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Parque Nacional Puyehue
Der Nationalpark, der auch Chilenische Schweiz genannt wird, liegt in einem Seengebiet und bietet neben einer Vulkanlandschaft, dichten Wäldern, Wasserfällen, Thermalquellen, Skigebieten auch Wanderwege und Aussichtspunkte. Er ist in drei Sektionen geteilt: Aguas Calientes, Anticura und Antillanca, wobei Aguas Calientes für Touristen am weitesten erschlossen ist. Dort befinden sich auch die heißen Quellen.
In Anticura befinden sich hauptsächlich Wanderwege durch Wälder und zu den Wasserfällen. Dort findet man Raubtiere, wie Pumas, Graufüchse und verschiedene Vogelarten, unter anderem auch den Condor. Es gibt eine spezielle Plattform, von der aus Pumas beobachtet werden können.
Auf dem Areal befinden sich auch Picknick- und Campingplätze.
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Volcán Osorno
Der 2.652 Meter hohe Vulkan Osorno liegt in der Region Los Lagos im Süden Chiles und unweit des Llanquihue-See's im Grenzbereich der Provinzen Osorno und Llanquihue. Es ist einer aus einer ganzen Kette von Vulkanen, deren Magmakammern jedoch nicht miteinander verbunden sind.
Von seinen früheren Aktivitäten zeugen auch heute noch die Nebenkrater. Insgesamt sind elf Eruptionen verzeichnet, die bekannteste ist die von 1834/35, die Charles Darwin in seinem Buch "The Voyage of the Beagle" beschrieben hat. Seit 1869 ruht der Vulkan, nur noch eine schwache Fumarole blieb übrig.
Durch die Vulkanausbrüche wurde die Landschaft um den Osorno in den letzten Jahrtausenden verändert. So waren z.B. die beiden heutigen Seen Lago Llanquihue und Lago Todos los Santos früher ein einziger großer See, der durch einen Lavastrom des Osorno getrennt wurde.
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Lago Llanquihue
Der Lago Llanquihue ist mit ca. 880 qkm Fläche der zweitgrößte See Chiles und liegt etwa 20 km nördlich von Puerto Montt. Er ist ca. 35 km lang, etwa 40 km breit und bis zu 1.500 Meter tief. Der See wird von Andenwasser gespeist. Sein Name kommt aus der Mapuche-Sprache und bedeutet "Überflutung".
An den Stränden im Süden, Westen und Norden des Sees befinden sich die Touristenzentren Puerto Varas, Frutillar und Puerto Octay. Am Nordufer des Gewässers wird Lachszucht betrieben.
Mitte des 19. Jahrhunderts lud die chilenische Regierung Deutsche ein, das damals nahezu leere Gebiet zu besiedeln. Mehrere tausend Deutsche kamen und gründeten 1853 Puerto Montt. Sie siedelten sich in Llanquihue und anderen Städten an.
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Volcán Villarrica
Der aktive Vulkan ist 2.940 Meter hoch und liegt südlich des Villarricasees.
Er gehört zu einer Kette andiner Stratovulkane in Südamerika, die sich auf der Nazca-Platte befinden, welche mit etwa 65 mm / Jahr unter Südamerika geschoben wird. Der letzte kleinere Ausbruch fand 2002 statt. Teile der Stadt Pucon liegen in der gefährdeten "roten Zone".
Der Vulkan ist auch unter dem Namen Rucapillán bekannt, einem Mapuche-Wort der Bedeutung "Haus des Geistes".
Der erste registrierte Ausbruch fand im Jahre 1558 statt. 1575 wurde die Stadt Villarrica bei einem schweren Erdbeben mit Vulkanausbruch zerstört und 350 Einwohner starben. 1640 und 1948 wurden ebenfalls große Ausbrüche verzeichnet. 1971 zerstörte eine Schlammlawine aus geschmolzenem Eis und heißer Lava (Lahar) Häuser, landwirtschaftliche Flächen und Brücken.
Insgesamt wurden in den letzten 500 Jahren mehr als 50 Ausbrüche registriert.
Der Vulkan hat einen Gletscher und ist im Winter Skigebiet mit 20 Pisten und Skilift. Das Skizentrum ist erreichbar unter +56(44)1901.
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Rafting Trancura Bajo
Im Trancura Park wird neben anderen Sport- und Freizeitaktivitäten auch Rafting angeboten. Es gibt mehrere 3-stündige Rafting-Ausflüge und einen vierstündigen Ausflug, den Rafting Trancura Alto, sowie einen Ausflug mit hohem Schwierigkeitsgrad zum 50 km entfernten Rio Maichin. Bei letzterem müssen die Teilnehmer 18 Jahre alt sein, oder ab 15 Jahre von einem Erwachsenen begleitet werden.
Es wird empfohlen, Badeanzug, -hose und ein Handtuch mitzubringen. Helme und Neoprenanzüge werden gestellt. Die Preise sind auf der Homepage ersichtlich.
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Capillas de Marmol
Capilla de Marmol ist ein Kliff aus sehr außergewöhnlich aussehenden Gesteinsformationen. Dieses Kliff befindet sich im Carrera Lake in Chile und ist nur vom Wasser aus zu sehen. Entstanden ist alles durch sogenannte fluviale Erosion. Bei Touristen sind vor allem die futuristischen Höhlen, die Farbgebungen der Felsen und allen voran das hell-türkisfarbene Wasser ein sehr häufig fotografiertes Motiv. Zentrum ist die als Kathedrale bekannte, große Höhle inmitten der Capillas, die größtenteils aus Limonitgestein und Quarz besteht.
Zu erreichen ist dieses Kliff am besten von Puerto Tranquilo aus mit dem Boot. Auf Grund der ganzjährig sehr kalten Klimaverhältnisse jedoch, sollte man gut vorbereitet und sehr warm angezogen dorthin fahren. Es gibt diverse lokale Anbieter für Touren zur Capilla.
Man schätzt die Felsen der Capillas auf rund 300 Millionen Jahre. Heute fahren jeden Sommer etwa 3000 Touristen raus zu diesen bizarren Formationen.
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Valle de Colchagua
Das Valle de Colchagua liegt in Zentralchile zwischen den Anden und dem Pazifischen Ozean. Durch diese Lage hat es ein einzigartiges Klima, das sich ganz besonders für den Anbau von Reben eignet. Der Name kommt aus der Quechua-Sprache und bedeutet "Tal der kleinen Lagunen".
In der Mitte des 16. Jahrhunderts führten jesuitische Missionare die ersten Rebstöcke in dieses schon immer landwirtschaftlich genutzte Gebiet ein und pflanzten sie an. Diese benötigten sie für die Produktion von Messwein. Im 19. Jahrhundert begann in Chile die Einführung von französischen Weinreben aus dem Gebiet von Bordeaux, die hier durch Kreuzung weiterentwickelt wurden. Heutzutage ist das Colchagua-Tal chilenischer Marktführer in der Produktion von Qualitätsweinen mit einem hohen Exportanteil.
Im "Museo de Colchagua" wird neben Exponaten aus der Regionalgeschichte auch die Entwicklung des Weinbaus ausführlich dokumentiert. Darüberhinaus können hier antike Autos, Kutschen und landwirtschaftliche Maschinen sowie eine Dampflok mit Personenwaggon besichtigt werden.
Eine weitere Attraktion ist der Weinzug (Tren del Vino), der in einer 90-minütigen Fahrt von San Fernando nach Santa Cruz entlang der großen Weingüter durch das Colchagua-Tal verkehrt. Die antiken in Deutschland gebauten Waggons werden von einer Dampflok aus dem Jahr 1913 gezogen. Während der Fahrt wird eine Weinprobe, untermalt von Folklore, geboten.
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Playa Puertecillo
Den Strand erreicht man nur mit einem Auto mit Vierradantrieb über eine Privatstraße. Für das Passieren der Straße benötigt man eine Genehmigung, die in Santiago ausgestellt wird.
Man kann dort Surfen, Kiten und Fliegenfischen. Außerdem ist der Strand Ausgangspunkt für Wanderungen durch Dünen und zu Höhlen in der Umgebung. Auch Grillen und Übernachtungen im Freien sind möglich.
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Aeropuerto Internacional de Santiago - Aeropuerto Internacional Comodoro Arturo Merino Benítez
El aeropuerto se ubica a 17 km (11 millas) al noroeste de la ciudad de Santiago.
Cuenta con dos terminales, la nacional y la internacional.
En el aeropuerto encontramos bancos, cajeros, oficina de cambio de divisas, restaurantes, bares, farmacia, oficina de correos, Internet wi-fi, aparcamiento, y un hotel dentro del recinto, entre otras facilidades.
Se encuentra adaptado para minusválidos.
Dispone de autobuses, taxis y limusinas para comunicarse con Santiago.
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Estadio Nacional Julio Martínez Prádanos
Das Estadio Nacional de Chile Julio Martínez Prádanos befindet sich in Santiago de Chile, genauer gesagt in der Comuna Nunoa. Es ist ein Sportkomplex bestehend aus mehreren Stadien (Fußball, Tennis und Radrennbahn).
1938 erfolgte die Eröffnung des 76.500 Zuschauer fassenden Hauptstadions, welches nach dem Vorbild des Berliner Olympiastadions erbaut wurde. 1962 fand hier das Endspiel der Fußballweltmeisterschaft statt.
Heute ist es die Heimspielstätte des Fußballvereins CF Universidad de Chile.
Dunkle Vergangenheit:
Nach dem Putsch in Chile und den zusammenhängenden Massenverhaftungen, dient der Sportkomplex als Konzentrationslager für bis zu 40.000 Personen (Männer im großen Stadion, Frauen im Schwimmstadion). Kurz vor dem geplanten WM Qualifikationsspiel gegen die UDSSR im Jahr 1973 wurde das KZ aufgelöst und es kam zum kürzesten Qualifikationsspiel der Fußballgeschichte, da sich die Mannschaft aus der Sowjetunion weigerte, aufgrund der Vergangenheit der Spielstätte, in diesem Stadion zu spielen.
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