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Jardin Botanico Lancetilla
Der "Jardin Botanico Lancetilla" liegt etwa 6 km südöstlich von Tela. Er ist der einzige Botanische Garten von Honduras und gilt als zweitgrößter tropischer Garten der Welt. Er ist etwa 1.680 Hektar groß. 1.260 Hektar entfallen auf ein Naturreservat (zum Teil noch mit Primätwald bewachsen), 350 Hektar auf Plantagen und 70 Hektar auf ein "Arboretum". In diesem Bereich kann man auf sechs Kilometer Wegstrecke mehr als 1.200 tropische Gewächse studieren. Ergänzt wird der Park durch Orchideenhäuser, den Gärtnerei- und Forschungsbereich, Gastronomieeinrichtungen und die Parkverwaltung.
Die Plantagen und das heutige Arboretum wurden 1926 von der Tela Railroad Company -einer Tochtergesellschaft der United Fruit Company- als Forschungs- und Versuchsstation für tropische Nutzpflanzen konzipiert. Hier wollte man herausfinden, welche der aus aller Welt geholten tropischen Früchte für den Plantagenanbau geeignet waren. Der erste Direktor der Anlage, Dr. Wilson Popenoe, begann Nutzpflanzen aus allen tropischen Breiten, darunter verschiedene Zitrusfrüchte, asiatische Obstbäume, afrikanische Ölpalmen und verschiedene Bambusgewächse einzuführen und auszupflanzen. 1976 gab die United Fruit Company das Gelände dem honduranischen Staat zurück, seit 1992 wird der Park von der Forstbehörde verwaltet. Neben den vielfältigen Pflanzen hat man auch über 300 Vogelarten im Park gezählt, darunter Papageien, Tukane, Kolibris und Eisvögel.
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Parque Arqueológico de Copán
Copan war einst eine der bedeutendsten Mayastätten der klassischen Periode. In der Zeit von etwa 250 n. Chr. bis 900 n. Chr. wurden hier, für die damalige Zeit, riesige Bauten errichtet. Bereits früh wurden diese Ruinen zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt.
12 ha misst die gesamte Fläche, die bereits im Jahre 1576 erstmal erwähnt wurde. Jedoch erst mehr als 300 Jahre später begann man mit den Ausgrabungen vor Ort.
Die Stadt ist aufgeteilt in eine zentrale Hauptgruppe, die von zwei Grünflächen umgeben ist. Darum herum befinden sich dann mehrere Plattformen und ein großer Platz. Auch einen Ballspielplatz konnten die Wissenschaftler ausmachen. Überall findet man Maya-Hieroglyphen. Die Gebäude sind bereits mit Straßen verbunden, wenn auch die Wohnhäuser der einfachen Bevölkerung nur aus Pfahlbauten bestanden. Die viergeteilte Anordnung der Stätte, spiegelt die Weltanschauung der Maya wieder.
Heute können Touristen, Interessierte, Wissenschaftler und Maya-Fans aus aller Welt, den größten Teil dieser Stätte besichtigen. In der kleinen verwinkelten Stadt Copan finden sich zahlreiche Büros und Buchungsstationen für einen geführten Rundgang durch die Ruinen.
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Parque Nacional Montaña de Celaque
Der 266 qkm große Parque Nacional Montaña de Celaque liegt zwischen Gracias und Belén Gualcho. Celaque bedeutet in der indigenen Sprache "Sicheres Wasser". Er besitzt mit dem 2.849 Meter hohen Cerro de las Minas den höchsten Berg von Honduras. Im Jahr 1987 wurde er durch den honduranischen Kongress zum Nationalpark erklärt. Das ständig feuchte Terrain wird von den elf aus den Bergen kommenden Flüssen geprägt. Durch die großen Höhenunterschiede hat sich im Schutzgebiet ein vielfältiges Ökosystem angesiedelt. Unterhalb von 1500 m besteht der Park vor allem aus Kiefernwald, in dem man sechs der sieben honduranischen Pinienarten findet. Zwischen 1.800 und 2.000 Meter beginnt der Bergnebelwald, der zum großen Teil aus Primärvegetation besteht, die seit Tausenden von Jahren vom Menschen unbeeinflusst existiert. Epiphyten, Bromelien, Orchideen, Flechten und Moose, die auf den Bäumen und am Boden wachsen, schaffen eine dunkle und mystische Atmosphäre. Dazwischen besteht eine Übergangszone mit einer Mischung aus Pinien- und Nebelwald.
Der Park ist die Heimat von vielen Tieren, die teilweise endemisch sind oder zu den bedrohten Arten zählen, darunter ein lungenloser Salamander. Neben Jaguaren, Pumas, Ozeloten, Gürteltieren, Agutis und Tapiren findet man Papageien, Spechte, Tukane, Trogone und Quetzals (die beiden letzteren im Gebiet unterhalb des Gipfels).
Das Besucherzentrum liegt etwa acht Kilometer westlich der Kolonialstadt Gracias auf einer Höhe von 1.400 Metern in der Nähe des Rio Arcagual. Es verfügt über einen Schlafsaal, eine Kochgelegenheit, Kaltwasserduschen und Latrinen. Von hier führen zwei Wege in das Schutzgebiet: Einer zu einem Wasserfall, der andere auf den Cerro de las Minas. Der Weg zum Gipfel ist gut markiert, aber teilweise sehr steil und manchmal etwas glitschig. Es empfiehlt sich für die Wanderungen die Dienste eines lokalen Führers in Anspruch zu nehmen.
Der Nationalpark hat eine große Bedeutung für die Wasserversorgung von 120 umliegenden Gemeinden, inclusive der Kreisstadt Gracias.
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Parque Nacional Cerro Azul Meámbar
Der 304 qkm große Parque Nacional Cerro Azul Meámbar liegt am östlichen Ufer des Yojoa-Sees. Er wurde im Jahr 1987 von der honduranischen Regierung zum Nationalpark erklärt. Ein Großteil des Parks befindet sich auf einer Höhe von rund 1.800 Metern. Das Terrain des Schutzgebiets wird von vielen Bächen und Wasserfällen geprägt und ist hauptsächlich von tropischem Regenwald mit einer großen Artenvielfalt bedeckt. Wissenschaftler haben auf einem Hektar rund 200 verschiedene Baum- und Straucharten gefunden. In diesem konstant von Wolken, Nebel und Nieselregen geprägten Gebiet bestehen ideale Bedingungen für das Wachstum von Epiphyten, Bromelien, Flechten und Moosen auf den Baumstämmen und Ästen der Bäume. In den tieferen Lagen herrscht Kiefernwald vor.
Der Nationalpark ist ein Rückzugsgebiet für viele Tierarten. Neben 50 Säugetierarten und zahlreichen Reptilien findet man hier rund 170 Vogelarten, darunter auch den Quetzal. Brüllaffen, Klammeraffen, Nasenbären und Tukanen. Mit einigem Glück sieht man auch einen Jaguar, Ozelot oder den Tapir.
Von der Hauptstraße zwischen San Pedro Sula und Tegucigalpa kann das Besucherzentrum Los Pinos in 20 Minuten über einen Schotterweg mit normalen Fahrzeugen erreicht werden. Hier befindet sich auch eine rustikale Unterkunft mit einfachen Betten, Duschen und Solarstrom. Das Besucherzentrum ist Ausgangspunkt der unterschiedlich langen und mehr oder weniger anspruchsvollen Wanderwege. Hier stehen auch einheimische Führer bereit, die Gäste zu den interessantesten Punkten des Schutzgebiets zu begleiten.
Der Nationalpark ist für die umliegenden Gemeinden von großer Bedeutung bzgl. der Wasser- und Stromversorgung. Der Stausee El Cajon, der die Hälfte seines Wassers aus Azul Meambar erhält, gilt als größte Wasserkraft-Anlage des Landes.
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Half Moon Bay Beach
Der West Bay Beach ist ein langgezogener Strand im West End Village auf Roatán. Der teils weiße Sandstrand ist zum Großteil ein öffentlicher Strand, wo auch Liegestühle, Sonnenschirme und Hängematten angeboten werden. Er liegt unmittelbar an der nicht-asphaltierten Hauptstraße. Etliche Cafés, Restaurants, Hotels und Tauchschulen sind an ihm bzw. auf der anderen Straßenseite anzutreffen.
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Westend Village - Main Street
Das West End Village liegt am Westende der Nordseite von Roatán. Die Straße durch dieses Viertel durfte nicht asphaltiert werden, damit sie authentisch wirkt. Entlang dieser liegen, Restaurants, Bars, Souvenirläden, Internetcafé, Hotels und Lebensmittelläden. Da die Hauptstraße dem Strand folgt, gibt es auch Tauchanbieter. Zu weitere entfernteren Stränden starten vor ihr aus Wassertaxis.
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Maya archaeological site Caracol
Etwa 8km südlich von San Ignacio liegt die Mayastätte Caracol. Hier werden weiterhin Ausgrabungen durchgeführt. Das ehemalige Stadtgebiet der Mayas von Caracol umfasste etwa 10 Kilometer im Durchmesser und beherbergte etwa 140.000 Menschen.
Mit einem Allrad Fahrzeug kann die Stätte erreicht werden. Es gibt von San Ignacio und Belmopan aus einige Touranbieter, die Tagesausflüge hierher anbieten.
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Port of Roatán
Der Hafen von Roatán wurde rechtzeitig für die Saison 2008 / 2009 fertiggestellt. Dafür mussten aber Korallenbänke weichen. Er verfügt über drei öffentlich zugängliche Gebäude, die Juwelierläden, Duty-Free Läden, Souvenirshops und Gastronomieeinrichtungen beherbergen. Am Terminalgelände gibt es Bus- und Privatparkplätze.
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Parque Nacional La Tigra
Der 23.571 Hektar große Parque Nacional La Tigra liegt ca. 18 km nordöstlich der Landeshauptstadt Tegucigalpa. Er wurde im Jahre 1952 als Reservat ausgewiesen und 28 Jahre später, im Jahre 1980, zum ersten Nationalpark von Honduras erklärt. Das Terrain des Schutzgebiets wird von zahlreichen Flüssen und Wasserfällen geprägt. Da in den höheren Regionen des Parks fast das ganze Jahr über Nebelwetter herrscht, hat sich hier ein eindrucksvoller Bergregenwaldbestand gebildet. Die unteren Bereiche des Schutzgebiets beherbergen dagegen breitblättrigen Trockenwald. Es handelt sich dabei aber zum großen Teil um Sekundärwald, da der ursprüngliche Bestand zu Zeiten des Bergbaus Anfang des 20. Jahrhunderts abgeholzt wurde. Inzwischen hat sich auch wieder eine üppige Flora aus Bromelien, Epiphyten, Baumfarnen, Schlingpflanzen, Flechten, Pilzen und Orchideen angesiedelt. Die Avocado-Bäume im Park sind die "Lieblingsspeise" des Quetzal.
Nach der Einstellung des Bergbaus hat sich die Tierwelt im Nationalpark -darunter einige bedrohte Arten- langsam erholt. Mit einigem Glück kann man einem Puma, Ozelot, Kolibri, Quetzal, Aguti, Gürteltier, Ameisenbär oder Pekari begegnen. Die Vögel -im Park leben etwa 350 Arten- bekommt man etwas eher zu Gesicht.
Der Nationalpark besitzt zwei Eingänge (Jutiapa im Westen, El Rosario im Osten) mit jeweils einem Besucherzentrum und Übernachtungsmöglichkeiten. Das Terrain ist durch acht markierte Wander-/Treckingwege unterschiedlicher Länge erschlossen. Einer der Pfade führt zu einer verlassenen Silbermine. Um die interessantesten Punkte -wozu auch die Ruinen der Bergbaugesellschaften gehören- zu finden, sollte man jedoch die Hilfe eines Führers in Anspruch nehmen. Wegen giftiger Reptilien sollte man immer darauf achten, wohin man greift.
Neben seiner touristischen Bedeutung sichert der Park auch die Wasserversorgung für 33 Gemeinden in seinem Umland und 1/3 des Verbrauchs der Hauptstadt Tegucigalpa.
Die Öffnungszeiten und Eintrittspreise können der Homepage entnommen werden.
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Cave Tubing
Der Anbieter Caves Branch Adventure bietet das Cave Tubing als "River of Caves" an, das erstmals in Belize durchgeführt wurde. Die Tour wird auf Flüssen durchgeführt, die sich auf einer Länge von mehr als 12 km durch jahrtausendalte Höhlensysteme schlängeln.
Den Gästen wird am Eingang einer solchen Höhle ein aufgeblasener Gummiring und eine Stirnlampe übergeben. Mit diesem Gummiring treiben die Teilnehmer den Fluss hinunter und durch die Höhlen hindurch. Nach einigen Stunden (je nach Tour) kommt man am Ende der Höhlen wieder ans Tageslicht.
Diese Tour wird ausschließlich in der Regenzeit durchgeführt, von Februar bis Juni wird sie wegen niedrigem Wasserstand nicht angeboten.
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