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Taita Hills
Westlich der Autobahn A 109 Mombasa -Nairobi und nördlich der A 23 zwischen Voi und Maktau (Richtung Taveta) befinden sich südlich des Tsavo River die Taita Hills.
Die Berge sind durch vulkanische Tätigkeiten in diesem Gebiet entstanden. Im Nordosten schließt sich direkt der Tsavo Ost National Park an, im Westen der Tsavo West National Park. Die Taita Hills bestehen aus gleich mehreren Hügelketten, die in nordsüdlicher Richtung verlaufen und teilweise noch thermisch aktiv sind. Die bis zu 2205m hoch aufragenden Berge sind sehr wasserreich im Vergleich zu dem trockenen Hochland rundherum. Hier oben befindet sich viel kultiviertes und bebautes Land, das sehr ertragreich und auch verhältnismäßig dicht besiedelt ist.
Die Berge lassen sich in drei Gruppen unterteilen und heißen Dabida-, Sagalla- und Kasigau-Berge.
Die Taita Hills sind weder Nationalpark noch Nationalreservat, jedoch befindet sich auf dem Gebiet im Südwesten ein privates Wildschutzgebiet, das Taita Hills Game Reserve.
Die Tierwelt ist hier reichlich vertreten. Elefanten, Kaffernbüffel und reichlich Löwen leben hier beispielsweise neben Giraffen, Antilopen, Gazellen, Zebras, Wasserböcken und vielen Vögeln. Hier lebt aber auch ein kleines Volk, das weithin noch unbekannt ist, das Volk der Taita, da zuletzt 1989 gezählt wurde und damals knapp über 200000 Menschen zählte, die vorwiegend Christen waren.
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Meserani Snake Park
Der Meserani Snake Park ist ein Schlangenpark mit einem ausgedehnten Campingplatz. Im Schlangenpark kann man die schwarze Mamba, schwarze und rote Kobras sowie afrikanische Pythons aus nächster Nahe beobachten. Einige wurden von Massai aus der Nähe hierher gebracht. Außerdem gibt es Vögel, Warane und Mini-Schildkröten. Eine Bar mit kühlen Getränken und ein Shop mit Kleidung, Ketten und anderen Mitbringseln aus eigener Werkstatt befinden sich ebenfalls im Park, der Erlös kommt den Massai zu gute. Ergänzt wird das Ganze durch ein Massai - Museum und eine kleine ambulante Klinik für die Massai. Eine große Autowerkstatt für Geländewagen und LKW neben dem Park ist auf Überlandfahrten spezialisiert.
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Tsavo West National Park
Der Tsavo West National Park umfasst eine Fläche von über 9.000 km, was ungefähr 30 % der Gesamtfläche aller Parks in Kenia entspricht. Gemeinsam mit dem Tsavo East National Park vereinigt er sich zum Tsavo Nationalpark. Beide Parks werden durch die A 109 und die Gleise der Eisenbahnlinie Mombasa-Nairobi getrennt.
Das Landschaftsbild des Tsavo West ist geprägt durch weite Savannen, unterbrochen durch Dornbüsche, erloschene Vulkankegel und graue Lavafelder. Die Erde erscheint dagegen über weite Strecken leuchtend rot. Verantwortlich dafür ist der Lateritstaub, der zur Legende der roten Elefanten vom Tsavo führte; denn die Elefanten bewerfen sich selbst gern mit dieser roten Erde, um sich damit vor Insekten zu schützen. Galeriewälder säumen die Ufer der wenigen Gewässer.
Der Tsavo West National Park ist der landschaftlich abwechslungsreichere und mehr von Touristen frequentierte Teil des Tsavo Nationalparks.
Er ist weiterhin bekannt für seine Menschenfresser-Löwen, welche während des Eisenbahnbaus 1898 die Bauarbeiter bedrohten. Insgesamt sollen den Löwen mehr als 130 Bahnarbeiter zum Opfer gefallen sein. Diese Geschichte wurde 1996 im Film "Der Geist und die Dunkelheit" mit Michael Douglas verfilmt.
Im nördlichen Teil durchquert ihn der ganzjährig wasserführende Tsavo River, der über eine Pipeline einen Großteil der Trinkwasserversorgung für Mombasa liefert.
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Ngorongoro Conservation Area
Der Ngorongoro Krater ist eigentlich kein Krater, sondern die größte nicht mit Wasser gefüllte Caldera der Welt und gehörte bis 1956 zur Serengeti. Der Vulkan des Ngorongoro befand sich noch vor zwei Millionen Jahren, als unsere ersten Vorfahren diese Gegend besiedelten, etwa auf gleicher Höhe mit dem Kilimanjaro (mehr als 5000 km hoch) - doch durch die geologischen Bewegungen des Grabenbruchs stürzte sein Kegel ein und hinterließ eine sagenhafte 600m tiefe Caldera mit einem Durchmesser von 19 km, den heutigen "Ngorongoro Krater". Das Ngorongoro Schutzgebiet (Ngorongoro Conservation Area) umfasst eine Fläche von 8300 Quadratkilometern und ist mit seinen weiten Landschaften und dem Tierreichtum einmalig auf der Welt. Es wird als eines der acht Weltwunder bezeichnet und hat die Einstufung als Schutzgebiet der Initiative von Doktor Bernhard Grzimek und seinem Sohn zu verdanken. Das 1959 von der Ngorongoro Conservation Area Authority durchgeführte Projekt hatte Pioniercharakter: Weidewirtschaft, Naturschutz und Tourismus sollten nebeneinander bestehen können. Mittlerweile wurde zum Schutz der Tiere und Landschaften auch festgelegt, dass nur noch voll besetzte (mindestens 6 Personen) Jeeps in den Krater einfahren dürfen.
Da hier das Grundwasser nie versiegt, ernähren die üppigen Weidegründe gleichzeitig bis zu 25000 Säugetiere, vorwiegend Grasfresser. Zu ihnen gehören die seltenen Breitmaulnashörner ebenso wie Elefanten, Büffel, Zebras, verschiedene Antilopen und Gazellen, aber auch Warzenschweine. Alle Arten afrikanischer Raubkatzen wie Löwen, Geparde, Leoparden finden reichliche Beute, aber auch große Hyänen-Rudel durchstreifen den Krater und jagen oder machen sich über die Beute anderer Raubtiere her. Auch unzählige Schakale und Wildhunde fühlen sich hier wohl. In den Wäldern und angrenzenden Mooren leben Wasserböcke, Riedböcke und Buschböcke, natürlich aber auch die großen Vielfraße wie Elefanten und Flusspferde, die wiederum ebenfalls die saftigen Grasflächen brauchen. An Affen leben hier Paviane und grüne Meerkatzen, meist im Wald. Die steilen Kraterhänge bieten dem Dikdik, einer Zwergantilope, und dem seltenen Bergriedbock Schutz. Insgesamt befindet sich hier ein sich ständig veränderndes dynamisches Ökosystem; die Zahl und Zusammensetzung mancher Tierarten verändert sich über die Jahrzehnte sehr.
Oben am Rand der Caldera befinden sich einige Lodges, z.B. die Ngorongoro Serena Lodge, aber auch Campsites. Wer hier her kommt, tut dies im Rahmen einer organisierten Safari.
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Oldupai Gorge
Die Olduvai Schlucht gehört bereits zur "Ngorongoro Conservation Area", die im Südosten an die Serengeti angrenzt. Die Olduvai Schlucht heißt in der Landessprache eigentlich Oldupai. Dabei fungierten die Sisalagaven als Namensgeber.Ein Korongo (Flusslauf), der den größten Teil des Jahres trocken ist, zieht sich vom Lake Ndutu (Lake Lagarja) Richtung Hochland und versickert in den Sümpfen in der Grassteppe Ngata Salei. Der Fluss hat sich in 30.000 Jahren tief in das Gestein hineingefressen und in seiner Schlucht wachsen viele Sisalagaven, die die Massai Oldupai nennen und aus der sie Seile flechten. Daher hat die Schlucht ihren Namen erhalten. Ol Dupai (Platz des wilden Sisal) bezeichnet in der Massai-Sprache diese Gegend der Serengeti-Hochebene.
Sie ist mehr als 50 km lang und bis zu 90 m tief. Direkt neben dem Abstieg zur Olduvaischlucht gibt es eine kleine Hütte, in der man Getränke und einfache Speisen kaufen kann. Daneben steht eine weitere Hütte mit geschnitzten Figuren, Speeren, Massai-Schilden und ähnlichen Dingen, die Touristen gern kaufen. Es ist zu wenig Platz in der kleinen Hütte für all die Dinge, die hier angeboten werden, so dass auch darum herum noch etliche überladene Tische stehen. Der Blick in die Schlucht offenbart die Abfolge der verschieden gefärbten Sedimentschichten aus der Zeit der letzten 2 Millionen Jahre. Die Schichten bestehen aus schwarzer Lava (2 Mio. Jahre alt), vulkanischer Asche (1,5 Mio. Jahre), Erzablagerungen (1 Mio. Jahre), roten Blöcken (500000 Jahre und dem Plateau, auf dem wir stehen (100000 Jahre alt). Wer zu den jeweiligen Fundstellen von Menschen- und Tierknochen sowie von Steinwerkzeugen gehen möchte, braucht einen örtlichen Führer. Hier steht auch ein Museum, das wohl aber mehr geschlossen als geöffnet ist. Offizielle Öffnungszeiten gibt es nicht.Letztendlich fanden die Leakeys hier den Australopithecus afarensis, Australopithecus robustus, Australopithecus boisei (auch Zinj, der Nussknacker-Mann von Olduvai genannt), Homo habilis, homo erectus, Homo sapiens.
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Tsavo East National Park
Tsavo ist der größte Nationalpark Kenias. Durch die A 109 , die von Nairobi nach Mombasa führt, teilt sich der Park in Tsavo Ost und Tsavo West.
Tsavo Ost umfasst ca. 12.000 qkm . Weite Busch - und Grassavannen,Galeriewälder, sanft ansteigende Hügel und vor allem die berühmte rote Erde kennzeichnen diesen Nationalpark.
Dieser Erde ist es auch zu verdanken, daß es hier die "roten" Elefanten gibt. Sie sind das Wahrzeichen des Parkes. Nach dem Baden wälzen sich die Elefanten auf der Erde,um ihre Haut vor Sonne und Parasiten zu schützen und erhalten so ihre Färbung. Die Elefantenpopulation hat in den vergangen Jahren erfreulich zugenommen.
Ende der 90-er Jahre wurden in Tsavo Ost wieder Nashörner angesiedelt und seit dem ist es theoretisch möglich, auch im Tsavo Ost die Big Five ( Elefant, Büffel, Nashorn, Löwe und Leopard ) zu sehen. Aber auch wenn es in diesem Park diese Tiere gibt - eine Garantie , alle zu sehen, gibt es nicht.
Ca. 60 große Säugetierarten gibt es in diesem Park . Die Chance, Giraffen, Zebras und die verschiedensten Antilopenarten zu sehen, sind recht groß.
Das Wegenetz ist im Park gut ausgebaut und an den wichtigsten Kreuzungen auch beschildert. Der größte Teil des Parkes ist für Besucher allerdings nicht zugänglich.
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Serengeti Nationalpark
Mit über 14700 qkm ist dieser Nationalpark nicht nur der größte in Tansania, sondern auch der älteste des Landes.
Die Serengeti ist berühmt für die großen Tierwanderungen. Jährlich strömen Millionen von Tieren durch die Ebenen und Savannen der Serengeti und hinterlassen ein einzigartiges Naturschauspiel.
Neben den vielen Tierarten, die der Besucher in freier Wildbahn beobachten kann, bietet dieser Nationalpark auch landschaftlichen Reize. Nicht nur Ebenen und Savannen gibt es hier, sondern auch Salzseen und Akazienwälder.
Seit 1981 gehört dieser Nationalpark zum Unesco Weltnaturerbe.
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Nairobi Nationalpark
Der Nairobi Nationalpark wurde als erster Park Kenias 1946 eröffnet.
Vor den Toren der Hauptstadt liegend, beherbergt dieser Wildpark auf 120 qkm ca. 80 Säugetier - und 500 Vogelarten.
In diesem Park bestehen gute Möglichkeiten, eines der ca. 40 Spitzmaulnashörnern in freier Wildbahn beobachten zu können. Darüber hinaus sind hier Löwe und Gepard genauso beheimatet wie Büffel, Zebras, Giraffen und Antilopen.
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Lake Manyara National Park
Der Lake Manyara Nationalpark liegt in Nordtanzania und hat eine Größe von 330 qkm, davon sind 200 qkm Seen. Er beginnt 126 km (1,5 Autostunden) westlich von Arusha.
Der Nationalpark ist bekannt für seine Löwen, die auf Bäume klettern, um der TseTse Fliege zu entkommen. Er liegt im Ostafrikanischen Grabenbruch.
Der Park leitet seinen Namen vom Maasai Wort " manyara, ab, das ist der Name für das Euphorbiengewächs Tirucalli. Die Massai verwenden diese widerstandsfähigen Euphorbien als Hecke für ihr Vieh. Eine Euphorbia tirucalli wächst am Eingang zum Nationalpark.
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Jomo Kenyatta International Airport
Der internationale Flughafen Jomo Kenyatta ist der Hauptflughafen in Kenia und wurde 1958 eröffnet. Heutzutage fertigt er etwa 2,5 Millionen Passagiere im Jahr ab und macht ihn so zum verkehrsreichsten Flughafen in Ost- und Zentralafrika. Zirka 18 verschiedene Fluggesellschaften fliegen täglich von hier ab und er ist der Hauptsitz von ""Kenya Airways"".
Das Hauptterminal, welches für internationale Flüge genutzt wird, verfügt über Duty Free Shops und Geschäfte die Holzschnitzereien, afrikanische Kleidung, Filme, Musik, Schmuck und vieles mehr verkaufen. Für einige Passagiere stehen spezielle Lounges und für Besucher des Staatsoberhauptes der exklusive Staatspavillon bereit. Das nationale Terminal wird unter anderem für Flüge nach Mombasa oder Eldoret genutzt und bietet ein Restaurant und Geschäfte, die Speisen, Zeitungen und Andenken anbieten.
Der Flughafen ist rund um die Uhr geöffnet und die Geschäfte und Restaurants schließen zwischen dem letzten und dem ersten Flug.
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