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Estatua Ecuestre de Francisco Pizarro
Es gibt zwei Reiterstatuen in Bronze von Francisco Pizarro, einem berühmten spanischen Abenteurer, welcher im 16. Jahrhundert Peru eroberte und 1535 Lima gründete. Eine dieser Statuen befindet sich in Trujillo, Provinz Extremadura, Spanien, wo Pizarro geboren wurde und eine in Lima, wo er begraben ist. Beide zeigen ihn auf einem Pferd und mit Ritterrüstung und Schwert.
Die Statue in Trujillo ist das Werk des U.S. Amerikaners Charles Cary Rumsey, Bildhauer aus Buffalo. Diese wurde zuerst in Paris vorgestellt als Gipsskulptur. Sie wiegt 6.500 kg und befindet sich auf dem Hauptplatz der Stadt auf einem Granitstein. Herzog von Alba kontaktierte 1929 die Witwe von Rumsey und bestellte den Bau einer Skulptur aus Bronze als Kopie der Gipsskulptur in Paris.
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Acueducto de Rabo de Buey - San Lázaro
Der Aquädukt Rabo de Buey - San Lazáro überquert den Fluss Albarregas im Norden von Mérida. Dieser Aquädukt wurde von den Römern im 1. Jahrhundert nach Christus gebaut, um die überschwemmten Gebiete und das Tal des Flusses Albarregas zu überbrücken. Von ihm sind nur drei Pfeiler erhalten. Im unteren Bereich sind sie mit Bögen aus Granit und im oberen Bereich mit Bögen aus glatten Quadersteinen und Ziegelsteinen verbunden. Der Aquädukt war ursprünglich 1.600 Meter lang und 16 Meter hoch. Das Wasser wurde aus verschiedenen Quellen und Bächen der Orte Valhondo, Las Tomas und Casa Herrera im Norden und Nordosten der Stadt gespeist. Die Wasserleitung verläuft im ersten Abschnitt unterirdisch. Hier besteht es aus einem weitläufigen Netz von überwölbten Kanaltunneln, die über Einstiegsschächte erreichbar sind. Im 16. Jahrhundert wurde eine neue Wasserleitung errichtet, die parallel zum Aquädukt verläuft und einige römische Strukturen weiter nutzt. Der Aquädukt befindet sich im Nordosten der Stadt, unweit vom Circo Romano und der Avenida de Extremadura
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Roman Baths and Snow Wells
Die Römischen Bäder und Schneebrunnen befinden sich in Mérida unweit des Römischen Theaters und Amphitheaters, auf dem Weg zwischen der Basilika Eulalia und dem Circo Romano. Der spanische Archäologe José Ramón Mélida entdeckte die Bäder im Jahre 1920 und grub diese bis 1921 aus. Er entdeckte dabei, dass sich an dieser Stelle zunächst Schneebrunnen befanden. Die umliegenden Räume wurden darüber hinaus auch als Aufbewahrungsort für verderbliche Waren genutzt. Später wandelten die Römer diesen Ort in eine römische Thermenanlage mit einer komplizierten Technik der Wasserversorgung und Heizung um. Das Wasser wurde über den Aquädukt San Lazaro geliefert. Diese Thermen hatten die Besonderheit, dass sie neben heißen Bädern auch kalte Bäder enthielten. Ein Kaltwasserbad innerhalb der römischen Thermenanlage wurde bei den Römern Baptisterium genannt. Zusätzlich wurden Überreste der Westgoten gefunden, die hier während der Herrschaft der Mauren lebten. Das Museum wurde im Jahre 2007 eingeweiht.
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Basílica de Santa Eulalia
In Mérida, Hauptstadt der spanischen Region Extremadura, befindet sich die Santa Eulalia Basilika. Äußerlich scheint diese wenig attraktiv zu sein aber innen können interessante römische und westgotische Elemente besichtigt werden. Die christliche Kirche wurde im 5. Jahrhundert nach dem “Frieden der Kirche” gebaut,und zwar in der konstantinischen Ära. Kaiser Konstantin der I führte damals das Recht zum christlichen Glauben ein und stoppte die Verfolgung der Christen.
In der Kirche sind die Reste der Märtyrerin, die Heilige Eulalia, und auch jene der Erzbischöfe von Merida begraben. Sie wurde in der Zeit des römischen Kaisers Diocletianus verfolgt und zu Tode gefoltert.
Man findet in der Basilika Ausbesserungen und Ausgrabungen, die 1990 begannen, um die wichtige Geschichte und Kunst des Gebäudes hervorzuheben. Es gibt Zeichen der frühchristlichen, der westgotischen, byzanthinischen und römischen Kunst. Außerhalb ist ein berühmter „hornito“ zu sehen, welcher zu Ehren der Märtyrerin gebaut wurde. Es handelt sich hier um die Reste eines Tempels in Form eines „Backofens“, welcher Mars gewidmet wurde, welcher zu jener Zeit von den Christen verehrt wurde.
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Presa de Proserpina
Der Proserpina Staudamm wurde für die Wasserversorgung von Mérida erbaut. Mérida ist die römische Hauptstadt der Provinz Lusitania. Es handelt sich hier um den größten der Staudämme, welcher die Stadt mit Wasser versorgt. Seine Mauer besteht aus Beton, welcher mit granitartigem Quaderstein beschichtet ist.
Es erheben sich 9 Pfeiler, welche der Mauer die Festigkeit verleihen. Zwei angelehnte Türme geben die Möglichkeit, nach unten zu steigen, wo sich die Ausgangsschleusentore zum Arroyo de la Albhuhera befinden, welcher ein Nebenfluss des Aljucén-Flusses ist. Dieser ist wiederum ein Nebenfluss des Guadiana. Eine lange römische Kanalisation führt zum “castellum aquae”, welcher sich in der Stadt Mérida befindet.
Der Staudamm hieß einst Charca (= Pfütze) oder im Arabischen Albuhera de Carija und heißt heute Proserpina aufgrund eines Grabsteins, welcher im 18. Jahrhundert gefunden wurde und an dem die hispanisch-römische Göttin Ataecina-Proserpina angebetet wurde.
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Alcazaba Árabe
Die Alcazaba Maridi ist eine alte maurische Festung am Rande der Stadt Merida. Sie gilt als die erste maurische Festung, die in Spanien errichtet wurde. Als Bauherr gilt Abderrahman II. Inschriften innerhalb der Alcazaba geben als Datum Rabi II, 220 an. Dies entspricht dem Jahr 835 nach Christus. Die Festung befindet sich südlich der Innenstadt und ist von dort über die knapp 800 Meter lange römische Brücke zu Fuß erreichbar. Angelegt wurde sie als viereckiges Fort mit den Seitenmaßen 132 Meter mal 137 Meter. Die Wände sind ca. 2,70 Meter dick und 10 Meter hoch. Sie bestehen meist aus Granitsteinen aus anderen römischen oder westgotischen Bauwerken, die hier wiederverwendet wurden. Die innere Füllung besteht aus Erde, Steinen und Mörtel. Direkt an den Außenwänden befinden sich in Abständen Türme, die gleichzeitig als Stützpfeiler dienen. Hier sollen im 9. Jh. Truppen stationiert gewesen sein, die die Stadt Merida bewachten, weil diese sich im Jahre 805 gegen die Mauren aufgelehnt haben soll.
Heute ist neben den Außenmauern, der Zitadelle und Resten von Wassertanks auch ein Kloster erhalten, das später für den Orden von Santiago hineingebaut wurde und heute Regierungssitz ist.
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Pizzaiolo El Brillante
Das Restaurant ist ein italienisches Food-Restaurant mit einem Guinness-Rekord, da es mehr als 360 Speisen von höchster Qualität und sorgfältiger Vorbereitung anbietet. Es besteht aus einem Gebäude mit einer Vorhalle, einer Bar und einigen Nischen über zwei Etagen.
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Iglesia de San Agustín
Die sogenannte ferdinandinische Kirche wurde im Jahr 1328 erbaut.
Es handelt sich hier um ein dreischiffiges Gotteshaus, in dessen Inneren sich prunkvolle Dekorationen im Platereskenstil befinden. Die Fresken, die sämtliche Innenwände verzieren, sind teilweise in keinem guten Zustand mehr. Der Baustil der Kirchenschiffe ist gotisch.
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Palacio de los Marqueses de Viana
DDieser Palast war ursprünglich ein ganz gewöhnliches Herrenhaus, das erst nach und nach mit weiteren Wohnräumen versehen wurde, so dass daraus eine ausgedehnte Anlage mit zahlreichen Innenhöfen und Gärten wurde. Heute ist der Palast ein Museum. Verteilt auf insgesamt etwa 100 Ausstellungsräume warten hier auf die Besucher Möbel, Tapisserien, Porzellan, Gemälde, Waffen und Lederarbeiten
Öffnungszeiten: Oktober bis 31. Mai: montags bis freitags 10.00-13.00 Uhr und 16.00-18.00 Uhr. Samstags 10.00-13.00 Uhr. 16. Juni bis 30. September: Montags bis samstags 9.00-14.00 Uhr.
Geschlossen: Sonn- und feiertags und vom 1. bis 15. Juni.
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Iglesia de San Lorenzo
Der Kirche San Lorenzo befindet sich in Cordoba in der spanischen Region Andalusien.
Auf den Mauerresten einer Moschee wurde dieser Sakralbau im 10. Jahrhundert errichtet. Die westliche Fassade wird durch eine große Fensterrosette gegliedert, links daneben ist der Glockenturm zu sehen, der ehemals das Minarett der Moschee war. Neben den Täfelungen im Mudéjar-Stil sind hinter dem Altar Fresken aus dem 15. Jahrhundert zu sehen.
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