Bewertung von elfenblume im Detail
elfenblume(55)
Deutschland97%
In meinem Bericht über das Rathaus der Stadt hatte ich ja schon geschrieben, das ich eigentlich die Votivkirche gesucht hatte und mit dem Rathaus verwechselt hatte.
Schon von dem kleinen Park gegenüber hatte man einen schönen Blick auf das Gebäude mit den beiden Türmen. Der rechte Turm strahlte hell, ohne Patina und Moos, während der linke im unteren Teil verhüllt war. Ein Schild wies auf dringend nötige Restarierungen hin. Das große Bauwerk wirkt überhaupt nicht wuchtug, Turm und Fassade werden durch filigrane Bögen und Fenster unterteilt, die mich an die Kirchen in der Toskana erinnerten.
Die dreischiffige Basilka wurde aus Dank für die Errettung von Kaiser Franz Josef I nach einem Attentat begonnen. Das im neugotischen Stil erbaute Gebäude wurde durch Spenden der Bevölkerung finanziert und im Jahr 1879 geweiht.
Beim ersten blick in das innere der Kirche fallen sofort die bemalten Decken und Wände auf. Allerdings sind es hier nicht großflächige Gemälde, sondern kleine Motive, die durch einen hellen Rahmen von den anderen abgeteilt sind. Das Thema der Darstellungen ist hauptsächlich die österreichische Kirchengeschichte. Das Kirchenschiff wird durch über 100 bunte Bleiglasfenster erhellt, die den Gemälden und anderen Kunstwerken einen besonderen Glanz verleihen. Unter dem Kreuzgewölbe sieht man ein pavillonartigen Holzbau, der den Altar beherbergt .Rundherum in die Wände eingelassen sieht man verschiedene Kapellen und den kostbaren Sarkophag eines Kriegshelden aus dem 15. Jahrhundert. Graf Niklas Salm befreite Wien von den Türken, seine Ruhmestaten sind in den 12 Reliefs auf dem Sarkophag verewigt.. Sehr gut in das Gesamtbild passt auch die helle Kanzel, die an einer der Wände angebracht ist.
Votivkirche9
Einzelbewertung
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Erreichbarkeit
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Muss man gesehen haben
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Budget-Freundlichkeit
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Atmosphäre
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Architektur
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Mit der U2 kommt man bis zur Haltestelle Schottentor, die nur ein paar Gehminuten entfernt liegt. In der Kirche wurde für die besichtigung kein Eintrittsgeld verlangt. Spenden werden aber sicher gern genommen, denn die Restaurierungsarbeiten sollen 32 Millionen Euro kosten.