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Sha'ar Hashamayim Synagogue
Die K K Sha'ar HaShamayim Synagoge ist eine von fünf Synagogen in Gibraltar. Sie wurde im Jahr 1724 begonnen zu bauen und 1768 geweiht. Der Bau erfolgte nach dem Vorbild der Synagogen in Amsterdam und London. Diese Synagoge wird auch die "Große Synagoge" genannt.
Gibraltar war nach der englischen Invasion Anfang des 18. Jahrhunderts ein Zufluchtsort für Juden der iberischen Halbinsel geworden, die in den katholischen Gegenden verfolgt wurden.
Weitere Synagogen befinden sich in der Bomb House Street, der Line Wall Road, der Parliament Lane und der Market Lane.
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K K Nefusot Yehuda Synagogue
Die K K Nefusot Yehuda Synagogue wurde nach der Großen Belagerung der Jahre 1779-83, in denen die Spanier versuchten, die englische Enklave zurückzuerobern, erbaut. Da damals die Zahl der jüdischen Bevölkerung sehr anstieg, wurde eine weitere Synagoge erforderlich. 1790 begann man zu bauen, und ihre Weihung erfolgte circa im Jahr 1800.
Bereits Mitte des achtzehnten Jahrhunderts waren etwa ein Drittel der Bevölkerung in Gibraltar jüdischer Abstammung. Abgeleitet von ihrem Baustil mit ihren charakteristischen Giebeln, wird das Gebäude auch „flämische Synagoge“ genannt. Führungen durch die Synagoge werden nach vorheriger Anmeldung organisiert.
Heute besteht die jüdische Gemeinde in Gibraltar aus etwa 600 Menschen, die meist marokkanischer Abstammung sind.
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Hindu Temple
Der Hindu Tempel befindet sich in Gibraltar in der Engineer's Lane, einer Nebenstraße der Main Street. Man erreicht ihn nach Passieren der K K Shaar Hashamayim Synagoge innerhalb einer kleinen Parkanlage. Ein Parkplatz befindet sich unmittelbar vor dem Tempel.
Es handelt sich um einen Mandir Tempel. Das Wort Mandira ist Hindu und bedeutet soviel wie Haus oder Ort der Anbetung und des Gebetes. Das Gebäude wurde ausschließlich aus Steinen und Ziegeln, ohne Verwendung von Stahlstangen, erbaut und wird über eine Steintreppe erreicht. Die Hindu-Gemeinschaft Gibraltars wird heute politisch und kulturell immer mehr integriert.
Oberhalb des Tempels beginnen die Ruinen der Maurenburg.
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Cathedral of Saint Mary the Crowned
Die Kathedrale der Heiligen Maria der Gekrönten ist eine Römisch-Katholische Kathedrale, die sich in der Main Street befindet. Sie steht an der Stelle der früher größten Moschee Gibraltars. Nach der Eroberung des Felsens durch die Spanier weihten diese die Moschee in eine Kirche um.
Der maurische Hof der Kathedrale ist noch heute als Überbleibsel der Moschee erhalten.
Diese Kirche wurde im Jahre 1704 während der Übernahme durch die Soldaten als einzige Kirche Gibraltars nicht entweiht. Während der Großen Belagerung (Great Siege) 1779 - 1783 wurde die Kathedrale stark beschädigt und anschließend im Gotischen Stil neu aufgebaut.
Der Glockenturm kam 1820 dazu. Im Jahre 1931 wurden umfangreiche Restaurierungsarbeiten an der Kathedrale durchgeführt. Dabei errichtete man auch die aktuelle Westfassade, um eine im Jahr 1810 angebrachte einfache Fassade zu ersetzen.
Bis zum 19. Jahrhundert hatte jeder, der in Gibraltar starb, das Recht, im Boden unter der Kathedrale begraben zu werden. Noch heute liegen hier in einer Krypta zwei Bischöfe. 1943 wurde hier Władysław Sikorskis Sarg aufgebahrt, nachdem er vor Gibraltar abgestürzt war.
Die Original-Statue der heiligen Maria nahmen die spanischen Flüchtlinge im Jahr 1704, nach der Kapitulation gegenüber den britischen Eroberern, mit sich nach Cadiz.
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The Cathedral of the Holy Trinity
Die anglikanische Kathedrale der Heiligen Dreifaltigkeit ist sowohl eine Pfarrkirche als auch die Mutterkirche der Diözese in Europa.
Sie wurde im maurischen Baustil ab 1825 erbaut und 1838 geweiht. Am Weihgottesdienst nahm die Königin Adelaide, die Witwe von William IV., teil. Die Kathedrale ist an ihren maurischen Hufeisenbögen erkennbar. Am Haupteingang befinden sich drei und an jeder Seite ist ein weiterer Hufeisenbogen errichtet, der unter Arkaden ebenfalls zum Haupteingang führt. Im Inneren wird das Kirchenschiff durch mehrere Bögen, die von Säulen getragen werden, von den Seitenschiffen getrennt. Über dem Altar befindet sich ein halbrundes Glasmalereifenster. Neben einer Marienstatue befindet sich in der Kathedrale auch eine Statue des Heiligen Bernard von Clairvaux, dem Patron von Gibraltar.
Das in Eichenholz geschnitzte Rednerpult besitzt einen auf dem Globus sitzenden Adler. Es wurde von der Witwe und den Kindern von Sir Lothian Nicholson, einem Gouverneur von Gibraltar, zu seinem Gedenken am 1. Dezember 1893 der Kathedrale geschenkt.
General Sir George Don, unter dessen Leitung die Kathedrale errichtet wurde, ist später in der Kathedrale bestattet worden.
Im Jahre 1842 wurde die Diözese von Gibraltar für das Gebiet von Portugal bis zum Kaspischen Meer gegründet und George Tomlinson als erster Bischof ernannt. Noch heute beherrscht die anglikanische Diözese von Gibraltar ganz Europa außer Großbritannien und Irland.
Als am 27. April 1951 ein mit Wasserbomben beladenes Schiff der Royal Fleet Auxiliary im Hafen explodierte, wurde die Kathedrale schwer beschädigt. Etliche Glasmalerei-Fenster konnten nicht wiederhergestellt werden und wurden anschließend mit klarem Glas versehen.
Seit 1980 besitzt die Diözese "Europa" neben der Haupt-Kathedrale von Gibraltar zwei Pro-Kathedralen in Brüssel und Malta.
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The Convent
Das Konvent ist seit 1728 die offizielle Residenz des Gouverneurs von Gibraltar. Das Haus war ursprünglich ein Kloster der Franziskanerbrüder und wurde als solches im Jahr 1531 fertiggestellt. Es wurde im frühen georgianischen und späten viktorianischen Stil umgebaut.
Zur Zeit des Klosterneubaus war der Standort Teil des Armenviertels La Turba. In der Nähe wurde auch eine zum Kloster gehörige Kirche erbaut, die King's Chapel. Sie ist heute Garnisonskirche. Am Haupteingang steht in der Woche eine Wache der Soldaten des Royal Regiment Gibraltar. Hier kann dienstags 11 Uhr der Wachwechsel der britischen Soldaten beobachtet werden.
Im Garten des Konvents wurden beispielsweise durch Edward VII, den deutschen Kaiser Wilhelm II., den japanischen Kaiser Hirohito und die Königin Elizabeth II. Bäume gepflanzt. Die Fassade des Hauses wurde aus roten Ziegeln gestaltet und stammt aus dem 19. Jahrhundert.
Im Inneren des Hauses ist der ehemalige Kreuzgang des Franziskanerklosters als Ballsaal erhalten. Der 1864 neu gestaltete Bankettsaal zeigt die ehemaligen Gouverneure, Waffenschilde, Fahnen und Sprüche berühmter Personen mit Gibraltar verbundener Personen.
Zu einem der Zimmer des Klosters gibt es eine Legende. Die Tochter eines wohlhabenden Spaniers hatte der Überlieferung nach gegen den väterlichen Willen heimlich geheiratet. Daher habe sie der Vater ins Kloster gesteckt. Dort traf sie sich heimlich im Beichtstuhl der Kirche mit ihrem Ehemann und plante die Flucht. Als die Flucht schief ging, soll der Mann am Hafen ertrunken und sie in einem der Zimmer des Klosters lebendig eingemauert worden sein. Die Lady in Grey, so heißt es, spuke noch heute im Gang vor einem der Gästezimmer.
Das Konvent ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Es steht im Osten der Mainstreet, direkt am Haus befindet sich eine Bushaltestelle.
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Alameda Gardens
Im Jahre 1816 wurde dieser Botanische Garten angelegt. Die Gelder hierfür kamen neben Spenden auch aus mehreren Lotterien, die der damalige Gouverneur General Sir George Don hierfür durchführen ließ. In den 1970-er Jahren wurde der vernachlässigte Garten neu gestaltet. Seit 1991 gilt er offiziell als Botanischer Garten. Er befindet sich neben der Europa Road im Süden Gibraltars, in der Nähe der Talstation der Kabinenbahn.
Heute wachsen hier Bäume und Pflanzen aus der ganzen Welt. Ein Freilichttheater mit einer Kapazität für 435 Zuschauer wurde ebenfalls im Gelände der Gärten erbaut, die auch für Hochzeitsfeiern genutzt werden. Ein Teil des Gartens ist als italienischer Garten mit zwei Brunnen und einem Wasserfall sowie einem Teich mit Goldfischen gestaltet.
Ein Denkmal wurde zu Ehren des Gouverneurs Eliott und ein weiteres zu Ehren des Herzogs von Wellington aufgestellt.
Über den Gärten befinden sich das Luxushotel The Rock und das Casino.
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Great Siege Tunnels
Die Tunnel der Great Siege (Großen Belagerung) sind heute Museum und können besichtigt werden. Mit ihrem Bau wurde im Mai 1782 begonnen. Nachdem die Briten Im Jahr 1704 Gibraltar im spanischen Erbfolgekrieg erobert hatten, versuchten die Spanier immer wieder, dieses Gebiet zurück zu erobern. Der Tunnel diente dazu, Kanonen auf eine natürliche Plattform auf der Nordseite des Felsens zu bringen, um von dort die spanischen Stellungen der Belagerer zu beschießen.
Innerhalb von fünf Wochen gruben damals 18 Soldaten mithilfe von Schmiedehammern, Bohrern und Sprengungen einen 25 Meter langen Tunnel. Später wurde das Tunnelnetz weiter ausgebaut und zusätzlich entstanden Kammern.
Von insgesamt etwa 50 Kilometern Tunnelnetz sind den Besuchern etwa 200 Meter zugänglich, die 2,10 Meter hoch und etwa 1,80 Meter breit sind. Am Ende befindet sich eine Plattform mit Aussicht über die nördliche Seite Gibraltars, das Mittelmeer und das südliche Spanien. Szenen aus der Zeit der Belagerung und des Tunnelbaus wurden mit lebensgroßen Figuren und Kanonen der damaligen Zeit nachgestellt.
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King's Chapel
Die Kapelle des Königs wurde im Jahr 1560 erbaut und gehörte zunächst zum Kloster des Franziskanerordens (The Convent), in dem sich heute der Gouverneurssitz befindet.
Die Kapelle dient heute als Garnisonskapelle und steht für Besucher offen. Hier sind die Gattin des spanischen Gouverneurs von 1648 sowie die britischen Gouverneure Charles O'Hara (1802) und Sir Colin Campbell (1813) bestattet.
Während der Herrschaft der Königin Viktoria wurde die Kapelle in Kapelle der Königin umbenannt, Königin Elisabeth gab ihr wieder ihren ursprünglichen Namen zurück.
Die Kapelle steht in der östlichen Main Street direkt neben dem Konvent. Eine Bushaltestelle befindet sich in der Nähe.
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The Gibraltar Museum
Das Gibraltarmuseum befindet sich in der Nähe des Stadtzentrums in einem Gebäude, in dem Überreste aus verschiedenen Jahrhunderten gefunden wurden. Hierzu gehört eine Wohnung eines Almohaden, die in der ersten Hälfte der islamischen Besetzung, also gegen Ende des zwölften Jahrhunderts, gebaut wurde.
Ein maurisches Badehaus aus dem vierzehnten Jahrhundert in diesem Gebäude gilt als das älteste gut erhaltene dieser Art in Europa. Aus dem siebzehnten Jahrhundert stammt eine Wasserleitung, die von der Straße unter dem Haus entlang in den Innenhof mit seiner Zisterne führt.
Das Gebäude wird seit 1930 als Museum der Geschichte Gibraltars genutzt. Älteste Ausstellungsstücke sind der sogenannte Schädel von Gibraltar, der 1848 in einer der Höhlen gefunden wurde und als erster Neandertalerfund Europas zählt.
Hier werden neben prähistorischen Werkzeugen und Schmuckstücken auch Fundstücke aus den Zeiten der phönizischen, griechischen, römischen, maurischen, spanischen oder britischen Herrschaft in Gibraltar gezeigt. Besonders ausführlich werden die Zeiten der britischen Invasion 1704 und der Großen Belagerung dargestellt.
Preise und Öffnungszeiten sind der Homepage entnehmbar
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