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Pasatiempo
Als damals das Schiff „Prestige“ unterging, wurde der solidarische Tourist nach Galizien eingeladen, um das Land der Kelten kennenzulernen. Eine Enklave ist der Pasatiempo de Betanzos. Es handelt sich hier um Katakomben, d.h. enge, unterirdische Tunnels in einer Gegend von künstlich hergestellten Höhlen. Sie stellen die Große Pyramide der Cheops dar, die Chinesische Mauer oder den Eintritt in eine andere Welt.
Die große Moschee von Mohamed Ali, die Embleme der Päpste oder die Symbole der Freimaurer. Außerdem Skulpturen von Dinosauriern, Löwen, Fledermäusen.
El Pasatiempo (= Zeitvertreib) befindet sich in der Stadt Betanzos. Die Idee stammt von einem Brigantino (so werden die Einwohner von La Coruña genannt). Er immigrierte nach Amerika Ende des 19. Jahrhunderts und kam reich und wohlhabend nach seinen Seereisen zurück. Juan García Naveira begann also, seine Reichtümer mit anderen zu teilen und es entstand der magische Park, welcher durch die Entstehung des Pasatiempo finanziert wurde. Leider kann nur ein Teil des Pasatiempo besucht werden.
Pasatiempo wird ebenfalls als enzyklopädischer Park beschrieben. Der argentinische Einfluss, die Reisen durch Europa und Ägypten deuten darauf hin. Nach dem Bürgerkrieg verschwanden einige wichtige Details, da sich Pasatiempo in ein Konzentrationslager verwandelte. Schließlich kaufte die Gemeinde von Betanzos die Grundstücke der Erben und es wurde restauriert. Nicht alles konnte restauriert werden. Noch können einige Höhlen besucht werden, in denen der argentinische Einfluss, der Gernika-Baum, die Mohamed-Alí-Moschee und Gaudi-Werke zu finden sind.
Wächter finden heute noch Reste von Kerzen und anderen magischen Elementen, da es Personen gibt, die diesen Ort als besondere Enklave für die Ausübung von Okkultismus finden.
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O Cebreiro
Das galicische Bergdorf, O Cebreiro, kurz hinter der Grenze zu Kastilien-Leon gelegen, gehört verwaltungstechnisch zu der größeren Ortschaft Pedrafita do Cebreiro.
Es liegt 1300 Meter hoch auf einem Bergrücken und ist die älteste Station auf dem Jakobsweg.
Die Geschichte des Ortes geht jedoch in die Vorzeit zurück.
Das Bild des Ortes prägen neben der Kirche "Santa Maria la Real" und den zahlreichen Pilgern, die Pallozas: Hütten kelt-iberischen Ursprungs.
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Festival Internacional do Mundo Celta de Ortigueira
Die Gemeinde von Ortigueira in der Provinz La Coruña, Galizien, ist die größte der Region Ortegal. Sie organisiert jährlich im Sommer das Internationale Weltfestival der Kelten „Festival de Ortigueira“.
Sie liegt zwischen dem Kap Ortegal und dem Estaca de Bares, am Hang der Sierra da Capelada, der Coricada und der Faladira.
Hier gibt es hervorragende Strände wie z.B. Morouzos Beach mit archäologischen Spuren und Traditionen der Kelten. Dort wird oft gezeltet. Zu Fuß muss man 2 km zum Festival laufen.
Gute Musiker aus dem westlichen Atlantik verabreden sich teilweise zu dem Festival: Gwendal, Paco de Lucía, Andrés Calamaro, Diego el Cigala, die Galizier Berrogüetto und der Produzent Javier Limón.
Folksmusik, Flamenco und Jazz – und nicht nur keltischen Ursprungs - sind integriert. Das Festival dauert 4 Tage lang und findet normal im Juli statt. Ca. 100.000 Personen besuchen die Konzerte und Lichtspiele. Ortigueira ist wie verwandelt in diesen Tagen.
Im Jahre 2008 findet das nächste Ortigueira Festival statt und zwar vom 10.-13.07.2008, wieder mit Musik bestehend aus galizischen und internationalen Wurzeln. .
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Jardines de San Carlos
Die Gärten von San Carlos wurden vom spanischen Kulturministerium zum historisch-künstlerischen Ensemble erklärt (original “ Conjunto Histórico-Artístico“) Sie liegen in der Altstadt innerhalb der Mauern des „Alten Fort“, in dem das Pulver zur Verteidigung der Stadt gelagert war. Ursprünglich im 16. Jahrhundert als Verteidigungsanlage angelegt wurden sie nach dem verblassen der militärischen Bedeutung im 18. Jahrhundert in Gärten umgewandelt. Sie werden jetzt als romantischer Garten erhalten.
In der Mitte des Gartens liegt das Grab des englischen Generals Sir John Moore, der in der Schlacht von Elvina im Angesicht der französischen Truppen den Tod fand. Zwei Gedenktafeln preisen die Ehre und den Heroismus des Generals. Sie enthalten Verse von Rosalia de Castro sowie die Worte Wellingtons.
Von Aussichtspunkt aus hat man Blicke auf den puerto coruñes und das Castillo de San Antón.
Im Garten befindet sich ebenfalls das Gebäude des Archivo del Reino de Galicia, ein historisch bedeutsames Archiv.
Öffnungszeiten:
Oktober bis Mai: Mo-Fr ab 7:00 Uhr, Sa/So ab 8:30 Uhr bis Sonnenuntergang
Juni bis September: Mo-Fr 7:00 Uhr bis 21:00 Uhr, Sa/So 8:30 Uhr bis 21:30 Uhr.
Der Eintritt ist frei.
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Teatro Colón
Emilio Rey Romero, war Förderer dieses Gebäudes, dessen Ziel es war, durch Größe und Bequemlichkeit, Szenarien und Filmvorführungen im besonderen Rahmen darbieten zu können. Wichtig war, das Theater im italienischen Stil anzubieten, d.h. eine klare Grenze zwischen Publikum und Szene zu setzen. Im Kellergeschoss wurden Probesäle, Pausensäle, Künstlergarderoben, WCs gebaut. Es gibt außerdem eine Klimaanlage im Saal. Mit der Zeit wurde die Beleuchtung, die Sitze, der Klang durch modernere Installation ersetzt.
Musicals, Theaterauftritte und Hollywood-Premieren waren möglich wie z.B. Vom Winde verweht.
Die Vereine Caixa Galicia und Fundación Caixa Galixia wurden von der Gemeindeveraltung von La Coruña ausgewählt, sich um die Erhaltung des Theaters zu kümmern.
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Orzán
Mitten in der Stadt von La Coruña befindet sich der Strand „Orzán“, „Playa del Orzán“ genannt, daher auch leicht per Bus zu erreichen. Es hängt dort die blaue Flagge, was heißt, dass das Meer sauber ist, dass sich das Rote Kreuz dort befindet und dass er für Gehbehinderte vorbereitet ist. Junge Leute besuchen diesen Strand gerne.
Die Wellen können hoch sein und es ist ein eher unruhiges Ambiente. Während der Johannisnacht wird dort gefeiert mit vielen Feuerstellen, die natürlich am nächsten Tag ebenfalls noch zu finden sind. Andererseits kann man dort viel laufen, es ist ein großer Strand, er ist leicht zu erreichen, da er mitten in der Stadt liegt, umringt von wichtigen Sehenswürdigkeiten.
Der Strand ist gut, das Wasser ist sauber, jedoch kalt und wellig.
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Noroeste Pop-Rock
Das Noroeste Pop-Rock-Festival findet jährlich am ersten Augustwochenende am Strand von Playa de Riazor in A Coruña statt. Beginn ist jeweils 22 Uhr und der Eintritt ist kostenlos.
An diesen Tagen treten täglich verschiedene Einzelkünstler und Gruppen der Rock und Pop Richtung auf, die aus Spanien, Europa und zum Teil auch aus anderen Teilen der Welt stammen. Diese Bands sind von Jahr zu Jahr unterschiedlich.
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Festival de Ópera
Jedes Jahr findet in La Coruña das Festival der Oper statt. Alle Arten von Opern, auch unbekannte, sollen hier stattfinden. Begonnen hatte diese Tradition im Jahre 1953. Freunde vereinten sich zu den „Freunden der Oper von La Coruña“ und planten diese. Heute übernimmt die Planung der „Consorcio para la Promoción de la Música”.
Mit der Zeit wuchs die Anzahl der Mitglieder aufgrund der Begeisterung des Publikums dieser Stadt.
Berühmte Sänger, die da schon aufgetreten sind, sind z.B Gianna D´Angelo, Rita Lantieri, Teresa Berganza, Miriam Gaucci, Victoria de los Ángeles, Ghena Dimitrova, Bianca Berini o María Bayo, Alfredo Kraus, José Carreras, Pedro Lavirgen, Luigi Ottolini, Carlo Guichandut, Nicola Monti, Ernesto Palacio o Alvino Misciano, und Manuel Ausensi, Franco Bordoni, Renato Capecchi, Giuseppe Taddei, Carlos Chausson, Lorenzo Gaetani, Giorgio Tadeo, Vicente Sardinero, Antonio Campó, Alfredo Mariotti oder Paolo Washington.
Ebenfalls durften zum ersten Mal junge Talente auftreten, welche später berühmt wurden. Z.B. Montserrat Caballé als “Madame Butterfly”. Sie lernte dort ihren zukünftigen Mann kennen. Dann auch Carlos Álvarez, bester Bariton der Welt, usw.
Es treten ebenfalls Chöre mit komplizierten Partituren auf wie z.B. der Universitätschor von Santiago.
Das Programm ist interessant und spannend. Es sind schon berühmte Werke wie “La Traviata” von Giuseppe Verdi oder “La Bohême” y “Tosca”, “El Barbero de Sevilla”, und Madame Butterly” vorgestellt worden.
Berühmte musikalische Direktoren wie z.B. Pier Luigi Pizzi, Gian Paolo Zennaro, Marco Armiliato, Federico de Sanctus, Erasmo Ghiglia, Giuseppe Morelli, Franco Patané, Enrique García Asensio, Eugenio Marco, Miguel Roa, José Ferreira Lobo, Víctor Pablo Pérez, Michelangelo Veltri o Maximino Zumalave sind dort schon aufgetreten.
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Casa de las Ciencias
Das Haus der Wissenschaften liegt mitten in der Stadt und war das erste Museum mit interaktiven Elementen in Spanien. Außer den drei Ausstellungsräumen gibt es noch ein Focaultsches Pendel zu sehen.
Öffnungszeiten: täglich von 10-21 Uhr. Am 25. Dezember und am 1. und 6. Januar ist das Museum geschlossen. Im Sommer spezielle Öffnungszeiten, weitere Informationen dazu sind auf der Webseite abrufbar.
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