Bewertung von jobeda im Detail
Das Positive vorweg, das Hotelpersonal ist/war sehr freundlich.
Das Hotel, allein am Hang gelegen stammt vermutlich noch aus den finsteren Zeiten des Eisernen Vorhangs. Das Haus erinnert stark an eine Jugendherberge, die ihren Zenit schon in den 80ern des letzten Jahrhunderts überschritten hatte. Die Farbe der Zimmer wird wohl mal weiß gewesen sein, doch ist sie mittlerweile in ein rauchiges beige-grau übergegangen. Die Holzvertäfelungen sind an vielen Stellen gebrochen und fehlen an einigen Stellen ganz.
Wir, zwei Erwachsene und ein Kind, bekamen ein Zimmer, in dem sich ein Doppelbett und eine Liege den Platz auf drei mal vier Meter teilen mussten. Für uns bedeutete das, dass immer zwei Personen auf den Betten sitzen mussten, damit sich der Dritte einigermaßen frei im Zimmer bewegen konnte. Einen Schrank für unsere Wäsche gab es nicht, dafür ein Regal, in dem man seine Sachen ablegen konnte. Ein kleiner Kühlschrank und ein elektrischer Radiator komplettierten die Einrichtung. Zudem gab es ein Bad mit heißer Dusche. Auf den Matratzen befanden sich gelbe Flecken, bleibende Überreste früherer Hotelgäste.
Im Haus gibt es ein Schwimmbad, eine Sauna (beides haben wir nicht benutzt, deshalb auch keine Bewertung), ein Café (hier kann man auch rauchen - der Duft nach Asche sagt einem, das dieses auch intensivst ausgenutzt wird - macht Sinn, ist ja ein Sporthotel). Im Keller des Hotels findet man eine Tischtennisplatte (hier scheint das Geld nicht mehr für ein vernünftiges Netz gereicht zu haben) und eine Skileihstation. Um die Treppen herum stehen ein paar Videospielkonsolen für die Kinder zum Spielen.
Die Preise für Skier sind deutlich höher als im Ort. Wir hatten uns Skier für fünf Tage geliehen. Als wir diese einen Tag früher zurückgeben wollten, zahlte man uns den Differenzbetrag nicht aus, sondern speiste uns mit den Worten ab, dass das unser Problem sei.
Da wir Halbpension hatten, waren Frühstück und Abendessen inklusive. Um es kurz zu machen. Das europäische“ Abendessen/Frühstück, begleitet von lauter Musik, war teilweise ungenießbar und beim Anblick des Kochs in seinem grau-weißen, über dem Bauch hängenden, T-Shirt ist uns sowieso meistens der Appetit vergangen (ich weiß, hier bin ich ungerecht, aber es ist ja meine persönliche Meinung).
Da das Hotel abseits am Hang liegt und man nicht mit dem Wagen bis ans Haus fahren kann, muss man ihn im Ort auf einem kostenpflichtigen Parkplatz abstellen. Leider kostet der Transfer vom und zum Hotel dann auch wieder jeweils 300 Kronen.
Fazit: Ski fahren super, Hotel inakzeptabel und im Vergleich zu den Bauden viel zu teuer. Wir kommen bestimmt wieder, aber nicht mehr ins Hotel Energetik.
Energetik2
Einzelbewertung
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Zimmer
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Größe
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Sauberkeit
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Ausstattung
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Zustand (gut erhalten etc.)
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Zimmerservice