenüberliegenden Hochflächen der Schwäbischen Alb mit dem Schloss Lichtenstein, die Orte Unterhausen und Pfullingen im Echaztal und den bewaldeten Albtrauf. Eine Ruhebank lädt zu einer Pause ein.
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Reißenbachtal
Das Reißenbachtal ist ein langgestrecktes Tal, das bei Lichtenstein-Unterhausen in die Schwäbische Alb vorstößt. Viele Wanderwege führen durch die Landschaft, die teils als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist. Mitten hindurch fließt der Reißenbach auf 534 m Höhe, der dem Tal seinen Namen verlieh.
Es wird hier Einiges geboten: Kalktufffelsen, mehrere Wacholderheiden, eine Quelle mit Wassertretstelle und angenehme Wege durch Wiesen und Wälder. Viele der Pfade führen aus dem Tal auf die Schwäbische Albhochfläche, wo sich gleich am Albtrauf die Nebelhöhle befindet.
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Mimus Mineralienmuseum
Das Mineralienmuseum Lichtenstein beherbergt eine private Sammlung von Steffen Hinger, die er in über 30 Jahren zusammentrug. In 4 Ausstellungsräumen wird eine Vielzahl an Gesteinen präsentiert, die im Rahmen eines Rundganges erläutert werden. Zu den Besonderheiten dieses Museums gehören u.a. versteinerte Blitze, Vulkangesteine, Sulfide, Silikate, Halogenide, organische Mineralien wie Bernsteine, außerirdische Gesteine wie Meteoriten und Tektite, Quarze, künstliche Mineralien, Meeresbewohner, Fossilien und Prähistorisches. Das Angebot für Kinder ist groß und lädt beispielsweise zur Mineralienecke und Stöbern in der Schmökerecke ein. Die Hintergründe werden mit einer vom Besitzer zusammengestellten Mappe verdeutlicht.
Öffnungszeiten: nur nach Veröffentlichung in der Tagespresse oder vorheriger Terminvereinbarung.
Eintrittspreise:
Erwachsene und Jugendliche über 14 Jahren: 2 Euro
Kinder über 4 bis 14 Jahren: 1 Euro
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Turm Hursch
Der Turm Hursch ist eine Stahlgitterkonstruktion auf 853 Meter Höhe und stammt aus dem Jahre 1981. Er befindet sich auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen auf der Gemarkung Römerstein und ist einer von 4 begehbaren Aussichtstürmen des Biosphärenreservates. Er ist 42 Meter hoch und schwankt leicht, wenn man zu stark in die Stufen tritt. Für Menschen mit Höhenkrankheit ist der Turm deshalb ungeeignet.
Von der Aussichtsplattform hat man einen schönen Blick auf den gesamten Platz, über das Albhochland, die Blaubeurer Alb, ins Lenninger Tal zur Teck, bei guter Sicht kann man den Turm des Ulmer Münsters ausmachen. In der anderen Richtung eröffnet sich dem Besucher der Blick nach Oberschwaben und zum Bussen.
Geöffnet Sonn- und Feiertags, ansonsten ist der Schlüssel beim Rathaus Römerstein und 2 weiteren Stellen ausleihbar.
Anfahrt über den Wanderparkplatz Römerstein-Zainingen, dann noch 2 km Fußweg.
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Schertelshöhle
Die Schertelshöhle ist eine Tropfsteinhöhle. Man betritt nach einem natürlichem Gang einen künstlichen Stollen. Die Führung durch die Höhle dauert cirka eine halbe Stunde. Man erreicht die Höhle von Stuttgart oder Ulm über die A8 bis zur Ausfahrt Hohenstadt. von dort muss man sich Richtung Westerheim halten. Am Ortsende geht es in Richtung Wiesensteig, links biegt man in einen beschilderten Teerweg ab. Nach cirka 4 Kilometern parkt man an einem Wanderparkplatz, von dort aus sind es noch cirka 200 Meter Fußweg zur Höhle.
Öffnungszeiten:
sonntags von Palmsonntag bis 15. November von 10 - 17 Uhr
Weitere Öffnungszeiten werktags entnimmt man der Website.
Führungen werden alle 30 Minuten durchgeführt
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Heutal
Das Heutal ist ein großes Trockental auf der Hochfläche der Schwäbischen Alb. Es hat eine durchschnittliche Höhe von 694 m bis 730 m, die umliegenden Kuppen erreichen sogar 825 m. Diese Täler entstanden im Tertiär und waren im Pleistozän nochmals bewässert, während das Heutal zwischen der Urlauter, die zur Donau hin fließt, und der Echaz, die zum Rhein entwässert, liegt. Ein gut ausgebauter Wanderweg durchquert es vom Wanderparkplatz hinter Holzelfingen bis zur Straße nach Kohlstetten. Auch seltene Pflanzen und Insekten lassen sich beobachten. Für eine Abkühlung sorgt der Wald an den Hängen, den man auf dem Rückweg durchwandern kann.
Darüber hinaus ist das Heutal auch ein bekanntes Skigebiet: 2 Schlepplifte, 2 km Pisten und viele Wintersportler aus der gesamten Region sorgen hier in der kalten Jahreszeit für eine Belebung. Die Piste ist mit Flutlicht ausgestattet.
Von Reutlingen aus ist das Heutal in ca. 30 Minuten über Pfullingen und den Ursulabergtunnel erreichbar.
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