sunflower76
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Ich wollte unbedingt in diesen riesigen Park, vor allem, weil hier so viele Filme gedreht wurden und ich unbedingt sehen wollte, ob mir etwas bekannt vorkommt und auch, weil hier Strawberry Fields“ zu finden ist - ein Andenken an John Lennon.
Daher stiegen wir mit unseren Hop on Hop off Bus direkt beim Central Park aus (hier kreuzen sich im Übrigen die Downtown Tour und die Uptown Tour, was zu einem häufigen Buswechsel führt) und hörten schon das uns mittlerweile so bekannte ice cold water - one dollar“. Hier wurden wir auch Zeuge davon, dass diese Verkäufer alles sekundenschnell wegräumen und verstecken können, sobald die Polizei im Anmarsch ist. Legal ist dieser Verkauf also auf gar keinen Fall :o)
LAGE
Der Central Park ist 340 ha Grünland mitten in Manhattan. Es liegt zwischen dem Central Park West und der 5th Avenue einerseits und dem Central Park South und dem Central Park North andererseits. Wirklich, so wird es beschrieben. :o)
Ich versuche es mal anders. Der südliche Teil des Central Parks beginnt auf Höhe der 59th Street, diese Straße wird auf Länge des Central Parks zur Central Park South. Danach führt er sagenhafte 51 Straßen hinauf bis zur 110th Street im Norden, dem - erraten - Central Park North.
Der von Touristen meist frequentierte Bereich liegt zwischen der 59th Street und der 79th Street. In vielen Führerin ist zu lesen, je weiter nördlich man kommt, umso gefährlicher soll der Central Park sein, vor allem, weil er dann schon in Harlem ist, aber so weit nördlich kamen wir gar nicht. Wir sind mit dem Sightseeing Bus zwar vorbei gefahren, aber am Tage hätte ich mich da sicher auch nicht gefürchtet. Naiv? Vielleicht! Aber mir kam nichts bedrohlich vor.
GESCHICHTE
Vieles von den Daten, die ich euch hier sage, habe ich aus meiner Reise DVD Die schönsten Reiseziele - New York“ und aus meinem ADAC Reiseführer.
Der Entwicklungsplan, den die Stadtväter im Jahr 1811 zu bearbeiten hatten, sah vor, die Insel Manhattan von Greenwich Village bis zur 155th Street mit einem rechtwinkligen Straßennetz zu überziehen, wovon nur der Broadway als diagonal Schneidende ausgenommen werden sollte. Plätze und Knotenpunkte, die dem Stadtbild einen gewissen Rhythmus verleihen sollten, waren nicht vorgesehen, Grünflächen ebenso wenig. Als einziges dache man ein einen Exerzierplatz und an vier kleine Parks, immer dort, wo der Broadway die Avenues kreuzte.
In der Begründung war zu lesen: Da New York zum glück vom Schicksal nicht dazu verdammt sei, am Ufer eines so kleinen Flusses wie der Themse oder der Seine zu liegen, gibt es auch keinen Grund, freie Flächen zu schaffen. Manhattan sei von weitem Meer umgeben und das genüge, um die Zufuhr frischer Luft zu gewährleisten“. Soweit so gut. In Wahrheit war es allerdings so, dass die Grundstückspreise so hoch waren, dass es angebracht erschien, wirtschaftlichen Überlegungen den Vorrang zu geben. Es dauert nicht lange und die New Yorker bekamen die Auswirkungen dieser Ansicht zu spüren. zwischen 1820 und 1840 verdreifachte sich die Einwohnerzahl nahezu und die Ufer der Insel wurden mit Lagerhallen, Werften, Hafenanlage zubetoniert. Schnell war keine Rede mehr davon, dass an der Küste Grünflächen erhalten bleiben würden.
Jetzt waren es die Kritiker wie William Cullen Bryant, Poet und Irving sowie viele Anhänger, die auf den Plan traten und sich stark machten für ein Stück Land im Zentrum der Insel, das aus dem Bebauungsplan ausgenommen werden und als Parkgebiet freigehalten werden sollte. Das Gebiet nördlich der 59th Street war damals noch unbebaut und da es hier nichts außen ein paar Sümpfen, Steine und Felsen gab, schien es die perfekte Lösung zu bieten.
Es wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben und 1858 gingen hier Frederick Law Olmsteg und Calvert Vaux als Gewinner hervor. Nach deren Plänen durfte sich die Natur nun frei entfalten. Olmsted und Vaux brachten die Wildnis nach Manhattan zurück, sie schufen Bäche und Seen und bewaldeten die Hügel neu. Außerdem legten sie Felsen frei (die heute in dem ganzen Grün irgendwie wie hingetragen aussehen) und ließen Raum für sumpfige Niederungen, in denen Vogelarten leben konnten.
Es dauerte 16 Jahre, bis die Visionen der beiden Landschaftsarchitekten umgesetzt waren, denn es mussten Sümpfe trockengelegt, Straßen, Brücken und Unterführungen gebaut und tonnenweise Erde hinausgeschaufelt werden. Im nördlichen Teil wurden so gut wie keine Gebäude errichtet, zwischen dem Reservoir und dem Harlem Mere sollte sich die Natur ganz entfalten können. Im südlichen Teil allerdings wurde eine Mischung aus englischem und französischem Garten geplant. Spielpläze, Statuen, Theater, Flächen zum Eislaufen, ein Zoo und Gebäude, die sich neben Bäumen einreihen, gestalten hier eine großartige Erholungslandschaft.
DER ENGEL DES WASSERS
Die Fertigstellung des Central Parks verzögert sich durch den amerikanischen Bürgerkrieg 1861 bis 1865. Als Olmsted und Vaux im Sommer 1865 ihre Arbeit am Park wieder aufnehmen, wollen sie helfen, die seelischen Wunden des Krieges zu heilen. Dafür steht der 1873 fertig gestellte "Engel der Wasser" im Springbrunnen an der Bethesda-Terrasse. Die Bronzefigur von der Bildhauerin Emma Stebbins ist, angelehnt an das Johannes-Evangelium, Symbol für die heilenden Kräfte der Natur.
Tatsächlich ist der fertige Park, der 1873 eröffnet wurde, eine perfekte Landschaft mit Schafweiden und Wanderpfaden, abgeschiedenen Wäldchen und versteckten Teichen, glitzernden Seen für Bootsfahrten und romantischen Brücken. Doch der Wunsch der Parkplaner nach einem Ausgleich der harten sozialen Gegensätze erfüllt sich nicht. Zur großen Enttäuschung von Olmsted und Vaux schütteln die Parkbesucher keineswegs ihre Standesunterschiede ab. Ende der 1860er Jahre gerät der Central Park zum Spielplatz der Wohlsituierten und bleibt, zu weit abgelegen von den Wohnbarracken, eine ferne Oase für die Arbeiterschicht. Fünf Cent für eine Fahrt zum Park mit Omnibus oder Pferdewagen - diese Summe ist bei einem Dollar Tageslohn für viele indiskutabel.
Erst der erste Spielplatz, der 1926 gegen den Willen der Konservativen, die den Park als Naturlandschaft erhalten wissen wollen, mit Rutschen und Klettergerüsten gebaut wurde, änderte die soziale Situation. Vor allem die Eltern der Mittel- und Arbeiterschicht kamen ab jetzt mit ihren Kindern. Um 1940 gab es über 20 Spielplätze im Central Park, von einer elitären Oase war kaum noch etwas zu spüren. Davon zeugte auch das Verschwinden der Schilder, die das Picknicken, Spielen, Betreten der Grünflächen und jede andere Körperaktivität verboten hatten. In den 1960er und 1970er Jahren lockerten sich die Parksitten noch mehr. Wegen der vielen Rallyes und Konzerte im Park - wie das berühmte "Concert In Central Park" am 19. September 1981 von Simon and Garfunkel mit 500.000 Besuchern - glich der Park streckenweise einer Müllhalde.
Dies war der Grund, einen Förderverein zu gründen, der sich Central Park Conservancy nett. Sie haben unter dem Motto "You Gotta Have A Park!" ("Du brauchst einen Park!") - zu Aufräumaktionen und Spenden aufgerufen. Das gesammelte Geld ermöglicht Reparaturen und neue Pflanzungen. Heute ist der Central Park als Haupterholungsterrain der New Yorker nicht mehr aus dem Stadtbild wegzudenken - ob als Skaterstrecke, Open-Air-Bühne, Feinschmeckertempel, Sonnenanbeterwiese oder "Erholungswald für Faulenzer".
Vor allem am Wochenende präsentiert er sich als große Bühne, auf der sich die Stadt selbst inszeniert. Wir waren an einem Montag dort, aber auch an diesem Tag unter der Woche war ziemlich viel los. Allerdings war es natürlich auch Sommer und die Touristen stürmten den Park in Massen - die sich allerdings auf dem weitläufigen Gelände verliefen.
SEHENSWERTES IM PARK
Vor unserem Besuch habe ich mir aufgrund zahlreicher Recherchen bereits eine Top 10 Liste zusammengestellt von Anlaufstellen im Central Park. Ob und wie viele ich davon erreicht habe, davon erzähle ich euch später, jetzt einmal die Dinge, die für mich wichtig waren (bzw. gewesen wären) zu sehen.
Nr. 1.: STRAWBERRY FIELDS
Nach dem Beatles-Song "Strawberry Fields Forever" ist dieser Friedensgarten in Form einer Träne benannt und soll täglich mehrere Hundert Menschen anziehen. Yoko Ono, die Witwe des Beatles John Lennon, stiftete das Geld für Bepflanzung und Unterhalt. Das schwarzweiße Mosaik mit dem Wort "Imagine", dem Titel eines Liedes von John Lennon, wurde von der Stadt Neapel finanziert. In unserer DVD wurde Strawberry Fields als Oase der Ruhe, der Erinnerung und des Friedens beschrieben. Da ich die Beatles auch gerne höre, dachte ich, das wäre perfekt.
Die Lage ist auf Höhe der 72nd Street auf der West Side
Nr. 2.: BELVEDERE CASTLE
Wie ein Märchenschloss soll sich laut Reiseführer das Belvedere Castle auf der Spitze des Vista Rock über den Central Park erheben. Das von Calvert Vaux entworfene Gemäuer beherbergt die meteorologische Station Henry Luce Nature Observatory und das stellte ich mir besonders anziehend vor.
Die Lage ist in der Parkmitte auf Höhe der 79th Street.
Nr. 3.: BETHESDA TERRACE AND FOUNTAIN
Wie oben schon erwähnt, wollte ich auch den Engel des Wassers“ sehen. 1873 wurde die Bethesda Terrace mit ihrem Springbrunnen fertig. Die Bildhauerin Emma Stebbins schufen einen großen Bronzeengel, der in der Mitte des 290 Quadratmeter großen Sees aufgestellt wurde. Der "Engel der Wasser" erinnert an die gefallenen Marinesoldaten der Unionsstreitkräfte und ist nach dem Johannes-Evangelium Symbol der heilenden Kräfte der Natur.
Lage: In der Parkmitte auf Höhe des 72nd Street.
Nr. 4.: THE CAROUCEL
Am südlichen Ende des Central Parks, auf Höhe der 65th Street gibt es einen Vergnügungspark, den ich wegen meiner Kinder gerne besuchen wollte. Ich war überzeugt davon, dass ihnen das sehr gut gefallen würde.
Nr. 5.: CONSERVATORY GARDEN
Zugegeben, sehr weit nördlich, nämlich auf Höhe der 105th Steet liegt der Consrevatory Garden. Lärm und Hektik spielen laut Online Recherche in diesem im nordöstlichen Rand des Central Parks gelegenen Garten keine Rolle. Das Terrain, abgelegen vom allgemeinen Trubel, ist mit seinen verträumten Ecken und Winkeln eine Hommage an die klassische Gartenbaukunst in England, Frankreich und Italien. Ich habe auch noch Fotos dazu gesehen und dachte mir: Das musst du dir unbedingt anschauen“.
Nr. 6.: CONSERVATORY WATER
Hier sollen sich die Modellbootfreaks treffen. Sehenswert soll am Nordufer die Skulptur "Alice in Wonderland" sein. Auf der Westseite des Sees wurde Hans Christian Andersen mit dem hässlichen Entlein, einer seiner Märchenfiguren, verewigt. Irgendwie stellte ich mir das wild-romantisch vor und daher wollte ich mich aufmachen zur 74th Street und das bestaunen.
Nr. 7.: THE RAMBLE
The Ramble ist sicher vielen ein Begriff. Der große, hügelige wilde Teil des Parks mit verschlungenen Pfaden, dichtem Blattwerk und Felsen ist der heimischen Natur nachempfunden und liegt direkt unter der Flugstrecke der Zugvögel von der Arktis in die Tropen. Der Central Park ist zumindest zeitweise der Lebensraum für die Hälfte aller in den USA vorkommenden Vogelarten. The Ramble war einer der ersten Teile des Parks, die gebaut wurden, davor liegt der wunderschöne romantische See.
Die Lage von The Ramble“ ist zwischen der 74th und der 79th Street.
Nr. 8.: THE MALL
Die Mall ist eine schnurgerade Straße, die von der 72nd Street bis vor zur 66th Steet führt. Das südliche Ende ist auch als Literary Walk“ bekannt, denn hier säumen Statuen bekannter Schriftsteller den Weg. Abgesehen von den Schriftstellern findet man hier aber auch noch Statuen von Christopher Columbus oder Ludwig van Beethoven.
Nr. 9.: THE ZOO
Auf Höhe der 64th Street liegt der 1997 eröffnete Children’s Zoo, der zum allgemeinen Zoo dazugehört. Ich dachte, ich setze ihn mal auf die Liste, weil er leicht zu erreichen ist und weil nirgends geschrieben war, ob Eintritt zu bezahlen ist oder nicht. Der Zoo ist meinen Kindern vor allem aus Madagascar“ ein Begriff.
Nr. 10. THE LAKE
Der kleinere See liegt zwischen der 71th Street und der 77th Straße. Hier ist einiges los, so kann man z.B. mit Schiffchen über das Wasser rudern oder einfach den Blick genießen. Das war für mich ein Fixpunkt. Ohne den See gesehen zu haben, würde ich den Central Park nicht verlassen!
UNSERE ZEIT IM CENTRAL PARK
Wir betreten den Central Park im Südosten durch "Schoolar's Gate" und stehen einmal da. Wo bitte sind die Wegweiser? Wo bitte die markanten Punkte, an denen man sich orientieren kann? Wir haben zwar einen Plan, aber was hilft der, wenn hier die Straßen, Gassen und Gässchen nicht beschriftet waren?
Egal, wir fangen einmal an zu laufen und kommen gleich einmal vorbei am "The Pond". Auf der anderen Seite des Wassers liegt "Bird Sanctuary", ein Vogelgebiet, das 1934 ohne Wege, mit dichtem Waldbewuchs angelegt worden war.
Wir halten uns in westlicher Richtung und kommen zum "Wollman Memerial Rink" und zum. "The Diary". Dies ist ein Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, in dem man sich informieren kann, welche Attraktionen der Central Park bietet, wo man Räder oder Boote mieten kann, welche Theaterstücke auf einer der Bühnen gezeigt werden und ob es vielleicht irgendwie ein Kostenloses Konzert gibt.
Die Kinder allerdings zieht es weiter zum "The Carrousel", denn den Vergnügungspark habe ich - dummerweise - in Ausblick gestellt. Dort angekommen merke ich aber, dass man einen ganzen Tageseintritt bezahlen muss, um überhaupt zu den Fahrgeschäften zu kommen und das war mir dann doch zuviel, schließlich hatten wir nur einige Stunden zur Verfügung. Die Kinder waren ob der Entscheidung meines Mannes und mir natürlich sehr gut“ aufgelegt und haben die restliche Zeit nur noch gemotzt, aber was soll’s, man kann nicht alles haben.
Wir laufen weiter vorbei "Heckscher Playground". Hier sind Spielfelder für die verschiedensten sportlichen Aktivitäten angeordnet.
Ab hier war es dann soweit und wir haben uns hoffnungslos verlaufen. Überall gibt es Wege, nach links, nach rechts, nach vor und nach zurück und nirgends ist irgendetwas beschrieben. Irgendwann tauchte dann ein Schild auf, wo "Sheep Meadow" draufstand. 1880 angelegt, diente sie zunächst als Schafweide, heute wird sie als Liegewiese genutzt. Tja Sheep Meadow gut und schön, aber wo waren wir? Schließlich ist diese Wiese ja nicht gerade klein, auf unserem Plan verläuft sie zwischen der 65th Street und der 72th Street.
Irgendwie reichte uns die ganze Herumsucherei dann und wir beschlossen, zurück auf die Hauptstraße zu gehen, auf die Central Park West und uns anhand der westlich verlaufenden Straße aufzumachen zur 72th Street, wo Strawberry Field zu finden sein soll. Draußen angekommen merkten wir mal, dass wir tatsächlich erst in er 65th Street waren - nach all der Hatscherei. Die 72th Street fanden wir dann bald, aber wo bitte war Strawberry Field? Auf unseren Weg dorthin haben uns übrigens zwei Leute aufgehalten, die gesehen hatten, dass wir einen Plan in Händen hielten und haben uns gefragt, ob sie ihn auch ansehen dürften. Sie waren so verzweifelt wie wir und da tat man gerne so, als helfe man weiter - dass unser Plan keine Hilfe war, verschwiegen wir hier :o)
Auf einmal schrie meine älter Tochter: Ich hab’s“. Ein Minischild wies den Weg zu Strawberry Fields. Versteckt hinter Hecken und kleinen Wegen war das John Lennon Denkmal dann wirklich zu finden. Das Paar, das kurz zuvor unseren Plan angesehen hatte, lief leider vorbei, wir wollten ihnen dann aber dennoch nicht nachrufen. Irgendwann werden sie es schon bemerkt haben.
Das Denkmal an sich ist jetzt nichts Weltbewegendes, die Stimmung dort allerdings doch einzigartig. Zwei Musiker saßen mit ihren Gitarren da und sangen Beatles-Lieder, viele Menschen setzten sich dazu und sangen mit. Überall lagen Blumen, Bilder und Kerzen. Ich war wirklich beeindruckt.
Jetzt wussten wir also, dass wir auf der 72nd Straße angekommen waren. Mittlerweile war es aber schon echt spät geworden, schon nach vier und unser letzter Bus ging um Viertel nach fünf am Südeingang weg. Daher beschlossen wir, nicht mehr weiter nördlich zu gehen, was mir total leid tat, lag da ja noch einiges, was ich sehen wollte. Doch den Bus durften wir nicht versäumen, sonst kämen wir nicht mehr zu unserer Path Station.
Daher gingen wir weiter zur Bethesda Terrace“ und setzten uns ein wenig auf die Stufen um den Brunnen samt dahinter liegenden See zu bewundern. Lange konnten wir uns aber nicht aufhalten und so ging es weiter zur The Mall“. "The Mall" ist das formal größte Element im Park. Die 35 Fuß breite Promenade wurde mit 300 amerikanischen Ulmen bepflanzt, die auf beiden Seiten in doppelter Reihe stehen. Zwischen den Bäumen wurden Statuen berühmter Dichter und Denker aufgestellt.
"Bethesda Terrace" und "Bethesda Fountain" liegen ein Geschoß tiefer als "The Mall" und werden von dort aus über Treppen erreicht. Von hier aus kann man ungehindert über "The Lake" blicken, der direkt hinter der Terrasse beginnt.
Auf der anderen Seite des Sees sieht man auf eine Landzunge. "The Ramble", ein Waldgebiet mit Felsen, abgeschlossenen Lichtungen, kleinen verschlungenen Pfaden und einem künstlich angelegten Bach. Doch das konnten wir uns nur mehr von der Ferne ansehen.
Bald darauf erreichten wir den Südausgang und in der Tat noch den letzten Bus, der uns zum Times Square brachte und von wo aus wir in den letzten Bus steigen konnte, der uns zum Woolworth Building brachte, wo es nur noch ein kurzer Weg war bis zur Path Station, von wo wir unser Hotel in New Jersey erreichen.
KRIMINALITÄT
Sicherheit ist immer wichtig, wenn man einen öffentlichen Ort besucht und der Park ist keine Ausnahme. Die Stadt weist darauf hin, die Sicherheitsmassnahmen zu beachten, die man überall befolgen sollte. Daher will ich euch diese nicht vorenthalten und wir haben uns, da wir die tatsächliche Gefahr nicht einschätzten konnten, auch daran gehalten. Ich will sie euch 1:1 weiter geben:
Besuchen Sie den Park während des Tages im Hellen. Wenn Sie nachts dort sein wollen, seien Sie in einer Gruppe und vermeiden Sie dunkle Orte
Bleiben Sie auf Hauptstrassen und Pfaden. Keine Abkürzung durch Wald.
Kriminelle warten auf Touristen. Sehen Sie nicht wie einer aus.
Zeigen Sie keine wertvollen Sachen, Kreditkarten, Geld. Sicher alles verstecken.
Haben Sie Ihr Handy dabei, rufen Sie 911 für Notruf Service. Oder rufen Sie 911 von einem regulären Telefon. Es kostet nichts.
Telefone, die direkt mit der Central Park Polizei verbinden, gibt es überall im Park.
FAZIT
Bestimmt kommen wir eines Tages wieder nach New York und da werde ich dann zumindest einen ganzen Halbtag, wenn nicht sogar einen ganzen Tag im Central Park einplanen. Es gab so viel zu sehen, so viel zu entdecken und wir hatten mal wieder viel zu wenig Zeit.
Ich habe es ja gar nicht geschafft, meine To Do“ Liste abzuklappern, aber ich hoffe, dass ich es eines Tages schaffen werden, für sagen wir zwei Wochen nur nach New York und Washington zu fliegen und dann werde ich die Möglichkeit haben, alles intensiver zu betrachten und zu erleben.
Dem Central Park ziehe ich ob der Undurchsichtigkeit der Wege dennoch einen Punkt ab. Wir haben uns wirklich hoffnungslos verlaufen, was uns einiges an Zeit gekostet hat. Außerdem darf an die Wege nicht unterschätzen, sie sind länger, als man denken mag.
Wer in New York City ist, der muss den Central Park aber auf jeden Fall besucht haben, daher eine Empfehlung von mir.