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La Merced
Die Kirche "La Merced" liegt zwei Quadras westlich des Parque Central an der Kreuzung der Avenida 14 de Septiembre mit der Calle Real. Das Gotteshaus wurde ursprünglich von 1534 bis 1539 in einer kleineren Version aus Holz mit einem strohgedeckten Dach errichtet und später aufgrund von Beschädigungen durch Feuersbrünste und Piraten mehrfach umgebaut und erweitert. Die heutige Fassade stammt aus den Jahren 1781 bis 1783. Die Kirche und insbesondere der Turm wurden im Jahr 2000 durch ein Erdbeben beschädigt und mit staatlicher und privater Unterstützung im Jahr 2002 restauriert.
Das Innere des dreischiffigen Kirchenbaus, der von rechteckigen Säulen mit korinthischem Kapitell getragen wird, ist neoklassizistisch. Kunsthistorisch bedeutsam sind der goldverzierte Hauptaltar, die achteckige bunte Glaskuppel sowie die Glasmalereien der Fenster, Ornamente, Bilder und Statuen. Die dreistufige Fassade ist im Barockstil gestaltet.
Der Glockenturm ist der höchste Granadas und kann gegen eine Gebühr von 1 US-$ bestiegen werden.
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Sky Adventures
In den tropischen Regenwäldern findet man vom Boden bis zu den Baumwipfeln die unterschiedlichsten Biotope. Um auch die Geheimnisse in den höchsten Bereichen erkunden zu können, wurden verschiedene Systeme entwickelt. Sky Adventures hat an zwei Destinationen entsprechende Angebote:
Im Privatreservat Monteverde:
- Sky Walk (984 Meter geführte Tour über Hängebrücken durch das Kronendach)
- Sky Trek (Canopy über eine Strecke von 4,5 km mit 5 Aussichtsplattformen)
- Sky Tram (1.600 Meter mit einer Art Schwebebahn zu den Monteverde-Gipfeln)
- Alternativ Besuch des Serpentarios (Reptilien und Schlangen)
Im Nationalpark "Volcano Arenal":
- Sky Tram (1.250 Meter mit einer Art Schwebebahn zu einem Aussichtsdeck)
- Sky Trek (Canopy über eine Strecke von 2,5 km mit 7 Plattformen, auch abends)
- Alternativ Besuch des Butterfly Gardens (Schmetterlinge).
Die Touren werden i.d.R. durch einen Biologen begleitet, der auf Besonderheiten hinweist.
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Balneario Tabacón
Das Thermalbad Balneario Tabacón liegt 13 km südwestlich von Fortuna. In einem tropischen Garten befinden sich ein großes und zwölf kleinere -teilweise natürliche- Schwimmbecken unterschiedlicher Tiefe mit 27 bis 39 Grad C warmem Wasser. Sie werden gespeist vom Rio Tabacón, dessen Wasser von der Magma des Arenal-Vulkans aufgeheizt wird. Außerdem findet man in dem Spa unterschiedliche Whirlpools, eine Sauna, Massagemöglichkeiten oder "Schönheitsmasken" aus Schlamm. Unter Wasserfällen kann man eine heiße Dusche nehmen. Das mineralische Wasser soll Hautkrankheiten, Arthritis und Muskelschmerzen lindern. Durch die gesamte Anlage führen Spazierwege, die abends und nachts beleuchtet sind.
Die im spanischen Kolonialstil errichteten Bauten beherbergen mehrere Bars sowie ein Restaurant, das costaricanische Speisen anbietet. Außerdem findet man hier Umkleideräume, Schließfächer, Sanitärräume und ein Bademodengeschäft.
Vom Pool aus kann man nachts den glühenden Vulkan beobachten und sein Grollen hautnah erleben.
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Volcán Arenal
Der zurzeit 1.633 Meter hohe und aktive Vulkan Arenal liegt etwa neunzig Kilometer nordwestlich von San José im östlichen Teil der Cordillera de Tilarán. Er ist der jüngste Vulkan von Costa Rica und einer der aktivsten Vulkane der Erde. Der letzte große Ausbruch, bei dem 87 Menschen ums Leben kamen, war 1968. Seitdem ist der Arenal nicht mehr zur Ruhe gekommen: Explosionen, rotglühende Lava, Steinschlag und giftige Dämpfe wurden zu einer Dauererscheinung. Dadurch wächst der Berg jedes Jahr um einige Meter. Im Mai 2010 waren die Eruptionen so stark, dass der gleichnamige Nationalpark vorübergehend evakuiert werden musste.
Der Vulkan heizt mit seinem Magma das Wasser im Erdinneren auf. Hieraus werden u.a. die Thermalquellen von Tabacon gespeist, Das Gebiet um den Berg weist in unterschiedlichen Lebensräumen eine reiche Tier- und Pflanzenwelt auf.
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Parque Nacional de Tortuguero
Der Tortugero Nationalpark ist ein rund 19.000 ha großes Feuchtgebiet, bestehend aus Flusssystemen, Buchten, Lagunen und Regenwald. Hier konnte sich demnach eine sehr vielfältige Flora und Fauna entwickeln.
Heute können Touristen diesen Nationalpark mit Booten auf den Kanälen befahren und dabei seltene Blicke auf die dort lebenden Tiere bekommen. Vor einem Besuch sollten jedoch die ganzjährig, schwül warmen Temperaturen und hohe Niederschlagshäufigkeit bedacht werden. Touren durch den Park gibt es auf Anfrage auch in deutscher Sprache.
Im Park gibt es dann Krokodile, Affen, die für diesen Park bekannten Faultiere, Kaimane, Fledermäuse und die Meeresschildkröten, denen der Park seinen Namen verdankt. Darüber hinaus gibt es etwa 300 verschiedene Vogelarten und seltene Pflanzen. Der Guide zeigt den Besuchern z.B. Pflanzen aus denen bekannte Parfüms hergestellt werden oder Bananen- und Schokostauden.
Unmittelbar am Park stehen mittlerweile auch mehrere verschiedene Unterkünfte bereit, die sich auf Touren und die Erkundung des Parks spezialisiert haben.
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Casa de los Tres Mundos
Diese Stiftung wurde zur Unterstützung und Förderung der kulturellen Projekte in Nicaragua und Zentralamerika gegründet und befindet sich in einem Gebäude im Kolonial-Stil in der Nähe des Central Park von Granada. In diesem Ort gibt es eine Schule, ein Atelier und eine Musik-Akademie, wo die meisten der Kinder mit niedrigem Einkommen lernen.
Hier gibt es eine ständige Ausstellung von Gemälden von nicaraguanischen Künstlern, es werden Konzerte, Theaterstücke, usw. organisiert.
Es verfügt über zwei Tagungsräume, die gemietet werden können. Der eine hat eine Kapazität für 45 Personen und der andere für 250.
Die Stiftung erhält Hilfe von Geldgebern, aber auch von Studenten oder anderen Helfern, die pädagogisch tätig sind.
Adresse der Direktion: Antigua Casa de Los Leones
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Caño Negro National Wildlife Refuge
Der Caño Negro Nationalpark liegt in der Alajuela Provinc, ungefähr 80 Meilen nördlich von San Jose und 20 Kilometer südlich von Los Chiles. Er wurde 1984 geschaffen und hat eine Fläche von 101.576 Quadratkilometer.
Der Park besteht hauptsächlich aus Grasland und Feuchtgebieten, die vom Frio gespeist werden. Sie sind Zuflucht für Millionen von Wasser- und Zugvögel wie Störche, Löffler, Ibis, Schlangenhalsvögle, Enten und Kormorane, die hier während der Trockenperiode überwintern.
In den Wäldern, Wiesen und Sümpfen findet man verschiedene gefährdete Arten wie Pumas, Jaguare, Tapire und Ozelots, Nabelschweine und mehrere Arten von Affen.
Es gibt keine öffentlichen Einrichtungen im Nationalpark - das Gebiet kann nur mit dem Boot erkundet werden.
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Selvatura Park
Der Selvatura Park befindet sich in den Nebelwäldern von Monteverde und ist ein Naturfreizeitpark, in welchem man auf die etwas andere Art dem Nebelwald näher kommt. So gelangt man bei der angebotenen Canopy Tour auf einfachem Weg in die Baumkronenregion und fährt per Drahtseil von Plattform zu Plattform.
Wer es etwas ruhiger mag, kann sich auf den ca. 3 km langen Rundweg begeben und kommt dort mit Hilfe von acht Hängebrücken zu den Baumkronen. Die Brücken sind zwischen 51 und 170m lang und zwischen 12 und 79m hoch.
Beim Museumsteil lernt man einiges über die Flora und Fauna des Nebelwaldes und kann in einem Schmetterlingshaus mehr als 50 Schmetterlingsarten Costa Ricas beobachten. Zudem werden im Kolibrigarten mit Hilfe von Zuckerwasser die kleinen Vögel angelockt uns sind somit auch leicht zu beobachten.
Öffnungszeiten: täglich ab 7 Uhr
Touren: täglich 8.00, 10.30, 12.30 und 14.00 Uhr (Dauer 2,5 Stunden)
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Parque Nacional Manuel Antonio
Der Nationalpark Manuel Antonio liegt an der Pazifikküste und hat eine Landfläche von 683 ha und eine Meerfläche von 55.000 ha. 109 Arten von Säugetieren kann man mit Glück im Park beobachten. Zu ihnen gehören nicht nur Faultiere, Nasenbären und Brüllaffen, sondern auch eine endemische Unterart der Totenkopfäffchen, welches vom Aussterben bedroht ist und nur in diesem Nationalpark geschützt ist. Zudem wurden 184 Vogelarten im Park gezählt.
Zur Flora gehören über 350 Pflanzenarten, die in Primärwäldern und Mangrovensümpfen zu finden sind. Die Strände sind mit Kokospalmen gesäumt, aber man findet dort auch den giftigen Manzanillobaum.
Zum Park gehören auch mehrere Inseln, die vor allem für den Brauntölpel eine wichtige Brutstätte sind. Neben mehreren Krustentier- und Korallenarten kann man manchmal auch vorbeiziehende Delfine und auch Wale beobachten.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 7:00 bis 16:00 Uhr (Montag geschlossen)
Besucherzahl: max. 600 Personen (Samstag und Sonntag 800)
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Zapatillas Keys - Cayos Zapatillas
Die besonders bei Palmenstrand-Liebhabern und Schnorchlern populären Zapatillas (oder auch Zapatilas) Keys (oder Cays) sind 2 kleine Korallen-Inseln. Die südöstliche Insel (Zapatilla Mayor, 34 ha groß)ist bis auf die Hütte der Parkwächter unbewohnt, die nordwestliche (Zapatilla Menor, 14 ha groß) wird von Wissenschaftlern u.a. zur Erforschung der Schildkröten benutzt.
Sie gehören zum Bastimentos Island National Marine Park und sind von der Isla Colón (25 km entfernt, nächstgelegener Flughafen) oder der Isla Bastimentos (20 km entfernt) in südöstlicher Richtung mit dem Boot in einer Stunde zu erreichen.
Im Zentrum der Isla Colón werden von diversen Büros unterschiedliche Bootstouren zur Zapatilla Mayor, meist in Kombination mit anderen Ausflugszielen (wie z.B. Red Frog Beach) für 15 bis 20 US$ pro Person angeboten, inklusive Schnorchelausrüstung.
Die Attraktionen der Zapatilla Mayor sind die weißen Strände, auf denen man in 30 Minuten die Insel umrunden kann, ein Naturpfad durch den Wald (dazu ist entweder beim Parkwächter oder auf der Isla Colón im Büro der ANAM ein Info-Booklet erhältlich) und das etwa 300m Richtung Festland gelegene Riff mit Höhlen.
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