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Puerto de Valparaiso
Valparaiso ist eine Stadt in Chile mit einem Hafen im Herzen der Stadt. Einer der wichtigsten Häfen Südamerikas für Personen und Stückgut.
Der Hafen hat einen Touristenteil mit Geschäften und Restaurants. Hier gibt es Boote für eine Rundfahrt, um die Stadt aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Auch sieht man den einen oder anderen Seelöwen.
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Playa Puertecillo
Den Strand erreicht man nur mit einem Auto mit Vierradantrieb über eine Privatstraße. Für das Passieren der Straße benötigt man eine Genehmigung, die in Santiago ausgestellt wird.
Man kann dort Surfen, Kiten und Fliegenfischen. Außerdem ist der Strand Ausgangspunkt für Wanderungen durch Dünen und zu Höhlen in der Umgebung. Auch Grillen und Übernachtungen im Freien sind möglich.
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Valle de Colchagua
Das Valle de Colchagua liegt in Zentralchile zwischen den Anden und dem Pazifischen Ozean. Durch diese Lage hat es ein einzigartiges Klima, das sich ganz besonders für den Anbau von Reben eignet. Der Name kommt aus der Quechua-Sprache und bedeutet "Tal der kleinen Lagunen".
In der Mitte des 16. Jahrhunderts führten jesuitische Missionare die ersten Rebstöcke in dieses schon immer landwirtschaftlich genutzte Gebiet ein und pflanzten sie an. Diese benötigten sie für die Produktion von Messwein. Im 19. Jahrhundert begann in Chile die Einführung von französischen Weinreben aus dem Gebiet von Bordeaux, die hier durch Kreuzung weiterentwickelt wurden. Heutzutage ist das Colchagua-Tal chilenischer Marktführer in der Produktion von Qualitätsweinen mit einem hohen Exportanteil.
Im "Museo de Colchagua" wird neben Exponaten aus der Regionalgeschichte auch die Entwicklung des Weinbaus ausführlich dokumentiert. Darüberhinaus können hier antike Autos, Kutschen und landwirtschaftliche Maschinen sowie eine Dampflok mit Personenwaggon besichtigt werden.
Eine weitere Attraktion ist der Weinzug (Tren del Vino), der in einer 90-minütigen Fahrt von San Fernando nach Santa Cruz entlang der großen Weingüter durch das Colchagua-Tal verkehrt. Die antiken in Deutschland gebauten Waggons werden von einer Dampflok aus dem Jahr 1913 gezogen. Während der Fahrt wird eine Weinprobe, untermalt von Folklore, geboten.
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Parque Nacional El Leoncito
Der im Jahr 1994 zunächst als Reservat gegründete, ca. 76.000 Hektar große Nationalpark El Leoncito liegt im Südwesten der Provinz San Juan in einer Höhe zwischen 1.600 und 3.000 Metern an den westlichen Ausläufern der Sierra del Tantal, im trockensten Gebiet Argentiniens. Er wurde eingerichtet, um die typischen Pflanzengesellschaften der Puna-Hochebene, die Lebensraum für bedrohte Tierarten sind, zu erhalten. Der untere Bereich ist mit trockentoleranten Sträuchern bewachsen. Im Berggebiet findet man Grassteppe mit kleinen Pflanzen und Kaktusgewächsen zwischen den Steinen.
U.a. Große Suri- (amerikanischer Straußvogel) und Guanako-Herden, Chinchillas, Kondore, Adler, Wanderfalken und viele Reptilienarten besiedeln das Habitat.
Im Parkgebiet findet man neben historischen und paläontologischen Stätten auch Gebiete von archäologischem Interesse (Felszeichnungen aus prä-kolumbischer Zeit) einschließlich einer Teilstrecke des Inka-Trails. Aufgrund des klaren Himmels und der geringen Luftverschmutzung wurden hier -2552 Meter ü.M.- zwei Observatorien installiert. Die El Leoncito Sternwarte ist die beste astronomische Einrichtung im ganzen Land.
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Laguna Mar Chiquita
Der Salzsee "Laguna Mar Chiquita", auch "Mar de Ansenuza" genannt, liegt am südlichen Rand des Gran Chaco im Nordosten der Provinz Córdoba. Er ist bis zu 80 km lang und bis zu 45 km breit. Seine Ausdehnung variiert wegen der geringen Wassertiefe entsprechend der jeweiligen Niederschlagsmenge zwischen 2.000 qkm und 6.000 qkm. In den 1970er Jahren wurde eine Fläche von 10.000 qkm von seinem Wasser bedeckt. Seine Tiefe kann bis zu 20 Meter betragen. Der gesamte See sowie ein Teil des sumpfigen, von Salzwiesen bedeckten, Mündungsgebietes des Río Dulce im Norden des Sees stehen unter Naturschutz. Das Reservat trägt den Namen Refugio de Vida Silvestre.
Der See wird von drei Flüssen gespeist, hat aber keinen Abfluss. Mehrere kleine Inseln, die größte davon ist El Médano, liegen im See; sie sind flach und werden deshalb oft überschwemmt. Das Gewässer ist sehr fischreich (u.a. Seezungen) und bietet deshalb vielen Fischern eine Existenzgrundlage.
Das Mar Chiquita ist vor allem bekannt als Habitat für Flamingos, vor allem für die Chileflamingo, die sich problemlos den wechselnden Bedingungen anpassen können. Die Feuchtgebiete rund um den See sind bevölkert von einer großen Artenvielfalt (insbesondere Wasservögel). Viele Zugvogelarten machen bei ihrem Weg von Patagonien in die Arktis und umgekehrt Halt am See.
Der See ist ein bedeutendes Ferien- und Kurzentrum, da das Wasser salzhaltig ist und einen hohen Anteil von Mineralien aufweist, die gegen viele Erkrankungen helfen. Je nach Wasserstand ändert sich auch der Salzgehalt zwischen 25 g und 290 g/Liter. Am Südufer liegt der Kurort Miramar mit einem Zentrum für Fango-Balneotherapie.
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Tren de las Sierras
Der "Tren de las Sierras" verkehrt auf einer Schmalspurstrecke zwischen Córdoba und Cosquin. Eine Verlängerung bis Cruz del Eje ist geplant. Bei dem Fahrweg handelt es sich um eine Teilstrecke der im Jahr 1977 eingestellten Verbindung zwischen Córdoba und La Rioja.
Der Zug beginnt seinen Weg in die Berglandschaft auf dem Bahnhof Rodríguez del Busto, in der Mitte der Provinzhauptstadt. Der erste Teil der Strecke bis La Calera führt durch die sanfte Hügellandschaft Sierra Punilla, vorbei an kleinen Flüssen, malerischen Dörfern und dem Lago San Roque. Im zweiten Abschnitt nach San Roque nimmt der Zug einen gewundenen Weg entlang der Hänge an der Schlucht des Rio Suquia. Der Rio Cosquin wird dabei auf einer 26 Meter hohen und 150 Meter langen Brücke überquert. Im letzten Teil bis Cosquin überwindet die Bahn die großen Höhenunterschiede durch viele Tunnels und über Brücken.
Die Strecke wird nicht mit historischen Fahrzeugen, sondern mit drei modernen, in Portugal gebauten, Dieseltriebwagen bedient.
Der Zug verkehrt an den Wochentagen zwei Mal und an Samstagen, Sonn- und Feiertagen drei Mal. Die Fahrt dauert etwas über 2 Stunden.
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Rafting Trancura Bajo
Im Trancura Park wird neben anderen Sport- und Freizeitaktivitäten auch Rafting angeboten. Es gibt mehrere 3-stündige Rafting-Ausflüge und einen vierstündigen Ausflug, den Rafting Trancura Alto, sowie einen Ausflug mit hohem Schwierigkeitsgrad zum 50 km entfernten Rio Maichin. Bei letzterem müssen die Teilnehmer 18 Jahre alt sein, oder ab 15 Jahre von einem Erwachsenen begleitet werden.
Es wird empfohlen, Badeanzug, -hose und ein Handtuch mitzubringen. Helme und Neoprenanzüge werden gestellt. Die Preise sind auf der Homepage ersichtlich.
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Volcán Villarrica
Der aktive Vulkan ist 2.940 Meter hoch und liegt südlich des Villarricasees.
Er gehört zu einer Kette andiner Stratovulkane in Südamerika, die sich auf der Nazca-Platte befinden, welche mit etwa 65 mm / Jahr unter Südamerika geschoben wird. Der letzte kleinere Ausbruch fand 2002 statt. Teile der Stadt Pucon liegen in der gefährdeten "roten Zone".
Der Vulkan ist auch unter dem Namen Rucapillán bekannt, einem Mapuche-Wort der Bedeutung "Haus des Geistes".
Der erste registrierte Ausbruch fand im Jahre 1558 statt. 1575 wurde die Stadt Villarrica bei einem schweren Erdbeben mit Vulkanausbruch zerstört und 350 Einwohner starben. 1640 und 1948 wurden ebenfalls große Ausbrüche verzeichnet. 1971 zerstörte eine Schlammlawine aus geschmolzenem Eis und heißer Lava (Lahar) Häuser, landwirtschaftliche Flächen und Brücken.
Insgesamt wurden in den letzten 500 Jahren mehr als 50 Ausbrüche registriert.
Der Vulkan hat einen Gletscher und ist im Winter Skigebiet mit 20 Pisten und Skilift. Das Skizentrum ist erreichbar unter +56(44)1901.
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Parque Nacional Puyehue
Der Nationalpark, der auch Chilenische Schweiz genannt wird, liegt in einem Seengebiet und bietet neben einer Vulkanlandschaft, dichten Wäldern, Wasserfällen, Thermalquellen, Skigebieten auch Wanderwege und Aussichtspunkte. Er ist in drei Sektionen geteilt: Aguas Calientes, Anticura und Antillanca, wobei Aguas Calientes für Touristen am weitesten erschlossen ist. Dort befinden sich auch die heißen Quellen.
In Anticura befinden sich hauptsächlich Wanderwege durch Wälder und zu den Wasserfällen. Dort findet man Raubtiere, wie Pumas, Graufüchse und verschiedene Vogelarten, unter anderem auch den Condor. Es gibt eine spezielle Plattform, von der aus Pumas beobachtet werden können.
Auf dem Areal befinden sich auch Picknick- und Campingplätze.
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Volcán Osorno
Der 2.652 Meter hohe Vulkan Osorno liegt in der Region Los Lagos im Süden Chiles und unweit des Llanquihue-See's im Grenzbereich der Provinzen Osorno und Llanquihue. Es ist einer aus einer ganzen Kette von Vulkanen, deren Magmakammern jedoch nicht miteinander verbunden sind.
Von seinen früheren Aktivitäten zeugen auch heute noch die Nebenkrater. Insgesamt sind elf Eruptionen verzeichnet, die bekannteste ist die von 1834/35, die Charles Darwin in seinem Buch "The Voyage of the Beagle" beschrieben hat. Seit 1869 ruht der Vulkan, nur noch eine schwache Fumarole blieb übrig.
Durch die Vulkanausbrüche wurde die Landschaft um den Osorno in den letzten Jahrtausenden verändert. So waren z.B. die beiden heutigen Seen Lago Llanquihue und Lago Todos los Santos früher ein einziger großer See, der durch einen Lavastrom des Osorno getrennt wurde.
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