Bewertung von elfenblume im Detail
elfenblume(55)
Deutschland98%
In einer Stadt wie Wien, die so reich an beeindruckenden Bauwerken ist, kann man den Reiseführer manchmal ruhig in den Rucksack stecken und sich einfach durch die Gassen treiben lassen.
Wir sind am Schwedenplatz ausgestiegen und suchten das Hundertwasserhaus. Die Sraßen wurden immer kleiner und schmaler, sodass wir uns wieder auf dem Rückweg zum Platz befanden um dort erneut nach dem Weg zu fragen. Plötzlich standen wir vor einem großen mit Planen verhüllten Gebäude, das offensichtlich eine Kirche war. Wir hatten durch Zufall die Dominikanerkirche gefunden, so stand es auf der Tafel vor dem Eingang. Gerade die beiden barocken Türme ragten noch aus der Hülle, die Fassade mit dem Giebel im römischen Barock war vor lauter Gerüsten leider nicht zu erkennen.
Innenansicht
Ich hatte schon befürchtet, dass die Kirche wegen der Restaurierung geschlossen ist, doch die Tür war offen. Schon beim ersten Blick ins Innere bin ich überwältigt. Das Kirchenschiff ist hoch und breit, Säulen, Stuck und Fresken fesseln das Auge. Mit so einer Pracht hatte ich nach dem schlichten Äußeren nicht gerechnet. Der Hochaltar wird dominiert von dem Gemälde Maria als Königin des Rosenkranzes, in der Kuppel darüber sieht man ebenfalls Fresken. Auf der linken Seite an der Wand befindet sich eine geschnitzte Kanzel, deren Baldachin mit geschnitzten Figuren verziert ist. In einem der vorderen hölzernen Bankreihen kniet eine Nonne in Ordenstracht, sodass ich meinem Camcorder nur im Flüsterton meinen Eindruck schildern mag. Hier schaue ich mir noch die Stuckarbeiten an den Wänden und Bögen genauer an. Die Ranken werden von Putten getragen , dieses Motiv rahmt wiederum die Gemälde an den Wänden. Große, schlichte Leuchter hängen von der hohen Decke, doch es dringt auch Tageslicht durch halbrunde Fenster im oberen Bereich des Kirchenschiffs. Auch die Seitenkapellen sind mit Gemälden geschmückt, auch hier sieht man in den Bögen dekorative Malereien. Eine Kapelle ist dem Gründer des Ordens gewidmet, Szenen aus seinem Leben sieht man über dem Gemälde des Hl. Domenikus.
Dominikanerkirche9
Einzelbewertung
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Erreichbarkeit
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Muss man gesehen haben
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Budget-Freundlichkeit
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Atmosphäre
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Architektur
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Die Kirche findet man ca 5 Minuten vom Schwedenplatz entfernt in der Postgasse. Ein Eintrittsgeld wurde nicht erhoben. Da dieser Bau zusammen mit dem Dom zu den ältesten Kirchenbauten der Stadt gehört, sollte man hier einen Besuch einplanen.