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Great Rift Valley
Der Große Afrikanische Grabenbruch entstand während des Kontinentaldrifts, hervorgerufen durch das Rifting und die Bewegung der Afrikanischen und Arabischen tektonischen Platten während der letzten 35 Millionen Jahre.
Durch diese gewaltigen Erdkräfte riss die Erdkruste vor etwa 2 Millionen Jahren dann auf und die Oberfläche sank in parallelen Faltenwürfen ab. Etwa 9000 km verläuft der Grabenbruch vom Jordan bis Mosambik und zerschneidet Kenia von Nord nach Süd. Das Great Rift Valley ist eines der unbestritten eindrucksvollsten Erdformationen und umfasst die spektakulärsten und vielfältigsten Landschaften in ganz Afrika.
Der Jordangraben bildet das nördlichste Teil des Grabenbruches, in dem der Fluss Jordan durch den See Genezareth zum Toten Meer fließt. Etwas südlich bildet der Graben erst das Wadi Arabah und dann den Golf von Akaba sowie das Rote Meer.
Bevor der Große Afrikanische Grabenbruch entstand, war die Arabische Halbinsel mit dem Horn von Afrika verbunden.
Am südlichen Ende des Roten Meeres bildete sich nun eine Verzweigung. Die östliche Fortsetzung wurde der Golf von Aden, der in den mittelozeanischen Rücken des Indischen Ozeans mündet.
Südwestlich geht er in den kontinentalen Ostafrikanischen Graben über,von dessen beeindruckenden Ausmaßen das gesamte Great Rift Valley ursprünglich seinen Namen bekam.
Im Afar-Dreieck teilt der Graben zunächst das geologisch alte äthiopische Hochland in das nordwestlich gelegene Hochland von Abessinien und das südöstlich gelegene Somali-Hochland.In Ostafrika nun trennt sich das Tal in das Östliche Rift und das Westliche Rift.
Nach seinem Entdecker John Walter Gregory wird er manchmal auch Gregory Rift genannt.
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UNESCO Lake Turkana National Parks
Der Lake Turkana National Park entstand aus drei Nationalparks. Der Sibiloi-Nationalpark im Nordwesten des Turkanasees wurde 1997 als Unesco-Weltnaturerbe eingetragen. Gleichzeitig ist dieser Park der erste Nationalpark für Vogelschutz in Kenia. Hier rasten regelmäßig Zugvögel. Insgesamt wurden bereits etwa 400 Vogelarten entdeckt. Der Central- und South-Island-Park wurden bis 2001 ergänzt. Neben dem salzhaltigen (alkalischen) See beinhaltet der Nationalpark auch sumpfige Gebiete und Halbwüste. Hier leben Krokodile, Nilpferde und Schlangen.
Der Turkana-See ist 265 km lang und besitzt eine durchschnittliche Breite von 30 km. Damit ist der im ostafrikanischen Rift-Valley befindliche See einer der größten Wüstenseen. Sein nördlichster Teil gehört zu Äthiopien. Das sodahaltige Wasser des Turkana-Sees ist sehr fisch- und algenreich. Tigersalmler und Nilbarsche werden hier teilweise mehr als 100 kg schwer.
Eine Besonderheit des Central Island National Parks sind die Kraterseen mit Krokodilen inmitten einer ungewöhnlichen Landschaft. Der Süd-Island-Nationalpark ist ein hervorragendes Vogelbeobachtungsgebiet mit zahlreichen Pelikanen, Flamingos und anderen Wasservögeln.
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Marsabit National Park and Reserve
Das Marsabit Schutzgebiet liegt etwa 560 km nördlich von Nairobi und umfaßt etwa 1500 qkm, die einen bewaldeten Berg, der wie eine Oase mitten in der Wildnis erscheint und die einzige Wasserquelle der Region darstellt. Hier befinden sich drei Kraterseen, die Lebensraum für eine Vielzahl von Vögeln sind. Der bekannteste, Lake Paradise, war vier Jahre lang die Heimat der Naturfilmer Osa und Martin Johnson, die hier in den 1920er Jahren einige der ersten Naturfilme der Welt drehten.
Die Vegetation wechselt vom Bergwald in halber Höhe in einen Akazienwald über und wird in den niederen Zonen zur Dornsavanne. Das Marsabit Schutzgebiet ist neben weiteren 72 Säugetierarten auch bekannt wegen der besonders großen Elefanten wie des berühmten Ahmed, der 55 Jahre alt wurde. Auch Löwen und Geparde leben hier.
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Sibiloi National Park
Der Sibiloi Nationalpark ist der entlegenste Nationalpark Kenias. Er grenzt im Norden Kenias direkt an den größten der Rift Valley Seen, den Lake Turkana, in dessen Nordosten an. Der Park ist äußerst trocken und die Tiere sind sehr scheu. Lodgen oder Zeltcamps sucht man hier vergebens. Wasser und Essen sollte man in genügender Menge mit sich führen, wenn man diesen Park besucht. Im See gibt es eine stattliche Anzahl an Krokodilen und Flusspferden. Im Park selbst kommen Steppen- und Grevyzebras sowie viele an Trockenheit gewöhnte Gazellen und eine Reihe von Raubtieren vor. Der Wert des 157 Hektar großen Gebietes liegt auch in einem artenreichen Ökosystem mit dem wichtigsten Brutgebiet in Afrika für Nilkrokodile. Berühmt ist er aber durch die archäologischen Entdeckungen von Richard Leakey geworden. Er fand hier in dem Gebiet Koobi Fora beispielsweise 1972 den etwa 2 Millionen Jahre alten Homo habilis und 1999 wurde der 3,5 Millionen Jahre alte Kenyanthropus platyops entdeckt. Die Menschen, die am See leben, sind sehr arm, sie leben vom Fischfang und ihren Ziegen. Die nomadischen Boran sind jedoch sehr stolze Kamelhirten. Es sind harte Menschen, gut bewaffnet und keineswegs immer freundlich zu Touristen. Auf der Homepage des Nationalparks wird Hilfe bei der Organisation einer Safari angeboten.
Der Nationalpark wurde 1997 von der Unesco als Teil der Turkanasee-Parks zum Welterbe erklärt, nachdem er bereits 1973 von Kenia als Nationalpark unter Schutz gestellt worden war.
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Kalacha Dida
Die Oase Kalacha liegt am Rande der Chalbi-Wüste, rund 130 km nordwestlich von Marsabit an der Straße von Marsabit nach North Horr. Die Wörter "Kalacha Dida" sind Gabbra und bedeuten "Ort des geöffneten Raumes". Kalachi ist eine lebenswichtige Oase auf dem Weg von Marsabit zum Turkanasee oder umgekehrt. Von Nairobi aus braucht man mit dem Auto 2 Tage, mit einem Bus drei Tage und mit dem Kamel eine Woche.
Hier leben etwa 3000 Menschen des Gabbra Volkes, das hier sein traditionelles nomadisches Leben aufgegeben hat zugunsten eines zentralisierten Dorflebens, das viele neue Herausforderungen hat.
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Samburu National Reserve
Das Samburu Reservat ist eines von drei Reservaten im nördlichen Teil des Isiolo Bezirks. Mit 104 Quadratkilometern ist es der zweitgrößte Park. Es gibt dort eine große Vielfalt an Tieren mit etwa 350 verschiedene Vogelarten und etwa 50 verschiedenen Tierarten ist der Park sehr bekannt bei Touristen. Tiere, die am meisten vorkommen, sind der afrikanische Elefant, Giraffengazellen, afrikanische Zwergantilopen und Schwanzfersenantilopen. Die Grevy-Zebras, Oryxantilopen, Netzgiraffe und der somalische Strauß werden als einzigartig in der Region erachtet und können in keinem anderen Park oder Reservat in Kenia gefunden werden. Aufgrund von heftigen Wilderern gibt es seit 1993 keine Nashörner mehr im Samburu Reservat. Das Besondere im Samburu Nationalpark ist der Uaaso Nyiro Fluss mit seinen großen Krokodilen. Sie können ausgewachsen bis zu sechs Meter lang werden und nur aus einer Entfernung von zwei bis drei Metern angesehen werden. Das ganze Jahr über ist es heiß und trocken und mit einer durchschnittlichen Regenmenge von 250-300 mm im Jahr ist es der trockenste Park in Kenia. Es gibt keine festgesetzen Öffnungszeiten wegen einiger Hütten und Zeltcamps im Park.
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Shaba National Reserve
Das Shabareservat liegt im Osten der Reservate Samburu und Buffalo Springs, von denen es durch eine Fernstrasse getrennt ist. Es ist 280 km groß und weist einen ganz anderen Lebensraum auf als die benachbarten Reservate. Hier fließt der Ewaso Nyiro River (in der Samburu-Sprache "Fluß mit braunem Wasser") nicht durch eine Ebene, sondern durch tiefe Schluchten und Wasserfälle.
Überragt wird die Landschaft des Shabareservats von Mount Bodech und Sheba Hill. In der Ebene verstreut liegen Quellen, kleine Sümpfe und felsige Hügel. Die hier lebenden Wildtiere sind Gerenuk, Grevy-Zebra, Beisa-Spießbock und Netzgiraffe, aber auch Steppenzebra, Büffel, Impala und Kudu. Sehr beeindruckend sind die großen Elefantenherden, Nilkrokodile und Flusspferde in hoher Zahl
Shaba war die Heimat der Schriftstellerin Joy Adamson, die hier die Leopardin Penny gesund pflegte. In Shaba wurde Joy Adamson später ermordet. Hier im Shabareservat ist es sehr trocken und heiß. Das Gebiet liegt nahe des Äquators.
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Meru National Park
Der Meru Nationalpark liegt südöstlich des Shabareservates und nordöstlich des Mt. Kenya. Der Meru National Park schließt sich im Osten fast direkt an die Nyambeni Hills an. Er umfasst 870 km. Diese Fläche wurde 1966 von der örtlichen Regierung so festgelegt. Der Meru Nationalpark ist trotz eines gut ausgebauten Straßennetzes noch eine unberührte Wildnis, da er von Safaribussen bisher kaum angefahren wird. In der Vielseitigkeit der Landschaft und ihrer verschiedenen Lebensräume, von Wald, Trockenbusch und Grasland bis zu Sümpfen und zahlreichen Flüssen, die von Doumpalmen, Tamarinden und verschiedenen Akazien gesäumt sind, liegt die besondere Anziehungskraft des Parks. Der Rojewero River teilt den Park in zwei Hälften.
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Laikipia Plateau
Das Laikipia Plateau befindet sich um den Äquator und nördlich davon in der Provinz Rift Valley und zieht sich vom Großen Grabenbruch in ausgedehnten Flächen westlich und nördlich des Mt. Kenia, wobei es im Westen erst nördlich der Aberdare Ranges beginnt. Im Norden schließt sich die Region um Maralal an.
Die Vegetation besteht größtenteils aus einer halbtrockenen Gras- und Baumsavanne, die an einigen Stellen von Flussläufen des Ewaso Nyiro und Ewaso Narok oder anderen Flüssen sowie bewaldeten Hügeln unterbrochen wird.
Eine Besonderheit dieser Hochebene ist eine hier lebende und in ganz Afrika in ihrer Größe einmalige Wildhundpopulation. Obwohl man hier im Gegensatz zu Nationalparks und -reservaten das Auto verlassen darf, hat sich allmählich ein Ecotourismus etabliert. Aufklärung und Einsicht halfen dabei, für verschiedene Schutzgebiete des Laikipia Plateaus gemeinsame Vereinbarungen zwischen Farmern und den hier ansässigen unterschiedlichen Stämmen der Kikuyu, Laikipiak Maasai und Samburu zu treffen. Verschiedene private Wildschutzgebiete haben sich inzwischen zum Laikipia Wildlife Forum zusammengeschlossen, die Rinderherden wurden dezimiert und so hatte der Wildbestand die Chance, sich wieder zu erholen.
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Lake Bogoria
Der Sodasee Lake Bogoria umfasst etwa 34 qkm und liegt im östlichen Teil des Ostafrikanischen Grabenbruchs (Great Rift Valley) nordwestlich des Ortes Nyahururu, etwa 285 km von der Hauptstadt Nairobi entfernt. Er ist einer der hier wie an einer Schnur aufgefädelten Seen. Als Sodasee ist er Heimat zahlloser Flamingos. Heiße Quellen und Geysire speisen die Seenlandschaft. Der Bogoriasee liegt vollständig im Bogoria National Reserve und liegt gemeinsam mit dem noch einmal ca. 15 km weiter nördlich gelegenen Baringosee im Baringo-Bogoria-Becken.
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