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Casa de los Tres Mundos
Diese Stiftung wurde zur Unterstützung und Förderung der kulturellen Projekte in Nicaragua und Zentralamerika gegründet und befindet sich in einem Gebäude im Kolonial-Stil in der Nähe des Central Park von Granada. In diesem Ort gibt es eine Schule, ein Atelier und eine Musik-Akademie, wo die meisten der Kinder mit niedrigem Einkommen lernen.
Hier gibt es eine ständige Ausstellung von Gemälden von nicaraguanischen Künstlern, es werden Konzerte, Theaterstücke, usw. organisiert.
Es verfügt über zwei Tagungsräume, die gemietet werden können. Der eine hat eine Kapazität für 45 Personen und der andere für 250.
Die Stiftung erhält Hilfe von Geldgebern, aber auch von Studenten oder anderen Helfern, die pädagogisch tätig sind.
Adresse der Direktion: Antigua Casa de Los Leones
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Iglesia de San Francisco
Die Kirche und das Kloster "Iglesia y Convento de San Francisco" liegen nordöstlich des Parque Central auf einer natürlichen Erhebung am Ostrand der Stadt. Das Gotteshaus wurde ursprünglich im Jahr 1585 als Holzbau mit einem Reetdach errichtet, aber mehrmals durch Feuersbrünste oder Piraten beschädigt. Damit ist es die älteste Kirche in Zentralamerika. Das heutige Bauwerk stammt aus den Jahren 1868 bis 1885, wobei damals insbesondere das Äußere stark verändert wurde. Seit dem Jahr 1998 wird das Gotteshaus, das zum kulturellen Erbe des Landes zählt, nach und nach restauriert.
Das Innere des in Form eines lateinischen Kreuzes errichteten dreischiffigen Kirchenbaus ist romanisch. Das Dach wird von zwei Reihen mit jeweils acht Säulen getragen. Kunsthistorisch bedeutsam sind die Gemälde "Virgen del Rosario" (ältestes Bild der Stadt aus dem 16 Jh.), Cristo Cruzificado (17 Jh.), San Antonio und Virgen Dolorosa.
Die Hauptfassade ist vom Grundsatz her neoklassizistisch, weist aber auch Elemente aus anderen Stilrichtungen (z.B. Mudejar) auf. Die Glocken befinden sich in einem einfachen Glockenturm rechts von der Vorderfront.
Das frühere Kloster beherbergt heute ein historisches Museum.
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Parque Central
Der mit hohen Bäumen und Palmen bewachsene Parque Central (offiziell: Parque Colón) liegt im historischen Zentrum von Granada. In seiner heutigen Form wurde er Ende des 19. Jahrhunderts zum 400sten Jahrestag der Entdeckung Amerikas durch Cristobal Columbus angelegt.
Der Platz wird von historischen Kolonialstilhäusern und der Kathedrale umsäumt. An den vier Ecken werden an Ständen einfache Gerichte und Fruchtsäfte angeboten. Unter den schattenspendenden Bäumen findet man viele Bänke, einen goldverzierten Brunnen, einen Pavillon sowie einen Rubén Darío gewidmeten Obelisken. Im Westen des Platzes - vor dem Hotel Alhambra - haben die lokalen Pferdekutschen ihren Ausgangspunkt. Abends wird der Park von Lichterketten erleuchtet.
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La Merced
Die Kirche "La Merced" liegt zwei Quadras westlich des Parque Central an der Kreuzung der Avenida 14 de Septiembre mit der Calle Real. Das Gotteshaus wurde ursprünglich von 1534 bis 1539 in einer kleineren Version aus Holz mit einem strohgedeckten Dach errichtet und später aufgrund von Beschädigungen durch Feuersbrünste und Piraten mehrfach umgebaut und erweitert. Die heutige Fassade stammt aus den Jahren 1781 bis 1783. Die Kirche und insbesondere der Turm wurden im Jahr 2000 durch ein Erdbeben beschädigt und mit staatlicher und privater Unterstützung im Jahr 2002 restauriert.
Das Innere des dreischiffigen Kirchenbaus, der von rechteckigen Säulen mit korinthischem Kapitell getragen wird, ist neoklassizistisch. Kunsthistorisch bedeutsam sind der goldverzierte Hauptaltar, die achteckige bunte Glaskuppel sowie die Glasmalereien der Fenster, Ornamente, Bilder und Statuen. Die dreistufige Fassade ist im Barockstil gestaltet.
Der Glockenturm ist der höchste Granadas und kann gegen eine Gebühr von 1 US-$ bestiegen werden.
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Basílica de San Sebastián
Der Bau der Kathedrale San Sebastián begann 1891, im Jahre 1937 wurde sie eingeweiht. Jedes Jahr Ende Januar wird hier die Heilige Messe abgehalten, die die Feierlichkeiten zu Ehren des Schutzpatrons San Sebastián eröffnet. Diese "Fiestas Patronales de San Sebastián" dauert mehrere Woche und ist landesweit bekannt.
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Momotombo de la Pasteleria
Der vulkanische Untergrund Nicaraguas bildet die Grundlage für die gute Qualität der hier angebauten Kakaobohnen. Im Jahr 2004 gründete Carlos Mann in Managua, die Manufaktur Momotombo, die ausschließlich Kakao und andere Rohmaterialien aus Nicaragua verwendet. Die Zubereitung erfolgt weitgehend in Handarbeit ohne Einsatz von Maschinen. Die Herstellung dauert vom Rösten bis zur Verpackung drei Tage. Die Manufaktur stellt viele Sorten von Schokolade, teilweise unter Verwendung tropischer Früchte her. Eine Besichtigung ist nach Voranmeldung möglich.
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Caño Negro National Wildlife Refuge
Der Caño Negro Nationalpark liegt in der Alajuela Provinc, ungefähr 80 Meilen nördlich von San Jose und 20 Kilometer südlich von Los Chiles. Er wurde 1984 geschaffen und hat eine Fläche von 101.576 Quadratkilometer.
Der Park besteht hauptsächlich aus Grasland und Feuchtgebieten, die vom Frio gespeist werden. Sie sind Zuflucht für Millionen von Wasser- und Zugvögel wie Störche, Löffler, Ibis, Schlangenhalsvögle, Enten und Kormorane, die hier während der Trockenperiode überwintern.
In den Wäldern, Wiesen und Sümpfen findet man verschiedene gefährdete Arten wie Pumas, Jaguare, Tapire und Ozelots, Nabelschweine und mehrere Arten von Affen.
Es gibt keine öffentlichen Einrichtungen im Nationalpark - das Gebiet kann nur mit dem Boot erkundet werden.
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Balneario Tabacón
Das Thermalbad Balneario Tabacón liegt 13 km südwestlich von Fortuna. In einem tropischen Garten befinden sich ein großes und zwölf kleinere -teilweise natürliche- Schwimmbecken unterschiedlicher Tiefe mit 27 bis 39 Grad C warmem Wasser. Sie werden gespeist vom Rio Tabacón, dessen Wasser von der Magma des Arenal-Vulkans aufgeheizt wird. Außerdem findet man in dem Spa unterschiedliche Whirlpools, eine Sauna, Massagemöglichkeiten oder "Schönheitsmasken" aus Schlamm. Unter Wasserfällen kann man eine heiße Dusche nehmen. Das mineralische Wasser soll Hautkrankheiten, Arthritis und Muskelschmerzen lindern. Durch die gesamte Anlage führen Spazierwege, die abends und nachts beleuchtet sind.
Die im spanischen Kolonialstil errichteten Bauten beherbergen mehrere Bars sowie ein Restaurant, das costaricanische Speisen anbietet. Außerdem findet man hier Umkleideräume, Schließfächer, Sanitärräume und ein Bademodengeschäft.
Vom Pool aus kann man nachts den glühenden Vulkan beobachten und sein Grollen hautnah erleben.
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Sky Adventures
In den tropischen Regenwäldern findet man vom Boden bis zu den Baumwipfeln die unterschiedlichsten Biotope. Um auch die Geheimnisse in den höchsten Bereichen erkunden zu können, wurden verschiedene Systeme entwickelt. Sky Adventures hat an zwei Destinationen entsprechende Angebote:
Im Privatreservat Monteverde:
- Sky Walk (984 Meter geführte Tour über Hängebrücken durch das Kronendach)
- Sky Trek (Canopy über eine Strecke von 4,5 km mit 5 Aussichtsplattformen)
- Sky Tram (1.600 Meter mit einer Art Schwebebahn zu den Monteverde-Gipfeln)
- Alternativ Besuch des Serpentarios (Reptilien und Schlangen)
Im Nationalpark "Volcano Arenal":
- Sky Tram (1.250 Meter mit einer Art Schwebebahn zu einem Aussichtsdeck)
- Sky Trek (Canopy über eine Strecke von 2,5 km mit 7 Plattformen, auch abends)
- Alternativ Besuch des Butterfly Gardens (Schmetterlinge).
Die Touren werden i.d.R. durch einen Biologen begleitet, der auf Besonderheiten hinweist.
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Volcán Arenal
Der zurzeit 1.633 Meter hohe und aktive Vulkan Arenal liegt etwa neunzig Kilometer nordwestlich von San José im östlichen Teil der Cordillera de Tilarán. Er ist der jüngste Vulkan von Costa Rica und einer der aktivsten Vulkane der Erde. Der letzte große Ausbruch, bei dem 87 Menschen ums Leben kamen, war 1968. Seitdem ist der Arenal nicht mehr zur Ruhe gekommen: Explosionen, rotglühende Lava, Steinschlag und giftige Dämpfe wurden zu einer Dauererscheinung. Dadurch wächst der Berg jedes Jahr um einige Meter. Im Mai 2010 waren die Eruptionen so stark, dass der gleichnamige Nationalpark vorübergehend evakuiert werden musste.
Der Vulkan heizt mit seinem Magma das Wasser im Erdinneren auf. Hieraus werden u.a. die Thermalquellen von Tabacon gespeist, Das Gebiet um den Berg weist in unterschiedlichen Lebensräumen eine reiche Tier- und Pflanzenwelt auf.
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