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Roman Baths and Snow Wells
Die Römischen Bäder und Schneebrunnen befinden sich in Mérida unweit des Römischen Theaters und Amphitheaters, auf dem Weg zwischen der Basilika Eulalia und dem Circo Romano. Der spanische Archäologe José Ramón Mélida entdeckte die Bäder im Jahre 1920 und grub diese bis 1921 aus. Er entdeckte dabei, dass sich an dieser Stelle zunächst Schneebrunnen befanden. Die umliegenden Räume wurden darüber hinaus auch als Aufbewahrungsort für verderbliche Waren genutzt. Später wandelten die Römer diesen Ort in eine römische Thermenanlage mit einer komplizierten Technik der Wasserversorgung und Heizung um. Das Wasser wurde über den Aquädukt San Lazaro geliefert. Diese Thermen hatten die Besonderheit, dass sie neben heißen Bädern auch kalte Bäder enthielten. Ein Kaltwasserbad innerhalb der römischen Thermenanlage wurde bei den Römern Baptisterium genannt. Zusätzlich wurden Überreste der Westgoten gefunden, die hier während der Herrschaft der Mauren lebten. Das Museum wurde im Jahre 2007 eingeweiht.
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Acueducto de Rabo de Buey - San Lázaro
Der Aquädukt Rabo de Buey - San Lazáro überquert den Fluss Albarregas im Norden von Mérida. Dieser Aquädukt wurde von den Römern im 1. Jahrhundert nach Christus gebaut, um die überschwemmten Gebiete und das Tal des Flusses Albarregas zu überbrücken. Von ihm sind nur drei Pfeiler erhalten. Im unteren Bereich sind sie mit Bögen aus Granit und im oberen Bereich mit Bögen aus glatten Quadersteinen und Ziegelsteinen verbunden. Der Aquädukt war ursprünglich 1.600 Meter lang und 16 Meter hoch. Das Wasser wurde aus verschiedenen Quellen und Bächen der Orte Valhondo, Las Tomas und Casa Herrera im Norden und Nordosten der Stadt gespeist. Die Wasserleitung verläuft im ersten Abschnitt unterirdisch. Hier besteht es aus einem weitläufigen Netz von überwölbten Kanaltunneln, die über Einstiegsschächte erreichbar sind. Im 16. Jahrhundert wurde eine neue Wasserleitung errichtet, die parallel zum Aquädukt verläuft und einige römische Strukturen weiter nutzt. Der Aquädukt befindet sich im Nordosten der Stadt, unweit vom Circo Romano und der Avenida de Extremadura
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Alcazaba Árabe
Die Alcazaba Maridi ist eine alte maurische Festung am Rande der Stadt Merida. Sie gilt als die erste maurische Festung, die in Spanien errichtet wurde. Als Bauherr gilt Abderrahman II. Inschriften innerhalb der Alcazaba geben als Datum Rabi II, 220 an. Dies entspricht dem Jahr 835 nach Christus. Die Festung befindet sich südlich der Innenstadt und ist von dort über die knapp 800 Meter lange römische Brücke zu Fuß erreichbar. Angelegt wurde sie als viereckiges Fort mit den Seitenmaßen 132 Meter mal 137 Meter. Die Wände sind ca. 2,70 Meter dick und 10 Meter hoch. Sie bestehen meist aus Granitsteinen aus anderen römischen oder westgotischen Bauwerken, die hier wiederverwendet wurden. Die innere Füllung besteht aus Erde, Steinen und Mörtel. Direkt an den Außenwänden befinden sich in Abständen Türme, die gleichzeitig als Stützpfeiler dienen. Hier sollen im 9. Jh. Truppen stationiert gewesen sein, die die Stadt Merida bewachten, weil diese sich im Jahre 805 gegen die Mauren aufgelehnt haben soll.
Heute ist neben den Außenmauern, der Zitadelle und Resten von Wassertanks auch ein Kloster erhalten, das später für den Orden von Santiago hineingebaut wurde und heute Regierungssitz ist.
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Convento de Franciscanas de Santa Ana
Das Franziskanerkloster Santa Ana von Badajoz wurde im 16. Jahrhundert gegründet, als Anna von Österreich, die Ehefrau von Felipe II., starb. Die Kirche beherbergt neben einer Gruft mit Gebeinen auch Malereien aus dem 18. Jahrhundert. Es gibt zwei Portale, eins davon aus portugiesischem Marmor. Hervorzuheben sind noch die Altarbilder aus dem 17. und 18. Jahrhundert.
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Museo de la Ciudad - Luis de Morales
Das Museum in der Stadt Badajoz ist ein innovativer Raum, welcher sich der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dieser Stadt widmen möchte. Es steht in der Straße calle San Pedro de Alcántara im alten Stadtkern und schließt sich auch dem daneben liegenden Gebäude an.
Im Erdgeschoss dieses Gebäudes ist ein Ausstellungssaal. Er beherbergt die täglichen Ereignisse und kümmert sich um die Neuigkeiten des Museums. Eine Empfangshalle kümmert sich um den Service und die Aufmerksamkeit der Besucher. Im Saal „Sala Luis de Morales“ werden audiovisuelle Informationen über das ganze Museum zusammengefasst. Außerdem wird dieser Saal Luis de Morales und seinen Werken gewidmet. Hier handelt es sich um einen berühmten Maler.
Dann geht es zum Saal „5000 Jahre Geschichte“, in dem die Geschehnisse der Stadt während dieser Periode beschrieben werden. Ein Raum, welcher „Badajoz vor Badajoz“ genannt wird, beschreibt die Prähistorie, Protohistorie und Rom inklusive Antike. Batalyaws, islamische Gründung der Stadt und andere arabische Einflüsse werden im nächsten Raum gefunden, wo auch die Daten der offiziellen Geburt von Badajoz gefunden werden, ebenfalls der kulturelle Glanz, der politische und der religiöse.
Der Raum, der die Zeit des Mittelalters bis zur Unabhängigkeit von Portugal beschreibt folgt dann mit Brücken, Haupttoren, Verteidigungsstrategien, religiösen Gebäuden, Rathaus, Krankenhäusern, Metzgereien usw. Das Projekt „Das ersehnte Badajoz“ folgt im nächsten Saal, die Konflikte, die Kriegsgeschehnisse als Grenzstadt und schließlich der Raum mit den „Historischen Persönlichkeiten“, denen Badajoz sich widmet. „Badajoz 20. Jahrhundert“ vertritt nun die neueste Periode, die neuesten Veränderungen im Kulturellen, Demographischen, Politischen, Administrativen, Sozialen und Wirtschaftlichen. „Badajoz, Zentrum in Europa“ versucht zu beweisen, dass es sich hier um eine Stadt in gutem zentralen Zustand handelt, ein Mittelpunkt zwischen Madrid, Lissabon und Sevilla, Hauptzentrale im Südwesten der Iberischen Halbinsel.
Schließlich „das Kulturgut von Badajoz“ in Sachen Kultur, Feste, Traditionen, Gastronomie, Handel und Service als ständiges Angebot für den Besucher.
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Presa de Proserpina
Der Proserpina Staudamm wurde für die Wasserversorgung von Mérida erbaut. Mérida ist die römische Hauptstadt der Provinz Lusitania. Es handelt sich hier um den größten der Staudämme, welcher die Stadt mit Wasser versorgt. Seine Mauer besteht aus Beton, welcher mit granitartigem Quaderstein beschichtet ist.
Es erheben sich 9 Pfeiler, welche der Mauer die Festigkeit verleihen. Zwei angelehnte Türme geben die Möglichkeit, nach unten zu steigen, wo sich die Ausgangsschleusentore zum Arroyo de la Albhuhera befinden, welcher ein Nebenfluss des Aljucén-Flusses ist. Dieser ist wiederum ein Nebenfluss des Guadiana. Eine lange römische Kanalisation führt zum “castellum aquae”, welcher sich in der Stadt Mérida befindet.
Der Staudamm hieß einst Charca (= Pfütze) oder im Arabischen Albuhera de Carija und heißt heute Proserpina aufgrund eines Grabsteins, welcher im 18. Jahrhundert gefunden wurde und an dem die hispanisch-römische Göttin Ataecina-Proserpina angebetet wurde.
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Basílica de Santa Eulalia
In Mérida, Hauptstadt der spanischen Region Extremadura, befindet sich die Santa Eulalia Basilika. Äußerlich scheint diese wenig attraktiv zu sein aber innen können interessante römische und westgotische Elemente besichtigt werden. Die christliche Kirche wurde im 5. Jahrhundert nach dem “Frieden der Kirche” gebaut,und zwar in der konstantinischen Ära. Kaiser Konstantin der I führte damals das Recht zum christlichen Glauben ein und stoppte die Verfolgung der Christen.
In der Kirche sind die Reste der Märtyrerin, die Heilige Eulalia, und auch jene der Erzbischöfe von Merida begraben. Sie wurde in der Zeit des römischen Kaisers Diocletianus verfolgt und zu Tode gefoltert.
Man findet in der Basilika Ausbesserungen und Ausgrabungen, die 1990 begannen, um die wichtige Geschichte und Kunst des Gebäudes hervorzuheben. Es gibt Zeichen der frühchristlichen, der westgotischen, byzanthinischen und römischen Kunst. Außerhalb ist ein berühmter „hornito“ zu sehen, welcher zu Ehren der Märtyrerin gebaut wurde. Es handelt sich hier um die Reste eines Tempels in Form eines „Backofens“, welcher Mars gewidmet wurde, welcher zu jener Zeit von den Christen verehrt wurde.
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Castillo - Palacio de San Silvestre
Die Burg ist der Palast von San Silvestre - Teil der fast unerschöpflichen Fülle der militärischen mittelalterlichen Gebäude kreuz und quer in der Provinz von Toledo.
Die Burg war ein strategischer Ort während der Wiedereroberung, und wurde wieder aufgebaut um sich vor den Angriffen der Artillerie zu verteidigen. Die Burg hat die Form einer quadratischen Pflanze und kreisförmige Türme. Die Stadt von San Silvestre existierte schon im 12. Jh., entsprechend der "" Liber privilegiorum Ecclesiae Toletanae "". Ende dieses Jahrhunderts gehörte sie zum Orden von Calatrava, Die Einsiedelei von San Silvestre stammt aus dem XVII. Jh. Und es handelt sich um eine ehemalige Pfarrkirche.
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Aqueduto da Amoreira
Der vierstöckige Äquadukt war früher eine 31 Meter hohe Wasserleitung und sollte die Einwohner von Elvas mit Wasser versorgen. Ab 1498 wurde daran gebaut, es gab viele Unterbrechungen der Bauarbeiten, und erst im Jahre 1622 sprudelte das Wasser in den Brunnen Fonte da Misericordia, den heutigen Stadtbrunen.
Das Äquadukt ist über sieben Kilometer lang und auf 843 Bögen gebaut.
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Bajada de La Virgen La Palma
Alle fünf Jahre, das nächste Mal im Sommer 2005, feiert Santa Cruz de La Palma die Bajada de la Virgen de las Nieves (die Herabkunft der Jungfrau vom Schnee), in dem die Marienfigur von der Wallfahrtskirche in die Stadt getragen wird, und die ganze Stadt putzt sich dafür heraus.
Das Fest beginnt am 3. Juli mit dem Heruntertragen des insgesamt 2 Tonnen schweren Silberthrons und endet mit dem Aufstig der Jungfrau in die Wallfahrtskirche am 5. August.
Die Bajada ist das größte Fest der Kanaren.
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