Bewertung von elfenblume im Detail
elfenblume(55)
Deutschland94%
Ein Ausflugsziel in unserem Reiseführer erweckte unsere besondere Aufmerksamkeit. Unter dem Namen Museumsquartier konnten wir uns zunächst nichts vorstellen. Trotzdem fuhren wir mit der U2 zur Haltestelle Museumsquartier und ließen uns einfach überraschen.
Auch hier werden wir von vielen historischen Gebäuden empfangen nachdem wir die U- Bahn Station verlassen haben haben. Eine breite Prachtstraße bildet hier die Grenze zwischen dem Kunsthistorischen und Naturhistorischen Museum auf der rechten Straßenseite und dem Museumsquartier auf der linken Seite. Rein äußerlich dürften die Fassaden aus der gleichen Epoche stammen. Wir nähern uns dem repräsentativen Gebäude, das an diesem frühen Sonntagmorgen noch etwas verschlafen wirkt. Ein bischen erinnert uns die Fassade an das Schloss Schönbrunn. Große Hinweisschilder sehen wir vor dem Haupteingang auf denen es Hinweise zu verschiedenen aktuellen Ausstellungen gibt. Durch einen Torbogen gelangen wir zu einem Ticketshop auf der rechten und einem Überblick über die Gebäude auf der linken Seite. Nach einem Blick auf die Preistafel laufen wir durch den Bgen und gelangen in einen großen Innenhof, der von verschiedenen Gebäuden begrenzt wird. Im Gegensatz zu dem Gebäude durch dessen Arkaden wir hierher gelangt sind, wirken die anderen Gebäude sehr modern. Auch die schaukelähnlichen Sessel, die überall im Innenhof verteilt sind, verstärken diesen Eindruck. Während sie in unserem Reiseführer noch lilafarben waren, erstrahlen sie jetzt in frisch gestrichenem gelb. An dem großen Gebäude vor uns steht Kunsthalle, links daneben trägt das schlichte Gebäude ein Schild mit der Aufschrift Leopold Museum. Das graue Gebäude rechts neben der Kunsthalle ist das MUMOK, das Museum für moderne Kunst, zwischen den Gebäuden wurden gerade Sonnenschirme und Tische und Stühle zurecht gerückt. Ein Cafè bietet hier den Museumsbesuchern ein gemütliches Plätzchen für eine Pause an.
Nachdem wir einen Moment die Sonne hier genossen hatten liefen wir rechts durch einen Torbogen, der uns mit eigenartigen Klängen empfing. Eine Klanginstalation läßt hier die Besucher einen Moment verweilen, an den Wänden sieht man dazu Hinweistafeln. Über dem Portal des angrenzenden Architekturmuseums prangen Pferdeköpfe, die sicher noch aus der Zeit stammen als hier die Hofstallburg untergebracht war.
MQ Museumsquartier8
Einzelbewertung
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Erreichbarkeit
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Das Museumsquartier ist sehr gut mit der U-Bahn zu erreichen. Das Kombiticket für das Architektur- und Leopoldmuseum mit Kunsthalle und Mumok kostet 25.- Euro, Ermäßigungen gibt es hierbei für das Kindermuseum und die Veranstaltungen des Tanzquartier. Weitere Kombitickets gibt es für 17.- Euro bis 29.- Euro als Familienticket. Die Preise fanden wir schon ganz schön teuer, das hätte sich nur gelohnt wenn man wirklich einige Stunden Zeit hätte. Wir haben uns nur die Gebäude angeschaut und sind dann weiter gelaufen, zumal das Wetter schön und für einen Museumsbesuch dann doch zu schade war.