Bewertung von trixibelle im Detail
trixibelle
Wenzenbach, Deutschland98%
Das Mais-Labyrinth in Rinkam steht immer auf unserer Ausflugs-Liste für die Sommerferien.
Mais-Irrgarten Rinkam8
Einzelbewertung
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Erreichbarkeit
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Muss man gesehen haben
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Budget-Freundlichkeit
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Architektur
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Artenvielfalt Vegetation
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Erholungswert
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Erreichbarkeit:
Das Mais-Labyrinth liegt in der Nähe von Straubing über die B8 von Regensburg
kommend eine Ausfahrt vor dem Tierpark Straubing. Erst die 2. Ausfahrt von Rinkam nehmen, dann kommt man direkt zum Hiendlmeierhof. Gegenüber dem Hof sind ausreichend Parkplätze z.T. im Schatten der hohen Alleebäume vorhanden.
Geöffnet ist es von Ende Juli bis Anfang September täglich ab 13 Uhr, an den Wochenenden schon ab 9 Uhr.
Der Hiendlmeierhof
Der Hof ist sehr weitläufig angelegt mit Bauernhaus im niederbayerischen Charakter , vielen Nebengebäuden, Stallungen und Scheunen. Beim Haus ist ein kleiner Biergarten und je nach Ansturm die Kasse für das Labyrinth. Wenn besonders viel los ist, wie bei der Eröffnung oder an den Wochenenden findet man die Kasse erst direkt beim Eingang des Labyrinths. Auf der rechten Seite ist eine entkernte Scheune zum Abenteuer-Spielplatz umfunktioniert worden. Unter dieser Scheune hindurch kommt man talwärts zum Maisfeld.
Budget-Freundlichkeit:
Die Budgetfreundlichkeit erkennt man erst auf dem 2. Blick. Eintrittspreise für Erwachsene 4 € und für Kinder 3 €, eine Familienkarte kostet 10 €. Aber die Familienkarte umfaßt 2 Erwachsene und alle Kinder, d.h. 2 Muttis mit allen Sprösslingen und mitgeschleppten Freunden kommen mit einer Familienkarte günstig weg. Das hier besonders Rücksicht auf die Familien genommen wird, fand ich besonders gut.
Zur Architektur:
Wenn man das niederbayerische Bauernhaus mal außer Acht läßt, ist von Architektur im herkömmlichen Sinne (Baustil) nicht wirklich die Rede. Aber an Schautafeln in der Scheune ist die Entstehung dieser Labyrinthe dargestellt. Da erkennt man doch, daß einiges an Planung, Skizzen und Ausführung anfällt. Das Labyrinth entsteht zuerst auf dem Zeichenbrett und wird dann, wenn die Pflanzen einige Zentimeter groß sind, umgesetzt
Artenvielfalt
Dieses Jahr nur Mais, aber in der Vergangenheit wurden auch Sonnenblumen und Hanf mit einbezogen. Rings um den Hiendlmeierhof ist aber einiges an Natur geboten.
Das Labyrinth:
Besser gesagt 3 Labyrinthe erstrecken sich unterhalb des Hofes auf einer gigantischen Fläche. Das Feld ist getrennt durch einen breiten Weg und zu beiden Seiten liegen die Irrgärten.
Stempeltempel:
Zum Aufwärmen oder für Anfänger geeignet. Für diesen Teil benötigt man ca. 1,5 Stunden. Im Stempeltempel müssen 6 Stationen gefunden werden. Es gibt eine kleine Aussichtsplattform zum Orientieren, eine Spirale und viele Abzweigungen, Sackgassen etc. In der Mitte ist eine große Blüte angelegt und natürlich in deren Mitte eine Stempelstation.
Zeitstrudel
Der Zeitstrudel liegt rechts vom Hauptweg und ist der schwierigste Teil mit 8 Stationen und sehr kniffligen Fragen zu bestimmten Themen. Auch hier gibt es eine Plattform zum Orientieren. Für diesen Abschnitt sollte man ca. 2 Stunden einplanen. Sehr verschlungene Wege und doppelt so groß wie die anderen beiden Irrgärten. Ein kleiner Teil ragt sogar über den Hauptweg zwischen dem Stempeltempel und dem Herzensbrecher hinein.
Herzensbrecher:
Das Labyrinth Herzensbrecher liegt links hinten vom Hauptweg und hat 3 Stationen zum Aufspüren. Da dieser Teil am Ende des Hauptweges liegt, haben wir dies aus zeitlichen Gründen nicht mehr geschafft.
Der Bach
Ganz egal wie die Witterung ist, das Maislabyrinth ist nichts für die Sonntagsklamotten. Entweder man hat den Staub bei trockener Witterung überall verteilt oder vom letzten Gewitter sind Pfützen und Matsch auf den Wegen. Bevor man zum Feld kommt ,liegt einer kleiner Bach entlang der Bäume und dort kann man sich auf der Wiese beim Picknick ausruhen und stärken und dabei die Füße waschen und kühlen im eiskalten Wasser.
Abenteuer-Spielplatz
In der Scheune sind Strohballen und Seile zum Springen aufgetürmt. Ein Baumstamm zum Balancieren und alte Traktoren. An der Wand sind die Schautafeln über die Entstehung der Labyrinthe und Fotos aus den vergangenen Jahren.
Mein Fazit:
Das Mais-Labyrinth steht alle 2 Jahre auf unserer Ferienliste. Es ist super für Groß und Klein. Wir werden dieses Jahr nochmal gehen, um den übrig gebliebenen Herzensbrecher zu knacken.