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Souk Rustaq
Schon bei einem Ausblick vom Fort Rustaq kann man die rechteckige Anlage des alten Souks erkennen. Man sieht aber auch, dass er recht verkommen ist.
Er wird allmählich zugunsten des neuen Souks an der Hauptstraße aufgegeben. Nur noch wenige Läden haben geöffnet, vieles verfällt oder ist schon verfallen. Vereinzelt werden jedoch noch Gebrauchsgegenstände produziert und verkauft.
Dagegen kann der neue Souk mit direkt benachbartem Fischmarkt kein Flair mehr ausstrahlen.
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Bin Atiq
Kleines Restaurant mit typisch omanischer Küche. Das Besondere an diesem Lokal sind die Separées, in die die Gäste durch Schiebtüren geführt werden. Ob Paare oder Gruppen, wenn nicht zuviel los ist, erhält jeder sein eigenes Separée. Ansonsten wird auch schon mal 'aufgefüllt'. Diese Separées sind ausgestattet mit Teppich und Rückenkissen. Man sitzt entlang der Wand auf dem Boden, nach dem man sich der Schuhe entledigt hat.
Serviert wird auf den typischen runden Metalltabletts. Zunächst Wasser und (parfümierter) Tee mit Datteln. Danach werden die Wünsche der Gäste erfragt. Ein ganz typisches Gericht, das fast nirgendwo sonst zu erhalten ist, ist getrockneter Haifisch (ähnlich dem skandinavischen Stockfisch) mit Zwiebeln, Zitronen.
Es gibt ein weiteres Restaurant gleicher Art auch in der Hauptstadt Musqat.
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Manah
Die kleine Oase Manah liegt etwa 20 km von Nizwa entfernt, direkt am Anfang der Leere - wie die Omanis die dort beginnende Geröllwüste nennen, durch die die neuerbaute geteerte Schnellstraße nach Salalah in den Süden des Landes führt. Die letzten Ausläufer des Gebirges um Nizwa sorgen wohl noch für Bewässerung, danach ist es nur noch flach und öde und trostlos.
Die Oase Manah ist als Ort neugebaut, die Altstadt ist nahezu verlassen und wird langsam verfallen. Trotzdem ist ein Rundgang interessant, da man die gesamte Stadtstruktur mitsamt Stadtmauer und rechtwinkligen Straßen gut erkennen kann. Sogar Hausnummern sind noch an den Eingängen zu erkennen.
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Fort al Faiqain
Der Ort Al Faiqain hat ein winziges Fort in völlig anderer Bauart. Die Anlage ist nicht in die Breite, sondern in die Höhe gebaut und erinnert eher an eine schottische Burganlage. Daher kann man es in der flachen Landschaft schon von weitem erkennen. Der Ort liegt etwa 12 km südöstlich von Nizwa.
Zur Besichtigung muß man bis zur 5. Etage über Treppen steigen - ein ungewohntes Unterfangen im Oman. Der älteste Bauteil stammt aus der Mitte des 16.Jh und war als Wohnturm konzipiert. Der zweite Teil wurde mehr als ein halbes Jahrhundert später als Verteidigungsturm angebaut. Die Anlage muß wohl vor der Restaurierung 1991 wie ein Schutthaufen ausgesehen haben. Wie viele der wieder errichteten Lehmbauten ist auch dieses im Prinzip ein Neubau.
Das Fort steht in unmittelbarer Nähe zur neuen Moschee des Dorfes. Rund um Moschee und Fort stehen zahlreiche Ruinen des alten Ortskerns. Ein Spaziergang durch die Oasengärten die durch ein falaj bewässert werden, der an der Moschee zu sehen ist, bietet Schatten und Abwechslung.
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Viehmarkt Nizwa
Freitags ist auf dem großen Platz vor dem Souq der größte Viehmarkt der Provinz al-Dakhiliyah.
In den frühen Morgenstunden kommen die Beduinen mit ihren Pickups und Lkws zum Teil von weither, um ihr Vieh auf diesem Markt zu verkaufen. Es handelt sich dabei meist und Ziegen und Schafe, aber auch Rinder und Esel wechseln die Besitzer.
Die Tourveranstalter der Studienreisen in dem Oman haben diesen Markt fast alle auf ihrem Programm, so dass an Freitagen auch die Zahl der Touristen, die in Nizwa weilt, erheblich höher ist als an anderen Tagen.
In der Mitte des Platzes vor dem neuen Souq versammeln sich Menschen, lassen jedoch eine kreisförmige Gasse von ca. 5 m Breite frei, in der die Verkäufer ihre Tiere rundführen und die Käufer sich die Tiere aussuchen, die sie befühlen und untersuchen möchten. Danach tritt man erst in die ersten Verkaufsverhandlungen ein. Dieses Vorgeplänkel findet ohne die Frauen statt. Erst wenn es um den endgültigen Preis geht, werden die Frauen aktiv. Sie haben das Sagen und treffen die Entscheidung.
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alter und neuer Souq
Nizwa ist bekannt für die Herstellung von Schmuck. Es handelt sich im Gegensatz zu den Vereinigten Emiraten überwiegend um Silberschmuck. Im Souk gibt es eine Reihe von Händlern, die entsprechende (alte und neue) Stücke sowohl für Einheimische aber auch für Touristen anbieten. Beliebt sind Ketten mit kleinen Dosen, in denen ein kleine Koranausgabe Platz finden kann, oder die für den Oman bekannten Krummdolche, die sich die Männer in den Gürtel stecken. Der Souk von Nizwa besteht überwiegend aus neuen Gebäuden, in denen jeweils gleichartige Dinge wie Gemüse, Fisch, Töpferwaren, Schmuck und nun auch Souvenirs verkauft werden. Er liegt direkt benachbart zum Fort und zur Moschee.
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Hugarah
Hugarah war mal eine befestigte Stadt. Sie liegt in der Nähe von Nakhl. Man muß hierzu auf der Straße zur Küste nach ca. 1 km links zum (Vor)ort Muslimat abbiegen.
Heute ist diese inzwischen verlassene Stadt dem Verfall preisgegeben. Aber man sollt bei allen Besichtigungen von restaurierten Forts nicht vergessen, dass diese fast alle vollständig neu aufgebaut worden sind. Der vorherige Zustand kann hier besichtigt werden. Der Verfall der Lehmbauten durch die doch seltenen, aber dann wohl heftigen Regenfälle machte es für die Omanis vielfach einfacher, neben der alten eine neue Stadt oder neben dem alten ein neues Gebäude aufzubauen und das Alte ganz verkommen zu lassen.
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Wadi Hammam
Das Wadi Hammam liegt am Ende einer Straße nach Süden in Richtung der Berge zu einem nicht weiter ausgeschildeten Ort Al-Thowarah. Man fährt ca. 3 km durch die Palmengärten der Oase Nakhl und landet unversehends auf einem großen Parkplatz direkt am Bachbett. (Am Wochenende sollte man diesen Platz nach Auskunft der Omanis meiden, da sie wohl in Heerscharen hierherkommen.) Von diesem Parkplatz sind es noch ca. 200 m wadiaufwärts zu den bekannten heißen Quellen von Nakhl. Dort ist auch ein Badebecken aus Naturstein erstellt, dem über einen Zufluß das heiße Wasser direkt aus dem Felsen zugeführt wird.
Hammam bedeutet nämlich nichts anderes als Bad. Das Wadi ist noch ein Stück weiter begehbar, wenn der Bach nicht zuviel Wasser führt.
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Tawi
Im Ort Qadah, etwa 5 km westlich von Khasab an der bis zu den VAE geteerten Küstenstraße, biegt eine Piste nach Süden ins Wadi Quadah ab. Etwa 10 km begleiten fast senkrecht stehende Felswände das trockene Flusstal, trocken deswegen, weil das natürliche Wasserreservoir im Gestein unter der Piste liegt. Etwa 2 km hinter dem Abzweig erreicht man den Ort Tawi. Hier endet auch die Piste.
Hier gab es einmal eine Höhle, deren Wände mit Felsgravuren versehen waren. Die Wände dieser Höhle sind durch Erosion abgerissen und liegen nun am Ende der Piste im Tal. Dadurch liegen die auf 2000 Jahre alt geschätzten Felsgravuren heute im Freien und sind wohl nur deswegen noch erstaunlich gut zu erkennen, da sie aufgrund der Talenge nicht direkt von der Sonne beschienen werden können. Die Gegenstände der Darstellungen (Kamele, Segelboote und anderes) sind stilisiert.
Im Ort Tawi selbst ist die typische Bauweise der Häuser in dieser Region zu besichtigen.
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Fort und Souk Khasab
Khasab, die Hauptstadt der Provinz Musandam ist inzwischen eine moderne Stadt mit modernen Verwaltungsbäuden und einem neuen Geschäftszentrum. Ein Rundgang lohnt sich trotzdem, da es auch schattige Dattelpalmenhaine gibt; Khasab ist noch immer auch ein wichtiges Dattelanbaugebiet.
Auf diesem Rundgang kann man dann auch das von den Portugiesen zur Kontrolle der Straße von Hormuz errichtete (kleine) Fort aus dem 17. Jahrhundert besichtigen. Die quadratische Anlage mit vier Ecktürmen und einem im Innenhof liegenden Hauptturm entspricht der Grundform der omanischen Forts.
Sehenswert ist der alte Souk und das Fort der Portugiesen das erstmals 1644 erwähnt wird.
Khasab ist eine Freihandelszone, nur zwei Schnellboot-Stunden vom Iran entfernt und eine wichtige Durchgangsstation für den Handel mit Dubai. Das nutzen iranische Schmuggler, die nachts lebende Ziegen mit Schnellbooten über die Strasse von Hormuz bringen und die folgende Nacht vollgepackt mit unverzollten Zigaretten den Rückweg antreten. Das Einlaufen der mehr als 150 Schnellboote jeden Morgen bei Sonnenaufgang und das Umladen der Ziegen ist ein spektakuläres Schauspiel.
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