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Santuario de Maria Auxiliadora
Die Kirche Maria Hilf wurde 1951 bis 1955 auf der Ruine des von den Römern erbauten Schlosses Laurel errichtet. Zur Kirche gehören eine benachbarte Don Bosco-Schule, Gärten und ein großer Parkplatz, der gegen Gebühr genutzt werden kann.
Im Inneren des Heiligtums befinden sich ein prunkvoller Hauptaltar, mehrere Kanzeln und eine Orgel. Die Wände sind mit großflächigen Gemälden geschmückt. Die Fassade ist zweifarbig im Mundejarstil gehalten.
Die 1859 gegründete Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos von Maria Hilf beschäftigt sich in erster Linie mit Jugendarbeit wie Jugendseelsorge, Heimerziehung, Berufs- und Schulbildung, sozialer Kommunikation sowie der Mission. Ordensgemeinschaften und Vereinigungen Don Boscos befinden sich auf der ganzen Welt.
Die Kirche liegt im Stadtteil El Ciudad und ist durch das Tor Almocábar direkt erreichbar. Im Anschluss befinden sich das Rathaus und das Kloster Isabel de Los Angeles.
In der Zeit von Mai bis Oktober finden zu folgenden Zeiten in der Kirche Veranstaltungen statt:
Messen
10:00 Uhr, 13:30 Uhr, 16:30 Uhr und 20:30 Uhr
Rosenkranz
19:30 Uhr
Abendmahl
20:00 Uhr, feiertags zusätzlich 11:30 Uhr
Das Heiligtum ist für Besucher tagsüber geöffnet. Im Winterhalbjahr gelten veränderte Zeiten.
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Puerta de Almocábar
Das Tor Almocábar stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde später unter Karl V. umgebaut. Es ist das bedeutendste Stadttor in der maurischen Stadtmauer Rondas. Der Name ist von dem arabischen Wort für Friedhof, ""Al-maqabir“, abgeleitet, da es bei den arabischen Völkern üblich war, dem einem Friedhof am Nächsten gelegenen Ausgang der Stadt den entsprechenden Namen zu geben. Dieses Tor war nicht nur wichtiger Eingang zur islamischen Medina, sondern auch später eines der wichtigsten Eingangstore der Stadt und der Eingang zum Hohen Stadtviertel, das heute zum Heiligen Geiste (""Espiritu Santo"") genannt wird. Das Tor besteht aus zwei außen gelegenen spitzen Hufeisenbögen und einem innen gelegenen Spitzbogen. Rechts und links davon erheben sich halbrunde Mauertürme. Das Stadttor erreicht man, wenn man auf der Straße von Süden (aus Richtung Marbella) in die Stadt hineinfährt. Es verbindet den Stadtteil ""San Francisco"" mit der Altstadt ""La Ciudad"".
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Palacio del Marqués de Salvatierra
Der Palast des Markgrafen von Salvatierra besitzt eine aus Quadersteinen hergestellte Barockfassade, die mit gerahmten Türen, korinthischen Säulen und einem großen Balkon aus der Eisenschmiede von Ronda verziert ist. In einem unterbrochenen Giebel sind rechts und links nackte Figuren zu sehen, die im Einfluss der amerikanischen Kunst dieser Epoche entstanden. Indem die männlichen Figuren ihre Zungen zeigen, machen sie sich über die Zuschauer lustig, die weiblichen Figuren verdecken schamhaft ihre nackten Körperteile. In dem Rahmen oberhalb der Figuren ist das Adlige Wappenschild der Familie, deren Gründer Vasco Martin de Salvatierra war, angebracht. Dieser Adlige gehörte zu den Katholischen Königen in Ronda, als die Stadt erobert wurde. Im Inneren ist der Palast schmucklos, so wie es im 17. und 18. Jahrhundert in Ronda üblich war. Der Palast wird am besten über die alte Brücke erreicht. Er steht nahe der Stadtmauer und südlich des Torbogens Philips des V.
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Iglesia del Espíritu Santo
1485, in dem Jahr, als die Katholischen Könige Spanien zurückerobert hatten, begann man mit dem Bau dieser Kirche, die 1505 fertiggestellt wurde. Die Fassade ist schmucklos mit zwei Pfeilern von oben nach unten umfasst und besitzt ein doppelt verglastes Fenster, unter dem sich eine Taube als Symbol des Heiligen Geistes befindet. In einem dreieckigen Giebel ist ein Ochsenauge als einziger Schmuck der Kirche angebracht. Die Kirche wurde als Teil der Befestigung der Stadt gebaut und wurde anfangs als Wachturm der Stadtmauer benutzt. Die großen Pfeiler des Gebäudes enden in Renaissancezinnen. Die Fassade des Hauses wird nach Art der maurischen Mudejar-Architektur von einem Rahmen über dem Halbkreisbogen eingefasst. Die Kirche hat nur ein einziges Schiff, das drei Gewölbe besitzt, die wiederum jeweils in sechs Bereiche unterteilt sind. In zwei Kapellen noch vor dem Hauptbogen der Kirche sind die Heilige Jungfrau aus Fatima und das Heilige Herz von Jesus dargestellt. Ein auf Holz gemaltes Gemälde im Hauptaltar stellt die Heilige Jungfrau von La Antigua und die Ankunft des Heiligen Geistes dar. Eine Skulptur, die die Beerdigung von Jesus darstellt und alljährlich in einer Prozession am Abend des Karfreitags durch die Straßen getragen wird, liegt in einer Vitrine in einer Seitenkapelle der Kirche. Erreichbar ist die Kirche am besten von Süden her durch das Stadttor Almocábar.
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Iglesia de Santa Cecilia
Die barocke Kirche Iglesia de Santa Cecilia ist ein Überbleibsel des alten Klosters der barfüßigen Trinitenser (Bettelorden). Der Grundriss des Gebäudes hat die Form eines lateinischen Kreuzes innerhalb eines Rechteckes. Es besteht aus drei durch Pfeiler getrennten Schiffen. Das Hauptschiff ist mit einem, mit blinden Fenstern geschmückten, Halbkreisgewölbe überdacht. Das Gewölbe ist mit Medaillons und Blumenornamenten geschmückt. Die Fassade wurde aus Quadersteinen erbaut und besitzt ein steinernes Atrium, das durch ein Eisengitter eingefasst wurde.
Die Kirche enthält im Inneren interessante Altaraufsätze aus dem 18. Jahrhundert. Zu finden ist sie im touristischen Stadtteil ""El Mercadillo"", jedoch bereits etwas abseits im Norden an der Plaza de los Descalzos, zwischen der Calle Setenil, der Carrera de Espinel und der Calle Granada.
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Casa del Rey Moro
Dieser Palast wurde im 18.Jahrhundert erbaut. Er war also nie das Haus eines maurischen Königs. Wegen häufiger Besitzerwechsel wurde das Gebäude häufig verändert. Der Grundriss des Gebäudes ähnelt einem Labyrinth und das Haus besitzt viele Treppen und Gänge, um die übrigen Stockwerke erreichen zu können. Das Haus passt sich auch in der Fassade an die Straßenbiegung an. Zwei unterschiedlich hohe Türme bedingen zwei ebenfalls unterschiedliche Türen. Im Inneren befindet sich an der Stelle, wo die mächtigen Felsen einen Riss hatten, eine maurische Treppe, die im 14. Jahrhundert erbaut wurde und über 365 Stufen hinunter bis zum Grund der 100 Meter tiefen Schlucht von Ronda führt. Dort befand sich früher das Wasserversorgungssystem der Stadt Ronda, ""La Mina"" genannt. In diesem Bergwerk befinden sich verschiedene Räume, die später als Getreidelager und auch als Pulverkammer benutzt wurden. Der Palast ist von einem Garten auf mehreren Ebenen umgeben, der 1923 im Auftrag der Herzogin von Parcent angelegt wurde.
Garten und Bergwerk können täglich von 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr besucht werden, das Haus selbst steht Besuchern derzeit nicht offen (Stand 2008).
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Arco de Felipe V
Als 1741, während der Herrschaft des ersten zur Bourbonendynastie gehörenden spanischen Königs, Philipp V., die frühere „Neue Brücke“ einstürzte, musste schnell der Zugang zu diesem Stadtteil verbessert werden, da viele Menschen und Waren an dieser Stelle in die Stadt kamen.
Deshalb wurde das alte arabische Stadttor der nordöstlich benachbarten Brücke durch ein größeres ersetzt. 1742 wurde der Torbogen mit einem doppelten Quaderbau und einer Attika in Trapezform, abgeschlossen durch einen Giebel mit Zinnen, erbaut. Die äußere Fassade ist sowohl mit dem Symbol der Familie Anjou als auch dem königlichen Wappenschild der Bourbonen geschmückt. Die an den Bogen in Form eines Sitzes angebauten Steinquader sind auch unter dem Namen „Sitz des Mauren“ bekannt.
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Alminar de San Sebastián
Das Minarett von St. Sebastian war früher Teil der Moschee von Ronda und ist ein typischer Bau der islamischen Architektur, die als Symbol der Eroberung und Anwesenheit dieser Religion in Andalusien noch heute häufig zu finden ist. Bei dem Minarett handelt es sich um einen Turm, von dem aus der Muezzin oder Gebetsrufer die Gläubigen zum Beten ruft. Der kleine Turm wurde nach der Eroberung Rondas durch die Christen zunächst als Glockenturm der Kirche von St. Sebastian verwendet. Diese Kirche gibt es heute jedoch nicht mehr. 1931 wurde das Minarett zum künstlerischen und geschichtlichen Denkmal ernannt. Es besteht insgesamt aus drei Hauptteilen, die auf einer quadratischen Grundfläche stehen. Die ersten beiden Teile wurden im 14. Jahrhundert erbaut. Später wurden im Mudejarstil (maurischer Baustil) daran Veränderungen vorgenommen und um einen dritten Teil erweitert. Der mittlere Teil aus Ziegel- Ziersteinen weist kleine Fenster auf, die die gleiche Hufeisenform haben wie die Tür im unteren aus Quadersteinen errichteten Teil an der westlichen Vorderseite. Wenn man durch diese Tür tritt, kommt man in ein Zimmer mit einem Kantengewölbe. Über der Tür befindet sich eine mit einem Doppelschleifenband umgebene Oberschwelle mit langer Bogenwölbung. Sie enthält noch heute grüne Keramikreste. Die Quadersteine des unteren Teils enden in verschiedenen Höhen der Fassade und es wird daher der Anschein erweckt, dass man damals das Werk gestoppt und mit einfachen Ziegelsteinen beendet hätte. Der zweite Teil des Turmes wird mit einem Backsteinrand abgeschlossen, der wie der größte Teil der hier verwendeten Steine aus Ziegelsteinen besteht und leicht nach außen vorsteht. Zwischen allen drei Teilen gab es als Begrenzung Keramikschleifen, die jedoch nur noch in Teilen vorhanden sind. Der obere, bereit in christlicher Zeit erbaute Teil besteht ebenfalls aus Ziegelsteinen und schließt mit einem Walmdach ab.
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Puerta de Carlos V
Die Altstadt Rondas ist von massiven Stadtmauern umgeben, die mehrere Stadttore enthalten. Im Südosten befindet sich das Tor von Karl V. aus dem 16. Jahrhundert im Renaissance-Stil. Dieses Tor sieht man, wenn man von Marbella aus in die Stadt kommt. Es besteht aus einem steinernen Halbkreisbogen, über dem ein königliches Wappenschild mit Reichsadler zu sehen ist. Durch die Lage auf einem Steinhügel mit einer Schlucht als natürliche Grenze hatte Ronda früher einen strategischen Verteidigungswert, der durch die massiven Stadtmauen erhöht wurde. Gleichzeitig waren sie die Grenze der Stadt.
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Museo del Vino
Das Weinmuseum ist in einem mehr als 2000 Jahre alten palastähnlichen Haus untergebracht. Neben einer Ausstellung über Gegenstände und Techniken der Weinherstellung aus mehr als 6000 Jahren Tradition wird hier auch (im Museo-Escuela de Cata) die Möglichkeit gegeben, an Weinproben teilzunehmen. In der Säulenhalle des Innenhofes wurden einige antike Gerätschaften der Weinkelterei aufgestellt, die man bei Restaurationsarbeiten des Gebäudes, das bis 1970 als Bodega diente, fand. Die Geheimnisse der Farben und Düfte der Weine werden ebenso vermittelt wie die Geschichte des Weins in Ronda.
In der dem Museum angeschlossenen Bodega La Sangre werden verschiedene Kurse vom Basis- bis zum Profikurs angeboten. Themen sind beispielsweise „Die Geschichte des Weines in Ronda"", ""Der Wein in der römischen Welt"", ""Der Wein in der Zeit der Araber"" oder auch ""Methoden der Produktion, von der Traube bis zur Flasche"".
Angeschlossen ist auch ein Weinladen mit Kauf- und Bestellmöglichkeiten. Das Museum ist für große Gruppen, für die Führungen angeboten werden, geeignet. Es liegt in der Altstadt Rondas ""El Ciudad"" auf der Hauptstraße Calle Arminan und ist auf rechter Seite leicht zu finden, sobald man die ""Neue Brücke"" in südlicher Richtung überquert hat.
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