-
Fachwerkmuseum im Ständerbau
Seine Aufnahme in die Weltkulturerbeliste der UNESCO verdankt die Stadt Quedlinburg unter anderem ihrer weitgehend geschlossenen Stadtanlage mit zum großen Teil mittelalterlicher Bausubstanz. Darunter befinden sich auch noch gut 1.300 Fachwerkhäuser. Quedlinburg gilt als größte Fachwerkstadt Deutschlands.
Das Fachwerkmuseum, bisher einzigartig, ist in einem Hochständerbau aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts untergebracht. Hier werden die Geschichte der Fachwerkbaukunst vom 14. bis zum 19. Jahrhundert und Restaurierungs- bzw. Rekonstruktionsmaßnahmen in der Stadt Quedlinburg gezeigt und anhand von Modellen erklärt.
Öffnungszeiten:
April bis Oktober: Freitag - Mittwoch 10.00 - 17.00 Uhr
(Donnerstag geschlossen)
November bis März: Freitag - Mittwoch 10.00 - 16.00 Uhr
(Donnerstag geschlossen)
Das Museum ist am 24., 25., 31.12. sowie am 01.01. geschlossen.
Museumspädagogische Angebote:
Führungen nach Anmeldung
Ferienaktionen für Kinder
Stadtführung inkl. Fachwerkmuseum (buchbar über die Quedlinburg-Information)
mehr
weniger
-
Am Finkenherd
Das Cafe am Finkenherd befindet sich am Fuße des Schlossberges in Quedlinburg. Die Räumlichkeiten sind altertümlich eingerichtet und erstrecken sich über mehrere Ebenen und Häuser. Sie bieten Platz für ca. 90 Personen. Geeignet für kleinere und größere Gruppen, jedoch auch für einzelne Touristen. Angeboten werden Kaffee, Tee und Schokoladenspezialitäten. Der hausgemachte Kuchen, insbesondere der Käsekuchen, vervollständigen das Angebot. Außerdem gibt es einen Mittagstisch mit regionalen Speisen aber auch Gourmet - Essen. Im Außenbereich bietet der Kaffee- und Biergarten Plätze mit Aussicht.
mehr
weniger
-
Stiftskirche St Servatius
Die romanische Stiftskirche St. Servatius gehört zu den bedeutendsten mittelalterlichen Bauten der Stadt. Sie steht auf den Fundamenten von nicht weniger als drei Vorgängerbauten aus dem 9. bis 11. Jahrhundert.
Nachdem 936 König Heinrich I. in der Kapelle beigesetzt worden war, wurden 961 die Gebeine des heiligen Servatius von Maastricht hierher überführt, der der Kirche seinen Namen gab. Unter Äbtissin Mathilde, der Tochter Ottos I. begann man mit dem Bau einer Stiftskirche, die zunächst 997 geweiht und 1070 durch einen Brand zerstört wurde. Der Neubau in der heutigen Form wurde 1129 geweiht.
Es handelt sich um eine dreischiffige kreuzförmige Basilika mit niedersächsischem Stützenwechsel und Flachdecke im Langhaus sowie einer Empore im Westbau. Die Fassade und die Ornamentik des Innenraumes zeigen starke lombardische Einflüsse. Unter der Vierung und dem Chor wurde ein dreischiffige Krypta unter Einbeziehung der Überreste des Vorgängerbaus angelegt, in denen sich die Gräber des ersten deutschen Königspaares befinden.
Im Zuge der Restaurierungsarbeiten im 19. Jahrhundert errichtete man noch die beiden Türme, deren Turmhelme nach 1945 ihre heutige flache Form erhielten.
Im Osten führt eine Treppenanlage in den Hohen Chor und zu den Schatzkammern, in denen der Domschatz zu sehen ist.
Die Stiftskirche gehört mit der Altstadt und dem Burgberg seit 1994 zum UNESCO-Welterbe und ist ein Objekt der Südroute der "Straße der Romanik", die durch Sachsen-Anhalt führt, sowie der Transromanica-Route.
mehr
weniger
-
Abteigarten
Der Abteigarten ist ein Teil der Gärten des im Jahr 936 gegründeten ehemaligen Reichstifts Quedlinburg und gehört zu dem Projekt "Gartenträume".
Er liegt am Fuß des Schlossberges, im Bodetal, und bildet zusammen mit dem Brühlpark eine Einheit. Im 18. Jahrhundert angelegt, hatte er eine auf das Schloss ausgerichtete Mittelachse, an deren beiden Seiten Obstbäume und Nutzbeete zu finden waren. Außerdem integrierte man sogenannte Lustparterres, in deren Mitte sich ein großes Wasserbecken befand.
Nach der Auflösung des Stiftes im Jahr 1803 wurde der Garten verpachtet und 1827 verkauft. Danach nutzte man ihn im Rahmen der Saatzucht, die in Quedlinburg internationale Bedeutung hatte. Im Jahre 2006 wurde die barocke Achse durch den Abteigarten wiederhergestellt.
Öffnungszeiten:
Park ganzjährig zugänglich, Eintritt frei;
Führungen sind von April bis Oktober auf Anfrage über die Quedlinburg Tourismus Marketing GmbH möglich.
mehr
weniger
-
Brühlpark
Der Brühlpark ist ein Teil der Gärten des im Jahr 936 gegründeten ehemaligen Reichstifts Quedlinburg und ist Bestandteil des Projekts "Gartenträume" in Sachsen-Anhalt.
Er grenzt südlich an den Abteigarten und hat seinen Namen von dem Wort "Broil" (Wald), der einst zum St. Wiperti-Kloster gehörte, bevor er im Zuge der Reformation an das Stift Quedlinburg fiel. Unter der Äbtissin Anna Dorothea wurde er im Jahr 1685 in quadratischer Form mit einem Alleenkreuz gestaltet. Ein knappes Jahrhundert später kamen noch Diagonalalleen hinzu und Ende des 18. Jahrhunderts ein Landschaftsgarten.
Nachdem der Garten in den Besitz der Stadt übergegangen war, wurde er im 19. Jahrhundert um große Flächen erweitert und durch die beiden Gartenkünstler Eduard Petzold und Johann Gottlieb Schoch verschönert. So erhielt er unter anderem Denkmale für den Dichter Friedrich Gottlieb Klopstock und den Geographen Carl Ritter, die beide aus Quedlinburg stammen.
Öffnungszeiten:
Park ganzjährig zugänglich, Eintritt frei;
Führungen sind von April bis Oktober auf Anfrage über die Quedlinburg Tourismus Marketing GmbH möglich.
mehr
weniger
-
Schachmuseum Ströbeck
Beim Ströbecker Schachmuseum handelt es sich nach eigenen Angaben um das einzige öffentliche Schachmuseum Deutschlands.
Hier werden zur Bewahrung der Tradition Erinnerungsstücke ausgestellt. Ebenso wird die besondere Ortsgeschichte dargestellt.
Das Museum ist von Dienstag bis Sonntag und nach Vereinbarung geöffnet. Die genauen Öffnungszeiten wie die aktuellen Eintrittspreise sind auf der Homepage des Schachmuseums hinterlegt.
mehr
weniger
-
Schloss Mosigkau
Das Schloss Mosigkau und der dazugehörige Park liegen zwischen Dessau und Köthen und gehören zum Projekt "Gartenträume".
Es wurde in den Jahren 1752 bis 1757 für die Prinzessin Anna Wilhelmine von Anhalt-Dessau als Sommerresidenz erbaut. Die Entwürfe spricht man Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff zu, dem Architekten von Sanssouci.
Dank der finanziellen Unterstützung durch den Fürsten Leopold I. von Anhalt-Dessau konnte eine großzügige Schloß- und Gartenanlage im Rokoko-Stil entstehen, die heute zu den letzten noch weitestgehend erhaltenen Rokokoensembles Mitteldeutschlands gehört.
Neben 17 Räumen im Schloss selbst mit teilweise erhaltener Originalausstattung kann man auch den Rokokogarten mit einer Orangerie besichtigen.
Das Schloß Mosigkau und die Orangerie sind auch Veranstaltungsort für Sonderausstellungen und Konzerte.
Seit 2000 ist die Anlage als Teil des Gartenreiches Dessau-Wöritz UNESCO-Welterbestätte.
Öffnungszeiten
Schloss mit Originalausstattung (1752-57) und Museum:
April und Oktober: Dienstag - Sonntag, feiertags 11 - 17 Uhr
Mai bis September: Dienstag - Sonntag, feiertags 10 - 18 Uhr
Oster- und Pfingstmontag geöffnet, 24., 25. und 31. Dez. geschlossen
mehr
weniger
-
Schlossgarten Mosigkau
Der Park Mosigkau und das darin befindliche Schloss liegen zwischen Dessau und Köthen und gehören zum Projekt "Gartenträume".
Der Schlossgarten wurde in etwa zeitgleich mit der Erbauung des Rokoko-Schlosses zwischen 1752 und 1757 angelegt. Einerseits diente er der Besitzerin des Schlosses, Prinzessin Anna Wilhelmine, zu Repräsentationszwecken, zum anderen wurden hier die vielen Pflanzen untergebracht, die das Fürstenhaus im Laufe des 17. und 18. Jahrhunderts importiert und gesammelt hatte.
Von der ursprünglichen Rokokogestaltung des Gartens sind heute nur noch die Strukturen erkennbar, denn zum Ende des 18. Jahrhunderts versuchte man, den Park in einen englischen Landschaftsgarten umzugestalten, was der gerade gängigen Mode entsprach. Das gelang jedoch nicht vollständig, da der Grundriss zu klein war.
Zu finden sind noch Terrassenbeete, exotische Kübelpflanzen, die zum Teil Jahrhunderte alt sind, eine Kegelbahnlaube, ein Fischteich und ein Irrgarten.
Öffnungszeiten:
Schlossgarten ganzjährig frei zugänglich
mehr
weniger
-
Wüstung Dangelsdorf
Die Wüstung Dangelsdorf liegt in der Nonnenheide im Naturpark Hoher Fläming, etwa 5 km von Görzke und 2 km des heutigen Dangelsdorfs entfernt. Erhalten sind die Ruine einer Feldsteinkirche aus dem 14. Jahrhundert und die Umgrenzungsmauern des Friedhofs. Schon zum Ende des 14. Jahrhunderts war der Ort verlassen.
Von der Kirchenruine stehen noch die Westwand und ein Teil der Ostwand, die seit Anfang des 21. Jahrhunderts von Ziegelmauern gestützt werden.
mehr
weniger
-
Burg Falkenstein
Die Burg Falkenstein befindet sich an der Süd-Route der "Straße der Romanik", die zu Baudenkmälern und Sehenswürdigkeiten in Sachsen-Anhalt führt.
Die mittelalterliche Burg Falkenstein liegt auf einem Bergsporn in der Nähe von Ballenstedt und hat ihr Aussehen aus dem 16ten Jahrhundert bis heute erhalten. Die Burg ist täglich, außer am Montag, zu besichtigen.
mehr
weniger
|