Bewertung von FLYGVA im Detail
FLYGVA
Neuk.-Vluyn, Deutschland80%
Ein schönes Hotel mit einem schönen Wellnessbereich. Vor der Hoteltür liegen zahlreiche schöne Wanderwege und im Winter ein kleines Skigebiet. Aber auch wer nur die Seele baumeln lassen will, ist hier richtig. Der moderne und freundliche Wellnessbereich lädt hierzu ein und bietet mit Pool, drei Saunen und Dampfbad das richtige Umfeld zum Entspannen.
Die Zimmer sind in alpenländisch modern eingerichtet und insbesondere die modernen Badezimmer sehr schön. Die meisten Zimmer und Suiten sind recht groß und bieten einen schönen Blick auf den Spitzingsee und die Alpen. Kleine Schwächen wie der schwache Wasserdruck und die Temperaturschwankungen und die fehlende Körperlotion bei den Bathroom Amenities fallen allerdings leicht negativ auf und trüben das ansonsten schöne Gesamtbild leicht.
Kulinarische Abwechslung findet man in den beiden Restaurants. Allerdings muß man in der Woche einige Einschränkungen hinnehmen, was das Angebot angeht. Dafür ist es dann aber auch deutlich ruhiger, als am Wochenende, wenn zahlreiche Wochenendeurlauber aus dem Münchener Umland das Hotel aufsuchen.
Einschränkungen gibt es bei der Business Ausstattung, was bei einem Wellnesshotel aber fast schon zu erwarten ist, zudem leichtere Schwächen im Service, insbes. im administrativen Bereich, denn es sollte eigentlich nicht passieren, daß das Gästeprofil durcheinander gebracht wird.
Im Umfeld des Hotels gibt es kulturell nicht so viel zu sehen und wer nicht immer im Hotel essen möchte findet zwar vor Ort einige Alternativen, aber ist ansonsten darauf angewiesen, mit dem PKW nach Schliersee zu fahren.
Für ein paar Tage relaxen ist das Hotel aber keine schlechte Wahl und die gute Anbindung an die Autobahn und die Nähe zum Großraum München sind gleichfalls von Vorteil
Arabella Alpenhotel am Spitzingsee ex ArabellaSheraton7
Einzelbewertung
-
Zimmer
[mehr][weniger]
-
Größe
-
Sauberkeit
-
Ausstattung
-
Zustand (gut erhalten etc.)
-
Die Suiten verteilen sich auf die verschiedenen Bereiche des Hotels und verfügen meist über einen separaten Wohnbereich. Die von mir zuletzt bewohnte Suite lag bergseitig und verfügte leider nicht über einen Balkon, was ich persönlich aber als nicht so tragisch empfand.
Nach Betreten der Suite kommt man in einen Flur. Zur linken befindet sich ein Wandschrank mit ausreichendem Platz zum Aufhängen von Sachen, weniger zum Legen von Kleidung. Geradeaus geht es in die Stube, die über einen elektrisch betriebenen Kachelofen verfügt, der aber im Oktober noch nicht in Betrieb war. Ein großer Tisch mit einer Bank vor dem Kamin bildete den Mittelpunkt der Stube. Weiter waren ein alter Sekretär sowie eine alte Bank in der Stube geschickt plaziert und ließen das ganze gemütlich erscheinen und man hatte nicht unbedingt den Eindruck in einem Hotelzimmer eines Kettenhotels zu sein. Zwei Sessel mit einem kleinen Beistelltisch standen in einer Ecke. Auf dem Beistelltisch befand sich eines der Telefone im Zimmer, diese gleichzeitig mit Anschußmöglichkeit für das LAN Kabel um mit dem Laptop ins Internet zu gehen. Nicht ganz so günstig, denn am Tisch wäre das Arbeiten einfacher möglich gewesen, dafür war das LAN Kabel aber zu kurz. Es gibt aber auch noch eine drahtlose Interverbindung. In einer Ecke der Stube war ein Wandschrank der den alten und kleinen Röhrenfernseher sowie die Minibar beherbergte.
Der Flur verlief L förmig und dort auf einem Sideboard war der Wasserkocher um sich Tee und Kaffee im Zimmer zuzubereiten. Da es aber an einem Stecker an dieser Stelle fehlte, mußte man den Wasserkocher entweder auf den Boden stellen oder ins Wohnzimmer tragen. Hier wäre vielleicht eine Steckdose oberhalb des Sideboards hilfreich gewesen. Vom Flug gelangte man zudem ins Badezimmer.
Das Badezimmer der Suite ist gleichfalls modern und mit hellgrauen Fliesen verkleidet. Die Wände sind weiß getüncht, was das Bad sehr hell und modern wirken läßt. Auch die Beleuchtung mit Deckenspots und Spiegelleuchten ist sehr gut. Ein Fotodruck hinter Glas an der Wanne setzt im Bad einen schönen Akzent genau wie ein türkis abgesetztes Bereich um ein mittig angebrachtes Regal. Das Bad ist insgesamt eher groß und es verfügt über eine Badewanne mit Whirlpoolfunktion, Waschbecken und Toilette. Das Waschbecken ist modern und rechteckig mit ausreichend zur Verfügung stehenden Ablagemöglichkeiten. Der Rasier und Kosmetikspiegel ist für mein Empfinden etwas zu weit vom Waschbecken entfernt angebracht. Der mittelgroße Spiegel hinter dem Waschbecken läuft wie so üblich nach einer Dusche recht schnell an. Der Duschkopf ist in gutem Zustand, die Duschabtrennung an der Badewanne zur Abwechslung so groß dimensioniert, daß man bei einer Dusche nicht das Bad unter Wasser setzt. Ein beheizter Handtuchhalter ergänzt die Badausstattung. Handtücher liegen für zwei Personen in kleiner, mittlerer und großer Größe bereit, dazu jeweils zwei paar Saunatücher. Die Handtücher wurden nur bei Bedarf ausgetauscht, die Saunatücher wurden hierbei aber offenbar vergessen aufzufüllen. Etwas, was ich bei dieser Art der Bereitstellung (d.h. nicht im Saunabereich zur Verfügung stehend) öfter erlebt habe und nach wie vor als nicht die optimale Lösung ansehe. Bathroom Amenities von Sheraton sind vorhanden, allerdings leider keine Lotion, dafür zweimal Duschgel und Shampoo. Warum die Lotion gefehlt hat, vermag ich nicht zu sagen. Auch empfand ich den Wasserdruck der Dusche als etwas schwach, die Wassertemperatur zudem schwankend.
Das Schlafzimmer verfügte über ein hölzernes Doppelbett nebst Nachttischen und Nachttischlampen. Gegenüber dem Bett befand sich der massive hölzerne Kleiderschrank, der ausreichend Platz zum Verstauen von Kleidung bot und zudem den Safe und einen weiteren kleinen Röhrenfernseher beherbergte. Links und rechts daneben waren noch zwei halbhohe Board mit einer Tischlampe, die zugleich als Beleuchtung des Zimmers dienten, da eine Deckenlampe hier nicht vorhanden war. An der innenliegenden Wand zum Badezimmer befand sich eine Kofferablage. Insgesamt war das Schlafzimmer fast schon etwas beengt und insbesondere der Durchgang zwischen Fußende des Bettes und Schrank war recht eng.
Gut gefallen hat mir auch hier, daß man mit einem an dem Kopfende des Bettes befindlichen Schalter die Lampen im Zimmer schalten konnte. Die Matratze war recht hart, so wie ich das sehr gerne mag. Die Fenster ließen sich öffnen und die Umgebung war auch recht ruhig, da die Straße vor dem Hotel zwar eine Hauptstraße ist, es aber insbesondere nachts kaum Durchgangsverkehr gibt. Allerdings schlagen bereits morgens um sieben Uhr die Glocken der nahe gelegenen Kirche, was man im Zimmer hört auch bei geschlossenem Fenster.
Die Einrichtung der Zimmer und Suiten mit massiven Holzmöbeln ist eine willkommene Abwechslung von dem typischen Hotelmobiliar, das man ansonsten in Kettenhotels vorfindet. Auch wenn ich kein Freund des Alpenstils bin, hat mir der Umstand, daß es helles Holz ist recht gut gefallen, denn die Zimmer wirken nicht überladen, auch wenn ich persönlich auf das ein oder andere Möbelstück verzichtet hätte, insbesondere in den regulären Zimmern. In den Suiten gefällt mir, daß hier historische Möbel geschickt plaziert wurden und so mit den Bildern und Fotografien an den Wänden den Suiten eine eigene Note geben.
Generell kann man sagen, daß die Zimmer durchweg in einem guten Zustand sind und nur geringe Gebrauchsspuren aufweisen bzw. diese bei den Holzmöbeln irgendwie für eine gewisse Patina sorgen, will sagen, sie fallen nicht so auf. Auch die Sauberkeit, sei es auf Teppich oder Parkett, ließ keinen Raum für Beanstandungen. Auch kritische Stellen waren sauber.
-
Hoteleinrichtungen
[mehr][weniger]
-
Gesamtzustand
-
Rezeption/ Organisation
-
Personal
-
Hotelbar
-
Das Hotel besteht aus mehreren Gebäudeteilen und liegt leicht im Hang direkt am See, von dem es nur durch einen kleinen Grünstreifen und einen Weg getrennt ist. Es gibt das Haupthaus, in dem sich der Empfang befindet, und das über einen straßenseitig gelegenen Flügel mit Zimmern verfügt sowie einen Teil am See, in dessen Untergeschoß sich der Wellnessbereich befindet. Beide Zimmerteile sind im Erdgeschoß miteinander verbunden. Daneben gibt es den Seehof, der durch eine unterirdischen Teil mit dem Haupthaus verbunden ist. Auch die Tiefgarage des Hotels erstreckt sich unter beiden Hotelteile. Das Hotel ist in einem modernen alpenländischen Stil errichtet und wirkt von außen nicht so groß, wie es tatsächlich ist. Dies ist zum einen dem Umstand geschuldet, daß das Hotel im Hang liegt und von der Straße lediglich zwei Etagen zu sehen sind, es aber vom See dann tatsächlich fünf sind, zum anderen daß man den Seehof als separates Gebäude und nicht sofort als zum Hotel gehörend wahrnimmt.
Man betritt das Hotel von der überdachten Vorfahrt und befindet sich dann in der großzügigen Lobby. Hier stehen ausreichend Sitzgelegenheiten zur Verfügung. Rechterhand befindet sich der Empfang, der mit zwei Plätzen ausgestattet ist um Gäste ein- und auszuchecken. Gegenüber der Bar, räumlich durch eine halboffene Wand getrennt, befindet sich die Bar. An den Empfang an schließt sich auf der rechten Seite eine kleine Ecke mit zwei PC und Internetterminals sowie weiteren Sitzgelegenheiten. Hier geht es dann auch einige Treppenstufen nach oben zum Trakt des Haupthauses, in dem sich die Zimmer mit Seeblick sowie der Wellnessbereich befinden.
Linkerhand geht es zum Restaurant "König-Ludwig-Stube" sowie zum Treppenhaus um die bergseitig gelegenen Zimmer zu erreichen sowie das im Untergeschoß gelegen Restaurant "Osteria L'Oliva". Zu diesen Zimmern bzw. diesem Restaurant führt kein Aufzug, was die Accessibility etwas einschränkt.
Geht man vom Eingang des Hotels nach links, so gelangt man in einen langen Flur, von dem man u.a. in die Smokers Lounge gelangt, in denen die Raucher innerhalb des Gebäude ihrem Laster frönen können, sowie zu einem Besprechungsraum und auch dann zu den bergseitig gelegenen Zimmern.
Die Einrichtung des Empfangs ist eher modern und sehr hell mit beigen Fliesen und modernen Möbeln, eher wenig typisches alpenländisches Flair. Die Flure zu den Zimmern dagegen sind dann schon eher alpenländisch eingerichtet und dunkelblauer Teppich und helles Holz sind die hier vorwiegend anzutreffenden gestalterischen Elemente, die man auch in zahlreichen anderen Hotels in den vorwiegende deutschen oder österreichischen Alpen antrifft.
Im Untergeschoß neben dem Wellnessbereich und mit Blick auf den See befindet sich das kleine rund um die Uhr geöffnete Fitneßcenter. Es verfügt über mehrere Stepper und Bikes sowie zwei Laufbänden und einem Multifunktionsgerät zum Training des Oberkörpers. Ergänzend gibt es einen Bereich mit Matten für Gymnastik bzw. Körperübungen. Handtücher liegen bereit und auch ein Wasserspender. Die Geräte sind nicht wirklich modern und mit das schlechteste in Punkto Ausstattung was ich bisher erlebt habe. So verfügt eines der Laufbänder nicht einmal über Trainingsprogramme. Das empfinde ich als nicht mehr ganz so zeitgemäß. Auf der anderen Seite was ich fast immer allein und so wirklich frequentiert scheint dieser Bereich nicht zu sein. Um in den Fitneßbereich hereinzukommen muß man klingeln und der Empfang öffnet.
Das Hotel verfügt über einen großen Wellnessbereich im Untergeschoß des Haupthauses, der von den Zimmern im Haupthaus bequem per Lift und von den Hotels im Seehof per Verbindungsgang erreichbar ist. Lediglich die Gäste der Zimmer im Gebäude zur Straße müssen einen kurzen Weg durch die Lobby zurückliegen. Wer dies in jedem Fall vermeiden will, sollte die 600er und 700er Zimmer vermeiden.
Der Wellnessbereich verfügt über eigene Umkleidekabinen und auch Spinde, so daß man sich auch hier umziehen kann. Duschen stehen gleichfalls zur Verfügung, Handtücher liegen auf dem Zimmer. Ich finde das nie ganz optimal, weil es nur zwei Handtücher sind und wer morgens und abends den Pool und die Sauna aufsucht kommt nicht umhin nach neuen Handtüchern zu fragen. Dafür gibt es auf den Zimmern allerdings Bademäntel und auch Hausschuhe.
Der Wellnessbereich ist recht großzügig und erstreckt sich fast über die gesamte Breite des Haupthauses, ist aber eher schmal.
Es gibt einen Pool oder besser eine Soletherme. Das Wasser ist mit Bad Kreuznacher Natursole angereichert, dessen Konzentration 4% beträgt. Dies ist 50% höher als im Meer, allerdings schmeckt“ das Wasser deutlich weniger nach Salz als in einem Meerwasserschwimmbard. Das Wasser hat eine Temperatur von 32 C (Winter) bzw. 30 C (Sommer). Der Pool verfügt über einen integrierten Whirlpool, Wasserdüsen und einen Wasserstrahl. Diese sind reihum geschaltet (jeweils rund 5 Minuten). Neben dem Hauptbecken gibt es noch ein mit normalen Süßwasser gefüllten Kinderpool, der lediglich 30cm tief ist und 34 C warm.
Zahlreiche Liegen mit Blick auf den Spitzingsee stehen zum Entspannen und relaxen bereit, bei schönem Wetter gibt es auch noch eine Liegewiese bzw. Terrasse vor dem Hotel.
Der Poolbereich ist recht modern und durch die großen Glasflächen auch sehr hell. Die Liegen stehen ausnahmslos mit Blick auf den See auf Stufen, was das ganze zwar etwas auflockert, trotzdem wirkt es aber eher voll die dazwischen stehenden vereinzelten Pflanzen helfen da nicht so viel. Aber in Anbetracht der Größe des Hotels und der Anordnung des Poolbereiches war ein anderes Arrangement nicht möglich.
Geöffnet ist der Poolbereich von 07:00 bis 22:00 Uhr.
Räumlich getrennt und nur durch den Poolbereich zu erreichen, befindet sich der Wellnessbereich gleichfalls im Untergeschoß des Haupthauses. Hier befinden sich weitere Duschmöglichkeiten und im Eingangsbereich einige Haken um Badesachen bzw. Bademäntel aufzuhängen. Der Wellnessberech verfügt über drei Saunen und ein Dampfbad. Das Dampfbad verdient hier seinen Damen und ist mit 50 C bei 100% Luftfeuchtigkeit richtig um nach Skilaufen, Wanderungen oder dem Workout einem Muskelkater vorzubeugen. Daneben gibt es eine Bergblütensaune mit 50 C 60 C Wärme bei 50% Luftfeuchtigkeit, eine Bergbauernsaune mit 70 C bei rund 20 bis 30% Luftfeuchtigkeit und eine finnische Saune mit 90 C bei 10% Luftfeuchtigkeit. Darüber hinaus gibt es mehrere Wärmeliegen mit UV-Bestrahlung, Kaltwasser und Schwallduschen, eine kleine Kneippzone und Aromaduschen. Die Anzahl der Liegen in diesem Bereich ist begrenzt (nur drei Liegen und zwei Stühle) weshalb man nach einem Saunagang am besten in den Poolbereich wechselt.
Der Saunabereich ist sehr modern und gleichfalls hell, da auch er über Glasflächen verfügt, die allerdings in Teilen aus Milchglas sind und lediglich oben und unten durchsichtig. Hierdurch wirkt der Saunabereich allerdings gleichfalls sehr hell. Hinzukommt, daß die Saunen allesamt große Fensterflächen zum Saunabereich haben. Man betritt die Saunen über einen kleinen Steg, darunter befindet sich Wasser und auch ein Wasserfall. Helle Steine und eine insgesamt auch recht helle Gestaltung der Wände lassen den Bereich sehr modern wirken. Die Duschen befinden sich dabei in der Mitte des Raumes und die Rückwand dient hierbei als Wasserfall, auf den man von der in der Mitte liegenden Bergbauernsauna blickt. Diese ist zudem mit altem Holz verkleidet. Die beiden links und rechts daneben liegenden kleinere Saune offerieren dabei einen Blick durch die Glasfäche der Sauna und des Saunabereiches auf den Spitzingsee.
Auch wenn der Bereich nicht ganz so groß ist wie z.B. im InterContinental in Berchtesgaden, so finde ich ihn doch recht schön. Modern gestaltet und mit einem schönen Ausblick findet man solche Bereiche nicht so oft.
Geöffnet ist der Wellnessbereich von 12:00 bis 22:00 Uhr.
Ein kostenpflichtiges Solarium befindet sich im Poolbereich.
-
Essen und Trinken
[mehr][weniger]
-
Vielfalt des Speisenangebots
-
Qualität des Speiseangebots
-
Getränkeangebot
-
Bedienung/ Service
-
Das Hotel verfügt über mehrere Restaurants, die jedoch nicht täglich geöffnet haben. Hauptrestaurant ist das Restaurant König-Ludwig-Stube“, ein im modernen alpenländischen Stil eingerichtetes großes Restaurant. Hier wird morgens auch das Frühstück serviert. Bei schönem Wetter steht zudem eine Terrasse mit Blick auf den See zur Verfügung.
Das Frühstück wird morgens von 07:00 bis 10:30, am Wochenende eine halbe Stunde länger, serviert. Es wird als erweitertes kontinentales Buffet angeboten. Neben Rührei, Bacon, Nürnberger Rostbratwürstchen, sautierten Pilzen, Kartoffelrösti als warmen Gerichtes gibt es Käse- und Wurstaufschnitt und auch Schmierkäse sowie Lachs, Heringsröllchen und natürlich verschiedenen Sorten von Marmelade. Ein weiterer Bereich des Buffet beinhaltet die etwas gesünderen Optionen, wie Obst, Müsli und Joghurt. Brot, Brötchen, Laugenstangen und brezel sowie Teilchen sind gleichfalls vorhanden. Säfte, Sekt und Tee werden gleichfalls auf dem Buffet angeboten, Kaffee bringen die Servicemitarbeiter an den Tisch. Das Buffet ist auf mehrere Bereiche aufgeteilt, von denen der ein Bereich nahe am Eingangsbereich ist, was bei starkem Andrang schon man zu kleinen Stauungen führt.
Daneben bietet das Restaurant in der Zeit von 12:00 bis 22:30 warme Küche an, die Karte ist aber in der Zeit von 14:00 bis 18:30 etwas reduziert. Mittags gibt es ein Buffet oder es kann a la carte gegessen werden, abends gibt es a la carte Gerichte. Der Schwerpunkt der Karte liegt auf deftiger bayrischer Küche oder Fisch. Es gibt zudem immer wechselnde Gerichte von einer Tageskarte. Urteilt man von dem Umfang der Karte, mag der ein oder andere etwas enttäuscht sein, was aber durch die tagesaktuellen Gerichte mehr als wett gemacht wird. Lediglich die Auswahl an vegetarischen Gerichten ist etwas beschränkt, aber auf Nachfrage kann auch hier Abhilfe geschaffen werden.
Die Weinkarte ist umfangreich und bietet auch eine größere Auswahl an offenen Weinen an.
Die Gerichte sind aufgezeichnet und man merkt die frische Zubereitung und auch die Frische der Gerichte. Preislich bewegen sich die Gerichte im Rahmen (Hauptgerichte ab 13,00 EUR).
Der Service ist aufmerksam und agiert eher im Hintergrund, also so wie es sein soll. Lediglich beim Frühstück kam es mehrfach vor, daß es etwas gedauert hat, bis benutztes Geschirr abgeräumt wurde. Aber im Großen und Ganzen würde ich den Service als gut und tendenziell eher überdurchschnittlich beurteilen.
Ein weiteres Restaurant ist das Osteria L’Olivia“, das im Souterrain gelegen ist. Geöffnet ist es donnerstags bis sonntags von 18:00 bis 24:00, die Küche allerdings schließt eine Stunde früher. Wie der Name schon vermuten läßt, liegt der Schwerpunkt hier auf italienischer Küche, genauer gesagt der aus der Toskana, Ligurien und dem Piedmont, die in einer Schauküche vor den Augen der Gäste zubereitet werden, es gibt im übrigen dort auch Pizzen. Preislich liegt die Osteria etwas unter dem Hauptrestaurant.
Die Weinliste ist hier zwar etwas italienischer, aber es ist auch hier möglich die Weine aus dem Hauptrestaurant zu erhalten.
Abends ab 18:00 Uhr ist die Hotelbar geöffnet, die durch eine halboffene Wand von dem Empfang getrennt. Serviert werden hier Cocktails (alkoholische Cocktails ab 8,90 EUR, antialkoholische Cocktails für 6,90 EUR), ferner gibt es über 40 Whiskeysorten, sowie Weine, Bier und die üblichen Spirituosen sowie Softdrinks und Kaffeegetränke. Es ist zudem möglich abends noch kleine Snacks zu erhalten. In den Saisonzeiten gibt es Livemusik in Form eines Alleinunterhalters, was mich persönlich eher abschreckt, da die Kommunikation hierdurch doch etwas eingeschränkt ist und da der Bereich auch offen zum Empfang ist, bei spät anreisenden Gästen und auch bei Anrufen störend wirkt. Mein subjektives Empfinden ist hier, daß das nicht wirklich sein muß.
Auch an der Bar ist der Service aufmerksam und routiniert und die Cocktails gut.
-
Lage und Umgebung
[mehr][weniger]
-
Verkehrsanbindung
-
Nachtleben
-
Ruhige Lage (kein Baulärm etc.)
-
Das Hotel liegt am Spitzingsee, in der Nähe des Schliersees in Bayern. Von München ist das Hotel über die Autobahn in rund 60 bis 75 Minuten zu erreichen. Wer mit dem Zug anreist nimmt die Bahn bis zum Bahnhof Schliersee-Neuhaus, dort holt das Hotel einen auf Wunsch (und gegen eine Gebühr) ab oder läßt mittels Taxi abholen. Dieser Service wird auch vom Flughafen München angeboten.
In der Umgebung des Hotels gibt es zahlreiche Wandermöglichkeiten und im Winter ein kleines Skigebiet. Kulturelle Angebote gibt es allerdings so gut wie keine und hier ist man auf einen PKW angewiesen, um nach Schliersee zu fahren. Andererseits sind Tagesausflüge nach München kein Problem. Aber mobil zu sein ist bei einem längeren Aufenthalt sicherlich nicht verkehrt, obgleich es einen stündlichen Bus nach Schliersee gibt.
Dafür ist die Lage aber ruhig und es gibt keinen wirklichen Durchgangsverkehr, am Wochenende kann es allerdings in der Gegend tagsüber durch Tagesausflügler aus dem Münchener Umland schon einmal etwas voll werden.