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Loggia del Mercato Nuovo - Loggia del Porcellino
Nur wenige Schritte von der Ponte Vecchio entfernt befindet sich die Loggia del Mercato Nuovo, die im Volksmund Loggia del Porcellino heißt. Mitte des 16. Jahrhundert entstand an dieser Stelle ein Markt für den Seidenhandel, aber auch andere Luxusgüter wurden hier angeboten. In die Säulen, welche die Bögen stützen, wurden Nischen eingearbeitet, die Skulpturen berühmter Florentiner beherbergen.
Besonderer Anziehungspunkt ist hier der Brunnen der Ferkel, eine Figurengruppe aus Bronze. Eine beliebte Tradition ist es, dem Eber die Nase zu streicheln, die dadurch mittlerweise golden glänzt. Eine Tafel neben dem Wildschwein fordert die Besucher auf, eine Münze in das Maul zu stecken, fällt sie unten raus, soll der Besucher nach Florenz zurückkehren. Die Neigung im Schlund der Skulptur leitet aber die meisten Münzen in einen Brunnenschacht, der dann von Stadtbeamten geleert wird.
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Cappella Brancacci di Santa Maria del Carmine
Im Zentrum von Florenz, im Stadtteil Oltrarno steht die Kirche "Santa Maria del Carmine". In der Kirche befindet sich die Brancacci-Kapelle, in der man Freskenmalereien aus der Frührenaissance sehen kann. Gemalt wurden sie in der Zeit von 1425 bis 1485 von den Malern Masolino, Masaccio und Lippi.
Durch einen Brand im Jahr 1771 wurde die Kirche schwer beschädigt und durch die Rauchentwicklung waren die Malereien mit Ruß bedeckt.
Erst im späten 20. Jahrhundert wurde die Kirche renoviert und wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Seit 1990 kann man sich die Freskenmalereien ansehen.
Die Kirche ist in der Woche von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr und am Sonntag von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet.
Da die Kirche heute als Museum genutzt wird, muss man einen Eintritt von 6 € zahlen.
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Chiesa Santa Trinita
Die Kirche Santa Trinita ist eine gotische Basilika in Florenz. Der Vorgängerbau wurde 1092 errichtet, damals noch vor der Stadtmauer gelegen. Mit dem jetzigen Gotteshaus begann man im 14. Jahrhundert, fertig gestellt wurde es im Jahr 1405.
Die Fassade wurde allerdings erst 1593 komplettiert. Das Relief "Dreifaltigkeit" über dem Mittelportal wird Bernini zugeschrieben. Das Innere der dreischiffigen Basilika enthält Seitenkapellen im Langschiff und fünf Chorkapellen im Querschiff. Die Ausstattung der Kapellen entstand im Laufe der Jahrhunderte, so dass man hier verschiedene Baustile vorfindet. Bekannt ist der Freskenzyklus von Ghirlandaio in der Capella Sassetti, der Ende des 15. Jahrhunderts entstand. Neben Fresken und Gemälden bekannter Künstler befinden sich Sarkophage und Grabtafeln bekannter Persöhnlichkeiten in der Pfeilerbasilika.
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Museo Salvatore Ferragamo
Das Museum stellt Designer-Schuhe von Salvatore Ferragamo aus, der als berühmter italienischer Schuhdesigner (1898-1960), in den 1920er Jahren in Kalifornien Hollywoodstars mit seinem Schuhwerk versorgte. Im Jahr 1927 kehrte er nach Italien zurück.
Das Museo Salvatore Ferragamo ist im Palazzo Spini Feroni untergebracht, der einer der größten Paläste in Florenz aus dem Jahr 1289 ist. Die Ausstellungen werden halbjährlich verändert und neben dem Designerschuhwerk, gibt es auch organisierte Events und Ausstellungen in Zusammenhang mit der lokalen Kunst und Kultur.
Das Museum ist jeden zweiten Tag, außer an Dienstagen, von 10:00 '“ 18:00 Uhr geöffnet.
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Centro Storico
Das historische Zentrum von Florenz wird von einem Straßenring umgeben, der entlang der mittelalterlichen Stadtmauer und Resten davon aus dem 14. Jahrhundert verläuft. Es wurde 1982 in das UNESCO-Welterbe aufgenommen.
In ihm liegen unter anderem der Domplatz mit der Kathedrale Santa Maria del Fiore aus dem 13. Jahrhundert, die das religiöse Zentrum der Stadt bilden. Im Palazzo degli Uffizi befindet sich eine der wohl berühmtesten Kunstsammlungen der Welt.
Etwa die Hälfte aller Kunstschätze Italiens wird in diesem Viertel aufbewahrt. Desweiteren findet man Denkmäler und historische Bauten.
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Palazzo Strozzi
Der dreistöckige Renaissancepalast Strozzi ist im Herzen der Stadt Florenz gelegen und wurde im Auftrag von Filippo Strozzi im Jahr 1489 erbaut. Über den Architekten ist man sich heute nicht schlüssig. Man nimmt aber an, dass es sich dabei um Giuliano da Sangallos handelt. Der Palast, der ein typisches Beispiel der Florentiner Frührenaissance darstellt, wurde allerdings erst nach dem Tode des Bauherren Strozzis fertig gestellt. Im Gegensatz zum sehr ähnlichen Palazzo Medici überzeugt er mit klareren Linien, die sich durch den kompletten Bau ziehen.
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Il Latini
Im Il Latini wird neben alkoholischen Getränken wie zum Beispiel Rotwein aus der Toskana oder Ferrari-Sekt und Erfrischungsgetränken seit nunmehr über 25 Jahren traditionelle toskanische Küche von der alteingesessenen Florentiner Familie Latini geboten. Der Gast kann zwischen Crostini al fegato, Pappa al pomodoro, Spitzenprosciutto, Ribollita und klassischer Bisteccha Fiorentina wählen. Das Lokal liegt in der Via dei Palchetti im historischen Renaissance-Stadtkern von Florenz nahe dem Palazzo Rucellai und ist rustikal toskanisch mit über 100 Jahre alten Holztischen eingerichtet. An den Decken und Wänden hinter der Theke und teilweise auch in den Gasträumen hängt luftgetrockneter Schinken. Es gibt insgesamt zwei Gasträume, die zwischen 50 und 60 Personen Platz bieten. Eingelassen werden Gäste in zwei Schichten: einmal um 19:30 und noch einmal um 21:30. Die Atmosphäre gilt als familiär und es gibt viele einheimische Gäste. Im Jahre 1982 etablierte der Betreiber des Restaurants, Narciso Latini, einen Literaturpreis, den Friends of Latini Prize, ein einfaches geräuchertes Stück Fleisch, das als Auszeichnung für herausragende zeitgenössische Dichtkunst verliehen wird.
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Battistero di San Giovanni
Das Baptisterium ist die Taufkirche des Florenzer Doms und steh auf dem Domplatz im Zentrum von Florenz. Sie wurde im 11. Jahrhundert geweiht. Aufgrund der achteckigen Form galt es bis ins 16. Jahrhundert hinein als sicher, dass einst ein Mars-Tempel aus der Zeit des Augustus an dieser Stelle gestanden hatte. Die Fundamente des Gebäudes stammen mit großer Wahrscheinlichkeit aus der römischen Antike und auch in der Gestaltung der Außenmauern mit zweifarbigen Marmorplatten spiegeln sich antike Vorbilder wieder.
Zwischen 1059 bis 1128 war das Baptisterium die Kathedrale der Stadt. Zwischen 1330 und 1452 entstanden die drei künstlerisch bedeutsamen Bronzeportale der Kirche von Lorenzo Ghiberti und Andrea Pisano. Die Reliefs zweier Tore zeigen Ausschnitte aus dem Alten und Neuen Testament. Das älteste Tor, das Südtor, das 1330 von Andrea Pisano geschaffen wurde, stellt das Leben von Johannes dem Täufer dar.
Das Innere der Kirche ist verziert mit klassischen Säulen und einem Boden aus Marmor. Das Kuppelmosaik entstand im 13.Jahrhundert unter Mitwirkung von Künstlern wie Coppo di Marcovaldo oder Cimabue und soll die Gläubigen an die unendliche Gerechtigkeit Gottes erinnern.
Die verschiedenen Öffnungszeiten kann man der Homepage entnehmen.
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Palazzo Antinori
Der Palazzo Antinori wurde von 1461 bis 1469 für Giovanni Boni erbaut und ist bereits seit 1506 im Besitz der Familie Antinori. Der mittelalterlich wirkende Palast weist die ausgewogenen Proportionen und glatten Verblendungen des 15. Jahrhunderts auf und hat einen Innenhof, den man aufsuchen kann.
In dem Palast befindet sich die Cantinetta Antinori, in der man den Wein von den Gütern der Antinori kosten und kaufen kann.
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Campanile di Giotto
Der freistehende Glockenturm in Florenz ist Teil des bekannten Komplexes, der die Kathedrale und die Piazzo del Duomo umfasst. Der von Giotto entworfene Turm wird oft als Glanzstück der gotischen Architektur bezeichnet. Der Turm ist insgesamt knapp 85 Meter hoch und vier vertikale, sowie vier horizontale Balken unterteilen ihn in 5 verschiedene Einheiten.
Der Besuch des Campanile kostet 6 Euro pro Person und die Öffnungszeiten sind täglich von 8.30 Uhr bis 19.30 Uhr.
Die Besteigung des Turmes ist nur zu Fuß möglich, einen Aufzug gibt es nicht.
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