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Selwo Aventura
Der Selwo Aventura ist ein 100 Hektar großer Zoo und Abenteuerpark in Estepona. Es wurden beim Bau verschiedene Ökosysteme nachempfunden, so gibt es hier eine Talroute, eine Bärenschlucht, eine Tigerschlucht, einen Löwenhügel, eine Fledermaushöhle sowie ein Reptilienhaus. In einer Voliere leben zahlreiche exotische Vögel und in dem Park leben Tiere von jedem Kontinent der Erde. Es gibt Elefanten, Nilpferde, Kamele, Tiger, Löwen, Affen und viele mehr. Die Tiere leben frei in den ihren Ökosystemen.
Besucher können mit einem Jeep eine Safari machen oder den Park zu Fuß erkunden. Außerdem kann man hier auf einem Dromedar reiten, Bogenschießen und sich mit einem Seil über den Afrika-See hangeln.
Überall im Park gibt es Picknickplätze sowie Imbisse. Auch eine Unterkunft befindet sich auf dem Gelände des Parks. Für Kinder gibt es die Möglichkeit, an einem Abenteuercamp teilzunehmen.
Die Öffnungszeiten und Preise sind auf der Homepage des Parks zu finden.
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First
Das Restaurant First liegt außerhalb von Nerja neben dem Hotel Marinas de Nerja. Neben dem Restaurant gibt es auch einen Barbereich, in dem unter anderem Cocktails, Weine, Champagner, verschiedene Spirituosen serviert werden. Im Speisebereich werden sowohl eine spanische, als auch eine internationale Küche angeboten. Neben einem Candle-Light-Dinner wird auch ein wöchentliches 6-Gänge-Menü angeboten. Ansonsten kann man aus verschiedenen Suppen und Vorspeisen, Fisch- und Fleischgerichten sowie Desserts auswählen. Auch vegetarische Gerichte sind auf der Speisekarte zu finden. Beispiele für Gerichte sind ein Carpaccio mit Käse und Nüssen, Königskrabben mit mediterraner Pasta oder eine kalte Pfirsichsuppe mit Vanilleeiscreme. Die Speisekarte findet man ebenso wie die Öffnungszeiten auf der Webseite des Restaurants.
Feierlichkeiten und Veranstaltungen können im Restaurant First arrangiert werden.
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Iglesia de El Salvador
Die Pfarrkirche El Salvador wurde im siebzehnten Jahrhundert im barocken Stil auf dem Grund einer antiken Kapelle des Schlosses von Nerja erbaut. Im achtzehnten Jahrhundert wurde sie erweitert. Die drei Schiffe in der Kirche sowie der Kirchturm weisen den Handwerksstil der Mudéjar auf. In der Kirche befindet sich neben einem Wandgemälde des Malers Francisco Hernández auch ein von dem Bildhauer Aurelio Teno in Bronze gegossener Christus. Die Kirche befindet sich neben dem Balcon de Europa.
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Baños Árabes
Die arabischen Bäder (auch maurische Bäder genannt) stammen aus der islamischen Zeit der Stadt und sollen die am besten erhaltenen arabischen Bäder in Spanien sein. Sie befinden sich im alten islamischen Stadtviertel von Ronda, das „Sankt Michael“ genannt wird und mittlerweile zum Stadtteil der Altstadt „La Ciudad“ gehört.
Die Bäder wurden Ende des 13. bis Anfang des 14. Jahrhunderts neben das „Arroyo de las Culebras“ (Schlangental) gebaut, da hier ein für die Wasserversorgung idealer Ort war. Das Wasser floss damals durch ein noch heute gut erhaltenes System eines Ziehbrunnens. Das hier verwendete Heizsystem wurde später von den Römern übernommen.
Es sorgte für Badezimmer mit kaltem, warmem und heißem Wasser. Die Bäderanlage besteht aus drei Zimmern, wobei das in der Mitte liegende Zimmer das größte Zimmer darstellt und mit unzähligen sternförmigen Lichteinlässen im Dach versehen ist. Es besteht wiederum aus drei Raumteilen, die durch vier doppelte Bögen in Hufeisenform getrennt werden. Diese stehen über Säulen, welche aus Steinen und Ziegelsteinen erbaut wurden.
Früher lagen die arabischen Bäder außerhalb des muslimischen Stadtgebiets von Ronda, das durch die Stadtmauer begrenzt wurde.
Das Gebäude der Bäder ist von einer aus blinden Bögen bestehenden Mauer umgeben, die ein Aquädukt erzeugen und in einem Turm enden, in dem sich der Ziehbrunnen befindet. Der Kessel, wo das Wasser aufgeheizt wurde, ist ebenfalls noch heute erhalten. Nach der Eroberung der Stadt durch die Christen wurden die vormals öffentlichen Bäder nicht mehr genutzt und das Gebäude diente als Gerberei. Reste dieser Tätigkeit sind ebenfalls noch vorhanden.
Besichtigt werden können die arabischen Bäder dienstags von 09:30 Uhr bis 13:00 Uhr und 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr und mittwochs bis samstags von 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr. Sonntags und montags sind sie geschlossen.
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Iglesia del Espíritu Santo
1485, in dem Jahr, als die Katholischen Könige Spanien zurückerobert hatten, begann man mit dem Bau dieser Kirche, die 1505 fertiggestellt wurde. Die Fassade ist schmucklos mit zwei Pfeilern von oben nach unten umfasst und besitzt ein doppelt verglastes Fenster, unter dem sich eine Taube als Symbol des Heiligen Geistes befindet. In einem dreieckigen Giebel ist ein Ochsenauge als einziger Schmuck der Kirche angebracht. Die Kirche wurde als Teil der Befestigung der Stadt gebaut und wurde anfangs als Wachturm der Stadtmauer benutzt. Die großen Pfeiler des Gebäudes enden in Renaissancezinnen. Die Fassade des Hauses wird nach Art der maurischen Mudejar-Architektur von einem Rahmen über dem Halbkreisbogen eingefasst. Die Kirche hat nur ein einziges Schiff, das drei Gewölbe besitzt, die wiederum jeweils in sechs Bereiche unterteilt sind. In zwei Kapellen noch vor dem Hauptbogen der Kirche sind die Heilige Jungfrau aus Fatima und das Heilige Herz von Jesus dargestellt. Ein auf Holz gemaltes Gemälde im Hauptaltar stellt die Heilige Jungfrau von La Antigua und die Ankunft des Heiligen Geistes dar. Eine Skulptur, die die Beerdigung von Jesus darstellt und alljährlich in einer Prozession am Abend des Karfreitags durch die Straßen getragen wird, liegt in einer Vitrine in einer Seitenkapelle der Kirche. Erreichbar ist die Kirche am besten von Süden her durch das Stadttor Almocábar.
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Puerta de Almocábar
Das Tor Almocábar stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde später unter Karl V. umgebaut. Es ist das bedeutendste Stadttor in der maurischen Stadtmauer Rondas. Der Name ist von dem arabischen Wort für Friedhof, ""Al-maqabir“, abgeleitet, da es bei den arabischen Völkern üblich war, dem einem Friedhof am Nächsten gelegenen Ausgang der Stadt den entsprechenden Namen zu geben. Dieses Tor war nicht nur wichtiger Eingang zur islamischen Medina, sondern auch später eines der wichtigsten Eingangstore der Stadt und der Eingang zum Hohen Stadtviertel, das heute zum Heiligen Geiste (""Espiritu Santo"") genannt wird. Das Tor besteht aus zwei außen gelegenen spitzen Hufeisenbögen und einem innen gelegenen Spitzbogen. Rechts und links davon erheben sich halbrunde Mauertürme. Das Stadttor erreicht man, wenn man auf der Straße von Süden (aus Richtung Marbella) in die Stadt hineinfährt. Es verbindet den Stadtteil ""San Francisco"" mit der Altstadt ""La Ciudad"".
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Puerta de Carlos V
Die Altstadt Rondas ist von massiven Stadtmauern umgeben, die mehrere Stadttore enthalten. Im Südosten befindet sich das Tor von Karl V. aus dem 16. Jahrhundert im Renaissance-Stil. Dieses Tor sieht man, wenn man von Marbella aus in die Stadt kommt. Es besteht aus einem steinernen Halbkreisbogen, über dem ein königliches Wappenschild mit Reichsadler zu sehen ist. Durch die Lage auf einem Steinhügel mit einer Schlucht als natürliche Grenze hatte Ronda früher einen strategischen Verteidigungswert, der durch die massiven Stadtmauen erhöht wurde. Gleichzeitig waren sie die Grenze der Stadt.
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Iglesia de Santa Cecilia
Die barocke Kirche Iglesia de Santa Cecilia ist ein Überbleibsel des alten Klosters der barfüßigen Trinitenser (Bettelorden). Der Grundriss des Gebäudes hat die Form eines lateinischen Kreuzes innerhalb eines Rechteckes. Es besteht aus drei durch Pfeiler getrennten Schiffen. Das Hauptschiff ist mit einem, mit blinden Fenstern geschmückten, Halbkreisgewölbe überdacht. Das Gewölbe ist mit Medaillons und Blumenornamenten geschmückt. Die Fassade wurde aus Quadersteinen erbaut und besitzt ein steinernes Atrium, das durch ein Eisengitter eingefasst wurde.
Die Kirche enthält im Inneren interessante Altaraufsätze aus dem 18. Jahrhundert. Zu finden ist sie im touristischen Stadtteil ""El Mercadillo"", jedoch bereits etwas abseits im Norden an der Plaza de los Descalzos, zwischen der Calle Setenil, der Carrera de Espinel und der Calle Granada.
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Arco de Felipe V
Als 1741, während der Herrschaft des ersten zur Bourbonendynastie gehörenden spanischen Königs, Philipp V., die frühere „Neue Brücke“ einstürzte, musste schnell der Zugang zu diesem Stadtteil verbessert werden, da viele Menschen und Waren an dieser Stelle in die Stadt kamen.
Deshalb wurde das alte arabische Stadttor der nordöstlich benachbarten Brücke durch ein größeres ersetzt. 1742 wurde der Torbogen mit einem doppelten Quaderbau und einer Attika in Trapezform, abgeschlossen durch einen Giebel mit Zinnen, erbaut. Die äußere Fassade ist sowohl mit dem Symbol der Familie Anjou als auch dem königlichen Wappenschild der Bourbonen geschmückt. Die an den Bogen in Form eines Sitzes angebauten Steinquader sind auch unter dem Namen „Sitz des Mauren“ bekannt.
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Palacio del Marqués de Salvatierra
Der Palast des Markgrafen von Salvatierra besitzt eine aus Quadersteinen hergestellte Barockfassade, die mit gerahmten Türen, korinthischen Säulen und einem großen Balkon aus der Eisenschmiede von Ronda verziert ist. In einem unterbrochenen Giebel sind rechts und links nackte Figuren zu sehen, die im Einfluss der amerikanischen Kunst dieser Epoche entstanden. Indem die männlichen Figuren ihre Zungen zeigen, machen sie sich über die Zuschauer lustig, die weiblichen Figuren verdecken schamhaft ihre nackten Körperteile. In dem Rahmen oberhalb der Figuren ist das Adlige Wappenschild der Familie, deren Gründer Vasco Martin de Salvatierra war, angebracht. Dieser Adlige gehörte zu den Katholischen Königen in Ronda, als die Stadt erobert wurde. Im Inneren ist der Palast schmucklos, so wie es im 17. und 18. Jahrhundert in Ronda üblich war. Der Palast wird am besten über die alte Brücke erreicht. Er steht nahe der Stadtmauer und südlich des Torbogens Philips des V.
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